Blumen gegen den Januar blues

Im Winternebel überkommt einem die Melancholie. Und man hofft auf den kleinsten Sonnenstrahl, der diese Melancholie durchbricht. -Sylvia Naumann-

Weihnachten und Silvester sind vorbei. Im Dezember war viel los. Das Haus wurde weihnachtlich dekoriert. Die Weihnachtsmärkte locken mit ihrer besonderen Atmosphäre. Die Geschenke werden eingekauft. Den Samstag vor dem dritten Advent machen wir eine Weihnachtsfeier mit Freunden und dann natürlich Weihnachten mit der Familie. Da ist immer etwas los. Die ersten Tage im Januar ist man noch guter Dinge. Dann kommt die Weihnachtsdekoration wieder in die Kisten. Da bin ich noch beschäftigt. Und dann stellt er sich ein, der Januar Blues.

Seit Wochen wird es nicht richtig hell. Ganz selten zeigt sich mal die Sonne. Dieser immer nur graue Himmel geht mir einfach auf den Keks. Also was tun?? Natürlich geht man raus an die frische Luft. Aber bei Minustemperaturen und Nebel bleibt man nicht lange draussen. Das ist der Ausblick aus dem Fenster von heute Mittag.

Lichtet sich der Nebel, werden die Gedanken wieder klar und die Freude im Herzen steigt. -Sylvia Naumann-

Ich habe jeden Januar mein ganz spezielles Mittel gegen den Januar Blues. Ich fahre in eine Gärtnerei. Wir wohnen in der Nähe der niederländischen Grenze und sind schnell in Venlo. Die holländischen Gärtnereien sind schon voll von bunten Frühlingsblumen.

Das ist etwas für die Sinne. Die Farben und der Duft, da fühlt man sich richtig beschwingt. Dann finden ganz schnell auch ein paar Pflanzen den Weg in unser Auto.

In unserem Wintergarten halten die Blumen es auch bei der Kälte gut aus.

Das erleichtert die Wartezeit auf den Frühling und auf wärmere Temperaturen. Der Frühling ist in unseren Wintergarten eingezogen und ein bisschen auch in mein Herz. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntagnachmittag ob mit oder ohne Sonne. Habt einfach Sonne im Herzen.

Eine tolle Rose und eine bewundernswerte Frau

Wie schön, dass nun auch mal wieder die Sonne scheint. Die Gartenschirme aufgestellt und heute einmal nur den Garten genießen. Die Rosen recken ihre Blüten gegen den blauen Himmel.

Heute möchte ich euch meine englische Rose Munstead Wood vorstellen.

Sie ist eine meiner ältesten Rose in meinem Rosengarten. Gezüchtet wurde sie vom englischen Rosenzüchter David Austin und wurde 2007 vorgestellt. Sie ist eine Strauchrose. Ihre Farbe ist karminrot und ihr Duft ist eine Mischung zwischen Heidelbeere und Brombeere. Wenn ich im Garten an ihr vorbei gehe, betört sie durch ihren Duft und ihre unglaubliche Farbe.

Munstead Wood war der Name des Hauses von Gertrude Jekyll in Surrey, England. Es war ein ganz besonderer Ort für die Gärtnerin und Gartengestalterin Getrude Jekyll. Hier hat sie gewohnt und ihre Ideen zu Papier gebracht. In Munstead Wood hat sie ihren eigenen Garten mit der Verbindung von Architektur und Natürlichkeit zu einem ganz besonderen Garten gemacht. Heute steht der Garten unter Denkmalschutz.

Gertrude Jekyll wurde 1843 in London geboren und gestorben ist sie 1932 in Munstead Wood. Sie war ihrer Zeit weit voraus. Ihr künstlerisches Können war unglaublich. Sie studierte Malerei in London, sie entwarf Stickmuster und Tapeten, sie fotografierte und gestaltete Schmuck. Als sie wegen eines Augenleidens diese Arbeiten nicht mehr ausführen konnte, entschied sie sich zu Gärtnern. Ohne eine spezielle Ausbildung wurde sie zu einer international bekannten Gartengestalterin. Sie war es, die die strenge Gestaltung englischer Gärten durcheinander brachte und mit Farbenvielfalt und Stauden eine neue Sicht auf die Gartengestaltung zeigte. Sie war Autorin von über 1000 Artikeln in renommierten englischen Gartenzeitschriften. Sie schrieb mehrere Bücher über Gartengestaltung und über das Gärtnern. Sie gilt als Begründerin des englischen Landhausgartens. Von ihren vielen Reisen hat sie bestimmt viele Anregungen für ihre Gartengestaltungen mitgebracht. Sie war eine Frau, die zur damaligen Zeit durch ihre eigene Arbeit für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen konnte. Das war schon sehr außergewöhnlich für eine Frau. Sie hat um die 400 Gärten gestaltet von denen nicht mehr alle Gärten vorhanden sind. Allerdings sind einige noch erhalten und wurden restauriert. Ihre großartigen Ideen und Gartengestaltungen leben in ihren Büchern weiter. Ihre Bücher sind nicht ins Deutsche übersetzt. Da muss ich schon mal den Übersetzer benutzen. Sie sind sehr interessant und können bei der Gartengestaltung hilfreich sein. Was für eine ungewöhnliche und großartige Frau.

Genau wie diese wundervolle Rose.

Eine kleine Anekdote am Rande. Der Schriftsteller Robert Louis Stevenson („Dr. Jekyll und Mister Hyde“) war mit dem Bruder von Getrude Jekyll befreundet. Wilhelm Jekyll und Robert Louis Stevenson lebten kurz zur selben Zeit in Bournemouth.

Zurück zu dieser wundervollen Rose. Sie schafft es in meinem Rosengarten immer wieder mit ihrer unglaublichen Farbe und ihrem Duft zu glänzen. Ich wünsche Euch noch einen wundervollen sonnigen Sonntag.

Kommt der Sommer…………

oder kommt er nicht??????

Heute fing der Tag mit blauem Himmel und einer strahlenden Sonne an. Einmal tief durchatmen und die Luft geniessen. Wie herrlich ist der Duft der Rosen. Ich liebe meinen Rosengarten und freue mich über jede Rose die blüht.

Ein Garten ohne Rosen ist wie ein Champagner ohne Perlen. -Sylvia Naumann-

Ein kleines Video über einen Teil meines Rosengartens von heute Morgen.

Unsere Aussenküche ist fast fertig. Die Überdachung sieht toll aus. Der Schreiner hat gute Arbeit geleistet. Jetzt fehlen noch so ein paar Kleinigkeiten. Ich glaube, morgen mach ich eine Paella. Die erste in diesem Jahr. Ich hoffe, das Wetter macht mit. Aber eigentlich ist es egal, da alles überdacht ist kann es auch regnen. Die Paella schmeckt natürlich besonders gut, wenn die Sonne scheint. Dazu ein leckerer Rosé.

Wir fahren ja bald in das größte Rosarium der Welt. Es gibt immer etwas auf das man sich freuen kann, auf den Besuch in Sangershausen freue ich mich ganz besonders.

Habt ihr auch etwas auf das ihr euch besonders freut? Ich wünsche Euch, wo immer ihr heute Abend seid, einen wunderschönen, entspannten Abend. Wir verbringen ihn bei unseren Nachbarn, bei einer kleinen Feier und hoffen, daß das Wetter hält.

Regen, regen, nicht`S als regen

Ich sitze in unserem Wintergarten, trinke eine Tasse Kaffee und beobachte die Vögel in unserem Garten. Ich bin dankbar, das wir uns letztes Jahr dazu entschlossen haben, einen Wintergarten zu errichten. So können wir bei jedem Wetter unseren Garten genießen.

Eigentlich war das Wetter heute ganz in Ordnung, es gab Sonne, Wolken und nun schon wieder Regen. Auch gestern hat es am Abend sehr stark geregnet. Bis in die Nacht hinein. So geht das nun schon eine lange Zeit. Der Garten ist so nass, das man ihn kaum betreten kann. Letzte Woche war ein Gärtner hier und hat uns Trittsteine gelegt, so das wir nach hinten in unseren Garten gehen können, ohne in der Wiese einzusinken.

Ja und dann haben wir noch zusätzlich Rasen gesät. Den Rasensamen lieben die Tauben sehr. In kürzester Zeit haben sie den Rasensamen gegessen. Ich habe nachgesät, aber die Tauben und die Dolen haben schon wieder alles aufgepickt. Ich habe Stöcke mit Alufolie aufgestellt und kleine Windräder.

Das hat sie nur am Anfang beeindruckt. Unsere Hündin verjagt sie auch. Ich renne los und vertreibe die Tauben.

Sie fliegen dann gerade mal bis zu unserem Dach und warten bis ich wieder weg bin und hinter meinem Rücken sind sie schon wieder da.

Also gebe ich den Kampf auf und lasse sie picken. Mal sehen, ob doch noch ein paar Rasensamen überleben werden.

Aber auch die Rosen mögen diesen vielen Regen nicht.

So sehen sie zum Teil aus. Aber ich habe auch ein paar schöne Fotos von Rosen im Regen gemacht.

Die Einzigen die sich wirklich über das Wetter freuen sind die Nacktschnecken. Dieses Jahr fallen sie über alles her. Sogar bis in die Rosenblüten kriechen sie rauf. Auch die Igel schaffen es nicht den Bestand zu verkleinern. Wenn man sie aufliest und woanders hinbringt, dann haben die Nachbarn ja auch noch eine Menge Schnecken im Garten. Naja ich will mich nicht beschweren, es ist einfach nur nervig. Ich weiß, es gibt viele Sachen die auf unserer Welt nicht in Ordnung sind, die einen sehr traurig machen. Aber es gibt auch viele Dinge die in Ordnung sind und die einem Freude bereiten. Es sind die kleinen Dinge, die am Rande passieren und die wir brauchen um durch unser Leben zu kommen. Dieser unheimlich anhaltende Regen gehört momentan nicht dazu. Wir haben hier immer sehr viel Regen, aber dieses Jahr übertrifft er sich selbst. Schade, das es so ungerecht zugeht. Es gibt Länder, die dringend den Regen brauchen. Hätte ich einen Wunsch frei, so würde ich mir wünschen, das jedes Land soviel Wasser bekommt, wie es zum Leben braucht. Könnten wir doch von unserem vielen Regen etwas abgeben.

WinterSpaziergang am See

Bevor der Schnee sich verabschiedet hat, haben wir noch einen Spaziergang am Poelvennsee gemacht. Ein wunderbarer kleiner See am Niederrhein. 

Über Nacht hatte sich der Schnee verabschiedet. Es war sehr windig und der Wind brachte Wärme und Regen, so dass es schon 12°C wurde. Das Wetter ging von eiskalt auf lauwarm. In der Nacht gab es noch Frost und Montagvormittag hatte man so ein kleines Gefühl von Frühling.

Heute haben wir Mittwoch und es ist sehr stürmisch. Die ganze Nacht fegte der Wind ums Haus. Der Wind bringt die warme Luft mit und die Temperaturen steigen noch etwas an. Wenn dazu die Sonne scheint, lässt der Frühling grüßen.

Heute war es hier schon 14°C. Aber wie wir wissen bleibt das nicht so.

Wir waren alleine bei unserem Spaziergang. Es war einfach nur schön.

Der See strahlte ein solche Ruhe aus.

Die einzigen Geräusche waren unsere Schritte durch den Schnee.

Ich bin gespannt, ob wir in diesem Winter noch einmal Schnee bekommen.

Ich wünsche Euch einen entspannten Abend.

Kleiner Schwärmer unterwegs

Es regnet immer noch, also keine Gartenarbeit für heute. Allerdings ist es auch recht kalt. Hier sind es nur 11 Grad. Ich habe den Regentag ausgenutzt und habe einen Computertag eingelegt. Es war die Gelegenheit schon mal meine Fotos von diesem Jahr durchzusehen. Daran sehe ich wie schnell die Zeit mal wieder vergangen ist. Im Juni habe ich diesen kleinen Schwärmer fotografiert.

War nicht so einfach. Ich habe versucht die Kamera so ruhig wie möglich zu halten. Einige Bilder sind ganz gut geworden. Dieser kleine Schwärmer ist ein Taubenschwänzchen.

Sie schwirren sehr schnell herum und es ist gar nicht so leicht sie mit der Kamera einzufangen.

Es war der einzige kleine Flieger, der sich unsere Blüten im Garten ausgesucht hat.

Wie kleine Kolibris. Er hatte es besonders auf unser patagonisches Eisenkraut abgesehen.

Und immer den Saugrüssel voran.

Ich hoffe, im nächsten Jahr nochmal ein Taubenschwänzchen oder einen Hummelschwärmer vor die Linse zu bekommen.

Wünsche Euch noch einen schönen Abend.

Bald beginnt wieder mein Rosentraum

Es wird nie rote Rosen regnen. Wenn wir mehr Rosen wollen, müssen wir mehr Rosen pflanzen. -George Eliot-

Der Spruch passt genau zu mir und auf meinen Garten. Ich habe in meinem Garten 50 Rosenstöcke. Ja wirklich, ich habe sie gerade noch einmal gezählt. Bin selbst überrascht, dass es doch so viele sind, die im Laufe der Zeit ihren Platz in meinem Garten gefunden haben.

Ich bin mit meinem Fotoapparat durch den Garten gegangen und habe die ersten Knospen gesucht und entdeckt.

Die Kletterrose Parade ist ein richtiges Blühwunder. Dieses Bild ist vom letzten Sommer.

Das ist die englische Rose Munstead Wood. Ihren Namen hat die Rose von dem Garten der Gartengestalterin und Autorin Gertrude Jeckyll. Sie lebte von 1843 bis 1932. Geboren ist sie in London und gestorben in Munstead Wood. Unter anderem fotografierte und gärtnerte sie.

Das ist meine Kletterrose Santana. Sie steht am Rosenbogen. Im Sommer 2017 hat der erste Rosenbogen, den wir aufgestellt haben, einen starken Sturm nicht überlebt. Und die in voller Blüte stehende Rose samt Rosenbogen ist komplett umgekippt. Es war ein schlimmer Anblick. Ich habe die Rose bis auf 15 cm gekürzt. Ein neuer, sehr stabiler Rosenbogen wurde angeschafft. Seit dieser Zeit steht sie wieder jedes Jahr in voller Blüte und kein Sturm konnte ihr bis heute etwas anhaben. Ich hoffe, das bleibt auch so.

Ein Garten ohne Rosen ist wie Champagner ohne Perlen. -sylvie.n-

Wenn ich sehe, wie die Rosen jetzt ihre Blätter bekommen, freue ich mich schon auf ihre ersten Blüten.

Bis dahin ist es noch etwas Arbeit, aber die Blühfreuden der Rosen entschädigen mich dafür. Ich habe die Rosen beschnitten und ausgedünnt. Jetzt muss ich sie noch düngen. Auch die ersten Läuse haben sich schon eingefunden. Aber da ich für die Rosen keine Art von Gift benutze, freuen sich die Marienkäfer und Ohrenkneifer über die Läuse.

Die schöne weiße englische Rose hat den Namen Winchester Cathedral.

Wenn es zu viel Läuse werden, nehme ich mir eine Sprühflasche und sprühe sie ab. Zur Stärkung der Blätter benutze ich Lebermoosextrakt. Und gegen echten Mehltau mische ich Milch mit Wasser im Verhältnis 1:9 und besprühe damit die Blätter.

Die Rose Lila Wunder habe ich auf einem Rosenfestival mitgenommen. Alle 2 Jahre findet in Lottum in den Niederlanden das Rosenfestival statt. Der ganze Ort ist dann mit Rosen geschmückt. Es ist einfach wunderschön.

Das ist die Rose Flashlight. Ich habe sie von Freunden geschenkt bekommen. Auch sie ist ein großes Blühwunder. Sie steht bei uns im Vorgarten und ist im Sommer ein richtiges Highlight.

So, jetzt gehe ich noch einmal in den Garten. Ich nutze die Zeit bis der Sturm beginnt. Hier bei uns gibt es die Warnung vor Orkanböen. Es will nicht wirklich Frühling werden.

Am nächsten Wochenende soll es wärmer werden. Es ist doch langsam Zeit für wärmeres Wetter. Bis dahin und bleibt gesund.

Bevor der Frühling kommt

Wenn ich so nach draußen schaue sind wir doch noch etwas vom Frühling entfernt. Heute zieht ein Sturmtief über uns mit Windgeschwindigkeiten von 100 km/h. Es hagelt, es regnet, die Sonne scheint. Von allem etwas, so richtiges Aprilwetter.

Es ist einfach usselig. Ich kenne den Ausdruck usselig schon immer, ich glaube es ist so ein typischer Begriff von hier. Die rheinische Bezeichnung für nasskaltes unangenehmes feuchtes Wetter.

Wie heißt es denn in Eurer Region? In Norddeutschland sagt man doch Schietwetter.

Was macht man an so einem Tag? Also ich sitze hier am PC und sortiere meine Fotos. Das ist immer wieder Arbeit für mehrere Stunden.

Vor ein paar Tagen haben wir noch einmal ein winterlichen Spaziergang am See gemacht. Es war ein kalter Tag und die Sonne schien. Wir sind zum De Wittsee gefahren. Er liegt im Naturpark Schwalm-Nette. Nicht weit von der niederländischen Grenze entfernt.

Direkt am Anfang begegneten uns diese kleinen Nutrias. Es gibt hier sehr viele Nutrias oder Sumpfbiber genannt. Leider zerstören sie die Ufer und Deiche. Diese sind noch sehr jung und sehen doch niedlich aus.

Ein paar Impressionen vom De Wittsee

Hier spiegelt sich die Sonne im See

Es ist wunderschön hier. Und es gibt so viele tolle Motive. Ich habe immer meine Kamera dabei. Wenn wir zu zweit wandern gehen, muss mein Mann etwas Geduld haben. Ich sehe überall Motive.

Sieht das hier nicht wie ein Flusspferd aus?

Das war nur eine kleine Auswahl von unserem Ausflug an den De Wittsee. Der Niederrhein ist zu jeder Jahreszeit wunderschön.

Auf unserem Rückweg waren die kleinen Nutrias immer noch an der selben Stelle und kuschelten.

Schluss für heute. Es ist dunkel geworden und noch stürmisch. Jetzt mache ich es mir auf dem Sofa gemütlich. Was leckeres zu trinken und vielleicht etwas fernsehen. Mal sehen wie das Wetter morgen ist. Ich wünsche Euch einen schönen kuschligen Abend und bleibt gesund.

Frühling ? Oder nicht Frühling ?

Das waren ein paar wunderbare Frühlingstage. Am Mittwoch hatten wir 21 Grad. Sicher, für diese Jahreszeit zu warm, aber wir haben es sehr genossen. Heute ist es nicht mehr so warm, aber die Sonne scheint. Es ist das richtige Wetter, um im Garten zu arbeiten. Ich lasse über den Winter alles Verblühte an den Stauden stehen. Ich finde es sieht im Winter sehr schön aus und die Vögel haben auch noch etwas davon.

Auch wenn es jetzt noch einmal kälter geworden ist, freue mich schon auf den Frühling. Es ist die Zeit für Neues. Die Natur erwacht und das ist doch fabelhaft. Überall im Garten sprießen die Pflanzen. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und das Licht erfreuen nicht nur die Pflanzen. Die warme Sonne gibt neue Energie. Die Natur entfaltetet sich zu etwas wunderbaren.

„Eine kleine Blüte in den letzten Wintertagen, mehr braucht es nicht um ein Lächeln ins Herz zu zaubern“ -sylvie.n-

Das Veilchen hat es besonders eilig. Überall zeigt sich der Frühling ganz vorsichtig und man kann erahnen, dass es nicht mehr lange dauern wird.

Das sind die ersten Blätter des Vergissmeinnichts

Auch der Kirschbaum zeigt die ersten Knospen. Da hoffe ich, dass es nicht zu früh ist. Denn es kann noch einmal richtig kalt und frostig werden.

Mit den Hortensien ist es dasselbe. Auch sie zeigen schon ihre ersten Blätter.

Die Gänseblümchen sind unverwüstlich. Sie blühen immer, egal welche Jahreszeit.

Auch meine Kräuter haben den starken Frost gut überstanden.

Das ist Estragon eins meiner Lieblingskräuter

Ich habe ein kaltes Gewächshaus. Dort überwintern meine empfindlicheren Pflanzen. Dieses Jahr hatte ich so meine Bedenken, ob sie es wohl überstehen werden.

Diesen Olivenbaum habe ich schon ungefähr seit über 10 Jahren. Das letzte Jahr hatte er so viele Oliven wie noch nie. Ich war schon in Sorge, dass er diesen Frost – wir hatten bis zu -16 Grad- nicht überstehen würde. Aber er hat es geschafft. Und die anderen Pflanzen auch.

Der Winter geht nicht ohne einen Blick zurückzuwerfen finnisches Sprichwort

Ich wünsche Euch ein schönen Samstagabend und bleibt gesund