Bei mir beginnt schon der Herbst

So langsam verlässt uns der Sommer. Wobei ganz so langsam war es dann doch nicht, denn eigentlich ging es wieder von heute auf morgen. Aber so richtig traurig bin ich nicht. Ich mag den Sommer sehr, aber ich bin eben ein Herbstkind. Ich habe heute schon angefangen die Sommerdekoration zu entfernen. Dachte so bei mir, ist doch ein bisschen flott. UND was war das gestern für ein wundervoller Sommertag. Ich hoffe, ihr habt ihn genauso genossen wie wir.

Nach dem Frühstück haben wir uns ins Auto gesetzt, einen Freund abgeholt und sind nach Düsseldorf zum Trödelmarkt gefahren. Es war schön durch über den Markt zu gehen, zu stöbern und dann auch etwas zu finden. Was manche so für ihre Sachen verlangen ist schon abenteuerlich. Mir gefiel eine schöne kleine Schale aus Porzellan. Die kann man gut für Pralinen oder Plätzchen benutzen. Ich fragte, was sie dafür haben wollten und sie sagte: 28 Euro. Wow, das ist viel mir ging gleich durch den Kopf, zum Verhandeln bleibt da nicht viel Spielraum, denn sie würde nicht unter 20 Euro gehen. Also dann nicht. Direkt nebenan ein anderer Stand hatten sie doch selbe Schale. Ich frage wieder und sie wollte 27 Euro. Naja, dann eben auch hier nicht. Und als wir weiter gingen, sagt die eine Frau zur anderen: DIE hat schon bei mir gefragt und nichts gekauft. Ich drehe mich um und sage, na ja bei dem Preis sollten sie sich nicht wundern. 15 Euro hätte ich für die kleine Schale noch ausgegeben, obwohl das auch schon zu viel ist. Wir gehen gerne über den Trödelmarkt und ich finde meistens auch etwas. Es sind nicht immer Sachen die man unbedingt braucht, aber das macht ja auch den Reiz eines Flohmarktes aus.

Bei einer schönen Sammeltasse kann ich nicht vorbeigehen. Ich habe schon ein paar. Wenn Gäste zu Kaffee und Kuchen zu Besuch da sind, kommen die Sammeltassen auf den Tisch. Ich mag es, wenn es so abwechslungsreich ist. Und unsere Gäste auch.

Danach haben wir in einem schönen Biergarten etwas getrunken und gegessen. Es war einfach rundum ein schöner Nachmittag.

Zuhause angekommen, haben uns dann unsere Nachbarn gefragt, ob wir mit zum Feld gehen um die Mondfinsternis zu sehen. Klar, ich wollte die Finsternis fotografieren. Also sind wir um 20 Uhr losgezogen. Ich mit meinem Stativ und der Kamera. Die anderen mit Klappstühlen. Es war noch so schön warm. Leider haben wir den Blutmond nicht gesehen. Am Horizont war es leicht bewölkt und diesig. Also haben wir auf einem Feldweg gewartet. Es kamen Autos vorbei, Radfahrer, Fußgänger, und immer kam die Frage haben sie den Mond schon gesehen? Endlich kam der Mond dann zum Vorschein, aber er trat schon wieder aus dem Schatten hervor.

Also ich habe keine Fotos vom Blutmond, aber das macht nichts, denn wir hatten viel Spaß. Zu Hause haben wir gemeinsam noch etwas getrunken und so den wunderschönen Tag beendet.

Allerdings habe ich im Januar 2019 bei der letzten Mondfinsternis Fotos gemacht. Darüber habe ich auch einen Blogbeitrag geschrieben. https://sylviesrosentraum.blog/2019/01/22/meine-mondfinsternis/

Heute fing der Tag mit Regen an. Das freut die Natur, denn der muss sein. Allerdings glaube ich, dass gestern der letzte warme Sommertag gewesen ist. Die nächsten Wochen werden sicher noch schön, aber wahrscheinlich nicht mehr mit ganz so hohen Temperaturen. Also mache ich mit meiner Herbstdekoration weiter.

Heute Nacht soll es Starkregen geben, also passt auf euch auf, wo immer ihr seid.

Warten auf…………….

Wenn wir in den Urlaub fahren ziehe ich immer die Stecker von der Waschmaschine und dem Wäschetrockner aus der Steckdose. Und ich stelle das Wasser ab. Auch vor unserem letzten Urlaub habe ich es wie immer gemacht. Als wir wiedergekommen sind und ich die erste Wäsche waschen wollte, traf mich im wahrsten Sinne des Wortes der Schlag. Eine der beiden Steckdosen war angeschmort. Mein erster Gedanke war, was hätte da alles passieren können. Die andere Steckdose war schon leicht angeschmolzen. In dieser Situation haben wir den ersten Gedanken den wir hatten, nämlich das reparieren wir selbst, schnell verworfen.

Also haben wir vor drei Wochen den Elektriker angerufen, der schon einmal bei uns war. Da heute kaum noch jemand ans Telefon geht, haben wir unser Anliegen, dass uns zwei Steckdosen angebrannt sind und wir einen Fachmann brauchen, der diese beiden Steckdosen repariert, auf den Anrufbeantworter gesprochen. Wir haben auf einen Rückruf gewartet und gewartet. Es gab keinen Rückruf. Nach ein paar Tagen haben wir uns einen anderen Elektriker ausgesucht. Das selbe Spielchen. Auf den Anrufbeantworter gesprochen und gewartet. Auch dieser Elektriker rief nicht zurück. Uns kam der Gedanke, dass für so eine kleine Sache kein Elektriker mehr rauskommt. Aber wenn wirklich etwas passiert und wir haben die Steckdosen selbst repariert, heißt es dann, warum haben sie keinen Fachmann gerufen. Letzte Woche dann, noch ein Versuch beim nächsten Elektriker. Auch dieser hat sich nicht mehr zurückgemeldet.

Heute nun haben wir es beim vierten Elektriker versucht. Ich sollte dazu sagen, alle Elektriker kommen aus unserem Ort. Dieses mal ging nicht der Anrufbeantworter an, sondern ein menschliches Wesen. Wir trugen unser Anliegen vor und eine nette Stimme sagt uns, das sie erst einmal nachfragen muss, denn sie nehmen keine Neukunden mehr an. Ok, dann suche ich schon mal den nächsten Elektriker raus. Da kam der Rückruf, sie wollen es machen, aber erst nächste Woche. Gerne haben wir dieses Angebot angenommen.

So schnell regen wir uns nicht auf. Wir waren etwas verwundert und wir können verstehen, dass es heute schwierig ist einen Fachmann zu bekommen. Sie haben alle zu wenig Personal. Es ist ja überall das gleiche. Aber so gar nicht zu reagieren, finde ich nicht professionell.

Dieser Elektriker nun, hat uns als Kunden gewonnen und da wir einen neuen Backofen brauchen, werden wir ihn sicher auch dort kaufen und installieren lassen. Eine Hand wäscht die andere.

Update: Der Elektriker war heute da, hat in kurzer Zeit die Steckdosen ausgewechselt und fertig. Ich hoffe, dass die nächste Zeit nicht noch etwas kaputt geht. Habt noch eine schöne Zeit.

Ehe ist……….

„Wir sind auch Freunde. Wir lieben uns, aber wir mögen uns auch – und das ist ein wichtiger Unterschied. Liebe ist Leidenschaft und all das Zeug, aber jemanden wirklich zu mögen und die Gesellschaft von jemandem zu genießen, ist etwas ganz anderes und hält länger an. Man kann also beides haben, und ich denke, das ist wichtig. Sei mit deinem besten Freund verheiratet.“
Sting

Heute feiern mein Mann und ich unsere Kaschmirhochzeit. Das sind sage und schreibe 47 Jahre. So viel Zeit, so viele gemeinsame Erinnerungen, so viele wunderschöne Jahre. Wo ist die Zeit nur geblieben.

Was bedeutet schon das Alter. Wenn man jung ist, kann man sich nicht vorstellen wie es ist, wenn man mal 66 Jahr alt ist. Was soll ich sagen, man fühlt sich einfach noch jung. Ich fühle mich immer noch wie mit 19 Jahren. Nur wenn ich in den Spiegel schaue sehe ich, wie die Jahre an mir gearbeitet haben. Aber was heißt das schon.

Wir haben damals in einem Haus gewohnt, da durfte niemand wissen, das wir noch nicht verheiratet waren. An unserem Hochzeitstag haben wir uns aus dem Haus geschlichen. Ich hatte kein weißes Kleid. Ich trug ein langes Sommerkleid. Und mein Mann einen Anzug. Den Brautstrauß haben wir direkt im Blumenladen abgeholt.

Wir hatten ein kleine Hochzeit. Mit uns waren wir fünfzehn Personen. Alle waren mit auf dem Standesamt. Nach der Trauung sind wir zu einem Restaurant außerhalb von Düsseldorf gefahren. Dort gab es dann einen Sektempfang, ein leckeres Menü. Nach einem Spaziergang gab es Kaffee und Kuchen. Damit war unsere kleine Hochzeitsfeier beendet. Am übernächsten Tag sind wir in die Flitterwochen gefahren. Es war ein wunderschöner Tag und eine wundervolle Hochzeitsreise. Eine dreiwöchige Fahrt mit dem Auto durch Frankreich. Es kommt mir vor, als wäre es erst gestern gewesen.

Wir haben so unglaubliches Glück, dass wir die vielen Jahre gemeinsam, gesund und glücklich verbringen konnten.

Wenn ich daran denke, dass wir in wilder Ehe gelebt haben, so nannte man das damals. Es erinnert mich an das Lied von Udo Jürgens „Ein ehrenwerten Haus“. Wir haben in einem Sechsfamilienhaus gelebt und die Spießigkeit kam unter jeder Wohnungstür hervor. Ich bin froh und dankbar, dass diese Zeiten sich geändert haben. Dass man heute leben kann wie und mit wem man will. Es ist immer noch nicht alles perfekt, aber doch gut, was schon erreicht wurde. Drei Jahre haben wir dort gelebt, unser erster Sohn wurde noch in Düsseldorf geboren. Dann sind wir aus Düsseldorf an den Niederrhein gezogen. Hier leben wir heute noch und unser zweiter Sohn wurde hier geboren.

Natürlich gab es auch Hindernisse, aber nie zwischen meinen Mann und mir. Meine Schwiegereltern waren nicht begeistert von mir. Einfach gesagt, sie mochten mich nicht. Ich war zu jung, zu selbstbewusst, ich war einfach nicht die Richtige. Sie haben bei unserer Hochzeit gewettet, wie lange die Ehe wohl hält. Wenn ich heute höre, dass Eltern immer etwas an ihren Schwiegertöchter zu beanstanden haben, dann sage ich, wenn ihr eure Söhne liebt, dann akzeptiert die Frau eures Sohnes. Es ist seine Liebe, sein Leben. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Außer, dass es für alle Partner von Kindern gilt. Auch Freunde fanden, dass es keine gute Entscheidung ist zu heiraten. Wir kannten uns ein Jahr und der Altersunterschied wäre zu groß, meinten sie. Ich war 19 Jahre und mein Mann war 29 Jahre alt. Nun was soll ich sagen, wir sind immer noch verheiratet.

Gibt es ein Geheimnis für eine gute Ehe? Ich es weiß nicht. Vielleicht sollte man nicht versuchen, den Partner zu ändern, man muss Kompromisse eingehen und vor allen Dingen den Partner respektieren. Die gleichen Interessen sind von Vorteil. Und selbstverständlich ein Füllhorn voll Liebe.

Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man zusammen in dieselbe Richtung blickt. Antoine de Saint Exúpery

Manchmal schleichen sich Gedanken ein, wie lange bleiben wir noch gesund und fit. Ich wünsche mir, dass wir noch viele gemeinsame Jahre zusammen erleben dürfen. Wir tun alles dafür. Und wenn es einem von uns nicht mehr so gut geht, wird der andere für ihn sorgen. Ich sehe uns schon händchenhaltend auf einer alten Bank sitzen und uns unsere vielen Erinnerungen erzählen. Aber wir leben im Hier und Jetzt und genießen jede Zeit, die wir miteinander haben.

Mittelalterisches Flair

Ich sitze in unserem Wintergarten und denke an unsere nächste Reise. Am Sonntag geht es los. Für eine Woche nach Norddeutschland. Allerdings wollte ich euch doch noch von unserer Reise nach Rothenburg ob der Tauber ein paar Bilder zeigen. Wobei ein paar ist gut. Ich habe viele Fotos gemacht und ungefähr vierzig ausgesucht, die ich euch zeigen möchte. Allerdings ist das doch viel zu viel, also suche ich welche aus um euch ein bisschen von dieser wunderschönen romantischen Stadt zu zeigen.

Unsere Fahrt vom Sankt Goar am Rhein nach Rothenburg ob der Tauber dauerte so etwas drei Stunden. Ich denke von Rothenburg hat sicher der eine oder andere schon gehört, denn sie gehört zu den beliebtesten Städten in Deutschland. Touristen aus aller Welt sind hier zu sehen. Das ist kein Wunder, denn ihr mittelalterliches Flair beeindruckt sehr.

Wir haben uns irgendwie zurückversetzt gefühlt in alte Zeiten. Durch die Gassen zu bummeln und das Gefühl zu haben gleich kommt ein Ritterfräulein mit ihrem stolzen Ritter um die Ecke.

Wie ihr seht, war es im Mai noch nicht so überfüllt, was uns natürlich sehr gefallen hat.

Rothenburg ob der Tauber hat sage und schreibe 42 Türme. Sie stehen in der Altstadt und entlang der Stadtmauer, die ca. 4 Kilometer lang ist.

Auf der Stadtmauer kann man die Altstadt fast umrunden. Wir sind einen Teil auf der Stadtmauer gelaufen.

Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Stadt.

Und hier das beeindruckende Rathaus und einen Blick auf die St. Jacobs Kirche.

Eine Kirche mit einer Durchfahrt, so etwas haben wir auch noch nicht gesehen. Wie ihr seht gibt es soviel von Rothenburg zu zeigen. Dabei darf etwas natürlich nicht fehlen.

Das wohl bekannteste Haus in Rothenburg ob der Tauber. Das Weihnachtshaus von Käthe Wohlfahrt. Natürlich ist ein Besuch in diesem Haus ein Muss. Gerade für mich als absoluter Weihnachtsengel. Wir waren einen vollen Tag hier, hatten in der Altstadt unser Hotel und waren so mitten drin.

Noch ein letzter Bummel durch die Gassen, was in der abendlichen Stimmung besonders schön ist.

Ich habe euch hier nur einen kleinen Teil dieser wunderschönen Stadt gezeigt und kann nur sagen, Rothenburg ob der Tauber ist eine Reise wert.

Warum ist es am Rhein so schön?

Das findet man ganz einfach heraus, in dem man ein paar Tage Urlaub am Rhein macht. Der Rhein ist 1232,7 km lang. Davon fließt er 865 km in Deutschland und ist der längste Fluss in Deutschland und ist verkehrsreichste Fluss der Welt. Wenn man am Rhein sitzt kann man die Schiffe stromaufwärts und stromabwärts beobachten. Er entspringt in der Schweiz und mündet in den Niederlanden in die Nordsee. Der Rhein begleitet mich schon mein ganzes Leben. Ich bin in Düsseldorf geboren und habe meine Jugend am Rhein verbracht. Heute wohne ich am Niederrhein, also auch nicht weit vom Rhein entfernt. Hier fließt der Rhein in einer flachen wunderschönen Landschaft.

Was gibt es für Geschichten über den Rhein? Schon allein die Loreley, die am Mittelrhein die Schiffer in ihr Unglück führte. Die Nibelungensage, auch die spielt am Rhein. Der Sage nach soll noch heute der Schatz der Nibelungen im Rhein liegen. Unsere Kurzreise im Mai führte uns nach Sankt Goar am Rhein.

Auf dem Bild liegt rechts Sankt Goar und auf der anderen Seite des Rheines Goarshausen. Man kann ganz gemütlich mit der Fähre auf die andere Rheinseite gelangen. Über Sankt Goar liegt die Burg Rheinfels und das dazu gehörende Hotel Schloss Rheinfels.

Diese Reise war ein Geschenk für meinen Mann. Als ich ein Hotel am Rhein suchte, dachte ich, wie wäre es einmal auf einer Burg zu übernachten und voilá hier waren wir. Wir hatten ein schönes Zimmer in der zum Schloss Hotel gehörenden Villa. Vom Balkon ist der Blick auf den Rhein einfach traumhaft.

Das Schlosshotel ist ein sehr schönes Hotel und bietet viel: schöne Zimmer, Entspannung, gutes Essen und natürlich die Atmosphäre auf einer Burg zu wohnen.

Auch für einen Besuch in der anliegenden Burgruine Rheinfels sollte man sich Zeit nehmen, besonders das Heimatmuseum ist sehr interessant. In der Burg befindet sich der größte freitragende Gewölbekeller Europas.

Die Burg Rheinfels ist seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Es gibt zahlreiche Burgen am Rhein und jede ist etwas Besonderes und hat ihre eigene sehr interessante Geschichte. Ich bin sehr gerne am Rhein, gerade ab Bonn wo die Landschaft hügeliger wird. Man kann wunderbar wandern, hat unglaubliche Ausblicke und natürlich nicht zu vergessen den guten Wein vom Rhein. Und wenn man vom Ausflug kommt, kann man auf der Terrasse des Hotels entspannen und den Blick auf den Rhein genießen. Wir haben ein kühles Bier getrunken.

Zum Abendessen haben wir dann einen guten Wein vom Rhein genossen.

Wenn man am Rhein sitzt fühlt es sich so entschleunigend an. Er strahlt eine Ruhe aus, so wie er vor sich hin fließt. So nun beende ich meine Liebeserklärung an den Rhein. Ich werde sicher noch einmal über ihn schreiben, denn wir waren schon öfters an diesem schönen Fluss und ich habe noch einige Fotos und Geschichten zu erzählen. Dann ging unsere Fahrt weiter nach Rothenburg ob der Tauber.

Rosen sind meine große SChwäche

Jetzt sind wir schon fast 2 Wochen aus unserem Kurzurlaub zurück. Wir waren zwei Nächte in Sankt Goar, zwei Nächte in Rothenburg ob der Tauber und in Bad Soden-Salmünster haben wir auch zwei Nächte verbracht. Ich fange mit unserer Rückfahrt von Bad Soden-Salmünster nach Hause an. Rein zufällig lag auf unserer Route Bad Nauheim. Dort gibt es im Rosendorf Steinfurth meinen Lieblingsrosengarten. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich die Route ausgearbeitet habe.

Von der Jahreszeit war es etwas zu früh, viele Rosen waren noch nicht aufgegangen.

Die Rosen, die man kaufen konnte, hatten schon ein paar Blüten. Bei der Auswahl an Rosenstöcken, fällt es schwer, sich für „eine“ Rose zu entscheiden. Darum habe ich mich für sechs neue Rosen entschieden.

Bevor wir uns auf die Heimfahrt gemacht haben, gab es noch Kaffee und Kuchen.

Es war kein Problem die Rosen in unserem vollgepackten Auto unterzubringen.

Die Gedanken, ob ich noch Platz für neue Rosen im Garten habe, konnte ich mir dann während der Fahrt machen. Von Bad Nauheim nach Hause brauchen wir ungefähr drei Stunden. Da hatte ich genug Zeit darüber nachzudenken. Natürlich ist noch Platz in unserem Garten. Ich bin gerade durch unseren Garten gegangen und habe meine Rosen gezählt. Es stehen 75 Rosenstöcke im Garten. Mit den neuen Rosen habe ich nun unglaubliche 81 Rosen. Meine neuen sechs Rosen, wie alle anderen bezaubernd schön.

Malerrose „Alfred Sisley“
Edelrose „Jean de la Fontaine“
Beetrose „André Rieu“
Englische Rose
„Gertrude Jekyll“
Edelrose „Duftjuwel“
Zwergrose „Corazon“

Was soll ich machen, bei Rosen werde ich einfach schwach. Jetzt blühen die ersten Rosen im Garten, es ist traumhaft und wenn ich durch den Garten gehe, duftet es unglaublich schön. Ich glaube, es wird einen schönen Sommer in unserem Rosengarten geben.

Und noch etwas, unser Wasserschaden ist Geschichte. Innerhalb von vier Wochen war alles erledigt. Ich hoffe, wir bekommen nicht noch einmal einen Wasserschaden. Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende. Bei uns soll es am Wochenende regnen. Der Regen wäre jetzt wirklich gut.

Glück im Unglück

Heute gebe ich euch ein kleines update von unserem Wasserschaden. Also Ostern haben wir ohne viel Wasser gut überstanden. Am Dienstagmorgen haben wir dann direkt unseren Installateur angerufen. Wir haben mit ein paar Tagen Wartezeit gerechnet. Am Telefonat sagte man uns, wir rufen gleich zurück. Was soll ich sagen, 20 Minuten später kam der Anruf, der Installateur ist einer Stunde bei ihnen. Was so schnell !!! Er kam schaute sich alles an und meinte, das ist kein kleiner Schaden. Dachten wir uns schon. Wir konnten hinter den Kacheln in der Dusche ein kleines Zischen hören. Allerdings fragte er dann, ob sich die Versicherung schon gemeldet hat. Nein, das hat sie noch nicht. Er meinte dann, ohne das Ok der Versicherung kann er nicht anfangen. Es könnte sein, das sie ihre eigene ausgesuchte Firma schicken. Na wunderbar. Also schnell denn Versicherungsvertreter angerufen. Der wusste noch von nichts, den die email die wir direkt geschrieben haben ging an das Schadensbüro und das dauert, bis er die Nachricht bekommt. Allerdings haben wir ihm die Sachlage erklärt und auch er sagte, ich rufe gleich zurück. Unser Installateur, meinte ich schlage schon mal die ersten Kacheln raus. Nach 10 Minuten rief die Versicherung an und meinte der Herr von der Schadensregulierung ist in einer Stunde bei ihnen. Er kam, sah den Schaden und meinte, ups größerer Schaden.

Er war wirklich nett und regelte innerhalb kurzer Zeit alles und unser Installateur konnte nun richtig loslegen. Wir waren verblüfft, erstaunt und sehr erfreut, das der Schaden so schnell behoben wurde. Am Nachmittag war alles fertig und das Wasser lief wieder. Was für ein Glück. Der Herr von der Versicherung meinte, wir müssen uns um nichts kümmern, sie regeln alles. Als nächstes müssen die Wände getrocknet werden. Der Anruf von der Bautrocknungsfirma kam auch sehr schnell. Gestern war ein Techniker da, schaute sich alles an, schrieb, machte Fotos. Dann sagte er, seinen Bericht muss er jetzt der Versicherung durchgeben. Wenn die Versicherung ihr Ok gibt, dann können wir einen Termin machen. Wird so 1 – 2 Wochen dauern. Da wir nächste Woche für ein paar Tage verreisen wollen, kam uns das sehr gelegen. Heute nun, meldete sich die Bautrocknungsfirma und meinte, sie hätten freie Kapazitäten und könnten heute schon vorbeikommen. Gesagt getan, es ist alles installiert und angebracht.

Unser Schafzimmer können wir nicht benutzen. Es geht so ein sanftes Geräusch durch das Haus. Naja sanft ist etwas untertrieben. Es ist laut. Gut, wenn wir draußen auf der Terrasse sitzen hören wir so gut wie nichts.

Da die ganze Sache sich in unserem Schlafzimmer und Badezimmer konzentriert, können wir die Räume nicht benutzen, besonders das Schlafzimmer nicht. Es ist laut und sehr warm. Also müssen wir in unser Behelfsschlafzimmer in unserem Keller auswandern. Nicht schön, aber es gibt schlimmere Dinge. Nun sind wir ab Sonntag sowie so unterwegs. Ich habe meinem Mann zu Weihnachten ein Reise geschenkt. Es wäre doch schade, wenn sie nicht stattfinden könnte. Unser Sohn, der mit im Haus wohnt, kümmert sich um die Geräte. Also es muss eigentlich nur einmal am Tag das Wasser entleert werden. Wenn wir die Geräte nachts nicht ausstellen, wird es wohl in zwei Wochen erledigt sein. Ich hoffe es.

Unsere Hündin hat es sich schon einmal bequem gemacht. Allerdings sieht sie nicht sehr glücklich aus, den die letzten Tage war immer viel los. Ich würde sagen, wir hatten Glück im Unglück, weil alles so schnell voran geht. Aber ehrlich, noch einmal brauchen wir das nicht.

Ich wünsche Euch noch einen entspannten Abend und uns eine hoffentlich angenehme Nacht.

Feuchte Ostern

Was hatten wir die letzten Tage für wunderschönes Frühlingswetter. Und ehe man sich versieht ist Ostern und dann ist es auch schon wieder vorbei. Das Wetter hat sich etwas eingetrübt. Und es hat bei uns wirklich gut und viel geregnet. Die Natur freut sich.

Ansonsten sitzen wir, im wahrsten Sinne des Wortes, auf dem Trockenen. Am Donnerstagnachmittag stellten wir bei uns im Schlafzimmer an der Wand, hinter unserem Bett, eine feuchte Stelle fest. Unser Schlafzimmer befindet sich in der 2. Etage unter dem Dach. Das Bett zur Seite geschoben und da kam mehr als nur eine feuchte Stelle zum Vorschein, diese zog sich schon so ein Meter hinter unserem Bett entlang. Der erste Gedanke wo kommt das Wasser her. Diese Wand ist die Wand zu unserem Badezimmer. Also entweder kommt es vom Dach oder vom Bad. Im Bad konnte man allerdings nichts feststellen. Aber als wir die Treppe runtergegangen sind, kam dann das ganze Unglück zum Vorschein. Hinter einem Bild war ein großer Teil der Wand im Treppenhaus feucht.

Du liebe Güte, was nun? Nur die Ruhe bewahren. Es ist Gründonnerstagnachmittag, das ist der schlimmste anzunehmende Fall. Jetzt bekommt man keinen Handwerker mehr. Das heißt vier Tage ohne Wasser. Fröhliche Ostern. Also, schnell das Wasser für das ganze Haus abgedreht. Vorher noch jedes Gefäß, das Wasser aufnehmen kann, gefüllt. Wir bereiteten uns auf ein paar Tage ohne Wasser vor. Kein Duschen, keine Haare waschen, kein überhaupt nichts. Nur Katzenwäsche. Liebe Freunde haben uns zum Duschen eingeladen. So haben wir die Tage bis heute überstanden. Aber dieser feuchte Geruch ist schon sehr unangenehm. Wir haben die ganzen Tage alles durchgelüftet und es riecht nicht mehr so stark.

Am Samstag haben wir uns dann mit Wasserflaschen eingedeckt. Nun ist Montag und irgendwie sind die Tage auch ohne viel Wasser vorbeigegangen.

Glück im Unglück, wir haben einen Gartenbrunnen, das Wasser kann man zwar nicht zum Trinken oder zum Kochen benutzen, aber für andere menschliche Bedürfnisse reicht dann auch ein Eimer Wasser im Badezimmer.

Jetzt hoffen wir, dass wir morgen Früh unseren Installateur erreichen und dass er für uns auch noch Zeit hat. Bei uns sind Osterferien und er hat immer gut zu tun. Wir nehmen es mit Humor und geben die Hoffnung nicht auf.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Ostermontagabend.

Auf anderen Wegen

Seit ein paar Tagen scheint der Frühling um die Ecke zu schauen. Es ist Nachts zwar noch frostig, aber die Tage sind richtig schön sonnig. Nach den langen, dunklen und feuchten Tagen ist es ein Wohltat die Sonne zu genießen.

Die letzte Zeit ist mein Blog etwas ruhiger geworden. Ich habe mir mehr Zeit für mein Hobby genommen, das Fotografieren. Ich bin mit meinen Bildern sehr aktiv auf Flickr unterwegs. Flickr ist ein soziales Netzwerk für Fotos von Fotografen und Hobbyfotografen und besteht schon 21 Jahre. Zu diesem Anlass gab es jetzt ein Wettbewerb. Jeden Tag gab es ein bestimmtes Motto und dazu konnte man dann ein Foto posten. Das ganze lief 21 Tage. So war ich jeden Tag damit beschäftigt, das passende Bild zu finden, oder es noch zu fotografieren. Ich zeige euch einmal vier von meinen geposteten Fotos.

Bei diesem Foto war das Motto „Donuts“. Da es nur noch ein paar Tage bis Karneval war, habe ich dieses Foto arrangiert.

Hier war das Thema „Punkte“. Bei diesem Bild habe ich meine Fotos durchsucht. Bei meinen Feuerwerksfotos bin ich fündig geworden und habe ich mich dann für dieses Bild entschieden.

Bei diesem Bild ging es um das Thema „Kamera“. Hier fiel mir die kleine Statue ein. Sie steht im Hafen von Carolinensiel in Ostfriesland. „Wer fotografiert hier wen?“

Zu dem Motto „Kunstfertigkeit“ dachte ich erst an ein Spinnennetz und dann fand ich dieses Foto. Ich finde, Spinnen sind sehr kunstfertig.

Auch mein Beitragsbild habe ich bei flickr gepostet. Das Thema war „Anfang“. Das alles hat viel Spaß gemacht, aber auch viel Zeit in Anspruch genommen. Jetzt werde ich mich wieder auf meinen Blog konzentrieren. Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag. Genießt das tolle Wetter.