Kaffeeduft zieht durchs Haus

Da schien die Sonne ins Wohnzimmer

Ich liebe den Duft von Kaffee. Wenn man morgens aufsteht und der erste Kaffeeduft zieht durch das Haus. Das macht doch ein wohliges Gefühl und weckt Erinnerungen. Warum lieben wir Kaffee? Ist es der Geschmack, der Duft. Ist es ein Gefühl der Geborgenheit.

Das war in Carolinensiel

Sagen wir nicht, sollen wir einen Kaffee trinken gehen oder ich lade dich zum Kaffee ein. In ein Café gehen, bei Kaffee und Kuchen einen schönen Nachmittag verbringen. Kommen Freunde am Nachmittag zu Besuch, ist die erste Frage möchtet ihr einen Kaffee? Kaffee verbindet.

Cappuccino beim Feuer vor ein paar Tagen.

Ich habe in meinem letzten Beitrag geschrieben, dass ich seit einem Jahr keinen Kaffee mehr vertrage. Eigentlich ist es schon zwei Jahre her.

Mokka im Sommer im Garten

Ich mag den Geschmack und den Geruch von frischem Kaffee. Ich trinke gerne Kaffee. Allerdings war es bei mir nie so, das ich Kaffee brauchte um morgens wach zu werden. Wenn ich die Augen aufmache bin ich munter. Das war schon immer so. Ich gehöre wohl zu den Menschen, die dir schon Morgens den Kopf voll labern. Ich war aber auch nie jemand, der viel Kaffee am Tag getrunken hat. Vielleicht so vier Tassen Kaffee am Tag. Ich habe aber auch nicht die Leute verstanden, die sagten, ich brauche unbedingt eine Tasse Kaffee, damit ich wieder fit werde. So eine Wirkung hatte Kaffee bei mir nie.

Vor ein paar Tagen im Wintergarten

Vor zwei Jahren merkte ich dann, das der Kaffee etwas mit mir machte. Wir haben uns nämlich einen Kaffeevollautomaten gekauft. Wie toll war das denn!! Die ersten Tage haben wir viel Kaffee getrunken. Cappuccino, Milchkaffee, Latte Macchiato, na ja alles ausprobiert, was die Maschine so konnte. So kamen schon mal einige viele Tassen Kaffee am Tag zusammen. Der schmeckt aber auch so richtig gut. So nach ein paar Tagen merkte ich, das ich immer müder wurde. Ich bekam Kopfschmerzen und Schwindel. Ich fing an meinen Blutdruck zu messen und der wurde von Tag zu Tag immer niedriger. Da machte ich mir Gedanken, woher kommt das so plötzlich. Den ich habe immer einen guten Blutdruck. Da kommt man ins Grübeln und überlegt was läuft anders als sonst. Das einzige was anders war, war der Kaffeekonsum. Bevor wir den Kaffeeautomaten hatten, haben wir noch richtigen Filterkaffee zubereitet. Und wir hatten so eine kleine Maschine für Kaffeepads.

Das war in Straßburg. Kaffee und Eclairs

Gut, dachte ich, das einzige was anders läuft, ich trinke mehr Kaffee als sonst. Also habe ich ganz auf Kaffee verzichtet. Nach ein paar Tagen ging es mir wieder besser, mein Blutdruck war wieder normal. Hieß das jetzt für mich keinen Kaffee mehr trinken. Also dann habe ich es nochmal ausprobiert. Aber es ging wieder von vorne los. Ok dachte ich, versuche es mit koffeinfreiem Kaffee. Den habe ich dann gut vertragen. Ich habe immer zwischendurch versucht Kaffee mit Koffein zu trinken. Aber ich merkte, der bekommt mir nicht mehr. Heute ist es so, wenn wir unterwegs sind trinke ich immer mal wieder einen koffeinhaltigen Kaffee . Meistens dann morgens eine Tasse zum Frühstück. Es gibt tatsächlich wenig Restaurants oder Cafés die koffeinfreien Kaffee anbieten.

Irgendwo in Spanien

Dann ging die Suche nach guten koffeinfreiem Kaffee los. Wir haben jetzt den richtigen gefunden. Hat ein bisschen gedauert. Einige Kaffees wurden ausprobiert. Er schmeckt sehr aromatisch, na ja er ist einfach lecker. Ein Unterschied zu koffeinhaltigem Kaffee ist nicht festzustellen.

Hier waren wir in Österreich im Alpachtal

Aber warum kann ich keinen Kaffee mehr vertragen? Ich habe erstmal gegoogelt, ob so was sein kann. Es gibt Menschen mit einer Kaffeeunverträglichkeit. Die haben aber meistens Herzrasen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Sodbrennen. Es gibt auch Berichte, die sagen, Kaffee senkt den Blutdruck. Warum bei mir der Blutdruck so niedrig wird nach dem ich Kaffee trinke, so richtig habe ich es noch nicht herausgefunden. Mit dieser Alternative komme ich gut zurecht, denn ich muss nicht auf den leckeren Kaffeegeschmack verzichten.

In Rüdesheim war es total retro. Hier gab es draußen nur Kännchen.

Vielleicht kennt ja einer von Euch auch dieses Problem. Wäre doch schön wenn wir unsere Erfahrungen austauschen könnten. Ich wünsche Euch noch einen fantastischen Dienstag.

Tagesausflug

Unsere Kurzreise ist nun auch schon wieder eine Woche vorbei. Als wir am Donnerstag angekommen sind hatten wir schönes Wetter. Die Koffer waren schnell ausgepackt und unser erster Weg führte uns in unser Lieblingsfischrestaurant. Der Backfisch war wie immer fantastisch. Nach dem Essen machten wir dann einen langen Spaziergang und genossen die frische Nordseeluft. Es ist immer wieder schön hier ein paar Tage zu verbringen. Für Freitag hatte ich schon online Tickets für die Fähre nach Wangerooge gebucht.

Von Harlesiel kann man schon den Leuchtturm auf Wangerooge sehen. Unsere Fähre fuhr um 10.45 Uhr los. Um 11.45 Uhr legte die Fähre am Anleger auf Wangerooge an. Angekommen auf der autofreien Insel ging es mit der Inselbahn bis zum Bahnhof nach Wangerooge. Das sind 4 km und dauert 10-15 Minuten.

Die Bahn fährt mit entspannten 20 km/h durch die Salzwiesen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer.

Was für eine traumhafte Landschaft. Nun hatten wir vier Stunden Aufenthalt. Es reicht nicht annähernd um die Insel zu erkunden. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Fahrrad zu mieten um die Insel mit ihren Sehenswürdigkeiten zu sehen. Die Jever-Aussichtplattform im Osten, von dort hat man einen wunderbaren Blick über das Wattenmeer. Wenn man Glück hat kann man auch Seehunde beobachten. Vielleicht hat man einen besseren Blick, wenn man sie von der See aus beobachtet. Eine Fahrt zu den Seehundbänken kann man auch von Harlesiel aus unternehmen.

Auf unserem Weg durch die Fußgängerzone, gingen wir direkt auf ein Café zu, das tatsächlich etwas höher lag als die anderen Gebäude. Es ist das Café Pudding. Über den Link bei Wikipedia könnt ihr über das Café lesen, es ist wirklich interessant. Man hat von hier eine tolle Aussicht auf den Strand und die Nordsee. Wir haben draußen in der Herbstsonne gesessen, Kaffee und Kuchen genossen. Für mich ist es immer etwas schwierig woanders Kaffee zu trinken. Seit ungefähr einem Jahr vertrage ich keinen Kaffee mit Koffein mehr. Und es ist wirklich schwierig Kaffee ohne Koffein in einem Café zu bekommen. Dort war es das erste Mal, das man fast jeden Kaffee ohne Koffein bekam. Ich war begeistert.

Blick vom Café Pudding auf den Leuchtturm

Der Kuchen war wirklich lecker. Danach gingen wir an den Strand und machten einen Spaziergang.

Der Sandstrand auf Wangerooge zieht sich die gesamte Nordseite der Insel entlang. Ich habe zu Hause festgestellt, das ich nur wenig fotografiert habe. Aber ich habe einfach nur die Insel genossen und das fotografieren vergessen.

Das werde ich beim nächsten Mal nachholen. Wir werden auf jeden Fall im Frühjahr noch einmal auf die Insel fahren und dann gleich für ein paar Tage. Ich freue mich schon darauf. Die Insel ist einfach schön und sehr entspannend.

Zu unserem Erstaunen ging es dann zurück mit dem Watt Sprinter. Als ich die Tickets gebucht habe, schaute ich nur nach den Abfahrtszeiten und nicht mit welcher Fähre es zurückging. Aber es war toll. In bequemen Sitzen, wie im Flugzeug, ging es in 20 Minuten zurück nach Harlesiel. Die Sonne stand schon tief und strahlte über die See.

Es geht auf kleine FAhrt

Heute ist es mal wieder soweit. Vier Tage Ostfriesland liegen vor uns. Wenn wir mal ein paar Tage Auszeit brauchen, fahren wir an die Nordsee.

Wir starten in Richtung Norden und wie immer ist unser Ziel Carolinensiel, ein kleiner verträumter Hafen. Hier kann man einfach mal die Seele baumeln lassen.

Es ist Donnerstagmorgen, die Koffer sind gepackt. Wir fahren früh los. Allerdings nicht zu früh, denn wir müssen eine kurze Strecke durch das Ruhrgebiet fahren und da sind morgens einige Staus. Wenn wir dann auf der A31 sind, geht es zügig, denn die ist fast immer frei. Wir brauchen bis zum Hotel vier Stunden.

Nach der Anstrengung mit meinen Zähnen freue ich mich, raus zu kommen, sich denn Wind um die Nase wehen lassen.

Wir werden einfach nicht viel machen. Morgen fahren wir mit der Fähre nach Wangerooge. Endlich klappt es einmal. Ebbe und Flut liegen dieses mal günstig, so das wir ein paar Stunden Aufenthalt auf der Insel haben.

Das Auto ist gepackt. Mal wieder für vier Tage viel zu viel eingepackt. Für schönes Wetter, für schlechtes regnerisches, für kaltes und für sonniges Wetter. Aber egal, das Auto hat Platz genug. Es sieht ganz so aus, als ob wir recht schönes Wetter hätten. Aber man weiß nie, es kann sich auch schnell ändern.

Ich wünsche Euch auch ein wunderbares und entspanntes Wochenende.

Wer geht schon gerne zum Zahnarzt

Hej, da bin ich wieder. War viel los bei uns. Nach unserem Urlaub hatte ich ein kleines Muckern an einem meiner Implantate. Da ich sowieso zwei Wochen später einen Termin zur Reinigung hatte, habe ich so lange gewartet.

Da stellte sich dann raus, ich habe eine Entzündung an meinem Implantat. Nicht schön. Ich bin drei Wochen lang, drei mal in der Woche zum Ausspülen gegangen. Ich hatte keine Schmerzen, das war schon mal gut. Aber die Spülungen halfen nicht. Es kam, was ich schon befürchtet hatte, es war ein „kleiner“ Eingriff fällig. Ich habe keine Angst beim Zahnarzt, vielleicht ist mir etwas mulmig. Vor sechs Jahren bekam ich aus gesundheitlichen Gründen meine Implantate. Ich bekam vier Implantate oben und vier Implantate unten. Das war, wie soll ich sagen, es gibt angenehmere Dinge im Leben. Das ist jetzt sechs Jahre her und ich habe es nicht bereut. Ich war in einer kleinen Zahnklinik und der Zahnarzt hat super gute Arbeit geleistet und ich habe tolle Zähne bekommen.

Und jetzt ist es das erste Mal, das es ein Problem gibt. Was ich nicht mag, sind Spitzen beim Zahnarzt. Nicht das Spritzen selbst, das macht mein Arzt wirklich gut. Aber das es immer so lange betäubt ist, man nichts essen und trinken kann. Na ja, als mein Zahnarzt mir dann erklärte was er machen will, wusste ich, es wird kein kleiner Eingriff. Ich war doch so locker flockig hingegangen, dachte in einer halben Stunde bist du wieder draußen. Nach drei Stunden, vier Spritzen und Fäden im rechten Oberkiefer konnte ich die Klinik wieder verlassen. Mit betäubtem Gesicht und einer Erfahrung reicher. Es kommt meistens anders als man denkt. Den restlichen Donnerstag habe ich mich dann vor den Fernseher gesetzt und gehofft, das es schnell vorbei geht. Als die Betäubung dann endlich nach und nach zurückging, kamen auch die Schmerzen nach und nach. Also Schmerztabletten genommen und ab ins Bett. Am Freitag dann, sah ich nicht mehr so gut aus, meine rechte Gesichtshälfte war angeschwollen und es schmerzte. Wieder zum Arzt, zur Kontrolle, soweit läuft alles nach Plan. Was kann ich denn essen? Na ja, eigentlich alles. Kauen sie wenn möglich nur auf der linken Seite. Wen das so einfach wäre. Also gab es erstmal nur weiche Lebensmittel und trinken mit dem Strohhalm. Die nächsten zwei Tage schwoll mein Gesicht noch weiter an, aber ich hatte Glück, es wurde nicht grün und blau. Gut, das wir sonst keine Termine hatten. Die Gesichtserkennung wäre etwas schwierig geworden.

Heute haben wir Dienstag, die Schwellung ist bis auf eine kleine Stelle, zurückgegangen. Die Schmerzen sind so gut wie vorbei. Essen kann ich fast normal. Ich passe noch ein bisschen auf und ich sollte jetzt nicht unbedingt Knäckebrot essen. Nächsten Montag werden die Fäden gezogen und dann hoffe ich, ich habe mindestens für die nächsten sechs Jahre wieder Ruhe.

Zur Auflockerung meines kleinen Beitrages, habe ich ein paar Herbstfotos dazwischen gelegt. Habe kein Foto von meiner dicken Wange, denn wer will schon ein Foto von sich, wenn er aussieht wie ein Pfannekuchen. Habt ihr auch solche Zahnarztbesuche hinter Euch oder stehen Euch noch bevor? Vielleicht kann ich mit meinen Erfahrungen helfen?