Der Sommer, der kein Sommer ist

An einem trüben Tag, bringen Blüten das Herz zum Lächeln. -sylvie.n-

Wo ist der Sommer, wenn man ihn braucht?

Dieses Jahr will der Sommer nicht so richtig werden. Es ist kalt, es regnet viel, es ist so wenig sommerlich. Jetzt haben wir schon Ende August und dieses Wochenende regnet es wieder nur. Es ist dieses Jahr kein Rosenjahr. Die Rosen blühen zwar, aber den Regen mögen sie nicht. Den Hortensien macht der Regen nicht so viel aus. Sie blühen richtig schön.

Sie brauchen viel Wasser und die volle Sonne mögen sie nicht. Von den Hortensien hat man das ganze Jahr etwas. Im Sommer blühen sie reichlich. Im Herbst, wenn sie ihre Farben verändern, sind sie wunderbar anzusehen. Und selbst im Winter wenn es frostig ist, sehen sie gut aus. Sie ist eine tolle Pflanze und verwöhnt einen mit einer solchen Blütenpracht.

Und zum fotografieren sind sie einfach toll.

Auch wenn der Sommer dieses Jahr ins Wasser gefallen ist, gibt es schlimmeres im Leben. Gerade wo heute in der Welt so viel passiert, bin ich zufrieden, wie es in meinem Leben im Moment ist. Außerdem kommt bald der Herbst und es wird sicher einen sehr schönen goldenen Herbst geben. Da kommt wieder die Optimistin durch.

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. -Mark Twain-

Ich weiß, der Spruch ist schon so abgenutzt. Aber mir gefällt er immer wieder und er passt zu jeder Gelegenheit.

Seit dem ich hier sitze und schreibe, hat es geregnet, die Sonne schien, es hat geregnet und die Sonne schien…… Wie schön wäre es jetzt im Garten zu sitzen, die warmen Temperaturen und die letzten Sonnenstrahlen zu genießen. Ein Glas Rosé, eine Kleinigkeit zum essen, leise Musik…. Naja, träumen darf man….

Hier ist noch ein Rispenhortensie

Das ist nur ein kleiner Teil meiner Hortensienbilder. Die Bilder sind alle von diesem Jahr. Ich kann von meinem Schreibtisch in den Garten schauen. Die Hortensien strahlen, die Apfelbäume sind voller Äpfel. Es ist das letzte Obst, das wir in diesem Jahr ernten werden.

Jetzt wünsche ich euch einen schönen Abend und bleibt gesund.

Kleines Supermodel

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken. -Novalis-

Schmetterlinge sind wunderbar. Sie sind nur nicht leicht zu fotografieren. Aber mit viel Geduld gelingt es dennoch.

Das ist ein Distelfalter. Er war ein gutes Model.

Er saß die ganze Zeit auf einem patagonischen Eisenkraut und liess sich fotografieren.

Aber irgendwie sieht er grimmig aus, dabei hat er keinen Grund, denn er ist doch wunderschön.

Hier schaut er mir direkt in die Augen. Als ob er sagen wollte, schön, dass du da bist und dich für mich interessierst.

Der Distelfalter hält es nicht lange an einer Stelle aus, denn die Distelfalter sind Wanderfalter. Sie sind fast auf der ganzen Welt zu Hause. Den Winter hier bei uns mögen sie nicht so. Und wie man sieht, bevorzugen sie nicht nur Disteln. Gerne nehmen sie auch den Nektar von Brennnesseln. Er ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Schmetterling.

Hier bei uns sieht man die Distelfalter bis Mitte Juli.

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. -Hans Christian Andersen-

Vielleicht bekommen wir nächstes Jahr noch einmal Besuch von einem Distelfalter.

Und jetzt wünsche ich einen guten Flug.

Kleiner Admiral

Auf einmal saß er da, neben mir und rührte sich nicht. Ich war erstaunt, dass er dort sitzen blieb.

Auch bei meinen Bewegungen, blieb er einfach ruhig sitzen. Dann plötzlich flog er eine kleine Runde und setze sich wieder neben mich auf den Stuhl.

Er blieb sitzen und ließ sich fotografieren.

Er flog noch einmal weg. Kam sofort wieder und nahm neben mir Platz. Ich habe meine Hand in seine Richtung bewegt, er blieb sitzen. Sonst sind Schmetterlinge doch immer sehr schreckhaft. Das war komisch. Irgendwie kam mir der Gedanke, vielleicht ist er erschöpft. Also habe ich etwas Zuckerwasser gemacht und es ihm angeboten.

Noch ein bisschen zögerlich kam er mit seinem Rüssel und hat das Zuckerwasser von meinem Finger getupft.

Er hat sich auf meine Hand gesetzt. Leider sind dann die Bilder nicht so gut geworden. Mein Mann hat noch ein Video gemacht und davon habe ich dann die zwei Fotos.

Als er genug hatte, ist er nach ein paar Minuten weggeflogen.

Am nächsten Tag kam Admiral und setzte sich auf unseren Tisch. Als ich ihn fotografieren wollte flog er wieder davon. Setzte sich dann aber noch einmal auf eine kleine Lampe, ließ sich fotografieren und flog davon.

Ob er nochmal wiedergekommen ist, um sich zu bedanken…………………

Habt noch einen schönen sonnigen Sommerabend und bleibt gesund.

Was macht man mit zwei alten Lampen?

Du kannst Kreativität nicht aufbrauchen. Je mehr du sie benutzt, desto mehr hast du von ihr. -Maya Angelou-

Wenn ich einen Spruch finde, der mir gefällt, schreibe ich ihn sofort auf. Und wenn ich ihn dann brauche, schaue ich mir an wer sich hinter diesem Spruch verbirgt. Und auch diesmal war ich beeindruckt, von der Persönlichkeit die hinter diesem Spruch steht. Maya Angelou war eine US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin. Es lohnt sich über sie zu lesen.

Diese Hängelampe entkam meiner Kreativität nicht.

Vor einigen Jahren, oder vielleicht sind es auch mehr Jahre. Unser Geschmack hatte sich gerade geändert. Wir hatten genug von Weichholzmöbeln und Häkelgardinen. Damals wurde Chrome, Glastisch, schwarz und weiß modern. Und diese zwei Hängelampen kamen ins Haus. Sie hingen über unserem Esstisch aus Glas und Chrom. Naja, wie das so ist, veränderte sich nach Jahren wieder einmal der Geschmack. Die Lampen mussten weg. Wir haben sie aber noch behalten und gedacht, vielleicht können wir sie noch einmal verwenden. Also kamen sie in den Keller. Aber was einmal im Keller verschwunden war, war dann auch tatsächlich verschwunden. Wir sahen sie nur noch selten und sie gerieten in Vergessenheit.

Vor zwei Jahren dann, der Keller wurde mal wieder aufgeräumt, waren die Lampen immer noch da. Nur hat das lange Liegen im Keller seine Spuren hinterlassen. Was machen wir mit den Lampen? Auf den Müll? Irgendwie konnte ich sie nicht wegwerfen. Dann hatte ich eine Idee. Sie kommen in den Garten. Irgendetwas wird mir schon einfallen.

Da wir noch Deko-Ständer hatten, kam mir die Idee, ich stelle sie auf den Kopf in einen Ständer. Blumen rein und fertig.

Dann habe ich versucht das Loch zu schließen um Wasser hinein zu tun. Als Vogeltränke, oder einfach nur mit Schwimmkerzen schmücken. Einen Abend schaute ich so auf meine Hängelampen und da kam mir die Idee.

Ich mache Springbrunnen aus den Lampen. Und dann ging es los. Ich habe überlegt, was brauche ich dazu. Einen kleine Pumpe, Silikon, fertig. Ging ganz einfach und nach ein paar Tagen waren meine zwei Springbrunnen fertig. Noch etwas dekoriert. Sie sahen wirklich schön aus.

Das ist jetzt zwei Jahre her. Dieses Jahr sah das innere der Lampen nicht mehr so gut aus. Das Wasser und die Algenbildung haben sie nicht schöner aussehen lassen und da ich auch Steine reingelegt habe, waren sie doch leicht verkratzt.

Vor zwei Wochen kam mir die Idee, jetzt muss Farbe her. Da ich, wie so oft spontan bin, habe ich meine Acrylfarben, die ich eigentlich zum malen benutze, herausgeholt. Mit den Farben habe ich die Innenseite der Lampen bemalt. Natürlich vorher saubergemacht, abgeschmirgelt und entstaubt.

Allerdings war mir klar, das hält nicht lange. Ein Klarlack musste her.

Also habe ich mir Bootslack gekauft und die Lampen damit überstrichen. Vier mal, nach Anleitung. Und jetzt sehen sie einfach toll aus. Es hat ein paar Tage gedauert bis sie trocken waren.

Ein Brunnen steht auf der Terrasse am Haus.

Der andere auf unsere hintere Terrasse. Ich liebe das Geräusch von plätschernden Wasser. Es hat so etwas Beruhigendes.

Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in Dir schwingt. -Buddha-

Mal sehen, was mir als nächstes so einfällt. Gerade kommt doch die Sonne wieder ein bisschen raus. Nach den wirklich schönen Tagen, gab es wieder einen Dämpfer mit viel Regen und Unwetter. Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend eine kreative neue Woche und bleibt gesund.

Bald beginnt wieder mein Rosentraum

Es wird nie rote Rosen regnen. Wenn wir mehr Rosen wollen, müssen wir mehr Rosen pflanzen. -George Eliot-

Der Spruch passt genau zu mir und auf meinen Garten. Ich habe in meinem Garten 50 Rosenstöcke. Ja wirklich, ich habe sie gerade noch einmal gezählt. Bin selbst überrascht, dass es doch so viele sind, die im Laufe der Zeit ihren Platz in meinem Garten gefunden haben.

Ich bin mit meinem Fotoapparat durch den Garten gegangen und habe die ersten Knospen gesucht und entdeckt.

Die Kletterrose Parade ist ein richtiges Blühwunder. Dieses Bild ist vom letzten Sommer.

Das ist die englische Rose Munstead Wood. Ihren Namen hat die Rose von dem Garten der Gartengestalterin und Autorin Gertrude Jeckyll. Sie lebte von 1843 bis 1932. Geboren ist sie in London und gestorben in Munstead Wood. Unter anderem fotografierte und gärtnerte sie.

Das ist meine Kletterrose Santana. Sie steht am Rosenbogen. Im Sommer 2017 hat der erste Rosenbogen, den wir aufgestellt haben, einen starken Sturm nicht überlebt. Und die in voller Blüte stehende Rose samt Rosenbogen ist komplett umgekippt. Es war ein schlimmer Anblick. Ich habe die Rose bis auf 15 cm gekürzt. Ein neuer, sehr stabiler Rosenbogen wurde angeschafft. Seit dieser Zeit steht sie wieder jedes Jahr in voller Blüte und kein Sturm konnte ihr bis heute etwas anhaben. Ich hoffe, das bleibt auch so.

Ein Garten ohne Rosen ist wie Champagner ohne Perlen. -sylvie.n-

Wenn ich sehe, wie die Rosen jetzt ihre Blätter bekommen, freue ich mich schon auf ihre ersten Blüten.

Bis dahin ist es noch etwas Arbeit, aber die Blühfreuden der Rosen entschädigen mich dafür. Ich habe die Rosen beschnitten und ausgedünnt. Jetzt muss ich sie noch düngen. Auch die ersten Läuse haben sich schon eingefunden. Aber da ich für die Rosen keine Art von Gift benutze, freuen sich die Marienkäfer und Ohrenkneifer über die Läuse.

Die schöne weiße englische Rose hat den Namen Winchester Cathedral.

Wenn es zu viel Läuse werden, nehme ich mir eine Sprühflasche und sprühe sie ab. Zur Stärkung der Blätter benutze ich Lebermoosextrakt. Und gegen echten Mehltau mische ich Milch mit Wasser im Verhältnis 1:9 und besprühe damit die Blätter.

Die Rose Lila Wunder habe ich auf einem Rosenfestival mitgenommen. Alle 2 Jahre findet in Lottum in den Niederlanden das Rosenfestival statt. Der ganze Ort ist dann mit Rosen geschmückt. Es ist einfach wunderschön.

Das ist die Rose Flashlight. Ich habe sie von Freunden geschenkt bekommen. Auch sie ist ein großes Blühwunder. Sie steht bei uns im Vorgarten und ist im Sommer ein richtiges Highlight.

So, jetzt gehe ich noch einmal in den Garten. Ich nutze die Zeit bis der Sturm beginnt. Hier bei uns gibt es die Warnung vor Orkanböen. Es will nicht wirklich Frühling werden.

Am nächsten Wochenende soll es wärmer werden. Es ist doch langsam Zeit für wärmeres Wetter. Bis dahin und bleibt gesund.

Eine kleine Freude, einfach so

Im Leben kommen viele Dinge unerwartet.

Umso mehr freut man sich auch über eine Blume, die man schon aufgegeben hat.

Diese Amaryllis habe ich mir vor ein paar Jahren zu Weihnachten gekauft. Nach Weihnachten habe ich sie nicht weggeworfen, weil ich dachte, vielleicht blüht sie ja im nächsten Winter wieder. In einem Jahr hat sie nur ihre Blätter bekommen. Hat also nicht geklappt. Ich habe alles getan damit sie noch einmal blüht. Ihre Blätter wuchsen immer, aber es kam keine Blüte. Die Blätter habe ich dann im Spätsommer abgeschnitten und gewartet. Aber im letzten Dezember war nun gar nichts mehr mit ihr los. Ich habe überlegt sie dann doch wegzuwerfen. Habe sie nicht mehr gegossen. Hab sie einfach vergessen. Als ich mir im März überlegt habe sie wegzuwerfen, sah ich ein kleines Lebenszeichen von ihr. Also habe ich die Amaryllis doch noch einmal stehengelassen, sie wieder mit Wasser versorgt. Es hat dann einige Zeit gedauert bis sie ihre Knospen bekam. Als sie diese Größe hatte, habe ich ihren Fortschritt fotografiert.

Knospe einer Amaryllis

Es sind schöne Fotos entstanden.

Und warum muss sie zu Weihnachten blühen. Jetzt hat sie meine ganze Aufmerksamkeit.

Man nennt sie auch Rittersterne. Ein schöner Name.

Hier habe ich sie bei Sonnenschein mal in den Garten gestellt.

Das Bewusstsein der Vergänglichkeit macht uns klar, dass wir jeden kostbaren Moment nutzen müssen. – Dalai Lama-

So langsam verblüht die Amaryllis. Ihre Farbe hat sich auch schon verändert.

Die Amaryllis ist ein Winterblüher. Bei mir hat sie es geschafft im Frühling zu blühen. Man sollte die Hoffnung nie aufgeben.

Bleibt gesund

Selbst ist die Frau

Das Leben beginnt an dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. -chinesisches Sprichwort-

Das ist unsere alte Gartenbank. Wie lange sie schon in unserem Garten steht, weiß ich nicht. Bestimmt über 10 Jahre. Letztes Jahr haben wir sie noch repariert. Aber dieses Jahr fällt sie doch so langsam auseinander. Da ich Bänke im Garten mag, war es klar, es muss eine neue Bank her.

Nun ist es heute nicht so einfach, loszufahren um sich eine Bank zu kaufen. Also ab ins Internet. Da habe ich dann meine Bank gefunden. Bestellt und nach 2 Tagen war sie da. Jetzt ist es eine reine Holzbank. Sie soll an die selbe Stelle, wie unsere alte Bank. Aber da sie aus Holz ist, wollte ich sie nicht direkt auf das Gras stellen. Naja, Gras ist übertrieben. Es ist eher eine Wiese, mit viel drin was blüht. Also muss ich mir was überlegen. Terrassenplatten war meine Lösung. Wo bekomme ich jetzt Terrassenplatten her und was man sonst noch so braucht. Im Baumarkt, natürlich. Also spontan hin. Ach ja, geht nicht. Aber ehrlich, jetzt einen Test machen und dann einen Termin im Baumarkt um einzukaufen, dazu hatte ich keine Lust. Da gibt es ja noch click und collect!!!!!! Also klicken und einsammeln. Wir haben in unsere nähe drei Baumärkte und einer davon bietet click und collect an. Im Internet habe ich alles rausgesucht, bestellt, bezahlt und am nächsten Tag um11 Uhr abgeholt. Aber wir wissen alle, selbst einkaufen ist doch am besten. Geht leider nicht. Das war eine gute Alternative. Und das klicken und einsammeln hat gut funktioniert.

Mein Arbeitsmaterial.

Los ging es. Erstmal ausgemessen, dann die Grasnarbe ausgehoben.

Dann habe ich es verdichtet. Danach habe ich eine Schicht Kies draufgelegt und mit Sand aufgefüllt.

Unsere Hündin musste doch auch einmal nachschauen was hier los ist.

Alles dabei, Wasserwaage, Gummihammer. So, die Steine liegen schon. Noch mit Sand verfugt und fertig.

Ich habe keine Randsteine benutzt. Die Fläche wird nicht häufig belastet, da gehe ich davon aus, dass es auch ohne Randsteine funktioniert.

So fertig.

Heute habe ich nochmal eingeschlämmt. Und meine Hortensien habe ich daneben gestellt. Ich freue mich, wenn sie in voller Blüte stehen.

Schön, das das Wetter etwas besser wird. Es ist zwar noch kalt, aber die nächsten Tage soll es wärmer werden. Es muss noch einiges im Garten getan werden.

Ein Garten kann eine Welt für sich werden,
dabei ist ganz gleich, ob dieser Garten groß oder klein ist. -Hugo von Hoffmannsthal-

Ich finde, es gibt nichts was man nicht machen kann. Man muss es nur versuchen. Vielleicht ist es nicht immer perfekt, aber ein Versuch ist es Wert. In diesem Sinne habt einen schönen Abend und bleibt gesund.

Ich glaube, ich habe den Frühjahrsblues

Ein Träumer ist jemand, der seinen Weg im Mondlicht findet und die Morgendämmerung vor dem Rest der Welt sieht. -Oscar Wilde-

Ich träumte von einem schönen Frühling, wo morgens die Sonne ins Fenster scheint und die Vögel schon ihr Lied zwitschern. Die erste warme Luft durch das geöffnete Fenster hereinkommt. Ein Frühlingsmorgen ist einfach wunderbar. Es könnte so schön sein.

So sieht es gerade in unserem Garten aus.

Diesen Blogbeitrag habe ich vor einer Woche angefangen zu schreiben. Habe es aber nicht geschafft, ihn zu Ende zu schreiben. Im Laufe der Woche dachte ich so bei mir, naja, jetzt kann ich den Blogbeitrag auch vergessen. Denn das Wetter wird sich sicher ändern, es wird wärmer werden. Aber ich sitze nun heute hier und das Wetter ist noch genauso blöd, nur dass es keinen Schnee mehr gibt. Dachte ich noch… denn als ich heute morgen angefangen habe weiter zu schreiben, schien noch die Sonne.

Weiß der April noch was er will?

So sah es noch eine Stunde vor dem Schnee aus.

Der April mit seinen Launen ist dieses Jahr besonders unberechenbar. Die Woche vor Ostern hatten wir doch tatsächlich 26 Grad. 26 Grad im Schatten. Also echt jetzt und heute haben wir +2 Grad. Aber +2 Grad. Es könnte doch wenigstens zweistellig sein. 10 Grad vielleicht. Die letzten Jahre war der April nicht ganz so kalt und nicht so verrückt. Ich glaube vor ungefähr 6 Jahren, hatten wir das letzte Mal einen so kalten und launischen April.

Dieses Bild ist vor Osten entstanden.

Und da war er, der Sprung, direkt in den Sommer. Es fühlte sich einfach wunderbar an. Aber natürlich war es für den April viel zu warm. Für ganze drei Tage.

Pflaumenbaumblüten

Die Pflaumenbäume fanden die Wärme auch toll und fingen an zu blühen.

Mirabellenbaum

Leider etwas zu früh, denn die Temperaturen waren schon zu Ostern wieder auf 5 Grad gesunken. Und dann kam noch der Schnee dazu.

Der Kirschbaum hat auch vor ein paar Tagen trotz der Kälte ganz vorsichtig angefangen zu blühen und man sieht schon leicht die Frostschäden. Ich hoffe, dass die Bienen es schaffen, die Blüten zu befruchten. Sobald es nur ein bisschen wärmer wird, hört man sie wieder summen.

Kirschbaumblüte

Wie schön wäre es doch, ich könnte im Garten sitzen und den Bienen bei der Arbeit zusehen.

Lerne von der Geschwindigkeit der Natur: ihr Geheimnis ist Geduld. -Ralph Waldo Emerson-

Ich sollte geduldig sein und den Frühjahrsblues zur Seite schieben. Im Mai wird es sicher Frühling werden.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Frei vom Frühjahrsblues und bleibt gesund.

Osterfreuden

Kennt ihr das auch, man steht morgens auf und ist voller Tatendrang. Heute war so ein Tag. Habe mir für heute vorgenommen, ein Osterbrot zu backen, Eier zu färben und dann für die Familie Pizza backen.

Osterbrot

  • 750 g Mehl
  • 1 Päckchen Hefe 42g
  • 80 Gramm Zucker
  • 75 Gramm Butter
  • 375 ml Milch
  • 3 Eier
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 Msp. geriebene Zitronenschale oder ein halben Teelöffel gepressten Zitronensaft
  • Salz
  • flüssige Butter zum bestreichen

Das Mehl in eine Schüssel geben in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröseln. Die Milch lauwarm erhitzen. Dann 5 Esslöffel lauwarme Milch zu der Hefe geben und mit ein bisschen Mehl zu einem Vorteig verrühren. Den Vorteig etwa 15 Minuten gehen lassen.

Die Eier trennen, das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker, dem Vanillemark, 1 Prise Salz und der Zitronenschale schaumig rühren. Die flüssige Butter dazu geben und nochmals verrühren.

Dann den Eischnee zum Vorteig geben und vermischen, das verrührte Eigelb und die restliche Milch zum Vorteig geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Ich benutze dazu meine Küchenmaschine. Ich knete dann aber noch mit den Händen nach, bis er schön glatt und geschmeidig ist. Den Teig 20 Minuten gehen lassen.

Dann den Hefeteig zu einem runden Laib kneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Hefeteig auf das Backblech legen. Mit flüssiger Butter bestreichen und nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Im Backofen bei 180 Grad, mittlere Schiene 30 – 40 Minuten backen. Wenn das Brot hellbraun ist herausnehmen und abkühlen lassen. Ich habe gelernt, um festzustellen ob das Brot gut ist, auf die untere Seite klopfen und wenn es sich hohl anhört ist es fertig. Bis jetzt hat es immer funktioniert.

Wenn man möchte kann man das Brot mit Puderzucker bestreuen oder auch mit einem Puderzuckerguss bestreichen.

Für den Guss gesiebten Puderzucker mit etwas Zitronensaft und mit 1-2 EL Wasser glatt rühren.

Ich habe das Brot am liebsten ohne Puderzucker oder Guss drauf.

Durch den Eischnee wird das Brot sehr locker und fluffig

So das Brot ist dann fertig.

Dann ging es an Eier färben. Irgendwie ging die Zeit so schnell vorbei. Ich habe es gar nicht so gemerkt.

Dann klingelte es und ein sehr lieber Freund stellte uns diesen süßen Fellhasen vor die Türe. Bevor er wieder losgefahren ist, habe ich ihn noch erwischt und wir haben uns mit Abstand noch ein bisschen unterhalten. Es ist traurig, dass man sich nicht wie früher in die Arme nehmen kann und Freunde zu einem Kaffee einladen kann. Ich danke Dir für diese schöne Überraschung.

Eine kleine Pause gemacht. Einen Kaffee getrunken und das Brot schon angeschnitten. Wir konnten einfach nicht widerstehen. Jetzt noch die Küche aufräumen. Dann den Pizzateig herstellen. Das ist ganz einfach. Mehl, Hefe, lauwarmes Wasser, Salz, ab in die Küchenmaschine und zu einem Teig verkneten. Dann noch mal mit der Hand kneten. Ruhen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten zusammen legen. Pizza belegen und fertig. Ein Glas Rotwein dazu und schon war es später Nachmittag.

Dann habe ich mir noch vorgenommen etwas in meinen Blog schreiben. Ich wollte nicht bis Morgen warten.

So und jetzt kann der Abend beginnen. Noch ein Gläschen Rotwein und den Abend genießen.

Schön wäre es, wir könnten im nächsten Jahr wieder mit Freunden und Verwandten gemeinsam das Osterfest feiern.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest und bleibt gesund.