Ob ich dieses mal übertrieben habe?

Zwischen dem 2. und 3. Advent begeben wir uns auf die Suche nach einem Weihnachtsbaum. Ich kann mir Weihnachten ohne einen Baum nicht vorstellen. Auch wenn ich manchmal überlege, dieses Jahr stelle ich keinen Weihnachtsbaum auf, geht es dann doch nicht ohne. Also los geht.

Bei uns im Ort gibt es einen Weihnachtsbaumverkauf, da geht man durch die Tannenbäume und wenn man den passenden Baum gefunden hat, einmal laut rufen und dann wird er gefällt.

Unser Weihnachtsbaum sollte groß sein, dicht bewachsen, ausladend. Mein Mann meint, dass ich wohl das Gefühl habe, wir wohnen in einer Kathedrale, denn bei der Größe habe ich so manchmal kein Gefühl, er soll halt groß sein.

Wir wurden angesprochen, welche Größe der Baum haben sollte. Ich sagte, na ja groß sollte er sein. Also Zimmergröße soll er schon haben. Er zeigte uns, wo die große Bäume stehen.

Als wir so durch die Bäume gegangen sind, war nicht der Richtige dabei. Die eine Tanne ist zu klein oder zu wenig Zweige, nicht groß genug, zu dünn….

Sie hatten aber auch schon geschlagene Bäume da stehen.

Da kamen wir der Sache schon näher. Und ein wirklich netter Weihnachtsbaumverkäufer fragte, was für einer es denn sein soll. Groß und ausladend, meinte ich. Er zeigte uns einen, na, der war noch nicht der Richtige. Der zweite Baum war schon besser, der kam erstmal mal zur Seite in die engere Wahl und der dritte Tannenbaum….. soll ich den noch einmal drehen? Ja gerne, und der war es. Groß ausladend und sehr dicht. Einmal einpacken bitte.

Als unser Baum eingepackt wurde, beobachtete ich einen älteren Herrn, der hatte sich einen kleinen Baum ausgesucht. Also vielleicht so 50 cm hoch. Der Verkäufer sagte ihm, es gäbe da hinten auch noch andere Weihnachtsbäumchen. Ich sagte zu ihm, den könne er sich ja gleich unter den Arm klemmen. Er meinte, er wäre mit dem Fahrrad da. Und außerdem müsste auf jeden Fall seine Frau mitkommen, sonst ist es noch der falsche Baum. Ich fand das süß, das er noch einmal mit seiner Frau kommen wollte und sie sich gemeinsam einen Weihnachtsbaum aussuchen.

Als wir nach Hause fuhren, dachte ich so bei mir, hoffentlich passt das Bäumchen ins Wohnzimmer. Ich habe eben den Baum gemessen, er ist 2,70cm. Unsere Zimmerhöhe ist 2,54cm. Ich würde sagen, passt…………..

Naja, die Spitze muss wohl ein bisschen gekürzt werden.

Jetzt liegt er auf unserer Terrasse und wartet auf seinen großen Moment…….. Fortsetzung folgt……….

Ich wünsche euch noch einen schönen 3. Advent und bleibt gesund

Ich atme ein, ich atme aus

Ist dein Weg auch noch so schwer, versuche ihm mit einem Lächeln zu begegnen. -sylvie.n-

Heute haben wir nach zwei sehr stressigen Monaten einen Waldspaziergang gemacht. Ich habe die Waldluft tief eingeatmet und befreit ausgeatmet. Der Stress ist noch nicht vorbei, aber die drei Tage, an dem wir jetzt nichts getan haben, waren unheimlich gut. Keine Anrufe, kein unzufriedenes Jammern. Einfach mal nichts.

Gibt es guten Stress? Ich finde ja, den gibt es.

Aber es gibt auch den sehr belastenden Stress, der der einem nicht gut tut. An dem man aber nicht vorbei kommt, weil man sich verpflichtet fühlt. Morgen geht es weiter. Aber ich hoffe nur noch für ein paar Tage. Und dann wird es wieder ruhiger.

Der Wald gehört zu den besten Tankstellen, wo man seine Batterie wieder aufladen kann. – Ernst Ferstl –

Dadurch bin ich auch nicht mehr zum Schreiben gekommen. Aber ich bin guter Dinge, dass ich jetzt wieder die Zeit finden werde.

Ich liebe den Wald im Herbst. Und die Farben sind einfach wunderbar. Der Wald wirkt so beruhigend.

Wenn die Blätter sich verfärben, die Sonnenstrahlen wärmen, lange Spaziergänge im Wald, durch das bunte Laub streifen, Morgennebel über den Feldern, Spinnennetze glitzern in der Sonne: Es ist Herbst. -sylvie.n-

Ich bin im Herbst geboren. Bin ein Herbstkind. Ich mag die Melancholie, die über dem Herbst schwebt.

Ich wünsche euch noch eine entspannte Woche, bleibt gesund

Unseren Ficus einmal in Szene gesetzt

Das Leben ohne Liebe ist wie ein Baum ohne Blüten und Früchte. Die Liebe ohne Schönheit ist wie Blumen ohne Duft. -Kahlil Gibran-

Seit über 40 Jahren haben wir einen natürlichen Mitbewohner. Er ist pflegleicht und braucht nicht viel. Einen Ficus Benjamini. Damals hätte ich nie gedacht, dass er so lange bei uns bleibt.

Das ist unser Ficus Benjamini. Ein paar Umzüge hat er schon mit uns mitgemacht. Der Ficus gehört jetzt schon seit 42 Jahren zu uns. Man könnte auch sagen, so viele Jahre hat er es mit uns ausgehalten. Wie alt er wirklich ist, weiß ich nicht. Aber ich schätze er war vielleicht 5 Jahre alt, als wir ihn geschenkt bekommen haben. Ich habe in unseren alten Fotoalben nach einem Foto gesucht, auf dem er kleiner ist, aber kein brauchbares Foto gefunden. Das ist irgendwie schade.

Hier sieht er gar nicht so groß aus. Mittlerweile ist er zu einem Baum herangewachsen. Ich muss ihn jedes Jahr schneiden, sonst wäre er uns schon durch das Dach gewachsen. Der Ficus scheint sich bei uns wohlzufühlen. Er gehört irgendwie zur Familie.

Hier habe ich ihn in den Garten geholt. Dann bekam er erstmal eine Dusche und er konnte sich einmal so richtig die Sonne auf die Blätter scheinen lassen. So oft kommt er nicht raus in den Garten, denn der Gute wiegt doch ganz schön viel.

Manchmal denke ich, ob er es nicht verdient hätte, richtig groß zu werden und seine Äste in den Himmel zu strecken. Leider kann er hier in unserem Klima draußen nicht überleben.

Mein Freund der Baum. Wir kennen uns schon so lange. Jeden Morgen freue ich mich dich zu sehen. Du begleitest mich jetzt schon ein halbes Leben. Wenn es dir einmal schlecht gehen würden, wäre ich sehr traurig.

Im Garten konnte ich ein paar stimmungsvolle Bilder mit ihm machen.

Wer einen Baum pflanzt wird den Himmel gewinnen. -Konfuzius-

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. -Khalil Gibran-

So viele Jahre sind vergangen. Was wir in dieser langen Zeit so alles erlebt haben. Da kann man schon melancholisch werden. Ich wünsche euch auch schöne Gedanken und bleibt gesund.

Und nochmal Schnee

Ich habe einen Kalenderspruch gefunden, der gefällt mir:

„Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiß.“

Das lässt mich hoffen. Auf einen schönen und warmen Sommer.

Noch einmal einige Fotos von unserem Ausflug an den Poelvenn See.

Dieses Foto ist genau um 12 Uhr entstanden. Wie tief die Sonne am Himmel steht. Aber wie schön es ist, das die Sonne schon später untergeht und der Tag immer länger wird. Ich merke es, wenn ich die Zeitschaltuhr an unserem Rosenbogen umstellen muss.

Heute morgen sind wir mit unserem Hund rausgegangen. Da waren viele Pfützen und darunter eine Menge Eis. Es war noch sehr glatt. Und wir sind im zickzack gelaufen um nicht auszurutschen.

Die Bilder habe ich am Freitag bei -6Grad aufgenommen, es schon erstaunlich, wie warm wir es heute haben. Wenn ich so in unseren Garten schaue, ist vom Schnee nicht mehr soviel übrig geblieben. Wir haben jetzt +10 Grad.

Für Sonntag ist die Wettervorhersage +18Grad. Und für Dienstag sogar +20 Grad. Ich überlege schon, was ich zum Grillen besorge. Aber zurück zu den Schneefotos rund um den Poelvenn See.

Schattenspiele im Schnee
Dieses Bild musste einfach sein. Die Gelegenheit war günstig.

„Wenn der Weg den du gehst schön ist und dich glücklich macht, dann frage nicht, wohin er dich führt, sondern gehe ihn einfach.

Ich glaube, dass waren nicht meine letzten Schneebilder. Ich habe da noch welche aus unserem Garten. Habt noch einen schönen Abend und bleibt gesund.

Regenbogen

Für mich ist es immer etwas besonderes, einen Regenbogen zu sehen. Ist das Leben nicht auch wie ein Regenbogen?  So bunt wie der Regenbogen sollte das Leben sein. So bunt und vielfältig mit viel Fantasie und Kreativität.

„Folge deinen Impulsen, solange sie dich inspirieren.                                        Verwirkliche deine Ideen, solange sie dich begeistern.                                                    Lebe deine Gefühle, solange sie leben.                                                                            Entdecke dich selbst,solange du lebst.              -Hans Kruppa-

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Heute hatten wir hier bei uns 12 Grad und Sonnenschein. Es hatte etwas von Frühling. Die Vögel zwitscherten und ich glaube, ich habe schon ein Insekt fliegen sehen. Wenn ich daran denke, dass wir noch vor ein paar Tagen Schnee hatten. Die Natur ist wirklich unglaublich. Wenn ich an meinem Laptop sitze, kann ich in den Garten schauen. Es fing an zu regnen und die Sonne schien. Also habe ich meine Kamera geschnappt und raus in den Garten. Gut, dass wir eine überdachte Terrasse haben, so konnte ich fotografieren, ohne dass die Kamera nass wurde.

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Leider konnte ich den Regenbogen nicht in seinem vollem Umfang  fotografieren.  Aber es sah aus, als ob der Regenbogen in unserem Garten landet.  Wer denkt nicht an den Schatz am Ende des Regenbogens. „Also auf den Weg gemacht und den Schatz mit den Goldtalern gesucht.“

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Dann habe ich das Objektiv gewechselt und mein Teleobjektiv dran gemacht und los….. ich finde das Ergebnis richtig gut.

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„Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann“.     -Hans Kruppa-

 

 

 

 

 

Und nach dem Regen:

Die Elstern sitzen in den Bäumen und genießen die klare Luft.

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Ich bin gespannt, ob es noch einmal Schnee gibt. Es wäre schön, wenn der Frühling käme.     Träumen kann man ja……..