Auch wenn es Sonntag und viele Menschen unterwegs waren, war es eine ruhige Wanderung. Hier waren wir an der Rur. Danach ging es wieder bergauf.
Es war ein bergauf und bergab.
Es gab auf jeden Fall viel zu sehen.
Auch diese Vierbeiner ließen sich gut fotografieren.
Die Landschaft ist geprägt von der Rur.
Es war eine schöne Wanderung bei tollem Wetter. Jetzt sitze ich schon in den Startlöchern, denn wir fahren für eine paar Tage in den Kurzurlaub. Diesmal geht es nach Nordhessen an den Edersee. Auch zum wandern. Da hat uns unser Weg noch nicht hingeführt. Bin mal gespannt. Es kann wieder fotografiert werden. Wünsche Euch ein sehr schönes Wochenende, vielleicht auch für euch ein verlängertes Wochenende. Habt eine gute Zeit bis dahin
Letzten Sonntag haben wir mal wieder die Wanderschuhe angezogen. Wandern mögen wir, man kann die Geschwindigkeit selbst bestimmen, die Natur mit allen Sinnen genießen. In Deutschland gibt es so viele schöne Wanderwege. Hier bei uns am Niederrhein lässt es sich natürlich sehr gut wandern. Wir fahren aber gerne in die Eifel, sie ist nicht so weit von uns entfernt.
Nach etwa einer Stunde sind wir in Nideggen angekommen. Los gings auf die 12 km lange Wanderung Ruraue 27 durch die „Buntsandsteinfelsen“ des Rurtals.
Ich zeig euch ein paar Eindrücke von unserer Wanderung.
Ungefähr nach der Hälfte der Wanderung haben wir auf einer Bank eine kleine Pause gemacht. Ich lege mein Smartphone auf die Bank und denke noch lass es nicht liegen. Wir gehen weiter und nach einem Kilometer stelle ich fest, ich habe mein Handy liegenlassen. Unser Sohn, der gerne mit uns wandert, ging zurück und mein Smartphone lag noch auf der Bank. Ich habe das Warten ausgenutzt und diese Irish Longhorns fotografiert.
Es war ein wunderschöner sonniger Tag. Dieser Wanderweg hat von allem etwas. Wald, Wiesen, Felder, Fluss, Felsen. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Wanderung, für die man doch etwas Kondition braucht.
Hier ein Blick auf die Rur. Was für eine wunderbare Landschaft.
Was ist das für ein wunderbarer Herbstanfang. Wir genießen diese schönen warmen Tage in unserem Garten. Auch die Rosen blühen noch. Besonders diese Rose hat sich entschlossen dieses Jahr doch noch zu blühen.
Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln. -Dalai Lama-
Ich habe sie vor einem Jahr in einen Topf gepflanzt, damit sie sich erholen kann. In der Erde fühlte sie sich nicht so gut. Jetzt ist wohl der richtige Zeitpunkt ihre Schönheit zu zeigen.
Sie ist eine französische Malerrose und wunderschön.
Es ist die Rose „Claude Monet“. Eine Malerrose ist immer zweifarbig und jede Rose hat ein anderes Muster.
Sie duftet und man sieht sie schon von weitem, weil ihre Farben sehr leuchten.
Jetzt bin ich froh, das sie sich wieder erholt hat. Ich wünsche Euch noch ein paar wunderschöne warme Herbsttage.
Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt. – Victor Hugo-
Morgen ist Herbstanfang und heute merkt man, der Sommer geht zu Ende
Die Rosen geben noch einmal alles und versüßen den Übergang in den Herbst.
Ich sitze noch auf unserer neuen überdachten Terrasse. Die Sonne zeigt sich heute noch einmal von ihrer schönsten Seite. Es ist windig und mit dem Wind kommt der Herbst. Wie schön wäre es jetzt, wenn unser Wintergarten fertig wäre. Wir warten immer noch auf unsere Markise und die Glaswände. Geduld ist zwar eine Stärke von mir, aber manchmal freue ich mich einfach auf neue Sachen und da kann ich sehr ungeduldig sein. So langsam werden die Tage und die Abende kälter. Wenn unser Gartenzimmer schon geschlossen wäre, könnten wir noch lange draußen sitzen und unseren Garten genießen. Bin mal gespannt, ob in zwei Wochen alles fertig ist, denn so lange soll es wohl noch dauern.
Wir nennen es unser Gartenzimmer. Es wird nicht beheizt und einige Pflanzen werden hier überwintern. Es ist wie ein Gewächshaus und wird von der Sonne beheizt.
Ich schaue in den Garten und sehe die Rosen blühen, die Bienen, die noch fleißig Blütenstaub sammeln.
Es ist so schön euch anzusehen, da mag der Sommer gar nicht gehen. -sylvie.n-
Eben hat es unglaublich geregnet und die Temperauren sind stark gesunken. Ich gehe ins Haus und mache es uns gemütlich. Die Kerzen anzünden, ein Glas Rotwein, bequem auf dem Sofa kuscheln. Ein Buch oder etwas Fernsehen ? Ich freue mich auf den Herbst.
Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen letzten Sommerabend.
Was haben wir für einen wundervollen Spätsommer. Ich sitze auf unserer Terrasse und genieße den warmen Tag. Die Sonne verlässt jetzt unseren Garten und es ist noch richtig schön warm. Obwohl der August bei uns nicht wirklich schön war, es hat viel geregnet und die Sonne ließ sich auch nicht so oft blicken, haben wir dieses Jahr eine tolle Apfelernte. Wir haben zwei Apfelbäume der selben Sorte. Die Sorte heißt Rebella.
Endlich war es soweit, wir konnten die Äpfel ernten. Soviele wie dieses Jahr waren es noch nie. Während ich schreibe genieße ich einen Apfel. Ich muss sagen, sie waren schon süßer. Vielleicht liegt es an der fehlenden Sonne dieses Jahr. Aber die Äpfel sind sehr saftig und lecker.
Wir haben die Äpfel nicht gezählt, aber ich glaube wir könnten monatelang jeden Tag einen Apfel essen. Es heißt zwar, dass sie keine Lageräpfel sind, aber im letzten Jahr haben wir es versucht und konnten sie doch ein paar Wochen lagern. Es kommt etwas auf das Wetter an, wenn es kalt wird, kann man sie besser lagern.
Aber was machen wir jetzt mit soviel Äpfeln. Morgen gibt es erst einmal einen Apfelpfannekuchen. Am Wochenende gibt es Apfelkuchen. Apfelmarmelade mache ich auch. Apfelmus muss sein. Und was nicht fehlen darf einen Apfellikör und einen Weihnachtslikör. Apfelchutney ist auch eine gute Idee. Naja und in drei Monaten ist Weihnachten, da kann man Freunden und Familie eine Freude machen. Und ich habe immer ein Mitbringsel zur Hand.
Da kommt eine Menge Arbeit auf mich zu. Arbeit ist es ja nicht wirklich, wenn es Spaß macht.
Wenn du Liebe hast, spielt es keine Rolle, ob du Kathedralen baust oder in der Küche Kartoffeln schälst. -Dante Alighieri-
Auf einmal kommen Wolken auf und es sieht sehr nach Regen aus. Ich sitze geschützt unter unserem Glasdach. Aber jetzt gibt es auch noch ein Gewitter. Da gehe ich doch lieber nach innen. Ich bin nicht so mutig.
Mir fällt eine Geschichte aus unserer Zeit in Spanien ein. In einer Zeitung auf Mallorca habe ich eine Anzeige gelesen.
„Wir haben so viele Zitronen und wissen nicht wohin damit. Wenn ihr auf unsere Finca kommt, könnt ihr
all you can wegschlepp
und dazu gibt es noch eine Flasche Wein.“
Das war so auf Mallorca, niemand wollte die Zitronen oder Orangen haben. Sie lagen auf den Feldern und keiner holte sie weg. Ich fand das sehr schade. Man durfte sie aber auch nicht einfach so wegnehmen.
Aber soviel Äpfel haben wir ja nun doch nicht. So jetzt sitze ich innen und werde mich auf die kommenden Tage vorbereiten. Auf die Plätze Äpfel los.
Ich habe festgestellt, dass ich so gut wie keine Türen fotografiere und heute mein Archiv durchgestöbert und einige Türaufnahmen gefunden. Mir sind mal wieder ein paar Zeilen eingefallen, ich finde die Türbilder passen gut dazu.
Jetzt habe ich auch die Zeit mir über die Ereignisse der letzten Wochen Gedanken zu machen. Schöne Ereignisse, wie unseren besonderen Hochzeitstag, den wir dieses mal mit lieben Freuden gefeiert haben. Meistens fahren wir über unseren Hochzeitstag in Urlaub. Aber bei der ganzen Arbeit die wir hatten, sind wir zu Hause geblieben. Es war ein schönes spanisches Sommerfest im kleinen Kreis.
Es kommen auch Gedanken, die mich mit Traurigkeit erfüllen. Dazu sind mir diese Zeilen eingefallen.
Manchmal schließt sich eine Tür und man weiß es war der Wind. Dann lässt sie sich wieder leicht öffnen.
Manchmal schließt sich eine Tür und sie lässt sich nur schwer wieder öffnen. Aber die Hoffnung ist da, dass sie sich wieder leicht öffnen lässt.
Manchmal schließt sich eine Tür nur sehr langsam, man weiß nicht warum. Man weiß aber, sie lässt sich, wenn überhaupt nur schwer wieder öffnen.
Manchmal schließt sich eine Tür mit einem Knall und man weiß sie wird sich nie mehr öffnen.
Manchmal öffnet sich eine Tür, von der man nicht erwartet hat, dass sie sich jemals öffnet. Da ist die Hoffnung, sie wird für immer offen bleiben.
-Sylvia Naumann-
Traurig zu sein ist nicht so schön und gehört zum Leben dazu. Es wird vergehen, wie der Wind der durch meine Haare weht. Der Wind, der alle Gedanken wegpustet und man wieder einen klaren Kopf bekommt.
Ich lasse es einfach so stehen und wünsche Euch einen schönen Abend.
Der Sommer war dieses Jahr so wenig sommerlich. Man versucht das Beste daraus zu machen, aber immer gelingt es dann doch nicht. Bei uns war wirklich viel los. Die Handwerker gaben sich die Klinke in die Hand. Wir haben unser Schlafzimmer, das unter dem Dach liegt, neu ausbauen lassen. Das war eine langwierige Geschichte. Wir sind immer noch nicht fertig und warten noch auf Handwerker, die die letzten Dinge erledigen. Auch unser Garten, den ich im Frühjahr umgestaltet habe, hat doch bei unseren Arbeiten gelitten, so dass wieder Gartenarbeit anfällt.
Nur kurz dazu, wir erfüllen uns einen langen Traum und bekommen einen kalten Wintergarten. Der dann aber leider doch mehr Umbauarbeiten im Garten gefordert hat. Rosen umpflanzen, einen Meter Rasen plattieren. Das Dach steht schon, jetzt warten wir auf die Markise und die Glasscheiben.
Sieht irgendwie lustig aus, der Sonnenschirm unter dem Dach. Aber für meinen Laptop brauchte ich etwas Schatten. Jetzt hat die Sonne unsere Terrasse verlassen und ich sitze im Schatten. Wir hoffen, dass der Wintergarten fertig ist bevor die kalten Tage kommen.
Und jetzt ist es passiert, mein Rücken will nicht mehr. Er zwingt mich zur Ruhe zu kommen und ich kann hier wieder durchstarten. Ab und zu habe ich es wenigstens geschafft Eure Beiträge zu lesen. Sie waren eine schöne Abwechslung in der stressigen Zeit.
Auch wenn der verregnete August meinen Rosen nicht so gut getan hat, habe ich doch ein paar schöne Aufnahmen hinbekommen.
Wie schön, dass der Sommer für ein paar Tage noch einmal durchstartet. Aber ich freue mich jetzt auch auf den Herbst. Unsere Apfelbäume hängen so voll, wie noch nie. Ich denke in zwei Wochen sind sie bereit zum pflücken. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz und das ist auch gut so.
Es ist Beerenzeit. Im Garten sind die Johannisbeeren, Himbeeren -Stachelbeeren reif.
Habt ihr schon einmal eure Nase an einen schwarzen Johannisbeerstrauch gehalten. Er duftet so intensiv.
Düfte zeichnen Bilder in die Seele und ins Herz.
-sylvie.naumann-
Am Montag, den 27. Juni 2023 war Weltdufttag. Mal ehrlich, ich wusste nicht, dass es einen solchen Tag gibt. Aber es gibt ja für alles einen besonderen Tag.
Jetzt könnte man sich fragen, was hat der Johannisbeerstrauch mit dem Weltdufttag zu tun. Ich liebe den Duft vom schwarzen Johannisbeerstrauch, er erinnert mich an unsere Zeit auf Mallorca.
Düfte lösen sehr viele Erinnerungen aus. Gute wie auch schlechte. Einen lieblichen Geruch in die Nase zu bekommen und die Erinnerung an einen schönen Moment ist wieder da. Ich mag den Geruch nach einem Sommerregen. Den modrigen Geruch im Wald. Natürlich den Duft der Rosen. Ein Lavendelfeld in der Provence. Es gibt so viele Düfte, die ein Wohlgefühl bewirken. Wenn ich früher bei meinen Großeltern zu Besuch war und meine Großmutter setzte den Wasserkessel auf den Gasherd um Wasser für den Kaffee zu machen, dann war da so ein besonderer Geruch von Kaffee und Gas. Wenn bei uns morgens dieses beiden Gerüche zusammen kommen, denke ich immer an meine Großeltern. Kein anderer Sinn löst so viele Erinnerungen aus wie der Geruch. Gute Erinnerungen, wie auch weniger gute Erinnerungen.
Was hat aber nun der Geruchsinn mit meinen Johannisbeeren zu tun. Auch dieses Jahr mache ich aus den Beeren einen Likör. Letztes Jahr habe ich das erste mal einen Cassis angesetzt. Man soll sich ja nicht selbst loben, aber der war richtig gut. Eine kleine Flasche vom letzten Jahr habe ich noch übrig.
Ich hoffe, sie reicht so lange bis der neue Likör fertig ist. Wird sie, denn ich gehe sehr sparsam mit dem Likör um.
Hier ist das Rezept für den Likör:
Die Zutaten:
600 gr. schwarze Johannisbeeren
1 Flasche Doppelkorn 750 ml
200 gr. brauner Zucker
1 Vanillestange
250 ml Rotwein
2 Blätter vom Johannisbeerstrauch
Die Johannisbeeren säubern und waschen.
Mit dem Kartoffelstampfer die Beeren etwas andrücken. Dann die Johannisbeeren in ein Glas füllen. Den braunen Zucker, die Vanillestange und die zwei Blätter vom Strauch dazugeben und alles verrühren.
Den Doppelkorn ( beim Doppelkorn sollte man auf Qualität wert legen) ins Glas geben und noch mal rühren.
nun den Rotwein dazugeben und wieder umrühren.
Deckel drauf und gut verschließen. Das Glas an einen hellen Ort stellen. Ich stelle sie auf meine Terrasse. Sie können ruhig Sonne abbekommen. Ich lasse sie dann zwei Monate draussen stehen und danach kommen sie in den Keller und stehen noch weitere zwei Monate im dunkeln. Wichtig ist, das Glas regelmäßig umzudrehen. Nach der Wartezeit schütte ich die Früchte durch ein Sieb und fülle dann den Likör in Flaschen ab. Ich kann es kaum erwarten, bis der Cassis fertig ist. Aber ich habe ja noch einen kleinen Rest vom letzten Jahr. Zu besonderen Anlässen rücke ich dann meinen Cassis heraus. Gerne als Kir Royal , aber auch pur oder auf Eis schmeckt der schwarze Likör sehr gut.
Zuerst gab es den Kir, er wurde vom Bürgermeister Félix Kir (1876–1968) von Dijon erfunden. Das ist der Créme de Cassis mit Weißwein. Wird Champagner verwendet, nennt man ihn Kir Royal. Man kann ihn auch mit Rotwein trinken, dann wird er zu einem Cardinal.
Und natürlich benutze ich den Likör aus schwarzen Johannisbeeren auch zum Kochen. Besonders schmackhaft wird ein französisches Rindfleisch-Ragout mit Créme de Cassis.
Ich wünsche Euch nur gute Düfte in der Nase und noch einen wunderschönen Sommertag, bis dahin
„Zeit, wieso rennst du so und ich bleibe stehen?“ -sylvie.n-
Ich habe mir eine kurze Auszeit genommen und nun ist es schon Pfingsten. Ich habe die Zeit in meinem Garten gearbeitet. Ihn umgestaltet. Jetzt sitze ich hier auf unserer Terrasse und schaue in den Garten. Fertig bin ich noch nicht, aber es hat sich viel getan. Ich habe noch mehr Rosenstöcke gepflanzt. Ich habe jetzt so um die 55 Rosen. Muss sie mal zählen. Nicht mitgezählt sind die Rosen in den Töpfen. Morgen bekomme ich noch eine neue Rose. Eine Baccararose. Sie ist die wohl weltweit berühmteste Rose. Freue mich schon wenn sie blüht. Bin ich Rosensüchtig?
Aber im Moment ist meine Pfingstrose die schönste im Garten.
Sie steht schon viele Jahre im Garten und jedes mal ist eine Pracht, wenn sie blüht.
„Ich sitze in meinem Garten und sehe die Schönheit und nicht die Mühe“ -sylvie.n-
Heute weht wieder ein kräftiger Wind. Ein kühler Wind aus Nordosten. Die Sonne gibt sich Mühe, die Luft ein wenig zu erwärmen.
Die Pfingstrosen sind jetzt so weit geöffnet, dass sie Besuch von den Bienen bekommen. Es ist ein Blütenstaubparadies für Bienen.
Aber nicht nur die Bienen finden die Päonien anziehend. Auch der Trauer-Rosenkäfer ist wohl von dieser Blütenpracht angetan. Es ist ungewöhnlich einen Trauer-Rosenkäfer hier bei uns zu sehen. Sie leben eigentlich in wärmeren Gebieten. Ich bin begeistert einen solchen Käfer fotografieren zu können.
Es wäre schön, wenn der Nordwind nicht noch kältere Luft zu uns bringen würde.
Ich wünsche Euch noch einen schönen Pfingstmontag.