Ein letztes Mal sind wir in der Abenddämmerung vom alten Hafen Vieux Port mit dem Wasserbus nach New Rochelle gefahren. Sehr beeindruckend sieht der Turm Saint-Nicolas in der untergehenden Sonne aus.
Noch ein Blick auf die beiden Türme Tour de la Chaîne und Tour Saint-Nicolas.
Der Dritte Turm von La Rochelle „Tour de la Lanterne“. Diese drei Türme sind die Wahrzeichen der Stadt La Rochelle.
Ein letzter Blick auf La Rochelle. Ein bisschen wehmütig, es war schön hier. Wie immer, wenn es uns besonders gut gefallen hat, denke ich, wir kommen wieder. Aber dann möchte man noch viele andere Ort sehen und es bleiben nur die Erinnerungen.
Die Fahrt zurück durch den Jachthafen bei Sonnenuntergang hatte eine besondere Atmosphäre.
Hier sind noch ein paar Impressionen vom Strand und der untergehenden Sonne.
Am Abend haben wir dann in einem Restaurant am Meer gesessen und wieder fantastisch gegessen. Mit einem Glas Rotwein den Abend ausklingen lassen. Am nächsten Tag ging unsere Reise weiter nach Biarritz.
Da packt mich doch gleich das Fernweh und ich möchte am liebsten sofort losfahren.
Habt noch einen schönen Tag mit schönen Erinnerungen.
Wir sind ganz gemütlich gefahren. Nach ungefähr 5 Stunden kamen wir in La Rochelle an. Wir hatten für drei Tage eine Ferienwohnung gemietet und diese lag in Port des Minimes. Der Jachthafen von La Rochelle.
Der Fußweg bis zur Altstadt von La Rochelle dauert 20 Minuten. Allerdings kann man auch mit einem Wasserbus bis zur Altstadt fahren. Wir haben den Wasserbus genommen. Er fuhr durch den Hafen, bis zur Altstadt. Die Fahrt dauerte auch so 20 Minuten. Es war interessant durch den Hafen zu fahren. So viele Segeljachten liegen hier.
Da kommt der Wasserbus
Und dann sah man die gewaltigen Türme, durch die der Wasserbus durchfahren musste, um zur Altstadt zu kommen.
Es war viel los in La Rochelle. Wir machten einen Spaziergang durch die Altstadt. Wie schön war es, dieses mal bei strahlendem Sonnenschein einen Bummel zu machen und sich diese schöne Altstadt anzuschauen.
Die Markthalle von La Rochelle „Marché Central“ muss man unbedingt besuchen. Angeboten werden Lebensmittel aus der Region und natürlich Fisch und was das Meer zu bieten hat. Und wenn man französische Spezialitäten mag, bekommt man hier alles was das Herz begehrt. Sie wurde im 19. Jahrhundert im Jugendstil errichtet.
Es war ein schöner Nachmittag in La Rochelle. Am Abend haben wir in einem Restaurant direkt am Meer fantastisch gegessen. Zurück sind wir wieder mit dem Wasserbus gefahren. Die Sonne ging langsam unter. Es war eine wunderbare Stimmung.
Es ist schön, die Erinnerungen an den Urlaub noch einmal aufleben zu lassen.
Unser Hotel lag direkt in der Innenstadt. Die Architektur der alten Jugenstilhäuser ist beeindruckend. Sie gefallen mir sehr gut.
Für Orléans hatten wir nur einen halben Tag Zeit. Denn am nächsten Tag ging unsere Fahrt schon weiter Richtung Meer. So richtig viel haben wir von der Stadt nicht gesehen. Aber natürlich waren wir auf dem Place du Martroi. Dort steht die Statue von Jeanne d´Arc.
Sehr hoch und majestätisch sitzt sie oben auf ihrem Pferd.
Die Kathedrale Sainte-Croix d´Orléans Wir haben sie uns auch von innen angesehen, sie ist schon beeindruckend.
Abends haben wir dann noch einen Bummel bis zur Loire gemacht und sind an der Loire spazieren gegangen.
Und am nächsten Tag sind wir dann ein Stück an der Loire entlanggefahren.
Beim Posten der Fotos stelle ich fest, wir hatten immer einen wolkigen Himmel. Wir waren im August unterwegs, eigentlich rechnet man da mit strahlend blauem Himmel. Aber soweit ich mich erinnere, hatten wir die ganze Reise viele Wolken. Ob mit oder ohne Wolken, wir hatten eine tolle Reise.
Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sonntag, bis dahin.
Inspiriert durch meine Erinnerungen an Frankreich habe ich gestern etwas französisches gekocht. Mit Estragon koche ich sehr gerne. Ich mag das Gewürz. Besonders aromatisch ist der französische Estragon. Pastinaken ist schon ein sehr altes Gemüse. Ich glaube es mag nicht jeder, der Geschmack ist etwas süßlich und gleichzeitig auch leicht scharf. Auch in Verbindung mit Kartoffeln ist er richtig lecker.
4 Hühnerbrüste
2 rote Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
500 gr. Champignons
4 – 5 große Kartoffeln
6 Pastinaken
1 Stange Stangensellerie
6-8 Walnüsse
Olivenöl
Rapsöl
Butter
Sahne
1 Teelöffel Mehl
Estragon
Milch
Senf
Pernod
Sherry
rote Rettichkresse
Die Hähnchenbrüste in Knoblauch, Olivenöl, Pfeffer, Salz 2 Stunden einlegen.
In der Zwischenzeit Kartoffeln und Pastinaken schälen und für das Kochen vorbereiten.
Walnüsse schälen und in kleine Stücke klopfen. Die Walnüsse, in einer Pfanne rösten, dann 50 ml Milch dazugeben, einmal aufkochen lassen und zur Seite stellen.
Die Zwiebeln und die Petersilienstange in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl braten.
Nach 2 Stunden die Hähnchenbrüste in einer heißen Pfanne von allen Seiten anbraten.
Dann mit Pernod ablöschen und ein paar Minuten einköcheln lassen. Die Hähnchenbrüste herausnehmen und zur Seite stellen.
Die Zwiebeln und Petersilienstange zum Pernod geben. 1-2 Esslöffel Senf dazugeben. Mit 100 ml Wasser aufkochen lassen. 1 gehäuften Esslöffel Estragon dazugeben. Die Menge hängt vom jeweiligen Geschmack ab. Dieses mal habe ich getrockneten Estragon genommen. Sonst nehme ich frischen Estragon aus dem Garten.
Die Hähnchenbrüste in eine Auflaufform geben und die Zwiebeln in Pernod darüber geben.
Das ganze dann in den Backofen bei Ober- Unterhitze 180 grad ca. 30 Minuten kochen.
Nun die Kartoffeln und Pastinaken im gesalzenen Wasser separat kochen.
Die Pilze säubern in Scheiben schneiden. Zwiebel in dünne Streifen schneiden. Erst die Zwiebeln in Rapsöl leicht anbraten bis sie glasig sind. Ich benutze gerne das schwedische Rapsöl, es hat so einen leichten Buttergeschmack. Mit Sherry ablöschen. Dann die Champignons zugeben und leicht köcheln lassen nur pfeffern und Salzen. Am Schluss ein Schuss Sahne dazugeben. Warm halten.
Wenn die Kartoffeln weich sind, werden sie durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Die weichen Pastinaken werden gestampft. Dann kommen zu den Pastinaken die Walnüsse. Die Kartoffeln dazugeben, evtl noch mit ein bisschen Milch verfeinern. Das Pürree sollte nicht zu fest sein. Pfeffern und salzen und frisch geriebenen Muskatnuss dazugeben.
Jetzt die Hähnchen aus dem Ofen und aus der Auslaufform nehmen, warm stellen.
Die Sauce durch ein Haarsieb streichen.
In einer Pfanne mit ein bisschen Mehl und Butter und Sahne eine leichte Mehlschwitze vorbereiten. Dann die Sauce dazugeben, aufkochen lassen. Mit Pfeffer und Salz evtl. nochmal würzen. Ein Stück kalte Butter dazu, fertig.
Auf dem Teller anrichten, mit roter Rettichkresse verfeinern. Dazu einen Rotwein, ich finde, ein nicht so trockener Rotwein passt perfekt dazu. Bon appétit
Heute ist Wochenmitte, ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche.
Wie schön sind doch die Erinnerungen an vergangene Reisen, sie werden immer im Herzen bleiben. -sylvie.n-
An unseren Flitterwochen haben eine Rundfahrt durch Frankreich gemacht. Und wir haben uns immer wieder vorgenommen zu einem besonderen Hochzeitstag diese Reise zu wiederholen. 2018 war es dann soweit. Es war nicht dieselbe Rundreise, aber sie war einfach wundervoll.
Am nächsten Morgen in Reims begannen wir den Tag erst einmal mit einem Café noir .
Danach machten wir einen Bummel durch Reims.
Der Weg zur Abtei Saint-Remi führte uns durch die Straßen von Reims.
Abtei Saint-Remi
Reims hat so viele Sehenswürdigkeiten, leider haben wir nur einen kleinen Teil davon gesehen. Wir waren ja nur auf der Durchreise.
Staue von Louis XIV auf dem Place Royal
Auf jeden Fall müssen wir noch einmal einen Städtetrip nach Reims machen. Es ist ja nicht soweit von uns entfernt.
Sie ist ein tolle Stadt und liegt im Nordosten von Frankreich im Département der Marne und in der Region Champagne. Und natürlich gehört ein Glas Champagner zu einem Aufenthalt in Reims.
Es gibt viele Champagnerhäuser in Reims. Bei unserem nächsten Besuch werden wir einmal eine Champagnerkellerei besuchen. Am Abend haben wir dann in einem kleinen Restaurant draussen gesessen und gegessen. Soweit ich mich noch erinnere gab es Muscheln. Es war schon sehr romantisch.
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Orléons.
Heute habe ich französisch gekocht. Das Rezept folgt dann die nächsten Tage. Habt noch ein wunderschönes Wochenende.
Wir haben 2018 anlässlich unseres Hochzeitstages eine Rundreise gemacht.
Von Zuhause ging es nach Reims, über Orleons, La Rochele, Biarritz, Zaragoza und dann nach Tossa de Mar. Über Tossa habe ich bei meinem letzten Beitrag geschrieben. Ich fang als nochmal von vorne an, denn Tossa de Mar war unser Ziel. Wir sind zuerst nach Reims gefahren. Ein bisschen Autobahn und ein bisschen über Landstraßen. Wir fahren sehr gerne mit dem Auto in den Urlaub. Für uns fängt der Urlaub an, wenn wir die Haustüre schließen und im Auto sitzen. Dann genießen wir einfach die Fahrt bis ans Ziel. Von uns bis Reims sind es so 400 km.
Kleine Pause auf dem Weg nach Reims
In Reims angekommen suchten wir erstmal unser Hotel. Das war nicht so schwer, denn es lag direkt in der Fußgängerzone.
Unsere Koffer brauchten wir nicht großartig auspacken, wir hatten nur zwei Übernachtungen in Reims. Also sind wir erst einmal über die Fußgängerzone gegangen. Ich liebe französische Städte, sie haben so einen besonderen Flair. Rund um den Place d Érlon befinden sich viele Restaurants, kleine Cafés und Einkaufmöglichkeiten. Ein Bummel über die Fußgängerzone lohnt sich.
Sie ist schon ein beeindruckendes Bauwerk. Sie soll eine der bedeutendsten gotischen Kirchen Frankreichs sein. Viele Jahrhunderte wurden hier die französischen Könige gekrönt.
Hier ein Foto mit blauem Himmel.
Das Foto finde ich besonders eindrucksvoll
Wir hatten an einem Tag strahlenden Sonnenschein und am anderen Tag, so von allem etwas.
Die Kathedrale ist natürlich schon ein ganz besonderes Fotomotiv.
Wir haben die Kathedrale von außen und von innen bewundert. Danach brauchten wir eine kleine Erfrischung bevor es dann weiter ging. Wir haben uns in eines der vielen Straßencafé gesetzt und das turbulente Leben um uns herum genossen.
Natürlich ist so ein Tag in einer neuen Stadt immer aufregend. Man kann viel erkunden und wir hatten nicht so viel Zeit. Das waren nun die ersten Bilder von Reims. Morgen zeige ich euch noch ein paar Fotos von unserem nächsten Tag in Reims
Draussen ist es immer noch grau, regnerisch und sehr windig. Da bleibe ich doch noch ein bisschen bei meinen Urlaubserinnerungen. Ich habe gestern eines meiner Lieblingsgerichte gekocht. Es braucht nicht viel Zutaten und ist schnell zubereitet. Es ist ein Gericht, welches man auch so in der spanisches Küche findet. Durch den Chili und die Rosinen, erinnert es an die maurische Küche. Auf Mallorca habe ich immer gerne das köstliche Gericht „Pescado a la Mallorquina“ gegessen. Es besteht aus Mangold oder Spinat, Fisch, Knoblauch Kartoffeln, Tomaten, Chili und Rosinen.
Aber hier sind meine Pasta mit Fisch und Garnelen
rohe Garnelen
Fisch
250 g Spaghetti
1 Gemüsezwiebel
6 Knoblauchzehen
1 halbe Dose Tomaten in Stücke
1 Peperoni oder auch eine Chili
Rosinen
200 ml Fischbrühe
Pfeffer und Salz aus der Mühle
1 Rosmarinzweig
Olivenöl
Cherry
Das Gericht ist für 4 Personen. Ich benutzte für die Zubereitung eine Paella Pfanne. Da ich auf Gas koche, funktioniert das sehr gut. Es geht natürlich auch jede andere Pfanne.
Als erstes wird Olivenöl in der Pfanne erhitzt. Der Fisch mit Pfeffer und Salz gewürzt und im heißen Öl von beiden Seiten angebraten. Dann wird die Temperatur runtergedreht und den Fisch noch 3 Minuten auf jeder Seite leicht braten. Dann den Fisch aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Das gleiche wird dann mit den Garnelen gemacht. Da ich immer nur rohe Garnelen benutze, bleiben sie nur so kurz in der Pfanne bis sie rosa geworden sind. Dann auch die Garnelen herausnehmen und zur Seite stellen. Hier habe ich Fisch und Garnelen zusammen in die Pfanne getan und die Garnelen früher herausgenommen. Es kommt immer auch auf die Menge an, die ich benutze.
Die kleingehackte Gemüsezwiebel, den gehackten Knoblauch und die in Streifen geschnittene Peperoni in die Pfanne geben.
Das ganze dann leicht köcheln lassen, bis die Zwiebeln glasig sind.
Mit einem guten Schuss Cherry wird das ganze dann abgelöscht. Nochmals leicht köcheln lassen.
Dann die gewürfelten Tomaten und die Fischbrühe dazugeben. (Die Fischbrühe mache ich meistens selbst aus Fischresten, Möhren, Zwiebeln, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Pfeffer und Salz und friere sie dann ein.) Dann pfeffern und salzen und den Rosmarinzweig dazugeben. Jetzt die Zutaten so 15 Minuten köcheln lassen. Die Zwiebeln sollten noch einen leichten Biss haben.
Zwischenzeitlich sind auch die Spaghetti fertig. Die Pasta und die Rosinen werden nun in die Pfanne gegeben und untergemischt. Als letztes kommt der Fisch und die Garnelen in die Pfanne und werden unter die Spaghetti gemischt und bleiben nur solange auf dem Herd bis der Fisch und die Garnelen heiß geworden sind. Etwas frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben.
Der Fisch kann ruhig zerfallen, dass ist so gewollt.
Als Fisch benutze ich einen etwas festeren Fisch. Hier habe ich Victoriabarschfilet genommen. Es geht aber jeder beliebige dickfleischige Fisch, z.B: Seehechtfilet, Rotbarschfilet. Die Menge der Chilis oder der Peperoni ist jedem selbst überlassen. Die Peperoni sind nicht ganz so scharf, wie der Chili. Die Peperoni hat 100–500 Scoville und der Chili fängt bei 500 Scoville an, nach oben offen….. Es sollte schon schärfer sein, damit die Kombination mit den Rosinen so richtig gut herauskommt.
Dazu gibt es einen spanischen Rotwein. ¡que aproveche!
Und schon vergesse ich, das fürchterliche Wetter draussen. Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche. Bis dahin
Die besten Entdeckungsreisen macht man, indem man die Welt mit anderen Augen betrachtet. -Marcel Proust-
Die Fahrt von der Hauptstraße führt durch einen Pinienwald zu dem malerischen Küstenort Tossa de Mar.
Von der Altstadt „Vila Vella“ schaut man auf das verträumte Tossa de Mar.
Hier oben steht eine Statue von Ava Gardner. Im Jahr 1950 wurde in Tossa ein Film mit Ava Gardner gedreht. Der Film hieß: „Pandora und der fliegende Holländer.“ Fast 50 Jahre später, im Jahr 1998, stellte die Stadt diese wunderschöne Statue zu Ehren Ava Gardner auf. Ich glaube sie blickt voller Sehnsucht auf das Meer.