Von Bienen und Blüten

Ohne Blumen keine Bienen, ohne Bienen kein Leben. -Beat Jan-

Heute ist der internationale Tag der Bienen. Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, wie wichtig Bienen für uns sind.

Als unsere Obstbäume blühten, konnte man es überall summen hören.

Und jetzt, wenn ich durch den Garten gehe, sehe ich wie fleißig die Bienen waren.

Wenn man die Möglichkeit hat, kann man in seinem Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon mit bienenfreundlichen Blumen etwas für die Bienen tun..

Die Bilder sind vom letzten Jahr aus unserem Garten.

Das sieht nach einem bunten Angebot für die Bienen aus.

In unserem Garten tummeln sich viele unterschiedliche Bienenarten.

Das sind ein paar Impressionen von den Bienen aus unserem Garten.

Das Fenster öffnen
und eine Biene aus dem Zimmer lassen –
ist das vielleicht nicht Glück?           -chinesisches Sprichwort-

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und bleibt gesund

Päonie

Auch wenn das Wetter nicht wirklich frühlingshaft werden will, gehe ich zwischen zwei Regengüssen in den Garten. Ich versuche seit über 2 Wochen Blumensamen im Gewächshaus vorzuziehen. Aber es ist so kalt, dass sie nicht werden wollen. Ich hoffe immer noch, dass es mir gelingt sie raus zu locken.

Vor etwa 15 Jahren habe ich diese Pfingstrose als kleines Stämmchen gekauft. Es hat glaube ich ein oder zwei Jahre gedauert, bis sie zum ersten mal geblüht hat. Aber dann war auf sie Verlass. Jedes Jahr hat sie so um die 10 Blüten. Sie ist im Frühling ein echter Hingucker. Sie strahlt mit der Sonne um die Wette. Naja, mit der Sonne ist es im Moment nicht so gut bestellt. Und vom Wonnemonat Mai sind wir hier noch weit entfernt. Aber die Frühlingsblüher blühen wunderschön und auch die Obstbäume haben geblüht. Sie ist jedes Jahr ein wunderbares Motiv für die Kamera. Von der Knospe bis zur Blüte.

Hier öffnen sich langsam ihre Blüten.

Wenn sie ihre Blüten vollständig öffnen, dann strahlt sie mit der Sonne um die Wette.

Blumen sind das Lächeln der Erde. -Ralph Waldo Emerson-

Da es ja im Moment viel regnet, gehören die Regenbilder natürlich auch dazu.

Besucher hat die Pfingstrose auch. Es ist für die kleine Biene eine große Herausforderung.

Auch der Trauer-Rosenkäfer kommt zu Besuch. Den Käfer sehe ich hier sehr selten.

Und dann kommt die Zeit wo sie verblühen. Durch den Regen und starken Wind sind sie dieses Jahr etwas schneller verblüht.

Das Bewusstsein der Vergänglichkeit macht uns klar, das wir jeden kostbaren Moment nutzen müssen. -Dalai Lama-

Gestern habe ich mir noch eine Pfingstrose gekauft. Eine weiße, mit kleineren Blüten. Nächstes Jahr werden sie sicher um die Wette blühen.

Hinter der Päonie steht mein Olivenbaum. Ich habe ihn aus dem Gewächshaus geholt, da es keinen Frost mehr gibt. Er wird bald blühen und die Bienen brauchen doch auch etwas Arbeit. Die neue Pfingstrose hat drei Knospen, vielleicht blüht sie auch noch.

Das ist nur eine kleine Auswahl an Fotos von meiner Pfingstrose. Vielleicht doch nicht so klein. Wenn ich nach draußen schaue, gibt es gerade mal wieder ein Gewitter. Vielleicht ist das Wetter bei Euch auch so schlecht und ihr bekommt beim Ansehen meiner Bilder ein kleines Lächeln aufs Gesicht. Ich wünsche Euch eine schönen Abend und bleibt gesund.

Wenn ihr auf die Bilder klickt, werden sie größer……

Bald beginnt wieder mein Rosentraum

Es wird nie rote Rosen regnen. Wenn wir mehr Rosen wollen, müssen wir mehr Rosen pflanzen. -George Eliot-

Der Spruch passt genau zu mir und auf meinen Garten. Ich habe in meinem Garten 50 Rosenstöcke. Ja wirklich, ich habe sie gerade noch einmal gezählt. Bin selbst überrascht, dass es doch so viele sind, die im Laufe der Zeit ihren Platz in meinem Garten gefunden haben.

Ich bin mit meinem Fotoapparat durch den Garten gegangen und habe die ersten Knospen gesucht und entdeckt.

Die Kletterrose Parade ist ein richtiges Blühwunder. Dieses Bild ist vom letzten Sommer.

Das ist die englische Rose Munstead Wood. Ihren Namen hat die Rose von dem Garten der Gartengestalterin und Autorin Gertrude Jeckyll. Sie lebte von 1843 bis 1932. Geboren ist sie in London und gestorben in Munstead Wood. Unter anderem fotografierte und gärtnerte sie.

Das ist meine Kletterrose Santana. Sie steht am Rosenbogen. Im Sommer 2017 hat der erste Rosenbogen, den wir aufgestellt haben, einen starken Sturm nicht überlebt. Und die in voller Blüte stehende Rose samt Rosenbogen ist komplett umgekippt. Es war ein schlimmer Anblick. Ich habe die Rose bis auf 15 cm gekürzt. Ein neuer, sehr stabiler Rosenbogen wurde angeschafft. Seit dieser Zeit steht sie wieder jedes Jahr in voller Blüte und kein Sturm konnte ihr bis heute etwas anhaben. Ich hoffe, das bleibt auch so.

Ein Garten ohne Rosen ist wie Champagner ohne Perlen. -sylvie.n-

Wenn ich sehe, wie die Rosen jetzt ihre Blätter bekommen, freue ich mich schon auf ihre ersten Blüten.

Bis dahin ist es noch etwas Arbeit, aber die Blühfreuden der Rosen entschädigen mich dafür. Ich habe die Rosen beschnitten und ausgedünnt. Jetzt muss ich sie noch düngen. Auch die ersten Läuse haben sich schon eingefunden. Aber da ich für die Rosen keine Art von Gift benutze, freuen sich die Marienkäfer und Ohrenkneifer über die Läuse.

Die schöne weiße englische Rose hat den Namen Winchester Cathedral.

Wenn es zu viel Läuse werden, nehme ich mir eine Sprühflasche und sprühe sie ab. Zur Stärkung der Blätter benutze ich Lebermoosextrakt. Und gegen echten Mehltau mische ich Milch mit Wasser im Verhältnis 1:9 und besprühe damit die Blätter.

Die Rose Lila Wunder habe ich auf einem Rosenfestival mitgenommen. Alle 2 Jahre findet in Lottum in den Niederlanden das Rosenfestival statt. Der ganze Ort ist dann mit Rosen geschmückt. Es ist einfach wunderschön.

Das ist die Rose Flashlight. Ich habe sie von Freunden geschenkt bekommen. Auch sie ist ein großes Blühwunder. Sie steht bei uns im Vorgarten und ist im Sommer ein richtiges Highlight.

So, jetzt gehe ich noch einmal in den Garten. Ich nutze die Zeit bis der Sturm beginnt. Hier bei uns gibt es die Warnung vor Orkanböen. Es will nicht wirklich Frühling werden.

Am nächsten Wochenende soll es wärmer werden. Es ist doch langsam Zeit für wärmeres Wetter. Bis dahin und bleibt gesund.

Schnelle Tomatensuppe

Ab geht`s in den Garten

Endlich ist das Wetter ein bisschen frühlingshaft. Ich habe vor ein paar Tagen so richtig mit der Gartenarbeit begonnen. Die Sonne scheint, es ist morgens noch recht frisch und es duftet nach Frühling.

Ich liebe die Gartenarbeit. Wenn ich einmal angefangen habe, dann bin ich nicht mehr zu bremsen.

Allerdings sollte das Essen nicht zu kurz kommen. Da gibt es heute meine schnelle Tomatensuppe.

  • 6-8 Tomaten je nach Größe
  • es geht auch mit Gemüsetomaten
  • oder auch Tomaten aus der Dose
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 5 Knoblauchzehen
  • frische Kräuter: Thymian, Rosmarin, Liebstöckel, Petersilie, Majoran
  • Olivenöl
  • Cherry
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitrone
  • flüssiger Honig
  • 2-4 Scheiben Graubrot
  • 250g Schafskäse

Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Den Staudensellerie würfeln. Knoblauch klein hacken

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, dann die Zwiebeln, den Sellerie und den Knoblauch darin andünsten. Ruhig ganz leicht anbraten, damit ein paar Röstaromen entstehen. Dann mit einem guten Schuss Cherry ablöschen.

Wenn der Cherry leicht reduziert ist, die geschälten und in Würfel geschnittenen Tomaten dazu geben. Wenn ich nicht genug frische Tomaten zu Hause habe, gebe ich noch Tomaten aus der Dose hinzu. Kurz aufkochen lassen und dann gebe ich 1/2 Liter dazu. Je nach Konsistenz kann man auch etwas mehr Wasser dazu geben. Die Suppe auf mittlere Hitze köcheln lassen. Pfeffer und Salz dazugeben. Die Menge muss so jeder nach seinem Geschmack dazugeben. Dann gebe ich die ganzen Kräuter in die Suppe und lasse sie bis zum Schluss mit köcheln. Etwa so 20 Minuten. Wenn die 20 Minuten vorbei sind, nehme ich die Stängel der Kräuter, also das was noch übrig ist, wieder aus der Suppe raus.

Mit dem Pürierstab püriere ich die Suppe, bis sie schön sämig ist. Nun setze ich sie wieder bei kleiner Flamme auf den Herd und gebe frischen Zitronensaft dazu. Ich drücke die Zitrone ein bisschen aus. Es sollte nicht zu viel sein. Aber die Zitrone gibt den Tomaten nochmal einen schönen intensiven Geschmack. Dann gebe ich 1 Esslöffel Honig dazu. Die Suppe umrühren und abschmecken. Den Honig kann man nach Bedarf weniger oder etwas mehr dazugeben. Und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit habe ich das Brot in Würfel geschnitten und in Olivenöl kross angebraten. Den Schafskäse in Würfel geschnitten.

Dann die Suppe in Teller gefüllt und die Croutons und den Schafskäse dazugegeben.

Fertig

Die Croutons sind wohl ein bisschen kross geworden. Aber das macht nichts, sie waren schön knusprig.

Die Suppe ist sehr vielseitig. Man kann sie auch mit Reis und ein paar Garnelen zubereiten. Auch mit Thunfisch schmeckt sie sehr gut. Und herzhaft mit angebratenem Speck oder eine Chorizo dazugeben. Also alles ist möglich.

Dann ging es wieder in den Garten. Heute war es etwas kühler als gestern. Aber gut gestärkt ging es frisch ans Werk.

Das ist aus meiner alten Gartenbank geworden.

Im Sommer wird sie eingewachsen sein.

Am Abend noch ein bisschen die letzte Sonne genießen und dazu ein kleines Radler.

Salud

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und bleibt gesund.

Selbst ist die Frau

Das Leben beginnt an dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. -chinesisches Sprichwort-

Das ist unsere alte Gartenbank. Wie lange sie schon in unserem Garten steht, weiß ich nicht. Bestimmt über 10 Jahre. Letztes Jahr haben wir sie noch repariert. Aber dieses Jahr fällt sie doch so langsam auseinander. Da ich Bänke im Garten mag, war es klar, es muss eine neue Bank her.

Nun ist es heute nicht so einfach, loszufahren um sich eine Bank zu kaufen. Also ab ins Internet. Da habe ich dann meine Bank gefunden. Bestellt und nach 2 Tagen war sie da. Jetzt ist es eine reine Holzbank. Sie soll an die selbe Stelle, wie unsere alte Bank. Aber da sie aus Holz ist, wollte ich sie nicht direkt auf das Gras stellen. Naja, Gras ist übertrieben. Es ist eher eine Wiese, mit viel drin was blüht. Also muss ich mir was überlegen. Terrassenplatten war meine Lösung. Wo bekomme ich jetzt Terrassenplatten her und was man sonst noch so braucht. Im Baumarkt, natürlich. Also spontan hin. Ach ja, geht nicht. Aber ehrlich, jetzt einen Test machen und dann einen Termin im Baumarkt um einzukaufen, dazu hatte ich keine Lust. Da gibt es ja noch click und collect!!!!!! Also klicken und einsammeln. Wir haben in unsere nähe drei Baumärkte und einer davon bietet click und collect an. Im Internet habe ich alles rausgesucht, bestellt, bezahlt und am nächsten Tag um11 Uhr abgeholt. Aber wir wissen alle, selbst einkaufen ist doch am besten. Geht leider nicht. Das war eine gute Alternative. Und das klicken und einsammeln hat gut funktioniert.

Mein Arbeitsmaterial.

Los ging es. Erstmal ausgemessen, dann die Grasnarbe ausgehoben.

Dann habe ich es verdichtet. Danach habe ich eine Schicht Kies draufgelegt und mit Sand aufgefüllt.

Unsere Hündin musste doch auch einmal nachschauen was hier los ist.

Alles dabei, Wasserwaage, Gummihammer. So, die Steine liegen schon. Noch mit Sand verfugt und fertig.

Ich habe keine Randsteine benutzt. Die Fläche wird nicht häufig belastet, da gehe ich davon aus, dass es auch ohne Randsteine funktioniert.

So fertig.

Heute habe ich nochmal eingeschlämmt. Und meine Hortensien habe ich daneben gestellt. Ich freue mich, wenn sie in voller Blüte stehen.

Schön, das das Wetter etwas besser wird. Es ist zwar noch kalt, aber die nächsten Tage soll es wärmer werden. Es muss noch einiges im Garten getan werden.

Ein Garten kann eine Welt für sich werden,
dabei ist ganz gleich, ob dieser Garten groß oder klein ist. -Hugo von Hoffmannsthal-

Ich finde, es gibt nichts was man nicht machen kann. Man muss es nur versuchen. Vielleicht ist es nicht immer perfekt, aber ein Versuch ist es Wert. In diesem Sinne habt einen schönen Abend und bleibt gesund.

Frühlingsanfang

Das wunderbare am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht. -Jean Paul-

Ich bin dieses Jahr besonders ungeduldig. Nach dem für mich immer viel zu langen Winter, kann ich es besonders in diesem Jahr gar nicht erwarten, endlich nach draußen zu kommen. Das Wochenende hatte so wenig mit Frühling zu tun. Sonne, Wolken, Regen, Schnee, Hagel, von allem etwas. So richtiges Aprilwetter.

Gestern bin ich durch den Garten gegangen und habe ein paar Fotos gemacht. Was bei dem starken Wind schon eine Herausforderung war.

Eine kleine Blüte im Frühling, mehr braucht es nicht, um ein Lächeln ins Herz zu zaubern. -sylvie.n-

Es sieht so aus, dass diese Woche schon die Obstbäume anfangen zu blühen. Wir haben einen Kirschbaum mit süßen Kirschen, den wir immer vor den Vögel schützen, aber sie sind meistens schneller. Ich hoffe, dass sie dieses Jahr etwas für uns übrig lassen. Einen Mirabellenbaum der Sorte „Mirabelle von Nancy“. Da hat sich letztes Jahr der Pflaumenwickler breit gemacht. Hoffentlich kann ich ihn mit natürlichen Mitteln weglocken kann.

Zwei Pflaumenbäume die Sorte „Fidelia“, das ist eine Riesenpflaume.

Einen Apfelbaum, der Sorte „Breaburn“. Und zwei Apfelbäume von der Sorte „Rebella“. Diese Sorte ist nicht so bekannt. Er ist kein Lagerapfel. Man kann ihn gleich vom Baum essen. Er schmeckt süss-säuerlich und ist sehr saftig. Bei den Apfelbäumen hatten wir letztes Jahr eine tolle Ernte. Davon gab es dann Apfelmarmelade, Apfelkompott und Apfellikör.

Links das ist Knospe vom Apfelbaum Rebella Rechts vom Pflaumenbaum Fidelia
Links das ist die Knospe vom Kirchbaum

Rechts die Knospe vom Mirabellenbaum

Ist es nicht erstaunlich wie schnell die Natur aufblüht.

Man kann dabei zusehen, wie es immer grüner wird. Die nächsten Tage überspringen wir den Frühling und es wird gleich Sommer. Hier bekommen wir Temperaturen über 20 Grad. Das ist schön, also die Gartenmöbel fertigmachen und raus in den Garten. Ich werde die Tage genießen. Aber das bedeutetet auch, jetzt geht die Gartenarbeit so richtig los. Auch darauf freue ich mich schon.

Jetzt kommt Farbe in den Garten.

Diese Frühlingsblumen warten darauf, dass ich sie einpflanze.

Die Liebe zur Gartenarbeit ist ein Same, der einmal gesät nie wieder stirbt, sondern weiter und weiter wächst; eine bleibende und immer voller strömende Quelle der Freude. -Gertrude Jeckyll-

Getrude Jeckyll war eine englische Autorin und Gartengestalterin. Sie lebte von 1843 bis 1932. Es lohnt sich einmal über sie nachzulesen.

Jetzt werde ich meine Freude zum Ausdruck bringen und mich in meinen Garten begeben.

Habt auch einen wunderschönen sonnigen Tag und bleibt gesund