Osterfreuden

Kennt ihr das auch, man steht morgens auf und ist voller Tatendrang. Heute war so ein Tag. Habe mir für heute vorgenommen, ein Osterbrot zu backen, Eier zu färben und dann für die Familie Pizza backen.

Osterbrot

  • 750 g Mehl
  • 1 Päckchen Hefe 42g
  • 80 Gramm Zucker
  • 75 Gramm Butter
  • 375 ml Milch
  • 3 Eier
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 Msp. geriebene Zitronenschale oder ein halben Teelöffel gepressten Zitronensaft
  • Salz
  • flüssige Butter zum bestreichen

Das Mehl in eine Schüssel geben in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröseln. Die Milch lauwarm erhitzen. Dann 5 Esslöffel lauwarme Milch zu der Hefe geben und mit ein bisschen Mehl zu einem Vorteig verrühren. Den Vorteig etwa 15 Minuten gehen lassen.

Die Eier trennen, das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker, dem Vanillemark, 1 Prise Salz und der Zitronenschale schaumig rühren. Die flüssige Butter dazu geben und nochmals verrühren.

Dann den Eischnee zum Vorteig geben und vermischen, das verrührte Eigelb und die restliche Milch zum Vorteig geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Ich benutze dazu meine Küchenmaschine. Ich knete dann aber noch mit den Händen nach, bis er schön glatt und geschmeidig ist. Den Teig 20 Minuten gehen lassen.

Dann den Hefeteig zu einem runden Laib kneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Hefeteig auf das Backblech legen. Mit flüssiger Butter bestreichen und nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Im Backofen bei 180 Grad, mittlere Schiene 30 – 40 Minuten backen. Wenn das Brot hellbraun ist herausnehmen und abkühlen lassen. Ich habe gelernt, um festzustellen ob das Brot gut ist, auf die untere Seite klopfen und wenn es sich hohl anhört ist es fertig. Bis jetzt hat es immer funktioniert.

Wenn man möchte kann man das Brot mit Puderzucker bestreuen oder auch mit einem Puderzuckerguss bestreichen.

Für den Guss gesiebten Puderzucker mit etwas Zitronensaft und mit 1-2 EL Wasser glatt rühren.

Ich habe das Brot am liebsten ohne Puderzucker oder Guss drauf.

Durch den Eischnee wird das Brot sehr locker und fluffig

So das Brot ist dann fertig.

Dann ging es an Eier färben. Irgendwie ging die Zeit so schnell vorbei. Ich habe es gar nicht so gemerkt.

Dann klingelte es und ein sehr lieber Freund stellte uns diesen süßen Fellhasen vor die Türe. Bevor er wieder losgefahren ist, habe ich ihn noch erwischt und wir haben uns mit Abstand noch ein bisschen unterhalten. Es ist traurig, dass man sich nicht wie früher in die Arme nehmen kann und Freunde zu einem Kaffee einladen kann. Ich danke Dir für diese schöne Überraschung.

Eine kleine Pause gemacht. Einen Kaffee getrunken und das Brot schon angeschnitten. Wir konnten einfach nicht widerstehen. Jetzt noch die Küche aufräumen. Dann den Pizzateig herstellen. Das ist ganz einfach. Mehl, Hefe, lauwarmes Wasser, Salz, ab in die Küchenmaschine und zu einem Teig verkneten. Dann noch mal mit der Hand kneten. Ruhen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten zusammen legen. Pizza belegen und fertig. Ein Glas Rotwein dazu und schon war es später Nachmittag.

Dann habe ich mir noch vorgenommen etwas in meinen Blog schreiben. Ich wollte nicht bis Morgen warten.

So und jetzt kann der Abend beginnen. Noch ein Gläschen Rotwein und den Abend genießen.

Schön wäre es, wir könnten im nächsten Jahr wieder mit Freunden und Verwandten gemeinsam das Osterfest feiern.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest und bleibt gesund.

Frühlingsanfang

Das wunderbare am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht. -Jean Paul-

Ich bin dieses Jahr besonders ungeduldig. Nach dem für mich immer viel zu langen Winter, kann ich es besonders in diesem Jahr gar nicht erwarten, endlich nach draußen zu kommen. Das Wochenende hatte so wenig mit Frühling zu tun. Sonne, Wolken, Regen, Schnee, Hagel, von allem etwas. So richtiges Aprilwetter.

Gestern bin ich durch den Garten gegangen und habe ein paar Fotos gemacht. Was bei dem starken Wind schon eine Herausforderung war.

Eine kleine Blüte im Frühling, mehr braucht es nicht, um ein Lächeln ins Herz zu zaubern. -sylvie.n-

Es sieht so aus, dass diese Woche schon die Obstbäume anfangen zu blühen. Wir haben einen Kirschbaum mit süßen Kirschen, den wir immer vor den Vögel schützen, aber sie sind meistens schneller. Ich hoffe, dass sie dieses Jahr etwas für uns übrig lassen. Einen Mirabellenbaum der Sorte „Mirabelle von Nancy“. Da hat sich letztes Jahr der Pflaumenwickler breit gemacht. Hoffentlich kann ich ihn mit natürlichen Mitteln weglocken kann.

Zwei Pflaumenbäume die Sorte „Fidelia“, das ist eine Riesenpflaume.

Einen Apfelbaum, der Sorte „Breaburn“. Und zwei Apfelbäume von der Sorte „Rebella“. Diese Sorte ist nicht so bekannt. Er ist kein Lagerapfel. Man kann ihn gleich vom Baum essen. Er schmeckt süss-säuerlich und ist sehr saftig. Bei den Apfelbäumen hatten wir letztes Jahr eine tolle Ernte. Davon gab es dann Apfelmarmelade, Apfelkompott und Apfellikör.

Links das ist Knospe vom Apfelbaum Rebella Rechts vom Pflaumenbaum Fidelia
Links das ist die Knospe vom Kirchbaum

Rechts die Knospe vom Mirabellenbaum

Ist es nicht erstaunlich wie schnell die Natur aufblüht.

Man kann dabei zusehen, wie es immer grüner wird. Die nächsten Tage überspringen wir den Frühling und es wird gleich Sommer. Hier bekommen wir Temperaturen über 20 Grad. Das ist schön, also die Gartenmöbel fertigmachen und raus in den Garten. Ich werde die Tage genießen. Aber das bedeutetet auch, jetzt geht die Gartenarbeit so richtig los. Auch darauf freue ich mich schon.

Jetzt kommt Farbe in den Garten.

Diese Frühlingsblumen warten darauf, dass ich sie einpflanze.

Die Liebe zur Gartenarbeit ist ein Same, der einmal gesät nie wieder stirbt, sondern weiter und weiter wächst; eine bleibende und immer voller strömende Quelle der Freude. -Gertrude Jeckyll-

Getrude Jeckyll war eine englische Autorin und Gartengestalterin. Sie lebte von 1843 bis 1932. Es lohnt sich einmal über sie nachzulesen.

Jetzt werde ich meine Freude zum Ausdruck bringen und mich in meinen Garten begeben.

Habt auch einen wunderschönen sonnigen Tag und bleibt gesund

Unseren Ficus einmal in Szene gesetzt

Das Leben ohne Liebe ist wie ein Baum ohne Blüten und Früchte. Die Liebe ohne Schönheit ist wie Blumen ohne Duft. -Kahlil Gibran-

Seit über 40 Jahren haben wir einen natürlichen Mitbewohner. Er ist pflegleicht und braucht nicht viel. Einen Ficus Benjamini. Damals hätte ich nie gedacht, dass er so lange bei uns bleibt.

Das ist unser Ficus Benjamini. Ein paar Umzüge hat er schon mit uns mitgemacht. Der Ficus gehört jetzt schon seit 42 Jahren zu uns. Man könnte auch sagen, so viele Jahre hat er es mit uns ausgehalten. Wie alt er wirklich ist, weiß ich nicht. Aber ich schätze er war vielleicht 5 Jahre alt, als wir ihn geschenkt bekommen haben. Ich habe in unseren alten Fotoalben nach einem Foto gesucht, auf dem er kleiner ist, aber kein brauchbares Foto gefunden. Das ist irgendwie schade.

Hier sieht er gar nicht so groß aus. Mittlerweile ist er zu einem Baum herangewachsen. Ich muss ihn jedes Jahr schneiden, sonst wäre er uns schon durch das Dach gewachsen. Der Ficus scheint sich bei uns wohlzufühlen. Er gehört irgendwie zur Familie.

Hier habe ich ihn in den Garten geholt. Dann bekam er erstmal eine Dusche und er konnte sich einmal so richtig die Sonne auf die Blätter scheinen lassen. So oft kommt er nicht raus in den Garten, denn der Gute wiegt doch ganz schön viel.

Manchmal denke ich, ob er es nicht verdient hätte, richtig groß zu werden und seine Äste in den Himmel zu strecken. Leider kann er hier in unserem Klima draußen nicht überleben.

Mein Freund der Baum. Wir kennen uns schon so lange. Jeden Morgen freue ich mich dich zu sehen. Du begleitest mich jetzt schon ein halbes Leben. Wenn es dir einmal schlecht gehen würden, wäre ich sehr traurig.

Im Garten konnte ich ein paar stimmungsvolle Bilder mit ihm machen.

Wer einen Baum pflanzt wird den Himmel gewinnen. -Konfuzius-

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. -Khalil Gibran-

So viele Jahre sind vergangen. Was wir in dieser langen Zeit so alles erlebt haben. Da kann man schon melancholisch werden. Ich wünsche euch auch schöne Gedanken und bleibt gesund.

Bevor der Frühling kommt

Wenn ich so nach draußen schaue sind wir doch noch etwas vom Frühling entfernt. Heute zieht ein Sturmtief über uns mit Windgeschwindigkeiten von 100 km/h. Es hagelt, es regnet, die Sonne scheint. Von allem etwas, so richtiges Aprilwetter.

Es ist einfach usselig. Ich kenne den Ausdruck usselig schon immer, ich glaube es ist so ein typischer Begriff von hier. Die rheinische Bezeichnung für nasskaltes unangenehmes feuchtes Wetter.

Wie heißt es denn in Eurer Region? In Norddeutschland sagt man doch Schietwetter.

Was macht man an so einem Tag? Also ich sitze hier am PC und sortiere meine Fotos. Das ist immer wieder Arbeit für mehrere Stunden.

Vor ein paar Tagen haben wir noch einmal ein winterlichen Spaziergang am See gemacht. Es war ein kalter Tag und die Sonne schien. Wir sind zum De Wittsee gefahren. Er liegt im Naturpark Schwalm-Nette. Nicht weit von der niederländischen Grenze entfernt.

Direkt am Anfang begegneten uns diese kleinen Nutrias. Es gibt hier sehr viele Nutrias oder Sumpfbiber genannt. Leider zerstören sie die Ufer und Deiche. Diese sind noch sehr jung und sehen doch niedlich aus.

Ein paar Impressionen vom De Wittsee

Hier spiegelt sich die Sonne im See

Es ist wunderschön hier. Und es gibt so viele tolle Motive. Ich habe immer meine Kamera dabei. Wenn wir zu zweit wandern gehen, muss mein Mann etwas Geduld haben. Ich sehe überall Motive.

Sieht das hier nicht wie ein Flusspferd aus?

Das war nur eine kleine Auswahl von unserem Ausflug an den De Wittsee. Der Niederrhein ist zu jeder Jahreszeit wunderschön.

Auf unserem Rückweg waren die kleinen Nutrias immer noch an der selben Stelle und kuschelten.

Schluss für heute. Es ist dunkel geworden und noch stürmisch. Jetzt mache ich es mir auf dem Sofa gemütlich. Was leckeres zu trinken und vielleicht etwas fernsehen. Mal sehen wie das Wetter morgen ist. Ich wünsche Euch einen schönen kuschligen Abend und bleibt gesund.

Nestbesetzung oder Weggegangen, Platz vergangen

Sonntagmorgen, die Sonne scheint ins Fenster. Wie schön von der Sonne geweckt zu werden. Ich werde so langsam wach und höre auf einmal ein lautes Getöse von draußen. Viel Lärm von den Vögeln. Ich sehe durch das Fenster Raben herumfliegen. Ich hatte keine Lust aufzustehen um nachzuschauen, was für ein Theater draußen los ist. Ich sah viele Raben und meine Neugier war geweckt. Also raus aus dem Bett, Dachfenster auf und rausgeschaut. Es war unglaublich. Ich fühlte mich wie in einem bekannten Film von Alfred Hitchcock. Ihr wisst schon welchen. Es waren so ungefähr 30 oder 35 Raben die über unserem Garten und unser Haus flogen. Dazu noch eine Menge Elstern. War echt was los. Das ist dann so ein Moment, wo ich dachte, hättest du mal deine Kamera mit ins Schlafzimmer genommen. Allerdings liegt mein Smartphone im Schlafzimmer. Bis ich es geholt habe war der ganze Rummel auch schon wieder vorbei. Dann sehe ich das noch zwei Raben auf einem Baum sitzen, genau über dem Elsternnest, das vor einer Woche ein Elsternpärchen angefangen hat zu bauen. Ich habe ja vor ein paar Tagen schon über das Elsternpärchen geschrieben. Das Nest sieht fast fertig aus.

Da sitzen die Raben und warten nur darauf, das Elsternnest in Beschlag zu nehmen.

Bin dann doch noch meine Kamera holen gegangen. Nun stehe ich hier im Nachthemd am Dachfenster bei -2 Grad und fotografiere den Versuch der Raben zur feindlichen Übernahme des Elsternnestes.

Die Elster ist nicht einverstanden

Hier zeigt sich eine Elster und droht

Es kommt Hilfe von der anderen Seite

So langsam wird es kalt am Fenster

Dann kommen noch andere Elstern zu Hilfe

Der Aufstand der Elstern hatte Erfolg.

Hier sitzen die Raben nun und tun so als wäre nichts geschehen.

Jetzt wird erstmal das Nest bewacht.

Ein schöner Sonnenaufgang am Sonntagmorgen.

Ich habe mich dann mit einer warmen Dusche aufgewärmt. Wir sind die Morgenrunde mit unserer Hündin gegangen. Und dann gab es einen heißen Kaffee und ein leckeres Frühstück. Es war ein schöner kalter Wintertag.

Habt einen schönen Abend und bleibt gesund

Orangen aus Valencia

Ich liebe sie, die Orangen aus Valencia. Wenn man den Karton öffnet kommt einem der Duft der Orangen entgegen. Wisst ihr wie das ist, wenn die Nase einen Duft aufnimmt und dann an das Gehirn weiterleitet. Da kommen Erinnerungen hoch. Ich denke da an unsere schöne Zeit auf Mallorca. Gerade jetzt, nach dem Winter auf Mallorca genießt man den Frühling am Meer. Man sitzt in der warmen Frühlingssonne, trinkt einen Cafe con Leche oder ein Glas Wein und dazu ein Pa amb oli einfach oder mit Queso y Jamon . Dazu passt natürlich auch eine leckere spanische Cerveza. Pa amb oli ist ein typisch mallorquinisches Gericht. Es ist ein frisches Landbrot mit Olivenöl, Knoblauch und Tomaten. Das Brot gibt es auch mit Käse und Seranoschinken. Im Frühling blühen die Mandelbäume auf Mallorca. Im Tal von Andratx stehen viele Mandelbäume. Unsere Wohnung lag in Puerto Andratx mit Blick auf den Hafen. Da kann man schon ins träumen kommen. Ich finde er gehört zu den schönsten Naturhäfen am Mittelmeer. Erinnerungen sind schon etwas schönes.

„Erinnerungen zaubern ein Lächeln ins Gesicht und in unser Herz.“ -sylvie.n-

Heute sind die Orangen aus Valencia angekommen. Es ist schon die 2. Lieferung dieses Jahr.

Mallorca ist natürlich auch bekannt für seine Orangen. In Valencia haben wir vor vielen Jahren auch einmal Urlaub gemacht. Eine unglaublich schöne Stadt. Die Gegend um Valencia ist allerdings nicht nur bekannt für ihre Orangen, sondern auch für ihren Wein. Und natürlich auch für ihre Paella, die ich im Sommer immer im Garten zubereite. Dazu allerdings im Sommer mehr. Ihr merkt schon Spanien ist ganz mein Ding. Ups, eigentlich wollte ich doch über meine Orangenlieferung schreiben. Ich bin wohl meinen Erinnerungen gefolgt. Wir haben viel erlebt, in unserer Zeit auf Mallorca. Vielleicht sollte ich darüber auch einmal schreiben.

Jetzt aber zurück zu meinen Orangen.

Die Orangen sind sehr saftig und auch sehr süß. Oben auf dem Bild seht ihr wie saftig sie sind. Ich habe sie schon mal für einen leckeren und schnell herzustellenden Nachtisch vorbereitet. Und zwar einen Orangentrifle. Ein Trifle ist ein Schichtdessert.

Man kann sie mit jedem Obst machen und sind schnell zubereitet.

  • 2 Orangen
  • Saft von einer halben Orange
  • Abrieb von einer halben Orange
  • 200g Quark 10%
  • 200g Creme Fraiche
  • 200g Sahne
  • 30g Vanillezucker
  • 4 Haferkekse
  • 4 ml Orangenlikör
  • Blockschokolade

Die Sahne mit 2 TL Vanillezucker steifschlagen

Quark und die Creme Fraiche verrühren.

Den restlichen Vanillezucker zugeben, alles umrühren.

Den Orangensaft vorsichtig unterrühren. Die Masse darf nicht zu dünn werden. Erst einmal nur wenig hinzufügen. Dann den Abrieb dazugeben. Die geschlagene Sahne unterheben.

Von den Orangenspalten vorsichtig die Haut entfernen.

Jetzt die Gläser bereitstellen, die Haferkekse leicht zerbrechen und in die Gläser füllen. Den Orangenlikör darauf. Die Menge nach eigenem Wunsch hinzufügen.

Dann etwas von der Sahne-Quark-Creme Fraiche Masse auf die Haferkekse geben. Dann einige halbierte Orangenspalten dazugeben. Etwas geriebene Blockschokolade drüber geben. Dann das ganze wiederholen, bis das Glas gut gefüllt ist. Zum Abschluss noch ein oder zwei Orangenspalten und Blockschokolade draufgeben. Mit Zitronenmelisse dekorieren. Fertig

Ich mag den Trifle nicht so süß. Die Menge des Zuckers müsst ihr selbst entscheiden. Es passen auch andere Kekse dazu. Im Winter entscheide ich mich für Spekulatius in den Trifle.

Den Vanillezucker mache ich selbst. In ein Glas mit Zucker gebe ich Reste von übriggebliebenen Vanilleschoten. Einfach stehen lassen und fertig. Das Gleiche mache ich auch mit Lavendelblüten und Vanille. Die Zitronenmelisse ist schon aus dem Garten. Erstaunlich nach den frostigen Tagen.

Was wirklich schön ist, ich bestelle die Orangen Samstags und am Donnerstag darauf sind sie schon hier bei uns. Sie bringen die spanische Luft und den spanisches Duft zu uns nach Hause.

So ein bisschen traurig werde ich schon, dass wir im Moment nicht reisen können. Es kommt die Zeit, da wird es wieder gehen. So bleiben die wunderschönen Erinnerungen…..

habt auch schöne Erinnerungen und bleibt gesund

Ich bin überhaupt nicht neugierig

Ich freue mich jedes mal wenn die Eichhörnchen bei uns vorbeischauen.

Ist dieses hier nicht einfach zuckersüß?

Sie springen bei uns auf der Terrasse herum. Besonders wenn etwas Leckeres auf dem Tisch steht.

Und ab ins Glas

Ob die Walnuss wohl köstlich schmeckt?

Von hier sieht wohl auch alles bestens aus…..

Mal sehen wann es wieder vorbei schaut.

Bis dann und bleibt gesund

Frühling ? Oder nicht Frühling ?

Das waren ein paar wunderbare Frühlingstage. Am Mittwoch hatten wir 21 Grad. Sicher, für diese Jahreszeit zu warm, aber wir haben es sehr genossen. Heute ist es nicht mehr so warm, aber die Sonne scheint. Es ist das richtige Wetter, um im Garten zu arbeiten. Ich lasse über den Winter alles Verblühte an den Stauden stehen. Ich finde es sieht im Winter sehr schön aus und die Vögel haben auch noch etwas davon.

Auch wenn es jetzt noch einmal kälter geworden ist, freue mich schon auf den Frühling. Es ist die Zeit für Neues. Die Natur erwacht und das ist doch fabelhaft. Überall im Garten sprießen die Pflanzen. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und das Licht erfreuen nicht nur die Pflanzen. Die warme Sonne gibt neue Energie. Die Natur entfaltetet sich zu etwas wunderbaren.

„Eine kleine Blüte in den letzten Wintertagen, mehr braucht es nicht um ein Lächeln ins Herz zu zaubern“ -sylvie.n-

Das Veilchen hat es besonders eilig. Überall zeigt sich der Frühling ganz vorsichtig und man kann erahnen, dass es nicht mehr lange dauern wird.

Das sind die ersten Blätter des Vergissmeinnichts

Auch der Kirschbaum zeigt die ersten Knospen. Da hoffe ich, dass es nicht zu früh ist. Denn es kann noch einmal richtig kalt und frostig werden.

Mit den Hortensien ist es dasselbe. Auch sie zeigen schon ihre ersten Blätter.

Die Gänseblümchen sind unverwüstlich. Sie blühen immer, egal welche Jahreszeit.

Auch meine Kräuter haben den starken Frost gut überstanden.

Das ist Estragon eins meiner Lieblingskräuter

Ich habe ein kaltes Gewächshaus. Dort überwintern meine empfindlicheren Pflanzen. Dieses Jahr hatte ich so meine Bedenken, ob sie es wohl überstehen werden.

Diesen Olivenbaum habe ich schon ungefähr seit über 10 Jahren. Das letzte Jahr hatte er so viele Oliven wie noch nie. Ich war schon in Sorge, dass er diesen Frost – wir hatten bis zu -16 Grad- nicht überstehen würde. Aber er hat es geschafft. Und die anderen Pflanzen auch.

Der Winter geht nicht ohne einen Blick zurückzuwerfen finnisches Sprichwort

Ich wünsche Euch ein schönen Samstagabend und bleibt gesund

Ganz spontan, Fischsuppe a la Sylvie

Eigentlich habe ich meinem Blogbeitrag vorbereitet und wollte über den Garten und was schon alles anfängt zu spriessen, schreiben. Aber dann war da noch die Überlegung, was gibt es heute zu essen. Da einem doch so langsam das Fernweh überkommt, dachte ich eine Fischsuppe wäre jetzt nicht schlecht. Die Überlegung was haben wir noch da? Reicht es für eine leckere Fischsuppe a la Bouillabaisse? Nun gut, alles war da, für eine Fischsuppe a la Sylvie. Ich koche immer sehr spontan. Selten nach Rezept.

Genauso spontan, dachte ich mir, wäre das doch etwas für meinen Blog. Die Bilder sind jetzt nicht so besonders. Die habe ich schnell noch vor dem Essen mit meinem Smartphone gemacht

Also gibt es heute eine Fischsuppe a la Sylvie und dazu eine Rouille a la Sylvie und ein französisches Landbrot.

Eine Rouille ist eine sämige Sauce, die man in Frankreich zu einer Bouillabaisse oder zu anderen Fischgerichten isst. Dazu gab es einen deutschen Rose. Leider habe ich unser Weinregal immer noch nicht mit Weisswein aufgefüllt.

Vielleicht interessiert ihr euch für das Rezept.

Da ich spontan koche, habe ich zuerst einmal versucht alle Zutaten aufzuschreiben. Und es ist mir auch gelungen, nichts zu vergessen.

Also los geht es:

Für 4 Personen

  • 1 rote Zwiebel
  • 7 Knoblauchzehen
  • 3 Möhren
  • 3 Kartoffeln
  • Olivenöl, ich benutze immer nur spanisches Olivenöl, es geht natürlich jedes andere gute Olivenöl
  • 5 geschälte, gehackte Tomaten, oder gehackte Tomaten aus der Dose
  • 400 ml frische Fischbrühe, oder aus dem Glas, es geht auch mit Gemüsebrühe
  • 200 ml Rosewein, Weisswein geht natürlich auch
  • Fischfilet nach Wahl, auch die Menge für 4 Personen müssst ihr selbst entscheiden, bei mir gab es Victoriabarsch und Rotbarsch, am besten einen Fisch der etwas fester ist
  • 6 große Miesmuscheln, es gehen auch kleine Miesmuscheln, da würde ich nur die Menge erhöhen
  • 12 große Garnelen, roh und ohne Schale , natürlich geht es auch mit Schale
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • Meersalz gemahlen
  • zerstossenen Fenchelsamen
  • frischen Thymian, es geht auch getrockneter Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Streifen von einer Orangenschale
  • ein Tütchen gemahlenen Safran, ich nehme immer spanischen Safran, den ich auf dem Markt beim Gewürzhändler kaufe
  • 4 Esslöffel gute Mayonnaise oder selbstgemachte Mayonnaise

Zuerst die Zwiebeln schälen, vierteln und in dünne Streifen schneiden. Dann die Knoblauchzehen schälen und in Streifen schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Mit der Menge ist das so eine Sache. Ich mache es immer nach Gefühl. Es sollte schon reichlich Olivenöl sein. Auf jeden Fall muss der Boden des Topfes gut bedeckt sein. Die Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, den frisch gestossenen Fenchelsamen langsam im Topf dünsten. Den Wein dazugeben. Kurz aufkochen. Die geschälten und in Scheiben geschnittenen Möhren, sowie die geschälten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln dazugeben. Das ganze dann mit der Brühe auffüllen. Den Lorbeer, die Orangenschale und den frischen Thymian dazugeben. Die Hälfte des Safran auch beigeben. Salzen und pfeffern. Dann bei schwacher bis mittlere Hitze mit Deckel köcheln, bis die Kartoffeln und Möhren weich werden, sie sollten aber noch Biss haben. Also nicht zu weich kochen. Am besten nimmt man festkochende Kartoffeln. In der Zwischenzeit den Fisch in mehrere Stücke schneiden. Größe ist nach Belieben. Wenn die Möhren und Kartoffeln soweit wie beschrieben fertig sind, kommt der Fisch dazu. Immer den Fisch mit der längsten Garzeit, zuerst in die Suppe legen. Dann nach und nach die Garnelen und die Muscheln beifügen und leicht köcheln, bis der Fisch fertig gegart ist. Wenn euch die Flüssigkeit zu wenig wird, fügt einfach noch etwas Wein oder Wasser hinzu.

Für die Rouille nehme ich die Mayonnaise, füge die Hälfte des Safrans und den frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer dazu, salzen und das ganze umrühren. Dann, wenn die Fischsuppe fertig ist, nehme ich etwas Flüssigkeit ab und mische sie unter die Mayonnaise.

Eine Rouille a la Sylvie und französisches Landbrot.

Fertig. Die Fischsuppe a la Sylvie in tiefen Tellern servieren, die Rouille a la Sylvie und das französische Landbrot dazu. Mit einem Wein als Begleiter. Sie schmeckt einfach köstlich. Oh lá lá und bon appétit

Die Fischsuppe kochen ging schneller als das Verfassen des Blogbeitrags. Hi…

Damit euch auch das Fernweh überkommt………

Das Foto habe ich im alten Hafen von Biarritz aufgenommen. Wir haben in einem typischen französischen Hafenlokal gesessen. Es gab Muscheln und dazu einen kalten Weisswein. Und ein toller Ausblick.

Diesen wunderschönen Sonnenuntergang haben wir ganz romantisch an unserem Hochzeitstag in Biarritz erlebt.

Auf das wir alle bald wieder reisen können, habt eine schöne Zeit und bleibt gesund