Was für ein langer Weg

und er ist noch lange nicht zu Ende.

Seit über 100 Jahren begehen wir weltweit den Internationalen Weltfrauentag.

In vielen Ländern gingen die Frauen auf die Straßen. Schon im Jahr 1860 setzten sich die Aktivistinnen von Frauenorganisationen, die Sufragetten, im Vereinigten Königreich für ein Frauenwahlrecht ein. Auch in anderen Ländern z.b. Vereinigte Staaten und Australien waren Sufragettinnen aktiv. Später griffen sie auch zu Mitteln wie passivem Widerstand, Hungerstreik und Störung offizieller Veranstaltungen.

In Deutschland, Schweiz, Dänemark, Österreich-Ungarn wurde am 19. März 1911 der erste internationale Frauentag gefeiert. Am 8. März 1917 demonstrierten russische Textilarbeiterinnen in Petersburg. Um an den Tag zu erinnern, wurde 1921 in Moskau von den Kommunisten der 8. März als Frauentag festgelegt. Und 1977 hat die UNO-Generalversammlung sich dafür entschieden, den Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden auch am 8. März zu begehen. Bis heute wird der Tag genutzt, um auf Gleichberechtigung und Diskriminierung aufmerksam zu machen.

Dieser Tag macht auf die Probleme der Gleichberechtigung aufmerksam. Leider gibt es immer noch viel zu viele benachteiligte Frauen auf dieser Welt. Was für ein langer Weg war es für die Frauen bis hierhin. Unsere Ur-Großmütter, Großmütter und Mütter haben für uns den Weg erkämpft. Im März 1911 gingen sie auf die Straße und forderten die ersten Rechte für sich. Und der Kampf ist noch nicht zu Ende.

In Deutschland hatten die Frauen ab 12. November 1918 das Recht, zu wählen und gewählt zu werden. In der Schweiz dauerte es noch bis 1991, bis alle Frauen ihr Wahlstimmrecht hatten.

Wenn man sich überlegt, dass vor 1958 Frauen in Deutschland nicht ohne Genehmigung ihres Ehemannes arbeiten durften. Erst am 1. Juli 1958 kam das Gleichberechtigungsgesetz, das es Frauen erlaubte, ohne Erlaubnis ihre Ehemannes eine Arbeit aufzunehmen, und sie durften dann auch ihr eigenes Vermögen besitzen.

Es ist sicher schon viel passiert. Aber es gibt auch noch eine Menge Luft nach oben.

Auf diesem Bild sieht man die Großmutter von meinem Mann an ihrer Arbeitsstelle.

Es muss noch immer weltweit für die Rechte der Frauen gekämpft. Wir leben im 21. Jahrhundert, da dürfte das Patriarchat doch eigentlich der Vergangenheit angehören.

Auf diesem Bild sieht man meine Großmutter, meine Mutter, meine Tante und meine Schwester.

Es wird wahrscheinlich noch eine lange Zeit dauern bis Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Und es wird Länder geben, da werden die Frauen wohl immer unterdrückt sein. Aber wenn wir Frauen nicht weiter kämpfen, wird sich auch nichts ändern.

Bin ich eine hoffnungslose Optimistin?

Ich bin froh, heute, hier und jetzt zu leben und die Ziele zu genießen, die Frauen für uns bis heute erkämpft haben.

Man kann soviel über dieses Thema schreiben, und es wird auch noch viel über die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen auf dieser Welt geschrieben. Auch ich könnte noch viel mehr schreiben, aber heute will ich einen kleinen Teil meiner Gedanken mit euch teilen.

Heute ist Weltfrauentag und ich hoffe auf eine gleichberechtigte Zukunft für alle Frauen auf dieser Welt.

Die Zeit verbraucht sich so schnell

Ich sitze hier und schaue in den Garten. Die Sonne versucht durch die Wolken zu blinzeln. Karneval ist nun auch schon wieder vorbei. Dieses Jahr war Karneval wirklich früh. Wo ist die Zeit geblieben von Silvester bis jetzt. Wird dieses Jahr auch wieder so schnell vergehen? Ich muss es mit vielen Erinnerungen auffüllen. Die Zeit, sie geht so schnell vorbei.

Ist es nicht so mit der Zeit:

wenn man auf etwas wartet, die Zeit viel zu langsam vergeht;

wenn man traurig ist, die Zeit nie vergeht;

wenn man glücklich ist, die Zeit wie im Flug vergeht

Wir erinnern uns an die Zeit die vergangen ist. Wir können die Zeit nicht mehr zurückdrehen. Oft vertreiben wir uns die Zeit einfach nur mit schönen Dingen. Wir warten in unserem Leben eine lange Zeit. Wir denken an die Zeit die uns noch bleibt.

Leben wir in schwierigen Zeiten? Leben wir nicht in einer guten Zeit? Ist es uns je besser gegangen als in dieser heutigen Zeit?

Die Zeiten haben sich verändert. Die Zeit hat die Menschen verändert. Die Menschen haben keine Zeit mehr. Für viele ist das Leben nur noch stressig. Sie werden aggressiver. Nur die eigene Meinung zählt. Es wird nicht mehr diskutiert.

Die Menschen meinen sie können sich über jeden anderen Menschen eine Meinung bilden und diese auch laut herausschreien oder wie es heute ist, in jeder sozialen Plattform sein Gift verteilen. Egal wie verletzend es ist. Mein Motto ist, wenn du nicht willst was man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.

Die Zeit soll ohne Risiko vergehen. Aber das Leben war nie ohne Risiko.

Im Moment leben wir in einer schwierigen Zeit. Aber hat es nicht immer schwierige Zeiten gegeben?

Die Zeit heilt alle Wunden, mit der Zeit gehen, Zeit die vergeht, Zeit nutzen,

ich habe keine Zeit, es war Zeit zu gehen, es war Zeit zu reden, sich Zeit nehmen

die Zeit läuft einem davon, aber das hat doch noch Zeit, das ist eine lange Zeit,

Zeit zum Nachdenken.

Die Zeit heilt alle Wunden. Wer kennt ihn nicht diesen Satz, wenn Freunde, Bekannte, liebe Menschen trösten wollen wenn etwas Schlimmes passiert ist. Die Zeit heilt keine Wunden. Es wird vielleicht leichter, aber sie heilt nicht. Ein Mensch kann mit Wörtern verletzen, oder mit dem was er macht. Das heilt nicht. Selbst wenn er sich entschuldigt, bleibt immer etwas in der Seele zurück. Man vergisst es nicht. Es wird nur ein bisschen leichter.

Mit der Zeit gehen. Was bedeutet mit der Zeit gehen. Mit der Mode gehen. Da bin ich wohl zeitlos. Sich den Ansichten der Anderen anpassen. Ist auch nichts für mich. Den jeweiligen Verhältnissen anpassen. Ich denke, das muss sein, sonst kommt man nicht vorwärts. Fortschrittlich sein. Das gehört zum Leben. Jeder Fortschritt bringt Positives. Der Fortschritt hat uns so einiges gebracht, nicht nur Gutes.

Manchmal hat man das Gefühl, man hängt in einer Zeitschleife fest. Nichts bewegt sich, keine Veränderung. Vielleicht möchte man manchmal die Zeit zurückdrehen um Dinge anders zu machen. Aber man lernt aus der Erfahrung die uns die Zeit bringt und dann muss man die vergangene Zeit so hinnehmen wie sie nun einmal war.

Die Erde dreht sich immer weiter, egal wie schnell die Zeit für uns vergeht oder was wir aus der Zeit machen. Das Leben und die Zeit sind so kostbar und deshalb sollten wir das Beste aus beidem machen.

Es könnte alles schlimmer sein

Wo immer das Glück sich aufhält, hoffe, ebenfalls dort zu sein. Wo immer jemand freundlich lächelt, hoffe, dass sein Lächeln dir gilt. Wo immer die Sonne aus den Wolken hervorbricht, hoffe, dass sie besonders für dich scheint. Damit jeder Tag deines Lebens so hell wie nur möglich sei.

Irischer Segenswunsch

Ich will ehrlich sein, ich habe meinen Blog etwas vernachlässigt. Es war mal wieder viel los. Eigentlich hat es schon im Oktober 2024 angefangen. Probleme mit meinen Zähnen. Am Anfang war ich drei mal die Woche beim Zahnarzt zum Ausspülen. Ich hatte Bakterien an einem Implantat. Im November eine kleine Operation, dazu die erste Antibiotikaeinnahme. Das brachte keine wirkliche Besserung, also wieder zum spülen. Dann im März letzten Jahres nahm ich eine Woche lang jeden Tag zwei starke verschiedene Antibiotika und das hat dann geholfen. Seitdem ist es in Ordnung. Hoffe, das bleibt auch so.

Im Mai dann, wurden meine Rückenschmerzen schlimmer und ich war beim Orthopäden. Nach Röntgen meines Rückens stellte er fest, dass ich im oberen Rückenbereich Wirbelsäulenathrose habe. Nicht gut. Zur Schmerzlinderung bekam ich einmal die Woche eine Spritze. Eine Dreierkombination unter anderem mit Kortison. Das ganze dann sechs Wochen lang. Die Spritzen haben sehr gut geholfen. Allerdings bekam ich zur selben Zeit starke Schweißausbrüche. Ich dachte, das wäre ein hormonelles Problem. Das war es aber nicht. Dann auf einmal ließen die Schweißausbrüche nach und so wie sie gekommen waren, sind sie auch wieder verschwunden. Nach vier Wochen bekam ich nochmal eine Auffrischungsspritze für den Rücken. Als ich dann am Abend auf dem Sofa saß, kamen die Schweißausbrüche wieder. Na so was!! Ich habe mich an den Laptop gesetzt und gegoogelt ob das von den Spritzen sein kann. Drei Wirkstoffe waren es und beim Kortison bin ich dann fündig geworden. In seltenen Fällen kann es zu schweren Schweißausbrüchen kommen. Ich habe den Arzt gefragt, ob so etwas sein kann. Er meinte, es ist nicht auszuschließen, aber nur in ganz, ganz seltenen Fällen. Na dann bin ich wohl so ein seltener Fall. Da ich aber auch seit meiner Kindheit Schmerzen im Lendenwirbelbereich habe, hat der Arzt mir Akupunktur empfohlen. Ich habe 15 Behandlungen bekommen. Leider hat es nicht geholfen. Danach habe ich mit Physiotherapie und Krankengymnastik angefangen. Die Termine liefen dann bis kurz vor Weihnachten. Mein Rücken ist für den Moment besser geworden. Aber es wird nie wieder zurückgehen.

Dann fiel mir im Sommer auf, wenn meine Hände kalt wurden fingen sie an zu jucken und ich bekam Pusteln auf der Haut. Komisch, dachte ich, aber es wird schon wieder verschwinden. Nun im Sommer war es nur, wenn ich mit kaltem Wasser in Berührung kam. Dann kam die kalte Jahreszeit und es wurde schlimmer. Sobald ich draußen war wurden meine Hände und auch meine Oberschenkel rot, hatte Pusteln und es juckte stark. Also ging ich im Dezember zu einem Hautarzt in unserer Nähe. Er meinte, ich habe wohl eine Kälteallergie. Ich hatte noch andere Symptome und er sagte, dass ich vielleicht ein Problem mit meinem Histamin haben könnte. Er nahm mir Blut ab und verschrieb mir Antihistaminika und im neuen Jahr sollte ich für die Ergebnisse wiederkommen. Er sagte er mache einen Histamintest. Ich habe mich dann informiert, was eine Histaminintoleranz bedeutet. Ist nicht gut. Bei meinem Termin stellte sich heraus, dass er nur einen allgemeinen Allergietest gemacht hat. Da kam allerdings nichts neues raus und eine Kälteallergie kann man nicht über das Blut feststellen. Ich fragte ihn, was ich den jetzt machen kann. Er meinte, ich sollte in eine wärmere Gegend ziehen. Ich fragte ihn, wenn ich Probleme mit meinem Histamin habe, was ich tun soll. Auf meine Angst, das es schlimmer werden könnte sagte er, wenn sie merken, das sie einen Apfel nicht vertragen, was machen sie dann? Dann essen sie eben keinen Apfel. Ich war etwas irritiert, eigentlich war ich sehr irritiert. Dachte dann aber, was bist du den für ein Arzt und bin gegangen. Ich hätte natürlich auch noch etwas gegen seine blöden Kommentare sagen können, aber ich dachte was soll es, geh zu einem anderen Arzt.

Das ließ mir alles keine Ruhe und bin dann zu meinem früheren Arzt nach Düsseldorf gegangen. Er bestätigte die Diagnose. Da ich aber auch noch andere Symptome habe, hat er mir empfohlen in die Uni nach Düsseldorf zu gehen und alles mal genauer untersuchen zu lassen. Da habe ich jetzt einen Termin im März. Irgendwie war ich gefühlt letztes Jahr jeden Tag beim Arzt oder in einer Behandlung.

Im Moment kann ich mich nur sehr kurz draußen aufhalten und total geschützt vor der Kälte, denn ein paar Minuten reichen schon aus. Und wenn ich mich doch für längere Zeit draußen aufhalte, nehme ich Tabletten ein. Daher hoffe ich, das es ganz schnell wärmer wird.

So ist das letzte Jahr nun mit vielen Terminen vergangen und ich hoffe, das neue Jahr wird besser. Aber manchmal ist es einfach so und es könnte alles noch viel schlimmer sein.

Bei mir beginnt schon der Herbst

So langsam verlässt uns der Sommer. Wobei ganz so langsam war es dann doch nicht, denn eigentlich ging es wieder von heute auf morgen. Aber so richtig traurig bin ich nicht. Ich mag den Sommer sehr, aber ich bin eben ein Herbstkind. Ich habe heute schon angefangen die Sommerdekoration zu entfernen. Dachte so bei mir, ist doch ein bisschen flott. UND was war das gestern für ein wundervoller Sommertag. Ich hoffe, ihr habt ihn genauso genossen wie wir.

Nach dem Frühstück haben wir uns ins Auto gesetzt, einen Freund abgeholt und sind nach Düsseldorf zum Trödelmarkt gefahren. Es war schön durch über den Markt zu gehen, zu stöbern und dann auch etwas zu finden. Was manche so für ihre Sachen verlangen ist schon abenteuerlich. Mir gefiel eine schöne kleine Schale aus Porzellan. Die kann man gut für Pralinen oder Plätzchen benutzen. Ich fragte, was sie dafür haben wollten und sie sagte: 28 Euro. Wow, das ist viel mir ging gleich durch den Kopf, zum Verhandeln bleibt da nicht viel Spielraum, denn sie würde nicht unter 20 Euro gehen. Also dann nicht. Direkt nebenan ein anderer Stand hatten sie doch selbe Schale. Ich frage wieder und sie wollte 27 Euro. Naja, dann eben auch hier nicht. Und als wir weiter gingen, sagt die eine Frau zur anderen: DIE hat schon bei mir gefragt und nichts gekauft. Ich drehe mich um und sage, na ja bei dem Preis sollten sie sich nicht wundern. 15 Euro hätte ich für die kleine Schale noch ausgegeben, obwohl das auch schon zu viel ist. Wir gehen gerne über den Trödelmarkt und ich finde meistens auch etwas. Es sind nicht immer Sachen die man unbedingt braucht, aber das macht ja auch den Reiz eines Flohmarktes aus.

Bei einer schönen Sammeltasse kann ich nicht vorbeigehen. Ich habe schon ein paar. Wenn Gäste zu Kaffee und Kuchen zu Besuch da sind, kommen die Sammeltassen auf den Tisch. Ich mag es, wenn es so abwechslungsreich ist. Und unsere Gäste auch.

Danach haben wir in einem schönen Biergarten etwas getrunken und gegessen. Es war einfach rundum ein schöner Nachmittag.

Zuhause angekommen, haben uns dann unsere Nachbarn gefragt, ob wir mit zum Feld gehen um die Mondfinsternis zu sehen. Klar, ich wollte die Finsternis fotografieren. Also sind wir um 20 Uhr losgezogen. Ich mit meinem Stativ und der Kamera. Die anderen mit Klappstühlen. Es war noch so schön warm. Leider haben wir den Blutmond nicht gesehen. Am Horizont war es leicht bewölkt und diesig. Also haben wir auf einem Feldweg gewartet. Es kamen Autos vorbei, Radfahrer, Fußgänger, und immer kam die Frage haben sie den Mond schon gesehen? Endlich kam der Mond dann zum Vorschein, aber er trat schon wieder aus dem Schatten hervor.

Also ich habe keine Fotos vom Blutmond, aber das macht nichts, denn wir hatten viel Spaß. Zu Hause haben wir gemeinsam noch etwas getrunken und so den wunderschönen Tag beendet.

Allerdings habe ich im Januar 2019 bei der letzten Mondfinsternis Fotos gemacht. Darüber habe ich auch einen Blogbeitrag geschrieben. https://sylviesrosentraum.blog/2019/01/22/meine-mondfinsternis/

Heute fing der Tag mit Regen an. Das freut die Natur, denn der muss sein. Allerdings glaube ich, dass gestern der letzte warme Sommertag gewesen ist. Die nächsten Wochen werden sicher noch schön, aber wahrscheinlich nicht mehr mit ganz so hohen Temperaturen. Also mache ich mit meiner Herbstdekoration weiter.

Heute Nacht soll es Starkregen geben, also passt auf euch auf, wo immer ihr seid.

Mittelalterisches Flair

Ich sitze in unserem Wintergarten und denke an unsere nächste Reise. Am Sonntag geht es los. Für eine Woche nach Norddeutschland. Allerdings wollte ich euch doch noch von unserer Reise nach Rothenburg ob der Tauber ein paar Bilder zeigen. Wobei ein paar ist gut. Ich habe viele Fotos gemacht und ungefähr vierzig ausgesucht, die ich euch zeigen möchte. Allerdings ist das doch viel zu viel, also suche ich welche aus um euch ein bisschen von dieser wunderschönen romantischen Stadt zu zeigen.

Unsere Fahrt vom Sankt Goar am Rhein nach Rothenburg ob der Tauber dauerte so etwas drei Stunden. Ich denke von Rothenburg hat sicher der eine oder andere schon gehört, denn sie gehört zu den beliebtesten Städten in Deutschland. Touristen aus aller Welt sind hier zu sehen. Das ist kein Wunder, denn ihr mittelalterliches Flair beeindruckt sehr.

Wir haben uns irgendwie zurückversetzt gefühlt in alte Zeiten. Durch die Gassen zu bummeln und das Gefühl zu haben gleich kommt ein Ritterfräulein mit ihrem stolzen Ritter um die Ecke.

Wie ihr seht, war es im Mai noch nicht so überfüllt, was uns natürlich sehr gefallen hat.

Rothenburg ob der Tauber hat sage und schreibe 42 Türme. Sie stehen in der Altstadt und entlang der Stadtmauer, die ca. 4 Kilometer lang ist.

Auf der Stadtmauer kann man die Altstadt fast umrunden. Wir sind einen Teil auf der Stadtmauer gelaufen.

Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Stadt.

Und hier das beeindruckende Rathaus und einen Blick auf die St. Jacobs Kirche.

Eine Kirche mit einer Durchfahrt, so etwas haben wir auch noch nicht gesehen. Wie ihr seht gibt es soviel von Rothenburg zu zeigen. Dabei darf etwas natürlich nicht fehlen.

Das wohl bekannteste Haus in Rothenburg ob der Tauber. Das Weihnachtshaus von Käthe Wohlfahrt. Natürlich ist ein Besuch in diesem Haus ein Muss. Gerade für mich als absoluter Weihnachtsengel. Wir waren einen vollen Tag hier, hatten in der Altstadt unser Hotel und waren so mitten drin.

Noch ein letzter Bummel durch die Gassen, was in der abendlichen Stimmung besonders schön ist.

Ich habe euch hier nur einen kleinen Teil dieser wunderschönen Stadt gezeigt und kann nur sagen, Rothenburg ob der Tauber ist eine Reise wert.

Warum ist es am Rhein so schön?

Das findet man ganz einfach heraus, in dem man ein paar Tage Urlaub am Rhein macht. Der Rhein ist 1232,7 km lang. Davon fließt er 865 km in Deutschland und ist der längste Fluss in Deutschland und ist verkehrsreichste Fluss der Welt. Wenn man am Rhein sitzt kann man die Schiffe stromaufwärts und stromabwärts beobachten. Er entspringt in der Schweiz und mündet in den Niederlanden in die Nordsee. Der Rhein begleitet mich schon mein ganzes Leben. Ich bin in Düsseldorf geboren und habe meine Jugend am Rhein verbracht. Heute wohne ich am Niederrhein, also auch nicht weit vom Rhein entfernt. Hier fließt der Rhein in einer flachen wunderschönen Landschaft.

Was gibt es für Geschichten über den Rhein? Schon allein die Loreley, die am Mittelrhein die Schiffer in ihr Unglück führte. Die Nibelungensage, auch die spielt am Rhein. Der Sage nach soll noch heute der Schatz der Nibelungen im Rhein liegen. Unsere Kurzreise im Mai führte uns nach Sankt Goar am Rhein.

Auf dem Bild liegt rechts Sankt Goar und auf der anderen Seite des Rheines Goarshausen. Man kann ganz gemütlich mit der Fähre auf die andere Rheinseite gelangen. Über Sankt Goar liegt die Burg Rheinfels und das dazu gehörende Hotel Schloss Rheinfels.

Diese Reise war ein Geschenk für meinen Mann. Als ich ein Hotel am Rhein suchte, dachte ich, wie wäre es einmal auf einer Burg zu übernachten und voilá hier waren wir. Wir hatten ein schönes Zimmer in der zum Schloss Hotel gehörenden Villa. Vom Balkon ist der Blick auf den Rhein einfach traumhaft.

Das Schlosshotel ist ein sehr schönes Hotel und bietet viel: schöne Zimmer, Entspannung, gutes Essen und natürlich die Atmosphäre auf einer Burg zu wohnen.

Auch für einen Besuch in der anliegenden Burgruine Rheinfels sollte man sich Zeit nehmen, besonders das Heimatmuseum ist sehr interessant. In der Burg befindet sich der größte freitragende Gewölbekeller Europas.

Die Burg Rheinfels ist seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal. Es gibt zahlreiche Burgen am Rhein und jede ist etwas Besonderes und hat ihre eigene sehr interessante Geschichte. Ich bin sehr gerne am Rhein, gerade ab Bonn wo die Landschaft hügeliger wird. Man kann wunderbar wandern, hat unglaubliche Ausblicke und natürlich nicht zu vergessen den guten Wein vom Rhein. Und wenn man vom Ausflug kommt, kann man auf der Terrasse des Hotels entspannen und den Blick auf den Rhein genießen. Wir haben ein kühles Bier getrunken.

Zum Abendessen haben wir dann einen guten Wein vom Rhein genossen.

Wenn man am Rhein sitzt fühlt es sich so entschleunigend an. Er strahlt eine Ruhe aus, so wie er vor sich hin fließt. So nun beende ich meine Liebeserklärung an den Rhein. Ich werde sicher noch einmal über ihn schreiben, denn wir waren schon öfters an diesem schönen Fluss und ich habe noch einige Fotos und Geschichten zu erzählen. Dann ging unsere Fahrt weiter nach Rothenburg ob der Tauber.

Glück im Unglück

Heute gebe ich euch ein kleines update von unserem Wasserschaden. Also Ostern haben wir ohne viel Wasser gut überstanden. Am Dienstagmorgen haben wir dann direkt unseren Installateur angerufen. Wir haben mit ein paar Tagen Wartezeit gerechnet. Am Telefonat sagte man uns, wir rufen gleich zurück. Was soll ich sagen, 20 Minuten später kam der Anruf, der Installateur ist einer Stunde bei ihnen. Was so schnell !!! Er kam schaute sich alles an und meinte, das ist kein kleiner Schaden. Dachten wir uns schon. Wir konnten hinter den Kacheln in der Dusche ein kleines Zischen hören. Allerdings fragte er dann, ob sich die Versicherung schon gemeldet hat. Nein, das hat sie noch nicht. Er meinte dann, ohne das Ok der Versicherung kann er nicht anfangen. Es könnte sein, das sie ihre eigene ausgesuchte Firma schicken. Na wunderbar. Also schnell denn Versicherungsvertreter angerufen. Der wusste noch von nichts, den die email die wir direkt geschrieben haben ging an das Schadensbüro und das dauert, bis er die Nachricht bekommt. Allerdings haben wir ihm die Sachlage erklärt und auch er sagte, ich rufe gleich zurück. Unser Installateur, meinte ich schlage schon mal die ersten Kacheln raus. Nach 10 Minuten rief die Versicherung an und meinte der Herr von der Schadensregulierung ist in einer Stunde bei ihnen. Er kam, sah den Schaden und meinte, ups größerer Schaden.

Er war wirklich nett und regelte innerhalb kurzer Zeit alles und unser Installateur konnte nun richtig loslegen. Wir waren verblüfft, erstaunt und sehr erfreut, das der Schaden so schnell behoben wurde. Am Nachmittag war alles fertig und das Wasser lief wieder. Was für ein Glück. Der Herr von der Versicherung meinte, wir müssen uns um nichts kümmern, sie regeln alles. Als nächstes müssen die Wände getrocknet werden. Der Anruf von der Bautrocknungsfirma kam auch sehr schnell. Gestern war ein Techniker da, schaute sich alles an, schrieb, machte Fotos. Dann sagte er, seinen Bericht muss er jetzt der Versicherung durchgeben. Wenn die Versicherung ihr Ok gibt, dann können wir einen Termin machen. Wird so 1 – 2 Wochen dauern. Da wir nächste Woche für ein paar Tage verreisen wollen, kam uns das sehr gelegen. Heute nun, meldete sich die Bautrocknungsfirma und meinte, sie hätten freie Kapazitäten und könnten heute schon vorbeikommen. Gesagt getan, es ist alles installiert und angebracht.

Unser Schafzimmer können wir nicht benutzen. Es geht so ein sanftes Geräusch durch das Haus. Naja sanft ist etwas untertrieben. Es ist laut. Gut, wenn wir draußen auf der Terrasse sitzen hören wir so gut wie nichts.

Da die ganze Sache sich in unserem Schlafzimmer und Badezimmer konzentriert, können wir die Räume nicht benutzen, besonders das Schlafzimmer nicht. Es ist laut und sehr warm. Also müssen wir in unser Behelfsschlafzimmer in unserem Keller auswandern. Nicht schön, aber es gibt schlimmere Dinge. Nun sind wir ab Sonntag sowie so unterwegs. Ich habe meinem Mann zu Weihnachten ein Reise geschenkt. Es wäre doch schade, wenn sie nicht stattfinden könnte. Unser Sohn, der mit im Haus wohnt, kümmert sich um die Geräte. Also es muss eigentlich nur einmal am Tag das Wasser entleert werden. Wenn wir die Geräte nachts nicht ausstellen, wird es wohl in zwei Wochen erledigt sein. Ich hoffe es.

Unsere Hündin hat es sich schon einmal bequem gemacht. Allerdings sieht sie nicht sehr glücklich aus, den die letzten Tage war immer viel los. Ich würde sagen, wir hatten Glück im Unglück, weil alles so schnell voran geht. Aber ehrlich, noch einmal brauchen wir das nicht.

Ich wünsche Euch noch einen entspannten Abend und uns eine hoffentlich angenehme Nacht.

Auf anderen Wegen

Seit ein paar Tagen scheint der Frühling um die Ecke zu schauen. Es ist Nachts zwar noch frostig, aber die Tage sind richtig schön sonnig. Nach den langen, dunklen und feuchten Tagen ist es ein Wohltat die Sonne zu genießen.

Die letzte Zeit ist mein Blog etwas ruhiger geworden. Ich habe mir mehr Zeit für mein Hobby genommen, das Fotografieren. Ich bin mit meinen Bildern sehr aktiv auf Flickr unterwegs. Flickr ist ein soziales Netzwerk für Fotos von Fotografen und Hobbyfotografen und besteht schon 21 Jahre. Zu diesem Anlass gab es jetzt ein Wettbewerb. Jeden Tag gab es ein bestimmtes Motto und dazu konnte man dann ein Foto posten. Das ganze lief 21 Tage. So war ich jeden Tag damit beschäftigt, das passende Bild zu finden, oder es noch zu fotografieren. Ich zeige euch einmal vier von meinen geposteten Fotos.

Bei diesem Foto war das Motto „Donuts“. Da es nur noch ein paar Tage bis Karneval war, habe ich dieses Foto arrangiert.

Hier war das Thema „Punkte“. Bei diesem Bild habe ich meine Fotos durchsucht. Bei meinen Feuerwerksfotos bin ich fündig geworden und habe ich mich dann für dieses Bild entschieden.

Bei diesem Bild ging es um das Thema „Kamera“. Hier fiel mir die kleine Statue ein. Sie steht im Hafen von Carolinensiel in Ostfriesland. „Wer fotografiert hier wen?“

Zu dem Motto „Kunstfertigkeit“ dachte ich erst an ein Spinnennetz und dann fand ich dieses Foto. Ich finde, Spinnen sind sehr kunstfertig.

Auch mein Beitragsbild habe ich bei flickr gepostet. Das Thema war „Anfang“. Das alles hat viel Spaß gemacht, aber auch viel Zeit in Anspruch genommen. Jetzt werde ich mich wieder auf meinen Blog konzentrieren. Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag. Genießt das tolle Wetter.

Blumen gegen den Januar blues

Im Winternebel überkommt einem die Melancholie. Und man hofft auf den kleinsten Sonnenstrahl, der diese Melancholie durchbricht. -Sylvia Naumann-

Weihnachten und Silvester sind vorbei. Im Dezember war viel los. Das Haus wurde weihnachtlich dekoriert. Die Weihnachtsmärkte locken mit ihrer besonderen Atmosphäre. Die Geschenke werden eingekauft. Den Samstag vor dem dritten Advent machen wir eine Weihnachtsfeier mit Freunden und dann natürlich Weihnachten mit der Familie. Da ist immer etwas los. Die ersten Tage im Januar ist man noch guter Dinge. Dann kommt die Weihnachtsdekoration wieder in die Kisten. Da bin ich noch beschäftigt. Und dann stellt er sich ein, der Januar Blues.

Seit Wochen wird es nicht richtig hell. Ganz selten zeigt sich mal die Sonne. Dieser immer nur graue Himmel geht mir einfach auf den Keks. Also was tun?? Natürlich geht man raus an die frische Luft. Aber bei Minustemperaturen und Nebel bleibt man nicht lange draussen. Das ist der Ausblick aus dem Fenster von heute Mittag.

Lichtet sich der Nebel, werden die Gedanken wieder klar und die Freude im Herzen steigt. -Sylvia Naumann-

Ich habe jeden Januar mein ganz spezielles Mittel gegen den Januar Blues. Ich fahre in eine Gärtnerei. Wir wohnen in der Nähe der niederländischen Grenze und sind schnell in Venlo. Die holländischen Gärtnereien sind schon voll von bunten Frühlingsblumen.

Das ist etwas für die Sinne. Die Farben und der Duft, da fühlt man sich richtig beschwingt. Dann finden ganz schnell auch ein paar Pflanzen den Weg in unser Auto.

In unserem Wintergarten halten die Blumen es auch bei der Kälte gut aus.

Das erleichtert die Wartezeit auf den Frühling und auf wärmere Temperaturen. Der Frühling ist in unseren Wintergarten eingezogen und ein bisschen auch in mein Herz. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntagnachmittag ob mit oder ohne Sonne. Habt einfach Sonne im Herzen.