Und schon ist es Pfingsten

„Zeit, wieso rennst du so und ich bleibe stehen?“ -sylvie.n-

Ich habe mir eine kurze Auszeit genommen und nun ist es schon Pfingsten. Ich habe die Zeit in meinem Garten gearbeitet. Ihn umgestaltet. Jetzt sitze ich hier auf unserer Terrasse und schaue in den Garten. Fertig bin ich noch nicht, aber es hat sich viel getan. Ich habe noch mehr Rosenstöcke gepflanzt. Ich habe jetzt so um die 55 Rosen. Muss sie mal zählen. Nicht mitgezählt sind die Rosen in den Töpfen. Morgen bekomme ich noch eine neue Rose. Eine Baccararose. Sie ist die wohl weltweit berühmteste Rose. Freue mich schon wenn sie blüht. Bin ich Rosensüchtig?

Aber im Moment ist meine Pfingstrose die schönste im Garten.

Sie steht schon viele Jahre im Garten und jedes mal ist eine Pracht, wenn sie blüht.

„Ich sitze in meinem Garten und sehe die Schönheit und nicht die Mühe“ -sylvie.n-

Heute weht wieder ein kräftiger Wind. Ein kühler Wind aus Nordosten. Die Sonne gibt sich Mühe, die Luft ein wenig zu erwärmen.

Die Pfingstrosen sind jetzt so weit geöffnet, dass sie Besuch von den Bienen bekommen. Es ist ein Blütenstaubparadies für Bienen.

Aber nicht nur die Bienen finden die Päonien anziehend. Auch der Trauer-Rosenkäfer ist wohl von dieser Blütenpracht angetan. Es ist ungewöhnlich einen Trauer-Rosenkäfer hier bei uns zu sehen. Sie leben eigentlich in wärmeren Gebieten. Ich bin begeistert einen solchen Käfer fotografieren zu können.

Es wäre schön, wenn der Nordwind nicht noch kältere Luft zu uns bringen würde.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Pfingstmontag.

Ausflug mit Geschichte

Es ist schon verrückt, aber die Zeit vergeht so schnell. Da komme ich manchmal nicht hinterher. Jetzt ist unsere Fahrt an den Rhein schon wieder eine Woche her. Und habe ich etwas geschrieben? Nein, immer kommt etwas anderes dazwischen. Heute habe ich mir fest vorgenommen zu schreiben. Ich sitze nun hier und fange an. Schon ruft mein Mann, der Kaffee ist fertig. Gehe ich nun runter und wir trinken gemeinsam den Kaffee, oder hole ich mir die Tasse an den Schreibtisch? Ich entscheide mich für ein gemeinsames Kaffee trinken. Also dann bis gleich. So da bin ich wieder. Für unser Wochenendtrip war das Gepäck schnell fertig. Wir konnten uns auch Zeit lassen, denn unsere Fahrt nach Bad Godesberg dauerte nur eineinhalb Stunden. Unser Hotel liegt direkt am Rhein. Ich glaube, es gibt kaum ein Hotel das näher am Rhein liegt wie dieses. Es ist das „Weiße Haus am Rhein“.

Das Rheinhotel Dreesen ist ein Hotel mit viel Charme und mit einer historischen Geschichte. Ich finde es beindruckend, dass das Hotel heute noch in Familienbesitz ist. Es gibt auch einen Film, einen Zweiteiler der die Geschichte des Hotels beschreibt.

Wir hatten ein Zimmer mit Balkon. Der Ausblick vom Balkon ist einfach großartig. Was für ein Blick auf den Rhein.

Von unserem Balkon schauten wir auf das Siebengebirge. Genau gegenüber liegt der Petersberg.

Und rechts davon, oberhalb von Königswinter der Drachenfels mit der Ruine der Burg Drachenfels.

Auf unseren letzten Reisen hatten wir immer schlechtes Wetter. Freunde sagen, dass sie mit uns wohl nie verreisen würden. Wir glaubten schon an einen Fluch. Aber an diesem Nachmittag haben wir im Biergarten des Hotels gesessen und das bei Sonnenschein. Wir hatten tatsächlich etwas blauen Himmel und Sonnenschein.

Blick auf den Rhein in Bad Godesberg

Hier in Bad Godesberg zu sitzen und auf den Rhein zu schauen hatte etwas Entschleunigendes. Ich bin Düsseldorferin und am Rhein groß geworden. Wir lieben es bei einem Altbier in den Kasematten am Rhein zu sitzen. Aber hier ist es anders. Nicht nur der Blick auf den Rhein, sondern auch auf das Siebengebirge ist wunderbar.

Wie die untergehende Sonne auf das Siebengebirge schien, war atemberaubend. So ein unglaubliches Licht. Am nächsten Tag sind wir zum Drachenfels gefahren und auf den Petersberg. Aber dazu nächstes mal mehr. So jetzt ist es doch schon Abend geworden. Es gab wieder einige Unterbrechungen. Wie ich schon sagte, die Zeit fliegt einfach so dahin. Ich wünsche Euch ein wunderbares entschleunigtes Wochenende.

Eine kleine Idylle in der Nähe

Am Ostermontag sind wir mal wieder zu Niers gefahren. An den Bäumen konnte man so leicht den Frühling erkennen. Die Natur blühte täglich mehr auf. Wenn ich heute aus dem Fenster schaue ist es schon so grün.

Die Niers ist ein kleiner Fluss und 20 Minuten Autofahrt von uns entfernt. Hier kann man wunderbar wandern gehen. Auf unserem Weg sind wir an einigen Brücken vorbei gekommen.

Wir waren schon früh unterwegs und es war noch sehr ruhig hier. Nur die Singvögel begleiteten uns mit ihrem Gezwitscher.

Wir gingen auf der einen Seite hin und auf der anderen Seite wieder zurück. Es war jetzt nicht so eine lange Wanderung. Aber wunderschön und sehr entspannend.

Die Sonne hielt sich noch etwas zurück. Aber hier habe ich sie erwischt und sie strahlte mit dem Fluss um die Wette.

Es war mal wieder eine schöne Wanderung an der Niers. Bald führt uns unser Weg noch einmal an diesen kleinen romantischen Fluss. Dann aber an einer anderen Stelle.

Morgen fahren wir über das Wochenende an den Rhein. Vom kleinen Fluss an den großen Fluss.

Ich freue mich schon auf unser Wochenende am Rhein mit vielen Eindrücken und tollen Motiven. Diesmal werden wir Glück mit dem Wetter haben. Da bin ich ganz optimistisch.

Spaziergang in die Vergangenheit

Ostern ist schon wieder vorbei. Die Zeit vergeht wirklich rasend schnell. Hier ist die Fortsetzung von unserem Ausflug in die Vergangenheit.

Der Nordpark in Düsseldorf. Schon als kleiner Knirps, liebte ich es im Nordpark spazieren zu gehen. Und heute noch hat er seinen Reiz nicht verloren. Seit 1987 befindet sich im Nordpark das Aquazoo Löbbecke Museum. Auch der Aquazoo ist auf jeden Fall einen Besuch wert. So kann man mit den Kindern einen ganzen Tag im Nordpark verbringen.

Wir waren jetzt vor 3 Wochen dort und da gab es schon einen Hauch von Frühling.

Ich spreche von unserer Vergangenheit, weil mein Mann auch in seiner Jugend oft einen Ausflug in den Nordpark gemacht hat. Er ist wie ich im Norden von Düsseldorf aufgewachsen und da war auch für seine Familie der Park immer einen Ausflug wert.

Allerdings sind wir damals wohl immer aneinander vorbeigelaufen. Denn wir haben uns erst später kennen-und lieben gelernt. So haben wir beide Erinnerungen an den Nordpark aus unserer Jugend und gehen heute noch gerne dort spazieren.

Auf unserem Rückweg vom Rhein durch den Park, ging so langsam die Sonne unter.

Durch die untergehende Sonne gab es eine wunderbare Stimmung im Park. Die Farben waren einfach fantastisch.

Da der Park in der Nähe des Flughafens liegt, sieht man natürlich die Flugzeuge starten und landen. Hier startet gerade ein Flugzeug in Richtung der untergehenden Sonne.

Ausflug in die Vergangenheit

Wenn wir in Düsseldorf sind, führt uns unser Weg auch immer mal wieder in den Nordpark. Dieses mal hatten wir Besuch von meiner Tante, die nicht mehr in Düsseldorf lebt. Da gehört ein Besuch in den Nordpark immer dazu. Früher sind wir oft in den Park gegangen. Da hat man natürlich viele Erinnerungen, an die wir uns gerne zurückerinnern.

Der Nordpark liegt im Stadtteil Stockum. Ich bin in Düsseldorf geboren und in Lohhausen groß geworden. Die beiden Stadtteile liegen nebeneinander.

Schon als ich ein kleines Mädchen war, ging es in den Nordpark. Der Park war immer einen Ausflug wert und ist es auch heute noch. Er ist ein Park mit historischer Geschichte und sieht heute noch genauso wie in meiner Kindheit aus. Ich habe das Gefühl, dass einige Bäume mich noch von früher kennen.

Es gibt Spielplätze, breite Wege und Brunnen mit Wasserspielen. Ich kann mich noch erinnern, dass im Sommer immer ein kleiner Eiswagen dort stand und es zu meiner Freude jedes Mal ein Eis gab.

Die beiden Nilgänse haben wohl eine Heimat im Nordpark gefunden. Obwohl sie nicht heimisch bei uns sind, scheinen sie sich ganz wohl zu fühlen. Sie kommen ursprünglich aus Afrika und sind wahrscheinlich über Großbritannien nach Deutschland gekommen.

Und auch wenn wir nicht mehr in Düsseldorf leben, habe ich mit meinen Kindern den Park besucht. Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Besuch, aber am schönsten ist er im Sommer.

Das Wetter war an diesem Tag nicht so schlecht. Und so ein bisschen Frühling war auch in unserem Park schon angekommen.

Und wenn man ganz durch den Park geht, kommt man zum Rhein und hat einen Blick auf die Düsseldorfer Skyline.

Unser Rückweg führte uns dann auch wieder durch den Nordpark. Davon werde ich dann in meinem nächsten Beitrag berichten. Ich wünsch Euch einen schönen Tag.

Überraschung war auf meiner Seite

Gestern saß ich an meinen Schreibtisch und habe meinen Blogbeitrag geschrieben. Bei einem Blick aus dem Fenster traute ich meinen Augen nicht. Auf unserem Rosenbogen saß ein Greifvogel.

Was ein Glück, meine Kamera lag neben mir. Ich habe durch das Fenster die Fotos gemacht. Ich habe mich nicht getraut es aufzumachen, weil er wahrscheinlich weggeflogen wäre.

Ich konnte mein Glück kaum fassen. Hier fliegen oft Greifvögel. Wenn ich im Garten arbeite und ich höre diese typischen Töne der Greifvögel, muss ich zum Himmel schauen. Ich liebe es, wie sie sich langsam nach oben schrauben, bis man sie fast nicht mehr sehen kann. Habe auch schon versucht sie zu fotografieren. Aber bisher sind mir noch keine klaren Bilder gelungen.

Hier saß nun einer auf unserem Rosenbogen. Aber was ist es für ein Greifvogel? Erst dachte ich, es ist ein Mäusebussard. Beim wandern ist uns ein Förster mit einem Mäusebussard auf dem Arm begegnet und der war größer. Also habe ich mich im Internet auf die Suche gemacht. Die Auswahl fiel auf Sperber oder Habicht, denn die haben beide gelbe Augen.

Nun glaube ich es ist ein Sperber, denn der hat auf seinem Schnabel noch eine kleine blaue Färbung und die hat der Habicht nicht.

Ich habe dann doch vorsichtig das Fenster geöffnet. Er hat kurz geschaut, ist aber sitzengeblieben.

Allerdings flogen eine Menge Raben über unseren Garten und machten einen unglaublichen Lärm.

Da flog er davon. Erst mal in einen Baum.

Und nach ein paar Minuten flog er dann weiter. Manchmal kann man beobachten wie die Krähen versuchen, die Greifvögel zu vertreiben. Sie versuchen auf sie einzuhaken. Ich finde das schlimm und kann dann kaum hinsehen. Ich habe den Förster gefragt und der sagte, dass sie den Greifvögeln nichts anhaben können, weil sie schneller und wendiger sind und viel höher fliegen können. Heute morgen sind wir mit unserem Hund spazieren gegangen und hinter unserem Haus flog der Sperber über unsere Köpfe hinweg. Ich konnte sehen, dass er Beute gemacht hat. Sah aus wie eine Maus. Ob er uns noch einmal in unserem Garten besucht?

Vielleicht weiß einer von Euch, ob ich richtig liege mit meiner Vermutung.

Schnee und Eis

Das Bewusstsein der Vergänglichkeit macht uns klar, daß wir jeden kostbaren Moment nutzen müssen. -Dalai Lama-

Was war das den gestern? Schnee an einem Tag. Heute ist alles wieder verschwunden, als ob nichts gewesen wäre. Wie vergänglich doch alles ist. Auch die kleinen Dinge.

Mit ein bisschen Fantasie…

Ich musste mich beeilen um diese Fotos zu machen, denn sie veränderten sehr schnell ihre Form und

dann verschwinden sie. Da kommen mir die Gedanken über die Vergänglichkeit. Keine traurigen Gedanken, denn so ist das Leben.

Auch wenn die eine Rose verblüht, folgt ihr schon die nächste Rose. -sylvie.naumann-

So, jetzt kann es aber wirklich Frühling werden. Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende.

Schön sieht es ja aus

Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen. -finnisches Sprichwort-

Einen Tag Winter, das muss doch jetzt nicht mehr sein. Obwohl es wunderschön aussieht und ich tolle Fotos im Garten machen kann, brauch ich den Schnee nicht mehr. Ich bin auf Frühling eingestellt.

Die Narzissen mit weißer Haube. Ich bin mit der Kamera durch den verschneiten Garten gegangen. Es hat dabei stark geschneit. Hier sind ein paar Impressionen aus unserem verschneiten Garten.

Die Seele braucht Farben um zu blühen. -sylvie.naumann-

De Frühling versucht sich durchzusetzen. Hat aber heute keine Chance dazu.

Selbst der strengste Winter hat Angst vor dem Frühling. -finnisches Sprichwort-

Auf jeden Fall lauert der Frühling schon um die Ecke. Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche mit frohen Erwartungen auf den Frühling.

Heute gibt es Mandelkuchen

Es sieht nach Frühling aus, ist es aber nicht. Aber die Stimmung geht doch gleich wieder nach oben wenn die Sonne scheint. Die Temperaturen sind unter 5 Grad. Ich habe schon ein paar Frühlingsblumen in den Garten gestellt. Dann sieht es nicht so trostlos aus.

Heute habe ich einen mallorquinischen Mandelkuchen gebacken. Er ist sehr lecker und schnell zubereitet. Auf Mallorca heißt er Gató de Almendra. Gató heißt auf spanisch Katze. Almendra sind die Mandeln. Was jetzt die Katze mit dem Mandeln zu tun hat? Habe etwas nachgeforscht und bin dann darauf gestoßen. In Frankreich heißt der Kuchen „le gâteau“. Vielleicht haben die Mallorquiner es davon abgeleitet.

Hier ist mein Rezept:

  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 250 g Puderzucker
  • 8 Eier
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Msp Zimt
  • 1 Vanilleschote
  • etwas Butter
  • 2 EL Paniermehl

Zubereitung:

Man kann frische Mandeln nehmen und sie selbst fein mahlen. Ich habe heute fertig gemahlene Mandeln ohne Schale benutzt. Meistens nehme ich gemahlene Mandeln mit Schale. (Hatte heute aber nur die geschälten da.) Es schmeckt mit beiden gut.

Die Eier trennen, den Puderzucker mit dem Eigelb leicht schaumig rühren. Dann die Mandeln, die geriebene Zitronenschale, den Zimt und das Vanillemark dazugeben. Wenn man keine Vanilleschote zu Hause hat, geht auch Vanillekonzentrat. Jetzt alles miteinander verrühren. Das mache ich nicht mit dem Mixer, sondern rühre alles vorsichtig mit dem Löffel um, bis es eine gleichmäßige Masse entsteht.

Das Eiweiß zu sehr festem Eischnee schlagen und dann unter die Masse heben. Gut verrühren.

Ein Springform 26 Ø mit der Butter einfetten und mit dem Paniermehl ausstreuen.

Nun den Teig in die Kuchenform geben

Im Backofen bei 180 °C (Umluft 160°C) für etwa 50 Minuten backen. Bei der Backzeit müsst ihr aufpassen, jeder Ofen ist anders. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, einfach Alufolie über die Form legen. Ich schaue schon nach 40 Minuten nach und mache den Holzstäbchentest. Wenn nichts mehr kleben bleibt, ist er fertig.

Aus der Form nehmen und abkühlen. Dann mit Puderzuckerbestreuen.

Sonntagsmorgens gebacken und am Nachmittag hat man einen leckeren Kuchen. Natürlich schmeckt der Kuchen auch mit einem Klecks Sahne.

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sonntag.