Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung. -Salvador Dali-
Kennt ihr das auch???? Unsere Erinnerungen an unsere Flitterwochen und an Biarritz sind sehr schön. Nun waren wir erneut hier und irgendwie war der Zauber verflogen.
Biarritz ein ein wunderschöner Badeort an der Atlantikküste mit viel Flair. Aber ich glaube unser Weg führt uns nicht mehr hier hin.
Wir haben hier wirklich einige schöne Tage verbracht, aber es war nicht mehr der Ort, den wir in Erinnerung hatten.
Am Abend haben wir am Meer gesessen und uns diesen wunderschönen Sonnenuntergang angeschaut.
Die Abendstimmung war toll. Es war warm und es ging ein leichter Wind. Die Wellen brachen sich am Strand und das Meer rauschte. Es war schon ein besonderer Abend.
Wie schön ist es nach vielen Ehejahren immer noch Schmetterlinge im Bauch zu haben. Es ist ein Geschenk, das ich jedem wünsche.
Es war unser letzter Abend in Frankreich.
Und trotzdem haben wir einen neuen Zauber, mit neuen Erinnerungen an einen wunderschönen Ort.
Unser Reise ging weiter, von La Rochelle nach Biarritz.
Wir haben davon geträumt noch einmal nach Biarritz zu fahren und einen besonderen Hochzeitstag zu feiern. Hier haben wir eine paar wundervolle Tage in unseren Flitterwochen verbracht. Wir hatten ein zauberhaftes Hotel.
Heute sieht das Hotel noch genauso aus. Leider war es zu unserem Aufenthalt in Biarritz ausgebucht.
Wir kamen an einem Freitagnachmittag in Biarritz an. Soviel Stau in einem kleinen Ort war schon erstaunlich. Bis wir das Hotel gefunden haben, fuhren wir mindestens drei mal im Ort in einer großen Runde mit vielen anderen Autos herum. Unser Hotel lag in der kleinen Innenstadt. Mit dem Auto konnte man nur kurz anhalten, schnell die Koffer ausladen und dann wieder weg. Ein Parkplatz zu finden war fast unmöglich. Endlich hatten wir einen Parkplatz gefunden; wir haben das Auto dann drei Tage bis zu unserer Abfahrt stehen lassen. Dann brauchten wir 20 Minuten zu Fuß bis wir wieder am Hotel waren. Es war ein Wochenende im August und Biarritz ist am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel.
Wir hatten ein süßes kleines Zimmer in einem romantisches Hotel, mit einem kleinen Balkon. Spät abends haben wir dort mit einem Glas Rotwein gesessen und uns das Leben auf den Straßen angeschaut.
Am nächsten Tag war unser Hochzeitstag.
Unser Hochzeitstag, den wir ganz romantisch am Meer verbracht haben, war wunderschön.
Mit einem tollen Sonnenuntergang.
Wir haben die französische Lebensart und besonders das französische Essen genossen.
An einem Tag gab es Muscheln im kleinen malerischen Hafen „Port Vieux“
Und wir ließen uns das beste Eis in Biarritz schmecken…..
Riesenportion und natürlich mit Sahne………
Die wilde Atlantikküste darf nicht fehlen.
Ich glaube, wir werden unsere nächste Reise an das Meer planen. Ihr auch?
Ein letztes Mal sind wir in der Abenddämmerung vom alten Hafen Vieux Port mit dem Wasserbus nach New Rochelle gefahren. Sehr beeindruckend sieht der Turm Saint-Nicolas in der untergehenden Sonne aus.
Noch ein Blick auf die beiden Türme Tour de la Chaîne und Tour Saint-Nicolas.
Der Dritte Turm von La Rochelle „Tour de la Lanterne“. Diese drei Türme sind die Wahrzeichen der Stadt La Rochelle.
Ein letzter Blick auf La Rochelle. Ein bisschen wehmütig, es war schön hier. Wie immer, wenn es uns besonders gut gefallen hat, denke ich, wir kommen wieder. Aber dann möchte man noch viele andere Ort sehen und es bleiben nur die Erinnerungen.
Die Fahrt zurück durch den Jachthafen bei Sonnenuntergang hatte eine besondere Atmosphäre.
Hier sind noch ein paar Impressionen vom Strand und der untergehenden Sonne.
Am Abend haben wir dann in einem Restaurant am Meer gesessen und wieder fantastisch gegessen. Mit einem Glas Rotwein den Abend ausklingen lassen. Am nächsten Tag ging unsere Reise weiter nach Biarritz.
Da packt mich doch gleich das Fernweh und ich möchte am liebsten sofort losfahren.
Habt noch einen schönen Tag mit schönen Erinnerungen.
Wir sind ganz gemütlich gefahren. Nach ungefähr 5 Stunden kamen wir in La Rochelle an. Wir hatten für drei Tage eine Ferienwohnung gemietet und diese lag in Port des Minimes. Der Jachthafen von La Rochelle.
Der Fußweg bis zur Altstadt von La Rochelle dauert 20 Minuten. Allerdings kann man auch mit einem Wasserbus bis zur Altstadt fahren. Wir haben den Wasserbus genommen. Er fuhr durch den Hafen, bis zur Altstadt. Die Fahrt dauerte auch so 20 Minuten. Es war interessant durch den Hafen zu fahren. So viele Segeljachten liegen hier.
Da kommt der Wasserbus
Und dann sah man die gewaltigen Türme, durch die der Wasserbus durchfahren musste, um zur Altstadt zu kommen.
Es war viel los in La Rochelle. Wir machten einen Spaziergang durch die Altstadt. Wie schön war es, dieses mal bei strahlendem Sonnenschein einen Bummel zu machen und sich diese schöne Altstadt anzuschauen.
Die Markthalle von La Rochelle „Marché Central“ muss man unbedingt besuchen. Angeboten werden Lebensmittel aus der Region und natürlich Fisch und was das Meer zu bieten hat. Und wenn man französische Spezialitäten mag, bekommt man hier alles was das Herz begehrt. Sie wurde im 19. Jahrhundert im Jugendstil errichtet.
Es war ein schöner Nachmittag in La Rochelle. Am Abend haben wir in einem Restaurant direkt am Meer fantastisch gegessen. Zurück sind wir wieder mit dem Wasserbus gefahren. Die Sonne ging langsam unter. Es war eine wunderbare Stimmung.
Es ist schön, die Erinnerungen an den Urlaub noch einmal aufleben zu lassen.
Unser Hotel lag direkt in der Innenstadt. Die Architektur der alten Jugenstilhäuser ist beeindruckend. Sie gefallen mir sehr gut.
Für Orléans hatten wir nur einen halben Tag Zeit. Denn am nächsten Tag ging unsere Fahrt schon weiter Richtung Meer. So richtig viel haben wir von der Stadt nicht gesehen. Aber natürlich waren wir auf dem Place du Martroi. Dort steht die Statue von Jeanne d´Arc.
Sehr hoch und majestätisch sitzt sie oben auf ihrem Pferd.
Die Kathedrale Sainte-Croix d´Orléans Wir haben sie uns auch von innen angesehen, sie ist schon beeindruckend.
Abends haben wir dann noch einen Bummel bis zur Loire gemacht und sind an der Loire spazieren gegangen.
Und am nächsten Tag sind wir dann ein Stück an der Loire entlanggefahren.
Beim Posten der Fotos stelle ich fest, wir hatten immer einen wolkigen Himmel. Wir waren im August unterwegs, eigentlich rechnet man da mit strahlend blauem Himmel. Aber soweit ich mich erinnere, hatten wir die ganze Reise viele Wolken. Ob mit oder ohne Wolken, wir hatten eine tolle Reise.
Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sonntag, bis dahin.
Inspiriert durch meine Erinnerungen an Frankreich habe ich gestern etwas französisches gekocht. Mit Estragon koche ich sehr gerne. Ich mag das Gewürz. Besonders aromatisch ist der französische Estragon. Pastinaken ist schon ein sehr altes Gemüse. Ich glaube es mag nicht jeder, der Geschmack ist etwas süßlich und gleichzeitig auch leicht scharf. Auch in Verbindung mit Kartoffeln ist er richtig lecker.
4 Hühnerbrüste
2 rote Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
500 gr. Champignons
4 – 5 große Kartoffeln
6 Pastinaken
1 Stange Stangensellerie
6-8 Walnüsse
Olivenöl
Rapsöl
Butter
Sahne
1 Teelöffel Mehl
Estragon
Milch
Senf
Pernod
Sherry
rote Rettichkresse
Die Hähnchenbrüste in Knoblauch, Olivenöl, Pfeffer, Salz 2 Stunden einlegen.
In der Zwischenzeit Kartoffeln und Pastinaken schälen und für das Kochen vorbereiten.
Walnüsse schälen und in kleine Stücke klopfen. Die Walnüsse, in einer Pfanne rösten, dann 50 ml Milch dazugeben, einmal aufkochen lassen und zur Seite stellen.
Die Zwiebeln und die Petersilienstange in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl braten.
Nach 2 Stunden die Hähnchenbrüste in einer heißen Pfanne von allen Seiten anbraten.
Dann mit Pernod ablöschen und ein paar Minuten einköcheln lassen. Die Hähnchenbrüste herausnehmen und zur Seite stellen.
Die Zwiebeln und Petersilienstange zum Pernod geben. 1-2 Esslöffel Senf dazugeben. Mit 100 ml Wasser aufkochen lassen. 1 gehäuften Esslöffel Estragon dazugeben. Die Menge hängt vom jeweiligen Geschmack ab. Dieses mal habe ich getrockneten Estragon genommen. Sonst nehme ich frischen Estragon aus dem Garten.
Die Hähnchenbrüste in eine Auflaufform geben und die Zwiebeln in Pernod darüber geben.
Das ganze dann in den Backofen bei Ober- Unterhitze 180 grad ca. 30 Minuten kochen.
Nun die Kartoffeln und Pastinaken im gesalzenen Wasser separat kochen.
Die Pilze säubern in Scheiben schneiden. Zwiebel in dünne Streifen schneiden. Erst die Zwiebeln in Rapsöl leicht anbraten bis sie glasig sind. Ich benutze gerne das schwedische Rapsöl, es hat so einen leichten Buttergeschmack. Mit Sherry ablöschen. Dann die Champignons zugeben und leicht köcheln lassen nur pfeffern und Salzen. Am Schluss ein Schuss Sahne dazugeben. Warm halten.
Wenn die Kartoffeln weich sind, werden sie durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Die weichen Pastinaken werden gestampft. Dann kommen zu den Pastinaken die Walnüsse. Die Kartoffeln dazugeben, evtl noch mit ein bisschen Milch verfeinern. Das Pürree sollte nicht zu fest sein. Pfeffern und salzen und frisch geriebenen Muskatnuss dazugeben.
Jetzt die Hähnchen aus dem Ofen und aus der Auslaufform nehmen, warm stellen.
Die Sauce durch ein Haarsieb streichen.
In einer Pfanne mit ein bisschen Mehl und Butter und Sahne eine leichte Mehlschwitze vorbereiten. Dann die Sauce dazugeben, aufkochen lassen. Mit Pfeffer und Salz evtl. nochmal würzen. Ein Stück kalte Butter dazu, fertig.
Auf dem Teller anrichten, mit roter Rettichkresse verfeinern. Dazu einen Rotwein, ich finde, ein nicht so trockener Rotwein passt perfekt dazu. Bon appétit
Heute ist Wochenmitte, ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche.
Wie schön sind doch die Erinnerungen an vergangene Reisen, sie werden immer im Herzen bleiben. -sylvie.n-
An unseren Flitterwochen haben eine Rundfahrt durch Frankreich gemacht. Und wir haben uns immer wieder vorgenommen zu einem besonderen Hochzeitstag diese Reise zu wiederholen. 2018 war es dann soweit. Es war nicht dieselbe Rundreise, aber sie war einfach wundervoll.
Am nächsten Morgen in Reims begannen wir den Tag erst einmal mit einem Café noir .
Danach machten wir einen Bummel durch Reims.
Der Weg zur Abtei Saint-Remi führte uns durch die Straßen von Reims.
Abtei Saint-Remi
Reims hat so viele Sehenswürdigkeiten, leider haben wir nur einen kleinen Teil davon gesehen. Wir waren ja nur auf der Durchreise.
Staue von Louis XIV auf dem Place Royal
Auf jeden Fall müssen wir noch einmal einen Städtetrip nach Reims machen. Es ist ja nicht soweit von uns entfernt.
Sie ist ein tolle Stadt und liegt im Nordosten von Frankreich im Département der Marne und in der Region Champagne. Und natürlich gehört ein Glas Champagner zu einem Aufenthalt in Reims.
Es gibt viele Champagnerhäuser in Reims. Bei unserem nächsten Besuch werden wir einmal eine Champagnerkellerei besuchen. Am Abend haben wir dann in einem kleinen Restaurant draussen gesessen und gegessen. Soweit ich mich noch erinnere gab es Muscheln. Es war schon sehr romantisch.
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Orléons.
Heute habe ich französisch gekocht. Das Rezept folgt dann die nächsten Tage. Habt noch ein wunderschönes Wochenende.
Wir haben 2018 anlässlich unseres Hochzeitstages eine Rundreise gemacht.
Von Zuhause ging es nach Reims, über Orleons, La Rochele, Biarritz, Zaragoza und dann nach Tossa de Mar. Über Tossa habe ich bei meinem letzten Beitrag geschrieben. Ich fang als nochmal von vorne an, denn Tossa de Mar war unser Ziel. Wir sind zuerst nach Reims gefahren. Ein bisschen Autobahn und ein bisschen über Landstraßen. Wir fahren sehr gerne mit dem Auto in den Urlaub. Für uns fängt der Urlaub an, wenn wir die Haustüre schließen und im Auto sitzen. Dann genießen wir einfach die Fahrt bis ans Ziel. Von uns bis Reims sind es so 400 km.
Kleine Pause auf dem Weg nach Reims
In Reims angekommen suchten wir erstmal unser Hotel. Das war nicht so schwer, denn es lag direkt in der Fußgängerzone.
Unsere Koffer brauchten wir nicht großartig auspacken, wir hatten nur zwei Übernachtungen in Reims. Also sind wir erst einmal über die Fußgängerzone gegangen. Ich liebe französische Städte, sie haben so einen besonderen Flair. Rund um den Place d Érlon befinden sich viele Restaurants, kleine Cafés und Einkaufmöglichkeiten. Ein Bummel über die Fußgängerzone lohnt sich.
Sie ist schon ein beeindruckendes Bauwerk. Sie soll eine der bedeutendsten gotischen Kirchen Frankreichs sein. Viele Jahrhunderte wurden hier die französischen Könige gekrönt.
Hier ein Foto mit blauem Himmel.
Das Foto finde ich besonders eindrucksvoll
Wir hatten an einem Tag strahlenden Sonnenschein und am anderen Tag, so von allem etwas.
Die Kathedrale ist natürlich schon ein ganz besonderes Fotomotiv.
Wir haben die Kathedrale von außen und von innen bewundert. Danach brauchten wir eine kleine Erfrischung bevor es dann weiter ging. Wir haben uns in eines der vielen Straßencafé gesetzt und das turbulente Leben um uns herum genossen.
Natürlich ist so ein Tag in einer neuen Stadt immer aufregend. Man kann viel erkunden und wir hatten nicht so viel Zeit. Das waren nun die ersten Bilder von Reims. Morgen zeige ich euch noch ein paar Fotos von unserem nächsten Tag in Reims
Eigentlich habe ich meinem Blogbeitrag vorbereitet und wollte über den Garten und was schon alles anfängt zu spriessen, schreiben. Aber dann war da noch die Überlegung, was gibt es heute zu essen. Da einem doch so langsam das Fernweh überkommt, dachte ich eine Fischsuppe wäre jetzt nicht schlecht. Die Überlegung was haben wir noch da? Reicht es für eine leckere Fischsuppe a la Bouillabaisse? Nun gut, alles war da, für eine Fischsuppe a la Sylvie. Ich koche immer sehr spontan. Selten nach Rezept.
Genauso spontan, dachte ich mir, wäre das doch etwas für meinen Blog. Die Bilder sind jetzt nicht so besonders. Die habe ich schnell noch vor dem Essen mit meinem Smartphone gemacht
Also gibt es heute eine Fischsuppe a la Sylvie und dazu eine Rouille a la Sylvie und ein französisches Landbrot.
Eine Rouille ist eine sämige Sauce, die man in Frankreich zu einer Bouillabaisse oder zu anderen Fischgerichten isst. Dazu gab es einen deutschen Rose. Leider habe ich unser Weinregal immer noch nicht mit Weisswein aufgefüllt.
Vielleicht interessiert ihr euch für das Rezept.
Da ich spontan koche, habe ich zuerst einmal versucht alle Zutaten aufzuschreiben. Und es ist mir auch gelungen, nichts zu vergessen.
Also los geht es:
Für 4 Personen
1 rote Zwiebel
7 Knoblauchzehen
3 Möhren
3 Kartoffeln
Olivenöl, ich benutze immer nur spanisches Olivenöl, es geht natürlich jedes andere gute Olivenöl
5 geschälte, gehackte Tomaten, oder gehackte Tomaten aus der Dose
400 ml frische Fischbrühe, oder aus dem Glas, es geht auch mit Gemüsebrühe
200 ml Rosewein, Weisswein geht natürlich auch
Fischfilet nach Wahl, auch die Menge für 4 Personen müssst ihr selbst entscheiden, bei mir gab es Victoriabarsch und Rotbarsch, am besten einen Fisch der etwas fester ist
6 große Miesmuscheln, es gehen auch kleine Miesmuscheln, da würde ich nur die Menge erhöhen
12 große Garnelen, roh und ohne Schale , natürlich geht es auch mit Schale
frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
Meersalz gemahlen
zerstossenen Fenchelsamen
frischen Thymian, es geht auch getrockneter Thymian
2 Lorbeerblätter
3 Streifen von einer Orangenschale
ein Tütchen gemahlenen Safran, ich nehme immer spanischen Safran, den ich auf dem Markt beim Gewürzhändler kaufe
4 Esslöffel gute Mayonnaise oder selbstgemachte Mayonnaise
Zuerst die Zwiebeln schälen, vierteln und in dünne Streifen schneiden. Dann die Knoblauchzehen schälen und in Streifen schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Mit der Menge ist das so eine Sache. Ich mache es immer nach Gefühl. Es sollte schon reichlich Olivenöl sein. Auf jeden Fall muss der Boden des Topfes gut bedeckt sein. Die Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, den frisch gestossenen Fenchelsamen langsam im Topf dünsten. Den Wein dazugeben. Kurz aufkochen. Die geschälten und in Scheiben geschnittenen Möhren, sowie die geschälten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln dazugeben. Das ganze dann mit der Brühe auffüllen. Den Lorbeer, die Orangenschale und den frischen Thymian dazugeben. Die Hälfte des Safran auch beigeben. Salzen und pfeffern. Dann bei schwacher bis mittlere Hitze mit Deckel köcheln, bis die Kartoffeln und Möhren weich werden, sie sollten aber noch Biss haben. Also nicht zu weich kochen. Am besten nimmt man festkochende Kartoffeln. In der Zwischenzeit den Fisch in mehrere Stücke schneiden. Größe ist nach Belieben. Wenn die Möhren und Kartoffeln soweit wie beschrieben fertig sind, kommt der Fisch dazu. Immer den Fisch mit der längsten Garzeit, zuerst in die Suppe legen. Dann nach und nach die Garnelen und die Muscheln beifügen und leicht köcheln, bis der Fisch fertig gegart ist. Wenn euch die Flüssigkeit zu wenig wird, fügt einfach noch etwas Wein oder Wasser hinzu.
Für die Rouille nehme ich die Mayonnaise, füge die Hälfte des Safrans und den frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer dazu, salzen und das ganze umrühren. Dann, wenn die Fischsuppe fertig ist, nehme ich etwas Flüssigkeit ab und mische sie unter die Mayonnaise.
Eine Rouille a la Sylvie und französisches Landbrot.
Fertig. Die Fischsuppe a la Sylvie in tiefen Tellern servieren, die Rouille a la Sylvie und das französische Landbrot dazu. Mit einem Wein als Begleiter. Sie schmeckt einfach köstlich. Oh lá lá und bon appétit
Die Fischsuppe kochen ging schneller als das Verfassen des Blogbeitrags. Hi…
Damit euch auch das Fernweh überkommt………
Das Foto habe ich im alten Hafen von Biarritz aufgenommen. Wir haben in einem typischen französischen Hafenlokal gesessen. Es gab Muscheln und dazu einen kalten Weisswein. Und ein toller Ausblick.
Diesen wunderschönen Sonnenuntergang haben wir ganz romantisch an unserem Hochzeitstag in Biarritz erlebt.
Auf das wir alle bald wieder reisen können, habt eine schöne Zeit und bleibt gesund