Der Sommer geht

Der Sommer verabschiedete sich heute mit einem traumhaften Spätsommertag. Ein bisschen überfällt mich die Melancholie, das er schon vorbei ist. Das Wetter in diesem Sommer war hier bei uns nicht wirklich immer schön. Aber wir hatten trotzdem einen wunderschönen Sommer.

Auch wenn etwas Melancholie da ist, ich freue mich auf den Herbst. Ich liebe den Herbst mit seinem tollem Farbenspiel, den unterschiedlichen Stimmungen. Wenn morgens der Nebel aufsteigt, wenn die Regentropfen leicht an das Fenster regnen. Die Luft duftet anders als im Sommer.

Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Sommer. Wir hören uns im Herbst.

Ein schöner Spätsommertag

Die Sonne scheint und es verspricht ein schöner Sonntag zu werden. Die Temperatur geht wieder ein bisschen nach oben.

Der Herbst ist mit großen Schritten im Anmarsch. Letztes Wochenende war noch die Zeit zum Schwitzen und am nächsten Tag zum Frieren. Es ist ganz schön kalt geworden. Wir haben die kühle Zeit genutzt um mal wieder etwas im Garten umzugestalten. Wir sind immer in unserem Garten. Sobald die Temperaturen es zulassen ist der Garten unser Wohnzimmer. Und wenn man so in seinem Garten sitzt kommen einem wieder neue Ideen. Wenn wir diese dann verwirklicht haben, sagen wir, es gibt nichts mehr zu tun. Nun haben wir wirklich alles fertig. Jetzt haben wir ein vertikales Hochbeet aufgestellt.

Der Aufbau der Hochbeete war recht schnell erledigt. Dann noch das Beet vorbereiten. Die Hochbeete haben wir auf Gehwegplatten gestellt.

Man kann die Hochbeete als Gemüsebeete benutzen, wir haben aus ihnen eine Pflanzwand gemacht.

Ich habe sie herbstlich bepflanzt. Ganz oben habe ich Günzel gepflanzt. Der wird sich dann nächstes Jahr nach unten ranken. Auch das Pfennigkraut wächst nach unten. Das Schöne ist, man kann die Pflanzwand zu jeder Jahreszeit neu gestalten.

Natürlich bildet sie auch einen kleinen Sichtschutz. Wir hatten bis vor zwei Jahren noch Thujas am Zaun stehen. Die mussten wir zweimal im Jahr schneiden. Aber mir ist die Arbeit zu viel geworden, so das wir sie entfernt haben. Und so eine bepflanzte Wand sieht doch auch wirklich gut aus.

Ich glaube unser nächstes Projekt ist schon in Planung. Wir haben seit ein paar Jahren einen Mirabellenbaum. Letztes Jahr habe ich aus den wenigen Früchten Likör gemacht. Irgendetwas ist mit ihm nicht in Ordnung. Das war die letzten zwei Jahre schon so. Dieses Jahr ist es besonders schlimm. Ich habe ihn gedüngt und kümmere mich gut um ihn, aber es nützt wohl nichts. Er sieht so traurig aus. In seinen Stämmen sind Löcher. Die Blätter, die sehr schnell gelb wurden und auch Löcher haben, sind schon abgefallen. Nun haben wir uns entschlossen ihn zu entfernen und etwas neues zu gestalten. Also die Arbeit im Garten hört irgendwie nie auf und ich setzte gerne neue Ideen in die Tat um. Geniesst noch den wunderschönen Spätsommerabend und habt eine wunderschöne Woche.

Wenn einer eine Reise tut,

dann kann er was erzählen. Drum nähme ich den Stock und Hut und tät das Reisen wählen. -Matthias Claudius (1740-1815)-

In Pöcking am Starnberger See angekommen haben wir in einem Hotel eingecheckt. Eigentlich war es ein kleiner bayrischer Gasthof. Was wir nicht wussten, das Hotel hatte an diesem Tag Ruhetag. Begrüßt wurden wir von der Großmutter des Hauses. Eine nette alte Dame, die viel zu erzählen hatte. Ansonsten wirkte das Hotel sehr ruhig. Ich muss darauf hinweisen, es war ein sehr schöner heißer Sommertag. Als wir unser Zimmer betraten, kam uns eine heiße Luft entgegen, die einem fast den Atem nahm. Das Zimmer lag genau an der Ecke des Hauses, hatte drei Fenster und die Sonne schien den ganzen Tag ins Zimmer. Selbst die dicken und dunklen Vorhänge halfen nichts. Es stand schon ein kleines Kühlgerät im Zimmer. Aber zu dieser Zeit nutzte es nicht viel. Wir sind nochmal zurück gegangen und haben gefragt, ob es nicht noch ein anderes Zimmer für uns geben würde. Die nette Dame verneinte und sagte sie wären ausgebucht. Da der nächste Tag ein Donnerstag war und auch noch ein Feiertag, war es perfekt für ein langes Brückenwochenende. Also, wir wieder rein in die Sauna. Wir haben uns frischgemacht, soweit das in diesem Zimmer möglich war und sind nach München zur unserer Bekannten gefahren. Wir waren nett Essen und es gab viel zu erzählen. Am nächsten Tag haben wir uns in Starnberg verabredet um mit dem Ausflugsschiff über den See zu fahren. Vorher waren wir aber noch im Ortsteil Possenhofen.

Das ist der alte Bahnhof von Possenhofen, darin befindet sich jetzt das Kaiserin Elisabeth Museum. Denn im Schloss Possenhofen wuchs Sisi, die spätere Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn auf.

Danach fuhren wir dann nach Starnberg.

Rauf auf das Schiff und die über dreistündige Fahrt begann. So eine Fahrt über den See, ist schon sehr beruhigend und entschleunigend.

Das Wetter war eigentlich schön und sehr warm und schwül. Aber in der Ferne auch sehr diesig, so dass die Alpen wie in einem Nebel lagen.

Der Himmel war meistens bewölkt. Bei klarem Himmel kann man die Alpen richtig gut sehen. Hier ein paar Impressionen vom Starnberger See.

Schloss Garatshausen

Rund um den See ist es sehr geschichtsträchtig. Im Schloss Garatshausen wohnte Kaiserin Elisabeth wenn sie aus Wien zu Besuch am Starnberger See war. Heute residiert die Fürstin Gloria von Thun und Taxis in den Sommermonaten hier.

Auch diese Kapelle, die „Votivkapelle“ hat einen geschichtlichen Hintergrund. Sie steht zum Gedenken an den Tod des bayrischen König Ludwig II. Hier im See steht auch ein Kreuz, genau dort wurde der tote Ludwig II. gefunden. Es rangen sich viele Geschichten um den Tod von König Ludwig II.

Aufnahme Oktober 2023

Nach der Schifffahrt sind wir in Starnberg noch zünftig Essen gegangen.

Nach dem Essen noch einen kurzen Halt am See um diesen schönen Sonnenuntergang zu erleben.

Zurück ins Hotel, Fenster auf, frische Luft rein. Das Zimmer war zum Glück in der Nacht nicht so warm. Am nächsten Morgen fuhren wir nach dem Frühstück weiter ins Zillertal.