Mein persönlicher Sonnenaufgang

Beim Blick heute morgen aus dem Dachfenster schaut mir die Sonne ins Gesicht. Was für ein schönes Gefühl. Ich mache das Fenster auf, da kam mir die kalte Luft entgegen. Einmal tief einatmen, wie wunderbar das doch ist. Und für einen kurzen Moment vergesse ich alles, was so um mich rum passiert. Es gibt schönere Aussichten, aber die Sonne morgens aufgehen zu sehen, egal wo immer man gerade ist, ist ein wunderbares Ereignis. Besonders im Winter sehe ich die unterschiedlichsten Sonnenaufgänge.

Das ist der Sonnenaufgang von heute Morgen. Ich schaue raus und mache mir Gedanken. Es könnte alles so schön sein. Aber wenn ich dann mein Smartphone anmache und die neuesten Nachrichten lese, werde ich nachdenklich und sehr traurig. Was passiert gerade auf unserer Welt. Es könnte alles so schön sein. Bin ich zu naiv, dass ich noch daran glaube, die Welt könnte eine Bessere werden?

Die wahren Wunderkinder unserer Zeit sind die Menschen, die mit 60 Jahren noch an die Gerechtigkeit der Welt und an die Vernunft der Menschheit glauben.   -Ernest Hemingway-

Die Sonne ist aufgegangen und versucht sich durch die Wolken zu zeigen.

Ich zeige euch einmal die verschiedenen Ansichten auf die Bäume und die Farben des Himmels.

Manchmal sind die Farben einfach unglaublich.

Und im Sommer, wenn Bäume dann in voller Blätterpracht da stehen, geben sie uns einen wunderbaren Schatten.

Die Zeiten ändern sich und leider verändert sich nichts zum Positiven. Daran zu glauben, dass die Welt und die Menschen sich verändern werden, wird immer schwieriger.

Blumen gegen den Januar blues

Im Winternebel überkommt einem die Melancholie. Und man hofft auf den kleinsten Sonnenstrahl, der diese Melancholie durchbricht. -Sylvia Naumann-

Weihnachten und Silvester sind vorbei. Im Dezember war viel los. Das Haus wurde weihnachtlich dekoriert. Die Weihnachtsmärkte locken mit ihrer besonderen Atmosphäre. Die Geschenke werden eingekauft. Den Samstag vor dem dritten Advent machen wir eine Weihnachtsfeier mit Freunden und dann natürlich Weihnachten mit der Familie. Da ist immer etwas los. Die ersten Tage im Januar ist man noch guter Dinge. Dann kommt die Weihnachtsdekoration wieder in die Kisten. Da bin ich noch beschäftigt. Und dann stellt er sich ein, der Januar Blues.

Seit Wochen wird es nicht richtig hell. Ganz selten zeigt sich mal die Sonne. Dieser immer nur graue Himmel geht mir einfach auf den Keks. Also was tun?? Natürlich geht man raus an die frische Luft. Aber bei Minustemperaturen und Nebel bleibt man nicht lange draussen. Das ist der Ausblick aus dem Fenster von heute Mittag.

Lichtet sich der Nebel, werden die Gedanken wieder klar und die Freude im Herzen steigt. -Sylvia Naumann-

Ich habe jeden Januar mein ganz spezielles Mittel gegen den Januar Blues. Ich fahre in eine Gärtnerei. Wir wohnen in der Nähe der niederländischen Grenze und sind schnell in Venlo. Die holländischen Gärtnereien sind schon voll von bunten Frühlingsblumen.

Das ist etwas für die Sinne. Die Farben und der Duft, da fühlt man sich richtig beschwingt. Dann finden ganz schnell auch ein paar Pflanzen den Weg in unser Auto.

In unserem Wintergarten halten die Blumen es auch bei der Kälte gut aus.

Das erleichtert die Wartezeit auf den Frühling und auf wärmere Temperaturen. Der Frühling ist in unseren Wintergarten eingezogen und ein bisschen auch in mein Herz. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntagnachmittag ob mit oder ohne Sonne. Habt einfach Sonne im Herzen.

Hej 2025

Zuerst möchte ich Euch ein wundervolles und friedliches neues Jahr wünschen. Mit vielen schönen Momenten, die Euch lange in Erinnerung bleiben werden. Vor allen Dingen und das ist das Wichtigste, viel Gesundheit für Euch und Eure Familien.

Das sind meine Gedanken für das neue Jahr. Da ich eine Optimistin bin, gebe ich die Hoffnung, nicht auf, dass unsere Welt, die wirklich atemberaubend schön ist, eine friedlichere Welt wird.

Nach dem das Wochenende mal wieder nur grau war, scheint heute die Sonne. Es ist ein wundervoller Tag. Etwas Schnee liegt noch in unserem Garten und die Sonne lässt ihn ein bisschen glitzern.

So, jetzt geht es mit vollem Schwung ins neue Jahr. Mit vielen Träumen, neuen Abenteuern, vielen neuen Lichtblicken und mit der Hoffnung auf ein friedliches Jahr 2025.

Nimm dir die Zeit

Und wieder neigt sich das Jahr dem Ende zu. Kalt ist es geworden und es gab den ersten Schnee. Pünktlich im November erreicht uns für kurze Zeit die Kälte.

Das es diese Woche geschneit hat, sorgt schon für ein kuschliges, gemütliches Gefühl. Die Nächte sind frostig und ein bisschen liegt noch Schnee auf unserer Hütte. Einigen Rosen scheint die Kälte nichts auszumachen. Sie blühen auch im November noch.

Sie lassen sich Zeit. Wie ist das so mit der Zeit? Im melancholischem November kommen die Gedanken. Was bedeutet Zeit?

Einige Synonyme für Zeit: Abschnitt, Zeitraum, Zeitalter, Epoche, Zeitspanne, Periode

Sätze über die Zeit: Die Zeit heilt alle Wunden, mit der Zeit gehen, Zeit die vergeht, Zeit nutzen, ich habe keine Zeit, es war Zeit zu gehen, es war Zeit zu reden

die Zeit läuft einem davon, aber das hat doch noch Zeit, das ist eine lange Zeit

Zeit zum Nachdenken.

Nutzen wir unsere Zeit. Was bedeutet die Zeit nutzen? Der Alltag wird immer stressiger. Arbeiten, Kinder, Haushalt. Zur Arbeit fahren, mit der Bahn, mit dem Auto zum Einkaufen fahren. Alles muss schnell und immer schneller gehen. Nimmt man sich die Zeit, um mal nichts zu tun. Haben die Menschen die Zeit, einmal nichts zu tun. Einfach mal die Zeit so vergehen lassen. Auf dem Sofa sitzen und nichts tun. Die Gedanken schweifen lassen.

Im Moment leben wir in einer schwierigen Zeit. Es hat immer schwierige Zeiten gegeben. Die Zeit soll ohne Risiko vergehen. Aber das Leben war nie ohne Risiko. Jeder Mensch braucht seine Familie, seine Freunde, Kommunikation mit anderen. Die Freude und auch die Trauer mit anderen teilen.

Die Zeit heilt alle Wunden. Wer kennt ihn nicht diesen Satz, den man von Freunden, Bekannten, lieben Menschen gesagt bekommt, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Ich kann nur für mich sprechen. Ich finde das nicht. Die Zeit heilt keine Wunden. Es wird vielleicht leichter, aber sie heilt nicht. Es muss noch nicht mal etwas Schlimmes passiert sein. Ein Mensch kann mich mit Wörtern verletzen, oder mit dem was er macht. Das heilt nicht. Selbst wenn er sich entschuldigt, bleibt immer etwas in der Seele zurück. Man vergisst es nicht. Es wird nur ein bisschen leichter.

Es gibt so viele Dinge, über die ich froh bin, das es sie gibt. Vor 150 Jahren hätte ich jetzt alles mit einem Füller auf Papier geschrieben. Wenn ich lesen und schreiben gelernt hätte. Und meine geschriebenen Worte wären nicht so schnell in die Welt geschickt worden. Der Fortschritt nützt uns allen. Natürlich weiß ich, es ist nicht alles Gold was glänzt.

Die Zeit hat sich verändert. Die Zeit hat die Menschen verändert. Ich denke, nicht immer zum positiven. Man hat keine Zeit mehr. Für viele ist das Leben nur noch stressig. Sie werden aggressiver. Nur die eigene Meinung zählt. Es wird nicht mehr diskutiert. Und nicht immer sind die neuen Medien ein Segen.

Die Zeit die vergangen ist, die Zeit zurückdrehen, die Zeit vertreiben und die Zeit die uns noch bleibt. Die Zeit die man wartet.

Mit der Zeit gehen. Was bedeutet mit der Zeit gehen. Mit der Mode gehen. Da bin ich wohl zeitlos. Sich den Ansichten der anderen anpassen. Ist auch nichts für mich. Den jeweiligen Verhältnissen anpassen. Ich denke, das muss sein, sonst kommt man nicht vorwärts. Fortschrittlich sein. Das gehört zum Leben. Jeder Fortschritt bringt positives. Meint man?? Aber wer möchte schon noch wie vor 100 Jahren leben? Ich bin froh, heute, hier und jetzt zu leben. Der Fortschritt hat uns so viel gebracht. Welche Frau würde heute noch die Wäsche mit der Hand waschen. Ist nur ein kleines Beispiel, dass mir spontan einfiel. Ein Klischee, aber das war das erste was mir so in den Sinn kam.

Manchmal hat man das Gefühl man hängt in einer Zeitschleife fest. Nichts bewegt sich, keine Veränderung. Keiner holt einen aus dieser Zeitschleife heraus, das muss man dann selbst in die Hand nehmen.

Dann gibt es die Momente in denen man sagt: „Aber das hat doch noch Zeit.“ Viel Zeit vergeht und man hat sich nicht die Zeit genommen. Wird man es später vielleicht bereuen? Fragt man sich dann, warum habe ich mir nicht die Zeit genommen. Aber was ist, wenn man die Zeit nicht mehr hat. Man muss sich die Zeit nehmen. Ich glaube, so ist es jedem von uns schon gegangen. Man nimmt einfach die Dinge so hin. Die Zeit vergeht wie im Flug. Also nehmt euch die Zeit für alte und für neue Freunde, für schöne Dinge, nehmt euch Zeit für Ruhe.

Seelenwärmer

Wenn es draußen kalt wird, die Blätter von den Bäumen fallen, dann hat man Sehnsucht nach wärmenden Gerichten. Also was braucht in so einem Fall, einen Seelenwärmer. Das Beste was man dann machen kann, man kocht einen Eintopf. Heute heißt er One Pot, das selbe Gericht andere Name. Für manche gibt es allerdings keinen Unterschied zwischen Eintopf und Suppe. Für mich ist der Unterschied, die Suppe esse ich mit einem Löffel und den Eintopf mit einer Gabel.

Von früher kenne ich das noch, wenn es draußen kalt wurde machte man einen Eintopf. Überhaupt gab es in der kalten Jahreszeit immer deftige Gerichte. Meistens wurden frische Produkte benutzt, eben das was regional zu dieser Zeit reif war. Gestern war mir, dem Wetter angepasst, nach einem Linsengericht. Ich bereite viele Gerichte in einer spanischen Tonschale zu. Die Art in Tonschalen zu kochen, habe ich aus Mallorca mitgebracht. Auf dem Herd oder im Backofen. Da ich einen Gasherd habe, ist es kein Problem die Tonschalen zu benutzen.

Hier sind die Zutaten:

  • 1 grüne Paprikaschote
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 süße Zwiebel
  • 1 Knoblauchknolle
  • 2 Kartoffeln
  • 1 Möhre
  • 2 Selleriestangen
  • 250 g Tellerlinsen
  • Rosmarin, Oregano
  • frisches Lorbeerblatt, Currykraut
  • etwas mildes Paprikapulver
  • 1 Dose Tomaten in Stücken
  • Pfeffer und Salz
  • Sherry
  • Chorizo
  • Mettenden
  • Olivenöl

Ich habe die Linsen über Nacht in Wasser gelegt um sie einzuweichen. Dann brauchen sie nicht mehr so lange kochen. Das Einweichen von Linsen ist nur bei braunen, schwarzen Linsen und Tellerlinsen erforderlich, gelbe und rote Linsen müssen nicht eingeweicht werden.

Ich habe die Paprikaschoten und die Möhren gewürfelt das Olivenöl erhitzt. Die Schoten und die Möhre in den Tontopf zum Öl gegeben und leicht angebraten.

Dann die Selleriestangen in Scheiben geschnitten und dazugegeben. Die Zwiebel und den Knoblauch in kleine Würfel geschnitten und zu dem Gemüse dazugeben

Jetzt das ganze Gemüse kurz auf großer Flamme anbraten und dann mit Sherry ablöschen.

Nun die in Würfel geschnittenen Kartoffeln beigeben mit 300 ml Wasser auffüllen. Nun die stückigen Tomaten unter das Gemüse rühren. Die frischen Kräuter kommen auch dazu.

Das Ganze nun 20 Minuten köcheln lassen. Dann die Linsen dazugeben und 20 Minuten leicht köcheln lassen.

Nach Bedarf gebe ich dann noch etwas Wasser hinzu. Nicht zu viel, denn es soll keine Suppe werden. Salz dazugeben.

Zum Schluss kommen die in Scheiben geschnittene Chorizo und Mettenden zum Gemüse.

Nochmal 10 Minuten köcheln lassen. Aufpassen, dass es nicht am Topfboden anbrennt. Immer mal wieder durchrühren. Da die Chorizo sehr pikant ist, probiere ich erst und füge dann, wenn nötig noch etwas Pfeffer dazu.

Es ist ein einfaches und sehr schmackhaftes Gericht. Mit frischen Gemüse und frischen Kräutern aus dem Garten. Die Kräuter, die ich heute benutzt habe, sind alle aus dem Garten. Das Currykraut ist eine italienische Pflanze. Sie steht bei mir auch das ganze Jahr in einem Topf im Garten. Ich benutze sie häufig für Suppen und Eintöpfe. Die Zweige werden kurz mit gekocht und vor dem Servieren entfernt.

Fertig ist der Seelenwärmer. Das perfekte Essen an so einem nebligen und kalten Novembertag.

Kaffeeduft zieht durchs Haus

Da schien die Sonne ins Wohnzimmer

Ich liebe den Duft von Kaffee. Wenn man morgens aufsteht und der erste Kaffeeduft zieht durch das Haus. Das macht doch ein wohliges Gefühl und weckt Erinnerungen. Warum lieben wir Kaffee? Ist es der Geschmack, der Duft. Ist es ein Gefühl der Geborgenheit.

Das war in Carolinensiel

Sagen wir nicht, sollen wir einen Kaffee trinken gehen oder ich lade dich zum Kaffee ein. In ein Café gehen, bei Kaffee und Kuchen einen schönen Nachmittag verbringen. Kommen Freunde am Nachmittag zu Besuch, ist die erste Frage möchtet ihr einen Kaffee? Kaffee verbindet.

Cappuccino beim Feuer vor ein paar Tagen.

Ich habe in meinem letzten Beitrag geschrieben, dass ich seit einem Jahr keinen Kaffee mehr vertrage. Eigentlich ist es schon zwei Jahre her.

Mokka im Sommer im Garten

Ich mag den Geschmack und den Geruch von frischem Kaffee. Ich trinke gerne Kaffee. Allerdings war es bei mir nie so, das ich Kaffee brauchte um morgens wach zu werden. Wenn ich die Augen aufmache bin ich munter. Das war schon immer so. Ich gehöre wohl zu den Menschen, die dir schon Morgens den Kopf voll labern. Ich war aber auch nie jemand, der viel Kaffee am Tag getrunken hat. Vielleicht so vier Tassen Kaffee am Tag. Ich habe aber auch nicht die Leute verstanden, die sagten, ich brauche unbedingt eine Tasse Kaffee, damit ich wieder fit werde. So eine Wirkung hatte Kaffee bei mir nie.

Vor ein paar Tagen im Wintergarten

Vor zwei Jahren merkte ich dann, das der Kaffee etwas mit mir machte. Wir haben uns nämlich einen Kaffeevollautomaten gekauft. Wie toll war das denn!! Die ersten Tage haben wir viel Kaffee getrunken. Cappuccino, Milchkaffee, Latte Macchiato, na ja alles ausprobiert, was die Maschine so konnte. So kamen schon mal einige viele Tassen Kaffee am Tag zusammen. Der schmeckt aber auch so richtig gut. So nach ein paar Tagen merkte ich, das ich immer müder wurde. Ich bekam Kopfschmerzen und Schwindel. Ich fing an meinen Blutdruck zu messen und der wurde von Tag zu Tag immer niedriger. Da machte ich mir Gedanken, woher kommt das so plötzlich. Den ich habe immer einen guten Blutdruck. Da kommt man ins Grübeln und überlegt was läuft anders als sonst. Das einzige was anders war, war der Kaffeekonsum. Bevor wir den Kaffeeautomaten hatten, haben wir noch richtigen Filterkaffee zubereitet. Und wir hatten so eine kleine Maschine für Kaffeepads.

Das war in Straßburg. Kaffee und Eclairs

Gut, dachte ich, das einzige was anders läuft, ich trinke mehr Kaffee als sonst. Also habe ich ganz auf Kaffee verzichtet. Nach ein paar Tagen ging es mir wieder besser, mein Blutdruck war wieder normal. Hieß das jetzt für mich keinen Kaffee mehr trinken. Also dann habe ich es nochmal ausprobiert. Aber es ging wieder von vorne los. Ok dachte ich, versuche es mit koffeinfreiem Kaffee. Den habe ich dann gut vertragen. Ich habe immer zwischendurch versucht Kaffee mit Koffein zu trinken. Aber ich merkte, der bekommt mir nicht mehr. Heute ist es so, wenn wir unterwegs sind trinke ich immer mal wieder einen koffeinhaltigen Kaffee . Meistens dann morgens eine Tasse zum Frühstück. Es gibt tatsächlich wenig Restaurants oder Cafés die koffeinfreien Kaffee anbieten.

Irgendwo in Spanien

Dann ging die Suche nach guten koffeinfreiem Kaffee los. Wir haben jetzt den richtigen gefunden. Hat ein bisschen gedauert. Einige Kaffees wurden ausprobiert. Er schmeckt sehr aromatisch, na ja er ist einfach lecker. Ein Unterschied zu koffeinhaltigem Kaffee ist nicht festzustellen.

Hier waren wir in Österreich im Alpachtal

Aber warum kann ich keinen Kaffee mehr vertragen? Ich habe erstmal gegoogelt, ob so was sein kann. Es gibt Menschen mit einer Kaffeeunverträglichkeit. Die haben aber meistens Herzrasen, Übelkeit, Bauchschmerzen und Sodbrennen. Es gibt auch Berichte, die sagen, Kaffee senkt den Blutdruck. Warum bei mir der Blutdruck so niedrig wird nach dem ich Kaffee trinke, so richtig habe ich es noch nicht herausgefunden. Mit dieser Alternative komme ich gut zurecht, denn ich muss nicht auf den leckeren Kaffeegeschmack verzichten.

In Rüdesheim war es total retro. Hier gab es draußen nur Kännchen.

Vielleicht kennt ja einer von Euch auch dieses Problem. Wäre doch schön wenn wir unsere Erfahrungen austauschen könnten. Ich wünsche Euch noch einen fantastischen Dienstag.

Tagesausflug

Unsere Kurzreise ist nun auch schon wieder eine Woche vorbei. Als wir am Donnerstag angekommen sind hatten wir schönes Wetter. Die Koffer waren schnell ausgepackt und unser erster Weg führte uns in unser Lieblingsfischrestaurant. Der Backfisch war wie immer fantastisch. Nach dem Essen machten wir dann einen langen Spaziergang und genossen die frische Nordseeluft. Es ist immer wieder schön hier ein paar Tage zu verbringen. Für Freitag hatte ich schon online Tickets für die Fähre nach Wangerooge gebucht.

Von Harlesiel kann man schon den Leuchtturm auf Wangerooge sehen. Unsere Fähre fuhr um 10.45 Uhr los. Um 11.45 Uhr legte die Fähre am Anleger auf Wangerooge an. Angekommen auf der autofreien Insel ging es mit der Inselbahn bis zum Bahnhof nach Wangerooge. Das sind 4 km und dauert 10-15 Minuten.

Die Bahn fährt mit entspannten 20 km/h durch die Salzwiesen des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer.

Was für eine traumhafte Landschaft. Nun hatten wir vier Stunden Aufenthalt. Es reicht nicht annähernd um die Insel zu erkunden. Es lohnt sich auf jeden Fall ein Fahrrad zu mieten um die Insel mit ihren Sehenswürdigkeiten zu sehen. Die Jever-Aussichtplattform im Osten, von dort hat man einen wunderbaren Blick über das Wattenmeer. Wenn man Glück hat kann man auch Seehunde beobachten. Vielleicht hat man einen besseren Blick, wenn man sie von der See aus beobachtet. Eine Fahrt zu den Seehundbänken kann man auch von Harlesiel aus unternehmen.

Auf unserem Weg durch die Fußgängerzone, gingen wir direkt auf ein Café zu, das tatsächlich etwas höher lag als die anderen Gebäude. Es ist das Café Pudding. Über den Link bei Wikipedia könnt ihr über das Café lesen, es ist wirklich interessant. Man hat von hier eine tolle Aussicht auf den Strand und die Nordsee. Wir haben draußen in der Herbstsonne gesessen, Kaffee und Kuchen genossen. Für mich ist es immer etwas schwierig woanders Kaffee zu trinken. Seit ungefähr einem Jahr vertrage ich keinen Kaffee mit Koffein mehr. Und es ist wirklich schwierig Kaffee ohne Koffein in einem Café zu bekommen. Dort war es das erste Mal, das man fast jeden Kaffee ohne Koffein bekam. Ich war begeistert.

Blick vom Café Pudding auf den Leuchtturm

Der Kuchen war wirklich lecker. Danach gingen wir an den Strand und machten einen Spaziergang.

Der Sandstrand auf Wangerooge zieht sich die gesamte Nordseite der Insel entlang. Ich habe zu Hause festgestellt, das ich nur wenig fotografiert habe. Aber ich habe einfach nur die Insel genossen und das fotografieren vergessen.

Das werde ich beim nächsten Mal nachholen. Wir werden auf jeden Fall im Frühjahr noch einmal auf die Insel fahren und dann gleich für ein paar Tage. Ich freue mich schon darauf. Die Insel ist einfach schön und sehr entspannend.

Zu unserem Erstaunen ging es dann zurück mit dem Watt Sprinter. Als ich die Tickets gebucht habe, schaute ich nur nach den Abfahrtszeiten und nicht mit welcher Fähre es zurückging. Aber es war toll. In bequemen Sitzen, wie im Flugzeug, ging es in 20 Minuten zurück nach Harlesiel. Die Sonne stand schon tief und strahlte über die See.

Es geht auf kleine FAhrt

Heute ist es mal wieder soweit. Vier Tage Ostfriesland liegen vor uns. Wenn wir mal ein paar Tage Auszeit brauchen, fahren wir an die Nordsee.

Wir starten in Richtung Norden und wie immer ist unser Ziel Carolinensiel, ein kleiner verträumter Hafen. Hier kann man einfach mal die Seele baumeln lassen.

Es ist Donnerstagmorgen, die Koffer sind gepackt. Wir fahren früh los. Allerdings nicht zu früh, denn wir müssen eine kurze Strecke durch das Ruhrgebiet fahren und da sind morgens einige Staus. Wenn wir dann auf der A31 sind, geht es zügig, denn die ist fast immer frei. Wir brauchen bis zum Hotel vier Stunden.

Nach der Anstrengung mit meinen Zähnen freue ich mich, raus zu kommen, sich denn Wind um die Nase wehen lassen.

Wir werden einfach nicht viel machen. Morgen fahren wir mit der Fähre nach Wangerooge. Endlich klappt es einmal. Ebbe und Flut liegen dieses mal günstig, so das wir ein paar Stunden Aufenthalt auf der Insel haben.

Das Auto ist gepackt. Mal wieder für vier Tage viel zu viel eingepackt. Für schönes Wetter, für schlechtes regnerisches, für kaltes und für sonniges Wetter. Aber egal, das Auto hat Platz genug. Es sieht ganz so aus, als ob wir recht schönes Wetter hätten. Aber man weiß nie, es kann sich auch schnell ändern.

Ich wünsche Euch auch ein wunderbares und entspanntes Wochenende.

Wer geht schon gerne zum Zahnarzt

Hej, da bin ich wieder. War viel los bei uns. Nach unserem Urlaub hatte ich ein kleines Muckern an einem meiner Implantate. Da ich sowieso zwei Wochen später einen Termin zur Reinigung hatte, habe ich so lange gewartet.

Da stellte sich dann raus, ich habe eine Entzündung an meinem Implantat. Nicht schön. Ich bin drei Wochen lang, drei mal in der Woche zum Ausspülen gegangen. Ich hatte keine Schmerzen, das war schon mal gut. Aber die Spülungen halfen nicht. Es kam, was ich schon befürchtet hatte, es war ein „kleiner“ Eingriff fällig. Ich habe keine Angst beim Zahnarzt, vielleicht ist mir etwas mulmig. Vor sechs Jahren bekam ich aus gesundheitlichen Gründen meine Implantate. Ich bekam vier Implantate oben und vier Implantate unten. Das war, wie soll ich sagen, es gibt angenehmere Dinge im Leben. Das ist jetzt sechs Jahre her und ich habe es nicht bereut. Ich war in einer kleinen Zahnklinik und der Zahnarzt hat super gute Arbeit geleistet und ich habe tolle Zähne bekommen.

Und jetzt ist es das erste Mal, das es ein Problem gibt. Was ich nicht mag, sind Spitzen beim Zahnarzt. Nicht das Spritzen selbst, das macht mein Arzt wirklich gut. Aber das es immer so lange betäubt ist, man nichts essen und trinken kann. Na ja, als mein Zahnarzt mir dann erklärte was er machen will, wusste ich, es wird kein kleiner Eingriff. Ich war doch so locker flockig hingegangen, dachte in einer halben Stunde bist du wieder draußen. Nach drei Stunden, vier Spritzen und Fäden im rechten Oberkiefer konnte ich die Klinik wieder verlassen. Mit betäubtem Gesicht und einer Erfahrung reicher. Es kommt meistens anders als man denkt. Den restlichen Donnerstag habe ich mich dann vor den Fernseher gesetzt und gehofft, das es schnell vorbei geht. Als die Betäubung dann endlich nach und nach zurückging, kamen auch die Schmerzen nach und nach. Also Schmerztabletten genommen und ab ins Bett. Am Freitag dann, sah ich nicht mehr so gut aus, meine rechte Gesichtshälfte war angeschwollen und es schmerzte. Wieder zum Arzt, zur Kontrolle, soweit läuft alles nach Plan. Was kann ich denn essen? Na ja, eigentlich alles. Kauen sie wenn möglich nur auf der linken Seite. Wen das so einfach wäre. Also gab es erstmal nur weiche Lebensmittel und trinken mit dem Strohhalm. Die nächsten zwei Tage schwoll mein Gesicht noch weiter an, aber ich hatte Glück, es wurde nicht grün und blau. Gut, das wir sonst keine Termine hatten. Die Gesichtserkennung wäre etwas schwierig geworden.

Heute haben wir Dienstag, die Schwellung ist bis auf eine kleine Stelle, zurückgegangen. Die Schmerzen sind so gut wie vorbei. Essen kann ich fast normal. Ich passe noch ein bisschen auf und ich sollte jetzt nicht unbedingt Knäckebrot essen. Nächsten Montag werden die Fäden gezogen und dann hoffe ich, ich habe mindestens für die nächsten sechs Jahre wieder Ruhe.

Zur Auflockerung meines kleinen Beitrages, habe ich ein paar Herbstfotos dazwischen gelegt. Habe kein Foto von meiner dicken Wange, denn wer will schon ein Foto von sich, wenn er aussieht wie ein Pfannekuchen. Habt ihr auch solche Zahnarztbesuche hinter Euch oder stehen Euch noch bevor? Vielleicht kann ich mit meinen Erfahrungen helfen?