Unser Reise ging weiter, von La Rochelle nach Biarritz.
Wir haben davon geträumt noch einmal nach Biarritz zu fahren und einen besonderen Hochzeitstag zu feiern. Hier haben wir eine paar wundervolle Tage in unseren Flitterwochen verbracht. Wir hatten ein zauberhaftes Hotel.
Heute sieht das Hotel noch genauso aus. Leider war es zu unserem Aufenthalt in Biarritz ausgebucht.
Wir kamen an einem Freitagnachmittag in Biarritz an. Soviel Stau in einem kleinen Ort war schon erstaunlich. Bis wir das Hotel gefunden haben, fuhren wir mindestens drei mal im Ort in einer großen Runde mit vielen anderen Autos herum. Unser Hotel lag in der kleinen Innenstadt. Mit dem Auto konnte man nur kurz anhalten, schnell die Koffer ausladen und dann wieder weg. Ein Parkplatz zu finden war fast unmöglich. Endlich hatten wir einen Parkplatz gefunden; wir haben das Auto dann drei Tage bis zu unserer Abfahrt stehen lassen. Dann brauchten wir 20 Minuten zu Fuß bis wir wieder am Hotel waren. Es war ein Wochenende im August und Biarritz ist am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel.
Wir hatten ein süßes kleines Zimmer in einem romantisches Hotel, mit einem kleinen Balkon. Spät abends haben wir dort mit einem Glas Rotwein gesessen und uns das Leben auf den Straßen angeschaut.
Am nächsten Tag war unser Hochzeitstag.
Unser Hochzeitstag, den wir ganz romantisch am Meer verbracht haben, war wunderschön.
Mit einem tollen Sonnenuntergang.
Wir haben die französische Lebensart und besonders das französische Essen genossen.
An einem Tag gab es Muscheln im kleinen malerischen Hafen „Port Vieux“
Und wir ließen uns das beste Eis in Biarritz schmecken…..
Riesenportion und natürlich mit Sahne………
Die wilde Atlantikküste darf nicht fehlen.
Ich glaube, wir werden unsere nächste Reise an das Meer planen. Ihr auch?
Auch heute bin ich inspiriert von meinen Reiseerinnerungen an unsere Fahrt durch Frankreich. Der Seeteufel oder Lotte ist mein favorisierter Fisch. Immer wenn wir am Meer sind, gehört er einfach dazu. Da ich gerade mit meinen Erinnerungen an der französischen Atlantikküste bin, dachte ich mir, ich bereite einen Seeteufel zu. Ich habe leider keinen frischen Seeteufel bekommen, aber tiefgekühlt immer einen zur Hand.
Die Zutaten für 4 Personen:
Seeteufel
1 große Süßkartoffel
2 Fenchel
2 Möhren
8 Knoblauchzehen
Olivenöl
Walnussöl
100 ml frische Sahne
Cherry
3 Blätter Salbei
1 Zitrone
1 Orange
6 Blätter Zitronenmelisse
Butter
Wie immer koche ich spontan. Dann muss ich mir sofort aufschreiben, welche Zutaten ich benutzt habe. Den Fenchel und die Süßkartoffeln habe ich schon vom Einkaufen mitgebracht. Alle anderen Zutaten habe ich immer im Haus.
Zuerst habe ich den Fenchel und die Möhren in feine Streifen geschnitten.
Ich liebe Fenchel und ich finde er passt hervorragend zum Fisch. Dann habe ich die beiden Gemüse in eine Pfanne mit Olivenöl gegeben und leicht köcheln lassen bis sie gar sind. Sie sollten noch leichten Biss haben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Mehr Gewürz habe ich nicht dazu getan. Ich finde das Gemüse hat so einen leckeren eigenen Geschmack, da braucht man nicht mehr als pfeffern und salzen. Und zu diesem Gericht passt es so am besten.
Danach habe ich den Seeteufel zubereitet, d.h. nur mit Pfeffer und Salz gewürzt.
In eine Pfanne mit nicht so stark erhitztem Olivenöl habe ich dann 5 Knoblauchzehen, 3 Salbeiblätter und zwei Blätter Zitronenmelisse gegeben. Die Kräuter sind aus dem eigenen Garten. Ich war erstaunt, das die Zitronenmelisse jetzt schon neue Blätter hat. Den Salbei aus dem Garten konnte ich den ganzen Winter frisch ernten.
Dazu kamen noch 2 Orangenscheiben und etwas Fenchel. Dann gebe ich den Fisch dazu und lasse ihn von beiden Seiten so etwa 4 Minuten anbraten.
Nun stelle ich die Pfanne in den leicht geöffneten Backofen bei 80 Grad Umluft.
Die geschälte und in grobe Würfel geschnittene Süßkartoffel habe ich in Wasser gekocht. Wenn ich die Süßkartoffel in Wasser koche, lege ich immer eine Scheibe Zitrone dazu.
Das sorgt dafür, dass die Süßkartoffeln ihre kräftige Farbe behalten. Als sie weich genug waren, wurden die Kartoffelstücke mit frisch gepressten Orangensaft zerdrückt, 2 geriebene Knoblauchzehen untergemischt.
Wenn ich den Knoblauch nicht in Scheiben oder in kleine Würfel schneide, benutze schon seit Jahren eine Knoblauchreibe. So wird der Knoblauch schön fein. Allerdings ist er auch intensiver im Geschmack.
Mit Pfeffer und Salz gewürzt. Zum Schluss habe ich noch etwas kalte Butter dazugegeben.
Jetzt kommt die Pfanne mit dem Fisch aus dem Backofen und ich nehme den Fisch heraus und stelle ihn zum warmhalten noch einmal in den Backofen. Zwischenzeitlich habe ich den Backofen auf 50 Grad zurückgestellt.
Die Kräuter, den Fenchel und die Orangenscheiben brate ich nun ein wenig an und lösche sie dann mit einem großen Schuss Cherry ab. Leicht köcheln lassen, die Sahne hinzugeben weiter köcheln lassen und ein bisschen reduzieren und mit Pfeffer und Salz würzen. Den Seeteufel noch einmal kurz dazulegen.
Auf dem Teller anrichten. Über die Süßkartoffeln gebe ich dann noch ein paar Tropfen Walnussöl.
Bon appetit.
Zu diesem Gericht gab es einen leichten französischen Rosé .
Mein Lieblingsfisch ist mir hervorragend gelungen. Und es war eine gute Geschmackskombination. Vielleicht habt ihr ja Lust dieses Gericht einmal nach zu kochen. Viel Spaß dabei.
Wir haben jetzt schon 17 Uhr und es ist immer noch hell. Heute haben wir blauen Himmel und etwas Sonnenschein. Endlich mal. Allerdings sind die Temperaturen nicht über 7 Grad gegangen. Aber man merkt so langsam den kommenden Frühling. Habt noch einen wunderschönes Wochenende.
Da wache ich morgens auf und die Welt ist nicht mehr die, die sie gestern Abend noch war. Das ist im Moment mein Empfinden. Was passiert mit unserer Welt? Ich denke an die Menschen, die diesen Krieg gerade erleben müssen. An die Großeltern, die Eltern, die Kinder, besonders die Kinder. Auch an die Männer, die gerade für ihr Land kämpfen.
Was passiert schon so lange mit unserer Welt? Was ist überhaupt noch wichtig? Das sind die Gedanken, die ich mir mache.
Sollte ich Angst haben?
Sollte ich mir Sorgen machen?
Angst nicht!
Aber Sorgen schon. Wird es vorbei gehen ohne an meine Tür zu klopfen? Wie werden meine Kinder weiter leben? Die Gedanken mache ich mir schon sehr lange. Wie sieht die Zukunft der kommenden Generationen aus?
Viele Fragen, die ich nicht beantworten kann.
Ich bin ein durch und durch positiver Mensch. Ich denke die Welt wird nicht untergehen.
Ein letztes Mal sind wir in der Abenddämmerung vom alten Hafen Vieux Port mit dem Wasserbus nach New Rochelle gefahren. Sehr beeindruckend sieht der Turm Saint-Nicolas in der untergehenden Sonne aus.
Noch ein Blick auf die beiden Türme Tour de la Chaîne und Tour Saint-Nicolas.
Der Dritte Turm von La Rochelle „Tour de la Lanterne“. Diese drei Türme sind die Wahrzeichen der Stadt La Rochelle.
Ein letzter Blick auf La Rochelle. Ein bisschen wehmütig, es war schön hier. Wie immer, wenn es uns besonders gut gefallen hat, denke ich, wir kommen wieder. Aber dann möchte man noch viele andere Ort sehen und es bleiben nur die Erinnerungen.
Die Fahrt zurück durch den Jachthafen bei Sonnenuntergang hatte eine besondere Atmosphäre.
Hier sind noch ein paar Impressionen vom Strand und der untergehenden Sonne.
Am Abend haben wir dann in einem Restaurant am Meer gesessen und wieder fantastisch gegessen. Mit einem Glas Rotwein den Abend ausklingen lassen. Am nächsten Tag ging unsere Reise weiter nach Biarritz.
Da packt mich doch gleich das Fernweh und ich möchte am liebsten sofort losfahren.
Habt noch einen schönen Tag mit schönen Erinnerungen.
Wir sind ganz gemütlich gefahren. Nach ungefähr 5 Stunden kamen wir in La Rochelle an. Wir hatten für drei Tage eine Ferienwohnung gemietet und diese lag in Port des Minimes. Der Jachthafen von La Rochelle.
Der Fußweg bis zur Altstadt von La Rochelle dauert 20 Minuten. Allerdings kann man auch mit einem Wasserbus bis zur Altstadt fahren. Wir haben den Wasserbus genommen. Er fuhr durch den Hafen, bis zur Altstadt. Die Fahrt dauerte auch so 20 Minuten. Es war interessant durch den Hafen zu fahren. So viele Segeljachten liegen hier.
Da kommt der Wasserbus
Und dann sah man die gewaltigen Türme, durch die der Wasserbus durchfahren musste, um zur Altstadt zu kommen.
Es war viel los in La Rochelle. Wir machten einen Spaziergang durch die Altstadt. Wie schön war es, dieses mal bei strahlendem Sonnenschein einen Bummel zu machen und sich diese schöne Altstadt anzuschauen.
Die Markthalle von La Rochelle „Marché Central“ muss man unbedingt besuchen. Angeboten werden Lebensmittel aus der Region und natürlich Fisch und was das Meer zu bieten hat. Und wenn man französische Spezialitäten mag, bekommt man hier alles was das Herz begehrt. Sie wurde im 19. Jahrhundert im Jugendstil errichtet.
Es war ein schöner Nachmittag in La Rochelle. Am Abend haben wir in einem Restaurant direkt am Meer fantastisch gegessen. Zurück sind wir wieder mit dem Wasserbus gefahren. Die Sonne ging langsam unter. Es war eine wunderbare Stimmung.
Es ist schön, die Erinnerungen an den Urlaub noch einmal aufleben zu lassen.
Unser Hotel lag direkt in der Innenstadt. Die Architektur der alten Jugenstilhäuser ist beeindruckend. Sie gefallen mir sehr gut.
Für Orléans hatten wir nur einen halben Tag Zeit. Denn am nächsten Tag ging unsere Fahrt schon weiter Richtung Meer. So richtig viel haben wir von der Stadt nicht gesehen. Aber natürlich waren wir auf dem Place du Martroi. Dort steht die Statue von Jeanne d´Arc.
Sehr hoch und majestätisch sitzt sie oben auf ihrem Pferd.
Die Kathedrale Sainte-Croix d´Orléans Wir haben sie uns auch von innen angesehen, sie ist schon beeindruckend.
Abends haben wir dann noch einen Bummel bis zur Loire gemacht und sind an der Loire spazieren gegangen.
Und am nächsten Tag sind wir dann ein Stück an der Loire entlanggefahren.
Beim Posten der Fotos stelle ich fest, wir hatten immer einen wolkigen Himmel. Wir waren im August unterwegs, eigentlich rechnet man da mit strahlend blauem Himmel. Aber soweit ich mich erinnere, hatten wir die ganze Reise viele Wolken. Ob mit oder ohne Wolken, wir hatten eine tolle Reise.
Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sonntag, bis dahin.
Inspiriert durch meine Erinnerungen an Frankreich habe ich gestern etwas französisches gekocht. Mit Estragon koche ich sehr gerne. Ich mag das Gewürz. Besonders aromatisch ist der französische Estragon. Pastinaken ist schon ein sehr altes Gemüse. Ich glaube es mag nicht jeder, der Geschmack ist etwas süßlich und gleichzeitig auch leicht scharf. Auch in Verbindung mit Kartoffeln ist er richtig lecker.
4 Hühnerbrüste
2 rote Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
500 gr. Champignons
4 – 5 große Kartoffeln
6 Pastinaken
1 Stange Stangensellerie
6-8 Walnüsse
Olivenöl
Rapsöl
Butter
Sahne
1 Teelöffel Mehl
Estragon
Milch
Senf
Pernod
Sherry
rote Rettichkresse
Die Hähnchenbrüste in Knoblauch, Olivenöl, Pfeffer, Salz 2 Stunden einlegen.
In der Zwischenzeit Kartoffeln und Pastinaken schälen und für das Kochen vorbereiten.
Walnüsse schälen und in kleine Stücke klopfen. Die Walnüsse, in einer Pfanne rösten, dann 50 ml Milch dazugeben, einmal aufkochen lassen und zur Seite stellen.
Die Zwiebeln und die Petersilienstange in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl braten.
Nach 2 Stunden die Hähnchenbrüste in einer heißen Pfanne von allen Seiten anbraten.
Dann mit Pernod ablöschen und ein paar Minuten einköcheln lassen. Die Hähnchenbrüste herausnehmen und zur Seite stellen.
Die Zwiebeln und Petersilienstange zum Pernod geben. 1-2 Esslöffel Senf dazugeben. Mit 100 ml Wasser aufkochen lassen. 1 gehäuften Esslöffel Estragon dazugeben. Die Menge hängt vom jeweiligen Geschmack ab. Dieses mal habe ich getrockneten Estragon genommen. Sonst nehme ich frischen Estragon aus dem Garten.
Die Hähnchenbrüste in eine Auflaufform geben und die Zwiebeln in Pernod darüber geben.
Das ganze dann in den Backofen bei Ober- Unterhitze 180 grad ca. 30 Minuten kochen.
Nun die Kartoffeln und Pastinaken im gesalzenen Wasser separat kochen.
Die Pilze säubern in Scheiben schneiden. Zwiebel in dünne Streifen schneiden. Erst die Zwiebeln in Rapsöl leicht anbraten bis sie glasig sind. Ich benutze gerne das schwedische Rapsöl, es hat so einen leichten Buttergeschmack. Mit Sherry ablöschen. Dann die Champignons zugeben und leicht köcheln lassen nur pfeffern und Salzen. Am Schluss ein Schuss Sahne dazugeben. Warm halten.
Wenn die Kartoffeln weich sind, werden sie durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Die weichen Pastinaken werden gestampft. Dann kommen zu den Pastinaken die Walnüsse. Die Kartoffeln dazugeben, evtl noch mit ein bisschen Milch verfeinern. Das Pürree sollte nicht zu fest sein. Pfeffern und salzen und frisch geriebenen Muskatnuss dazugeben.
Jetzt die Hähnchen aus dem Ofen und aus der Auslaufform nehmen, warm stellen.
Die Sauce durch ein Haarsieb streichen.
In einer Pfanne mit ein bisschen Mehl und Butter und Sahne eine leichte Mehlschwitze vorbereiten. Dann die Sauce dazugeben, aufkochen lassen. Mit Pfeffer und Salz evtl. nochmal würzen. Ein Stück kalte Butter dazu, fertig.
Auf dem Teller anrichten, mit roter Rettichkresse verfeinern. Dazu einen Rotwein, ich finde, ein nicht so trockener Rotwein passt perfekt dazu. Bon appétit
Heute ist Wochenmitte, ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche.
Wie schön sind doch die Erinnerungen an vergangene Reisen, sie werden immer im Herzen bleiben. -sylvie.n-
An unseren Flitterwochen haben eine Rundfahrt durch Frankreich gemacht. Und wir haben uns immer wieder vorgenommen zu einem besonderen Hochzeitstag diese Reise zu wiederholen. 2018 war es dann soweit. Es war nicht dieselbe Rundreise, aber sie war einfach wundervoll.
Am nächsten Morgen in Reims begannen wir den Tag erst einmal mit einem Café noir .
Danach machten wir einen Bummel durch Reims.
Der Weg zur Abtei Saint-Remi führte uns durch die Straßen von Reims.
Abtei Saint-Remi
Reims hat so viele Sehenswürdigkeiten, leider haben wir nur einen kleinen Teil davon gesehen. Wir waren ja nur auf der Durchreise.
Staue von Louis XIV auf dem Place Royal
Auf jeden Fall müssen wir noch einmal einen Städtetrip nach Reims machen. Es ist ja nicht soweit von uns entfernt.
Sie ist ein tolle Stadt und liegt im Nordosten von Frankreich im Département der Marne und in der Region Champagne. Und natürlich gehört ein Glas Champagner zu einem Aufenthalt in Reims.
Es gibt viele Champagnerhäuser in Reims. Bei unserem nächsten Besuch werden wir einmal eine Champagnerkellerei besuchen. Am Abend haben wir dann in einem kleinen Restaurant draussen gesessen und gegessen. Soweit ich mich noch erinnere gab es Muscheln. Es war schon sehr romantisch.
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Orléons.
Heute habe ich französisch gekocht. Das Rezept folgt dann die nächsten Tage. Habt noch ein wunderschönes Wochenende.