Grüner Spargel mit Pasta

Was hatten wir am letzten Samstag für ein wundervollen, schönen Frühlingstag. Das Thermometer ging bis auf 17°C.

Die Sonne schien und der Himmel war blau. Endlich!! Geht einem da nicht das Herz auf? Da ist man auf einmal voller Tatendrang. Der Garten muss aus seinem Winterschlaf geholt werden. Aber ich wollte nicht nur im Garten arbeiten sondern diesen ersten Frühlingstag genießen. Dazu gehört auch ein leckeres Essen. Nudeln, die hat man immer im Haus. Grünen Spargel hatte ich auch noch in der Tiefkühltruhe. Den hatte ich letztes Jahr frisch eingefroren. Kirschtomaten habe ich auch immer da. Also mache ich grünen Spargel mit Farfalle. Es ist ein leichtes, schnell zubereitetes und sehr leckeres Essen.

Hier sind die Zutaten:

  • 500 g Farafalle
  • 500 g grünen Spargel
  • 250 g Cherrytomaten
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer aus der Pfeffermühle
  • 4 EL Olivenöl
  • 250 ml Sahne
  • 10 g Butter
  • 2-3 Stiele Majoran
  • 100 g geriebener Pecorino

Ich bevorzuge den Pecorino. Er ist salziger und würziger als der Parmesankäse. Er wird traditionell aus Schafskäse hergestellt. Parmesan wird aus Kuhmilch hergestellt.

Ich esse gerne grünen Spargel. Das kommt sicher von meiner Zeit auf Mallorca. Denn dort gibt es den grünen Spargel fast das ganze Jahr. Besonders fein im Aroma ist der wilde grüne Spargel. Er ist dünner und sehr aromatisch. In unserer Region gibt es den weißen Spargel. Seit 1920 wird hier am Niederrhein Spargel angebaut. Mittlerweile gibt es hier auch den grünen Spargel, aber der ist nicht so aromatisch wie der grüne Spargel aus Südeuropa.

Das Rezept:

Den Spargel putzen und die holzigen Spargelenden abschneiden. Grünen Spargel braucht man nicht schälen. Den Spargel in 2-3cm große Stücke schneiden.

Die Cherrytomaten halbieren und die Kerne herausnehmen. Man kann die Kerne auch drin lassen. Ich entferne sie, auch wenn es bei den kleinen Tomaten ein bisschen kniffliger ist sie herauszunehmen.

Die Farfalle in reichlich Salzwasser kochen. Aldente, wenn man mag. Bei mir können die Nudeln ein kleines bisschen weicher sein. Ich glaube, dass es bei Pasta aldente oder weicher Pasta kein Falsch oder Richtig gibt. Es ist einfach reine Geschmacksache. Ich habe gelesen, das die Norditaliener ihre Pasta weicher mögen.

Jetzt das Olivenöl und die Butter in einer Pfanne erhitzen.

Die Spargelstreifen und den Majoran dazugeben und bei mittlerer Hitze leicht anbraten, dabei immer die Pfanne etwas schwenken. Dann die Sahne dazugeben und bei mittlerer Hitze leicht einkochen lassen. Den Majoran entfernen, salzen und pfeffern.

Wenn die Nudeln die gewünschte Konsistenz haben zum Spargel geben. Die Nudeln nicht abgießen, sondern mit einem Schöpflöffel aus dem Wasser gleich in die Sauce geben. Unter den Spargel mischen. Dann die Cherrytomaten dazugeben und auch untermischen.

Auf einem Teller anrichten und den grob geriebenen Pecorino dazugeben. Und fertig ist ein leichtes, sehr schmackhaftes Nudelgericht.

Perfekt für so einen schönen sonnigen Frühlingstag. Dazu ein leichter Pinot Grigio. Am Sonntag war es dann wieder kalt. Heute ist es kalt und grau, so ein richtiges usseliges (rheinisch für unangenehmes, regnerisches und graues) Wetter. Das war ein Frühlingstag im Winter.

Frühling, oh Frühling

Der Frühling ist die Erneuerung der Natur. Die ersten grünen Blättchen zeigen sich ganz vorsichtig. Kleine Blüten erfreuen unseren Blick. Auch wenn der Tag noch so grau ist, die Vögel zwitschern eifrig ihr Lied. Mit dem Frühling kommt auch die Romantik. Nicht nur die Natur erwacht zum Leben, auch die Frühlingsgefühle. So viele Dichter haben Gedichte über den Frühling geschrieben.

Er ist`s

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohl bekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab‘ ich vernommen!

Eduard Mörike  (1804 – 1875)

Jetzt sehe ihn schon um die Ecke schauen. Die Bäume zeigen uns schon ihr erstes zartes Grün. Auch die Forsythien fangen an zu blüh`n. Ich weiß gar nicht ob ich dieses Jahr besonders ungeduldig bin, aber ich kann den Frühling kaum erwarten. Immer diese grauen Wolken und dieser ständige Regen. Ich sehne mich nach Licht. Ich glaube es geht euch sicher auch so ?

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht etwas gegen diese Stimmung tun würde. Also hole ich mir den Frühling in unser Gartenzimmer. Da war die Fahrt in die Gärtnerei fällig. Wir fahren öfters nach Venlo in die Gärtnerei Leurs. Da gibt es alles was das Herz begehrt. Von Pflanzen, Blumen, jede Menge Dekorationsbedarf.

Nach den dunklen Tagen, ist es Balsam für die Seele. Die vielen Blüten und der unheimliche Duft sind schon berauschend. Dann kommt die große Frage, für was entscheide ich mich, denn das Auto hat ja nur eine bestimmte Kapazität und mein Portemonnaie auch.

Die Entscheidung fiel mir natürlich nicht wirklich schwer.

Vor einigen Jahren habe ich dieses Bild gemalt. Mit seinen Farben erinnert es mich an den Frühling.

So bereite ich mich auf den Frühling vor. Genieße den Blick in unser Gartenzimmer. Bin voller Vorfreude auf den Frühling.

Der Frühling

Die Sonne glänzt, es blühen die Gefilde,
Die Tage kommen blütenreich und milde,
Der Abend blüht hinzu, und helle Tage gehen
Vom Himmel abwärts, wo die Tag´ entstehen Das Jahr erscheint mit seinen Zeiten.
Wie eine Pracht, wo sich Feste verbreiten,
Der Menschen Tätigkeit beginnt mit neuem Ziele,
So sind die Zeichen in der Welt, der Wunder viele.
Friedrich Hölderlin
(1770-1843)

Der meteorologische Frühling beginnt am 1. März. Der Wetterbericht sagt für die nächsten Tage etwas höhere Temperaturen voraus, also über zehn Grad, etwas Sonne und kein Regen. Da werden doch die Frühlingsgefühle schon ein bisschen geweckt.

In frühlingshafter Erwartung eure Sylvie

Romantischer Abend bei +9°

Gestern Abend haben wir unser erstes Feuer in diesem Jahr im Garten. Es war nicht mehr so kalt.

Für einen Glühwein wäre es schon noch kalt genug gewesen, aber wir haben uns für ein leckeres Bier entschieden. Es war schon sehr gemütlich.

So beim gemütlichen sitzen, habe ich mit meinem Smartphone gespielt. Dabei sind diese Bilder entstanden und auch das Video.

Bei ruhiger Jazzmusik war es ein schöner romantischer Abend.

Vor kurzem habe ich für mich diesen Künstler entdeckt. Ich mag seinen besonderen Sound.

Besonders gefällt mir die Art wie er den Jazz interpretiert.

Für heute wünsche ich euch noch einen wunderschönen Abend. Bis dahin

Begrüße den Tag

„Ein schöner Sonnenaufgang ist eine Liebeserklärung an den Tag.           -sylvia.naumann-

Es gibt schönere Sonnaufgänge, aber dieser ist unser.

Vergangene Woche hatten wir wunderschönes Wetter. Die Sonne hat uns einige Tage lang verwöhnt. Seit dem Wochenende ist es wieder windig und grau. Wie schön, das die Tage wieder ein bisschen länger sind, da fühle ich mich doch gleich wohler.

Unser Garten liegt in südöstlicher Lage. Durch die Bäume haben wir nicht den freiesten Blick auf den Sonnenaufgang. Solche Bilder entstehen nur im Winter wenn keine Blätter an den Bäumen sind.

An einem Morgen gab es diesen Sonnenaufgang mit den unglaublichen Farben. Aus unserem Dachfenster kann ich die Sonnenaufgänge super einfangen. Der Himmel war einfach atemberaubend.

Und dann setzte sich ein Vogel in das Bild und genoss die Strahlen der aufgehenden Sonne. Die Farben waren an diesem Tag aber auch besonders intensiv.

Betrachte das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte. Die Schönheit offenbart sich denjenigen, die betrachten.        Khalil Girbran

Ich weiß, wir sind vom Frühling noch einige Zeit entfernt, aber ich mag dieses Zitat und finde es passt heute dazu. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Abend. Bis dahin

WinterSpaziergang am See

Bevor der Schnee sich verabschiedet hat, haben wir noch einen Spaziergang am Poelvennsee gemacht. Ein wunderbarer kleiner See am Niederrhein. 

Über Nacht hatte sich der Schnee verabschiedet. Es war sehr windig und der Wind brachte Wärme und Regen, so dass es schon 12°C wurde. Das Wetter ging von eiskalt auf lauwarm. In der Nacht gab es noch Frost und Montagvormittag hatte man so ein kleines Gefühl von Frühling.

Heute haben wir Mittwoch und es ist sehr stürmisch. Die ganze Nacht fegte der Wind ums Haus. Der Wind bringt die warme Luft mit und die Temperaturen steigen noch etwas an. Wenn dazu die Sonne scheint, lässt der Frühling grüßen.

Heute war es hier schon 14°C. Aber wie wir wissen bleibt das nicht so.

Wir waren alleine bei unserem Spaziergang. Es war einfach nur schön.

Der See strahlte ein solche Ruhe aus.

Die einzigen Geräusche waren unsere Schritte durch den Schnee.

Ich bin gespannt, ob wir in diesem Winter noch einmal Schnee bekommen.

Ich wünsche Euch einen entspannten Abend.

Meine ganz eigenen Winterfreuden

Drinnen hatten wir heute Frühling und draußen Winter.

Ich konnte es einfach nicht lassen und habe mir schon ein paar Frühlingsblumen gekauft. Bis auf die Primeln können alle Pflanzen schon im Wintergarten bleiben. Sie überstehen die kalten Nächte ganz gut. Es gibt keinen Frost in unserem Gartenzimmer. Durch den Sonnenschein hat sich unser Gartenzimmer auf angenehme 17 Grad erwärmt. Für weitere Erwärmung sorgte dann der Irish Coffee. Es ist einfach fantastisch irgendwie draussen zu sitzen und dann aber wieder auch nicht.

Wir hatten jetzt ein paar Tage wirklich traumhaftes Winterwetter. Ab Morgen soll es dann auch schon wieder vorbei sein. Der Schnee verschwindet, es wird windig werden und mit dem Wind kommen dann wärmere Temperaturen. Ich muss gestehen es sieht schon gut aus. Aber ist es nicht mein Wetter.

In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt. - Albert Camus-

Ich muss gestehen, dass unser Garten mit so viel Schnee einfach traumhaft aussieht. Wir haben hier am Niederrhein wenig Schnee und wenn dann nur für ein paar Tage.

Hier sind noch ein paar Bilder aus unserem verschneiten Garten. Jetzt ist es schon wieder dunkel geworden. Aber stellt ihr nicht auch fest, dass die Tage schon ein kleines bisschen länger werden? Gleich sind wir bei Freunden zum Spieleabend eingeladen. Ich werde mich jetzt noch frisch machen und umziehen, dann geht es los. Euch wünsche ich auch einen wundervollen Winterabend.

Der lange Januar

Heute ist Blue Monday. Laut Berechnung eines britischen Psychologen soll heute der traurigste Tag des Jahres sein. Er sagt, weil Weihnachten vorbei ist. Das kann ich nachfühlen. In der Adventszeit ist man beschäftigt. Die Wohnung wird geschmückt, man geht auf Weihnachtsmärkte. Auch wen das Wetter schlecht ist, es ist immer was los und man genießt die Vorweihnachtszeit. Er sagt unter anderem auch, dass viele Menschen ihre guten Vorsätze Mitte Januar schon wieder aufgeben. Darum habe ich auch nie Vorsätze für das neue Jahr. Entweder man macht etwas Neues oder nimmt sich etwas vor, dafür braucht man den Jahreswechsel nicht. Ich finde den ganzen Januar schon immer irgendwie traurig und gefühlt dauert er länger als die anderen Monate. Dieses Jahr besonders. Das ewige graue Wetter und der viele Regen -hier schon seit November letzten Jahres- geht auf das Gemüt. Letzte Woche hatten wir vier Tage Sonnenschein und es war schön kalt. Endlich konnten wir Sonne tanken. Dann war aber auch schon wieder Schluss mit Lustig, die Sonne ist weg und der graue Himmel wieder da, mit Schnee und Regen.

Aber was beschwere ich mich, wir haben hier keine Unwetterkatastrophen und auch sonst ist es ziemlich ruhig hier. Also, alles ist gut und es gibt eigentlich keinen Grund unzufrieden zu sein. Darf man überhaupt unzufrieden sein, wenn es auf der Welt Kriege gibt und alles nicht so wirklich in Ordnung ist. Ich beantworte mir die Frage selbst: darf ich, denn ich bin nicht unzufrieden sondern nur betrübt und melancholisch. Das Wetter kann ich nicht ändern, auch der Januar hat schon immer 31 Tage und was auf unserer Welt passiert, auch das kann ich leider nicht ändern.

Aber da ich ein ewiger Optimist bin, schaue ich aus dem Fenster und denke, ist ja gar nicht so schlimm. Wenn es noch mehr schneit wird es schön winterlich aussehen und mit dem Hund durch den Schnee zu gehen ist doch einfach nur schön.

Heute haben wir den 15. Januar und der Januar ist schon zur Hälfte vorbei, auch das ist positiv.

Und die Geschehnisse auf unserer schönen Welt, da fällt es mir doch dann schwer positiv zu sein, aber…

Ich frage mich, gibt es auch den Tag, an dem die Menschen am glücklichsten sind. Ja, der selbe Psychologe meint, am 23.Juni sind die Menschen am glücklichsten. Das Wetter ist warm, die Tage sind lang und die Freude auf den Urlaub. Na, das kann ich nachvollziehen.

Auf der Suche nach diesem Thema bin ich auf viele interessante Dinge gestoßen. Es gibt den Weltglückstag der wurde von UN-Hauptversammlung beschlossen. Dieser findet am 20. März jeden Jahres statt. In unserer heutigen Zeit gibt es doch für alles einen besonderen Tag. Ich suchte den Welt-Melancholie-Tag und bekam die Auswahl zum Welt-Mettbrötchen-Tag. Gut, dass es wohl keinen besonderen Tag für`s Unglücklichsein gibt.

Es gibt wirklich für alles einen Tag, Morgen am 16. Januar ist der Nichts tun Tag, der wird seit 30 Jahren in Amerika gefeiert. Also dann in diesem Sinne, hört ihr erst ab dem 17. Januar wieder etwas von mir. Habt einen schönen Abend.

Wo ist das Jahr geblieben

Ein Rauch verweht, ein Wasser verrinnt, eine Zeit vergeht, eine neue beginnt.           -Joachim Ringelnatz-

Das alte Jahr ist sehr schnell vorbeigegangen. Es war für uns ein anstrengendes Jahr.

Das neue Jahr ist schon wieder zehn Tage alt. Und endlich hat es aufgehört zu regnen. Das an sich ist schon ein Grund zur Freude. Die Sonne scheint und es ist lausig kalt. Ein wunderbares Winterwetter. Ich finde, ein bisschen Sonne haben wir uns verdient. Nach dem vielen Regen war die Erde so aufgeweicht, dass man den Garten kaum betreten konnte. Jetzt haben wir Frost und ein Gang durch den Garten ist wieder möglich. Dabei sind mir einige Winterschönheiten aufgefallen.

Wir haben viel an unserem Haus machen lassen. Darunter neue Dachfenster und den Dachinnenausbau. Wir mussten unser Schlafzimmer komplett ausräumen und wir haben zwei Monate in unserem Keller geschlafen. Es sei erwähnt, das unser Keller ausgebaut und mit einer Heizung versehen ist, aber es ist eben doch ein Keller. Wir haben gedacht, wenn es draußen schön heiß ist, ist es eine Wohltat im Keller zu schlafen. Der Sommer hatte jetzt nicht ganz so viele heiße Tage und als wir nach unten zogen war Schluss mit Hitze. Na ja und ein Keller ersetzt nicht das Schlafzimmer.

Danach haben wir uns noch unseren Traum erfüllt und uns einen kalten Wintergarten anbauen lassen. Das bedeutete der Garten musste etwas umgestaltet werden. Die Terrasse musste mit Pflastersteinen erweitert werden. Es war viel Arbeit. Bis er dann komplett fertig war, dauerte es auch nochmal zwei Monate. Jetzt haben wir ein neu gedämmtes Schlafzimmer und einen wunderbaren Wintergarten, den wir unser Gartenzimmer nennen. Wir haben schon gemütliche Stunden mit Freunden, einem Gasofen und Glühwein in unserem Gartenzimmer verbracht

Im Oktober verließ uns für immer ein lieber Freund. Wir fuhren Ende Oktober zur Beisetzung nach Bayern, an den Starnberger See.

Wieder zu Hause erwischte uns Corona. Für uns war es das erste mal. Bis dahin wollte Corona nichts von uns wissen. Bis ich endlich wieder fit war dauerte es vier Wochen. Dann kam die Adventzeit, die ich sehr mag, Weihnachten, Silvester und das Jahr war vorbei. Da ich meinen Blog etwas vernachlässigt habe, gehe ich jetzt voll neuer Motivation ins neue Jahr.

Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt.       – Paul Coehlo-

Ich wünsche Euch ein wundervolles, glückliches Jahr. Ein kreatives Jahr voller neuer Inspirationen. Und vor allen Dingen bleibt gesund Eure Sylvie

Herbstschönheiten

Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele. -Hugo von Hofmannsthal-

Der November ist da und die Tage werden wieder kürzer. Für viele Menschen ist der November ein trauriger Monat. Die Stimmung wird betrübt, sie schauen nach draussen und warten schon auf den Frühling. Der aber ist noch lange nicht da. Vielen fällt es schwer, am November etwas Positives zu sehen.

Ich bin ein Novemberkind und ich mag den November. Mit seiner Melancholie berührt er mein Herz. Heute ist so ein Tag, der Wind bläst stark ums Haus und es regnet. Man möchte gar nicht nach draussen gehen. Ich trinke eine Tasse heißen Kaffee mit irischem Sahnelikör, etwas Sahne und eine Prise Zimt obendrauf

und genieße den Blick in unseren Garten. Manchmal sollte man die Melancholie einfach zulassen. Schöne Musik hören, sich einfach in die Musik fallen lassen. An diesen grauen Herbsttagen höre ich gerne Melody Gardot. Ich mag den leichten Jazz. Sie singt sehr gefühlvoll.

Die kleinen Herbstschönheiten stehen tapfer im Regen. Der Sturm wirbelt ihre Blüten hin und her. Sie leuchten als wollten sie sagen, sie her, es macht uns nichts aus.

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen;
ohne Not geht niemand aus; 
alles fällt in Sinnen.

Leiser wird die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.

Heimlich, wie auf Meeresgrund,
träumen Mensch und Erde.

Christian Morgenstern

Hört einfach mal rein.

So, heute wollte ich einfachmal meine Gedanken zum November und meine schöne kleine rote Aster mit euch teilen. Habt einen wunderschönen gemütlichen Herbstsonntag.