Wenn ich morgens durch den erfrorenen Garten gehe, wirkt er wie verzaubert. In der Nacht hat der Frost alles mit kleinen Kristallen überzogen. Ich kann meinen Atem sehen, es ist klirrend kalt. Ganz vorsichtig scheint die Sonne durch die Bäume.
Da stehen sie, die Winterschönheiten. Sie sind so erfroren, dass ich das Gefühl habe, wenn ich sie anfasse, zerfallen sie zu kleinen Eiskristallen.
Die Hortensien sind zur jeder Jahreszeit bemerkenswerte Pflanzen.
Wenn sie im Sommer ein Blütenmeer sind, so schön sind sie doch auch im Winter anzusehen, wenn der Frost aus ihnen Winterblumen macht.
Als ob Kunst nicht auch Natur wäre und Natur Kunst. – Christian Morgenstern-
Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie die Natur aus allem ein kleines Kunstwerk macht. Man muss nur mit offenen Augen durch die Natur gehen.
Ich konnte mich nicht entscheiden, so sind es heute ein paar Fotos mehr geworden. Habt eine schöne Zeit und bleibt gesund.
Letzte Nacht hatten wir Frost. Wie schön es aussieht, wenn alles mit Eiskristallen überzogen ist. Ich bin dann auch gleich mit der Kamera durch den Garten gegangen und habe einige Fotos gemacht. Ich wollte dabei auch gleich meine neue Kamera ausprobieren.
Endlich schien die Sonne. Es war klar und über mir ein strahlend blauer Himmel. Nach den grauen Tagen, ist es fantastisch die Sonne mal wieder zu spüren. Ich fühle mich dann wieder voller Tatendrang.
Nach einiger Zeit ließ die Sonne wieder alles schmelzen.
Beim fotografieren hörte ich auf einmal lautes Geschnatter. Immer geht mein Blick nach oben, wenn ich die Wildgänse höre. Ich sehe den Gänsen gerne nach und manchmal denke ich, könnte man doch mit ihnen fliegen.
Das ist mein Versuch sie zu fotografieren. Leider hatte ich nicht das richtige Objektiv. Aber man kann doch erkennen, das es Wildgänse sind. Auch sieht man den wunderschönen blauen Himmel von heute. Es kommt auch vor, das ich schnell ins Haus laufe, sobald ich sie kommen höre, um dann meine Kamera zu holen. Und immer hoffe ich, das das richtige Objektiv drauf ist.
Die kleinen blauen Vögel sitzen das ganze Jahr im Kirschbaum. In ihrem früheren Leben waren sie mal eine Lichterkette. So für heute war es das.
Eine Rose blühte bis zum Neujahrstag noch in meinem Garten. Ich nenne sie meine Dezemberrose.
Es ist die Kletterrose „Parade“. Wie herrlich sie im Sommer blüht.
Und das sie jetzt noch einmal blüht ist sehr schön. Die kleine Blüte hat mich eine kurze Zeit lang in den dunklen und kurzen Tagen erfreut. Sie duftet auch und erinnert an den Sommer.
Und obwohl es vor ein paar Tagen Frost gab, hielt die Rose durch. Am zweiten Weihnachtstag hat es geschneit. Es war nicht wirklich viel und blieb auch nicht lange liegen.
Am Neujahrstag, bei starkem Wind, verlor die kleine Rose ihre Blütenblätter.
So ist das mit der Natur, sie zeigt uns immer wieder ihre Vergänglichkeit. Aber im selben Augenblick auch ihren Neubeginn. -sylvie.n-
Die nächsten Rosenbilder werden wohl aus meinem Archiv sein. Denn bis zum Sommer ist es noch eine lange Zeit. Naja lange Zeit, sie wird wohl wie im Flug vergehen. Bis dahin wird so einiges passieren und ich werde viel zu schreiben haben. Bis bald und bleibt gesund.
Im Garten wird es nie langweilig. Jetzt ist schon November und es blühen immer noch einige Rosen.
Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist, und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt. –Marc Aurel-
Ist das Jahr nicht schnell vergangen? Es ist November und für mich ist im November das Jahr gefühlt schon vorbei. Das Jahr hat ja noch ein paar Tage und damit auch Zeit um sich Gedanken über das vergangene Jahr zu machen. Es hatte viele schöne Tage, auch stressige Tage, nachdenkliche Tage. Es war kein schlechtes Jahr.
Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns genug Zeit nehmen. -John Donne-
Die Tropfen, die morgens in Blüten schimmern, sind Tränen, die Nachts der Mond vergießt. –Ketschua Lyrik-
Herbststimmung im Garten.
Lebe die Jahreszeiten wie sie kommen. Atme ihre Luft, trinke ihre Getränke, schmecke ihre Früchte und überlasse dich ihren Einflüssen. -Henry David Thoreou-
Ich bin gespannt, ob es auch noch eine Dezemberrose geben wird.
Morgen machen wir ein paar Tage Urlaub. Wir fahren in den Norden, Seeluft schnuppern. Ich freue mich auf entspannte Tage. Euch wünsche ich auch noch eine schöne und entspannte Woche und bleibt gesund.
Ein Garten ohne Rosen, ist wie Champagner ohne Perlen. -sylvie.n-
Der Herbst steht vor der Tür. In meinem Rosengarten blühen im Moment einige Rosen wunderschön. Ich nenne sie Septemberrosen. Jetzt merkt man den kommenden Herbst. Die Tage werden kürzer. Die Nächte kälter. Die ersten Blätter fallen von den Bäumen. Ist es dann nicht wunderbar in den Garten zu gehen und die Rosen blühen, sie erinnern an den Sommer.
Das ist die Edelrose Focus. Wenn sie blüht leuchtet sie in ihrer lachsrosa Farbe. Auch wenn die Tage nicht so hell sind, strahlt sie schon von weitem. Sie ist eine tolle Rose.
Da es in unserem Sommer hier viel geregnet hat, haben die Rosen etwas gelitten.
Die Rose Focus duftet nicht so stark. Ich habe festgestellt, dass viele Menschen zuerst an einer Rose riechen. Es wird wohl von einer Rose erwartet, dass sie duftet. Wenn ich mir eine neue Rose aussuche, gehe ich zuerst immer nach ihrem Äußeren. Wenn sie dann noch duftet ist es schön, aber nicht wichtig. Unter meinen 50 Rosensorten gibt es viele die duften, die eine mehr, die andere weniger. Und wenn alle Rosen blühen und der Duft durch den Garten zieht, ist es schon berauschend.
Leider habe ich gar keinen Platz mehr für eine neue Rose. Aber immer wenn ich durch die Gärtnereien gehe, möchte ich eine mitnehmen. Ich glaube sie wispern mir zu, nimm mich mit. Es gibt so viele traumhafte und bezaubernde Blumen. Die Rose ist für mich immer noch die Schönste.
Schönheit heißt nicht perfekt zu sein. Schönheit ist das, was man mit Liebe betrachtet. -sylvie.n-
Draußen dämmert es schon. Vielleicht gibt es morgen noch einmal einen schönen Spätsommertag. Denn der Herbst beginnt erst am 22. September und ich hoffe doch auf einen wundervollen Herbst. Ich mag den Herbst, mit seinen tollen Farben, seiner besonderen Stimmung.
So, ich wünsche Euch eine wunderschöne neue Woche und bleibt gesund.
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken. -Novalis-
Schmetterlinge sind wunderbar. Sie sind nur nicht leicht zu fotografieren. Aber mit viel Geduld gelingt es dennoch.
Das ist ein Distelfalter. Er war ein gutes Model.
Er saß die ganze Zeit auf einem patagonischen Eisenkraut und liess sich fotografieren.
Aber irgendwie sieht er grimmig aus, dabei hat er keinen Grund, denn er ist doch wunderschön.
Hier schaut er mir direkt in die Augen. Als ob er sagen wollte, schön, dass du da bist und dich für mich interessierst.
Der Distelfalter hält es nicht lange an einer Stelle aus, denn die Distelfalter sind Wanderfalter. Sie sind fast auf der ganzen Welt zu Hause. Den Winter hier bei uns mögen sie nicht so. Und wie man sieht, bevorzugen sie nicht nur Disteln. Gerne nehmen sie auch den Nektar von Brennnesseln. Er ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Schmetterling.
Hier bei uns sieht man die Distelfalter bis Mitte Juli.
Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. -Hans Christian Andersen-
Vielleicht bekommen wir nächstes Jahr noch einmal Besuch von einem Distelfalter.
Du kannst Kreativität nicht aufbrauchen. Je mehr du sie benutzt, desto mehr hast du von ihr. -Maya Angelou-
Wenn ich einen Spruch finde, der mir gefällt, schreibe ich ihn sofort auf. Und wenn ich ihn dann brauche, schaue ich mir an wer sich hinter diesem Spruch verbirgt. Und auch diesmal war ich beeindruckt, von der Persönlichkeit die hinter diesem Spruch steht. Maya Angelou war eine US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin. Es lohnt sich über sie zu lesen.
Diese Hängelampe entkam meiner Kreativität nicht.
Vor einigen Jahren, oder vielleicht sind es auch mehr Jahre. Unser Geschmack hatte sich gerade geändert. Wir hatten genug von Weichholzmöbeln und Häkelgardinen. Damals wurde Chrome, Glastisch, schwarz und weiß modern. Und diese zwei Hängelampen kamen ins Haus. Sie hingen über unserem Esstisch aus Glas und Chrom. Naja, wie das so ist, veränderte sich nach Jahren wieder einmal der Geschmack. Die Lampen mussten weg. Wir haben sie aber noch behalten und gedacht, vielleicht können wir sie noch einmal verwenden. Also kamen sie in den Keller. Aber was einmal im Keller verschwunden war, war dann auch tatsächlich verschwunden. Wir sahen sie nur noch selten und sie gerieten in Vergessenheit.
Vor zwei Jahren dann, der Keller wurde mal wieder aufgeräumt, waren die Lampen immer noch da. Nur hat das lange Liegen im Keller seine Spuren hinterlassen. Was machen wir mit den Lampen? Auf den Müll? Irgendwie konnte ich sie nicht wegwerfen. Dann hatte ich eine Idee. Sie kommen in den Garten. Irgendetwas wird mir schon einfallen.
Da wir noch Deko-Ständer hatten, kam mir die Idee, ich stelle sie auf den Kopf in einen Ständer. Blumen rein und fertig.
Dann habe ich versucht das Loch zu schließen um Wasser hinein zu tun. Als Vogeltränke, oder einfach nur mit Schwimmkerzen schmücken. Einen Abend schaute ich so auf meine Hängelampen und da kam mir die Idee.
Ich mache Springbrunnen aus den Lampen. Und dann ging es los. Ich habe überlegt, was brauche ich dazu. Einen kleine Pumpe, Silikon, fertig. Ging ganz einfach und nach ein paar Tagen waren meine zwei Springbrunnen fertig. Noch etwas dekoriert. Sie sahen wirklich schön aus.
Das ist jetzt zwei Jahre her. Dieses Jahr sah das innere der Lampen nicht mehr so gut aus. Das Wasser und die Algenbildung haben sie nicht schöner aussehen lassen und da ich auch Steine reingelegt habe, waren sie doch leicht verkratzt.
Vor zwei Wochen kam mir die Idee, jetzt muss Farbe her. Da ich, wie so oft spontan bin, habe ich meine Acrylfarben, die ich eigentlich zum malen benutze, herausgeholt. Mit den Farben habe ich die Innenseite der Lampen bemalt. Natürlich vorher saubergemacht, abgeschmirgelt und entstaubt.
Allerdings war mir klar, das hält nicht lange. Ein Klarlack musste her.
Also habe ich mir Bootslack gekauft und die Lampen damit überstrichen. Vier mal, nach Anleitung. Und jetzt sehen sie einfach toll aus. Es hat ein paar Tage gedauert bis sie trocken waren.
Ein Brunnen steht auf der Terrasse am Haus.
Der andere auf unsere hintere Terrasse. Ich liebe das Geräusch von plätschernden Wasser. Es hat so etwas Beruhigendes.
Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in Dir schwingt. -Buddha-
Mal sehen, was mir als nächstes so einfällt. Gerade kommt doch die Sonne wieder ein bisschen raus. Nach den wirklich schönen Tagen, gab es wieder einen Dämpfer mit viel Regen und Unwetter. Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend eine kreative neue Woche und bleibt gesund.
Schade…..dieses Jahr ist der Frühling besonders kalt und regnerisch. Ich merke schon, wie ich so langsam nach draußen möchte. Es ist doch einiges zu tun im Garten. Wenn man dem Wetterbericht glauben kann, wird es ab morgen wärmer. Da ich immer positiv denke, glaube ich mal, das es so sein wird.
Für die Kräuter wird es auch so langsam Zeit, dass es wärmer wird.
Das ist Salbei, den habe ich schon viele Jahre. Er hat den starken Frost vom letzten Winter gut überstanden. In der Küche benutze ich Salbei zu Fisch und Lammfleisch.
Der Klassiker in der italienische Küche ist natürlich Saltimbocca alla Romana. Übersetzt heißt es: „Spring in den Mund“ Saltimbocca, das ist Kalbfleisch, luftgetrockneter Schinken und frischer Salbei.
Meine Kräutergalerie an der Hauswand.
In der mediterranen Küche darf der Thymian nicht fehlen. Für mich gehört er in eine gute Tomatensauce.
Hier wächst der Thymian im Beet.
Es wird wirklich Zeit, dass die Sonne scheint. Nicht nur die Kräuter können die Sonne gut gebrauchen. Französischer Estragon ist dabei. Ich mag den besonderen Geschmack vom Estragon. Ich benutze ihn zum Grillen, für Saucen, und besonders zu frischen Pilzen. Und die Pimpinelle, auch kleiner Wiesenkopf genannt, gehört schon seit Jahren zu meinen Kräutern. Sie hat noch viele andere Namen, Drachenblut, Braunelle und viele mehr. Sie ist unter anderem reich an Vitamin C. Man kann sie nicht gut trocknen. Sie schmeckt gut zu Salaten, in Kräuterbutter, im Quark und zu frischen Suppen.
Das ist die Blüte der Pimpinelle, sie ist auch essbar. Die Pimpinelle gehört zu den sieben Kräutern der Frankfurter grünen Sauce.
In meinem Kräutertopf sind Majoran, Lavendel und Rosmarin und Oregano. Aus Thymian, Rosmarin und Bohnenkraut mache ich Kräuter der Provence. Allerdings füge ich auch manchmal Oregano Lavendel und Fenchelsamen dazu.
Ich benutze Kräuter der Provence zu Lamm, französische Ragouts, und Gemüsegerichten.
Das hier oben ist Bohnenkraut.
Rosmarin gehört zu meinen Favoriten. Zu Fleisch, Fisch, Gemüse, zum Grillen. Diesen Winter hatte der Rosmarin es schwer durchzukommen. Aber er ist noch da und wird sich im Sommer wieder erholen.
Die Zitronenmelisse vemehrt sich im Garten von alleine. Eigentlich überall. Da muss ich aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Aber die Bienen lieben die Melisse. Genauso wie sie die Minze lieben.
Und noch schneller geht es bei der Minze. Sie meint der Garten gehört ihr alleine. Die Zitronenmelisse und die Minze benutze ich für Getränke. Auch in die Kräuterbutter mische ich sie dazu.
Meine hängenden Kräuter. Estragon und Oregano.
Olivenkraut
Natürlich darf der Basilikum nicht fehlen. Zwei andere Sorten Basilikum stehen noch im Gewächshaus. Ich hoffe, ich kann sie bald nach draußen holen. Ich denke ja, morgen ist es soweit. Wer Oliven mag, der wird das Olivenkraut auch mögen. Es eignet sich für Pesto, mediterrane Nudelgerichte und vieles mehr. Man muss seinen herben Geschmack mögen. Zu Pilzen schmeckt es ausgezeichnet.
So, das war ein kleiner Rundgang durch meinen Kräutergarten. Eins noch. Ich habe immer eine Vase mit frischen Kräutern in der Küche stehen.
Wenn ich daran vorbei gehe, muss ich meine Nase reinstecken. Es riecht nach Sonne und nach der mediterranen Küche. Dann macht einem dieses miese, kalte und nasse Wetter nichts mehr aus.
In Erwartung, dass morgen die Sonne scheint, wünsche ich euch jetzt schon mal ein sonniges und warmes Wochenende. Bis dahin und bleibt gesund.