Ich atme ein, ich atme aus

Ist dein Weg auch noch so schwer, versuche ihm mit einem Lächeln zu begegnen. -sylvie.n-

Heute haben wir nach zwei sehr stressigen Monaten einen Waldspaziergang gemacht. Ich habe die Waldluft tief eingeatmet und befreit ausgeatmet. Der Stress ist noch nicht vorbei, aber die drei Tage, an dem wir jetzt nichts getan haben, waren unheimlich gut. Keine Anrufe, kein unzufriedenes Jammern. Einfach mal nichts.

Gibt es guten Stress? Ich finde ja, den gibt es.

Aber es gibt auch den sehr belastenden Stress, der der einem nicht gut tut. An dem man aber nicht vorbei kommt, weil man sich verpflichtet fühlt. Morgen geht es weiter. Aber ich hoffe nur noch für ein paar Tage. Und dann wird es wieder ruhiger.

Der Wald gehört zu den besten Tankstellen, wo man seine Batterie wieder aufladen kann. – Ernst Ferstl –

Dadurch bin ich auch nicht mehr zum Schreiben gekommen. Aber ich bin guter Dinge, dass ich jetzt wieder die Zeit finden werde.

Ich liebe den Wald im Herbst. Und die Farben sind einfach wunderbar. Der Wald wirkt so beruhigend.

Wenn die Blätter sich verfärben, die Sonnenstrahlen wärmen, lange Spaziergänge im Wald, durch das bunte Laub streifen, Morgennebel über den Feldern, Spinnennetze glitzern in der Sonne: Es ist Herbst. -sylvie.n-

Ich bin im Herbst geboren. Bin ein Herbstkind. Ich mag die Melancholie, die über dem Herbst schwebt.

Ich wünsche euch noch eine entspannte Woche, bleibt gesund

Frühlingsanfang

Das wunderbare am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht. -Jean Paul-

Ich bin dieses Jahr besonders ungeduldig. Nach dem für mich immer viel zu langen Winter, kann ich es besonders in diesem Jahr gar nicht erwarten, endlich nach draußen zu kommen. Das Wochenende hatte so wenig mit Frühling zu tun. Sonne, Wolken, Regen, Schnee, Hagel, von allem etwas. So richtiges Aprilwetter.

Gestern bin ich durch den Garten gegangen und habe ein paar Fotos gemacht. Was bei dem starken Wind schon eine Herausforderung war.

Eine kleine Blüte im Frühling, mehr braucht es nicht, um ein Lächeln ins Herz zu zaubern. -sylvie.n-

Es sieht so aus, dass diese Woche schon die Obstbäume anfangen zu blühen. Wir haben einen Kirschbaum mit süßen Kirschen, den wir immer vor den Vögel schützen, aber sie sind meistens schneller. Ich hoffe, dass sie dieses Jahr etwas für uns übrig lassen. Einen Mirabellenbaum der Sorte „Mirabelle von Nancy“. Da hat sich letztes Jahr der Pflaumenwickler breit gemacht. Hoffentlich kann ich ihn mit natürlichen Mitteln weglocken kann.

Zwei Pflaumenbäume die Sorte „Fidelia“, das ist eine Riesenpflaume.

Einen Apfelbaum, der Sorte „Breaburn“. Und zwei Apfelbäume von der Sorte „Rebella“. Diese Sorte ist nicht so bekannt. Er ist kein Lagerapfel. Man kann ihn gleich vom Baum essen. Er schmeckt süss-säuerlich und ist sehr saftig. Bei den Apfelbäumen hatten wir letztes Jahr eine tolle Ernte. Davon gab es dann Apfelmarmelade, Apfelkompott und Apfellikör.

Links das ist Knospe vom Apfelbaum Rebella Rechts vom Pflaumenbaum Fidelia
Links das ist die Knospe vom Kirchbaum

Rechts die Knospe vom Mirabellenbaum

Ist es nicht erstaunlich wie schnell die Natur aufblüht.

Man kann dabei zusehen, wie es immer grüner wird. Die nächsten Tage überspringen wir den Frühling und es wird gleich Sommer. Hier bekommen wir Temperaturen über 20 Grad. Das ist schön, also die Gartenmöbel fertigmachen und raus in den Garten. Ich werde die Tage genießen. Aber das bedeutetet auch, jetzt geht die Gartenarbeit so richtig los. Auch darauf freue ich mich schon.

Jetzt kommt Farbe in den Garten.

Diese Frühlingsblumen warten darauf, dass ich sie einpflanze.

Die Liebe zur Gartenarbeit ist ein Same, der einmal gesät nie wieder stirbt, sondern weiter und weiter wächst; eine bleibende und immer voller strömende Quelle der Freude. -Gertrude Jeckyll-

Getrude Jeckyll war eine englische Autorin und Gartengestalterin. Sie lebte von 1843 bis 1932. Es lohnt sich einmal über sie nachzulesen.

Jetzt werde ich meine Freude zum Ausdruck bringen und mich in meinen Garten begeben.

Habt auch einen wunderschönen sonnigen Tag und bleibt gesund

Ich bin überhaupt nicht neugierig

Ich freue mich jedes mal wenn die Eichhörnchen bei uns vorbeischauen.

Ist dieses hier nicht einfach zuckersüß?

Sie springen bei uns auf der Terrasse herum. Besonders wenn etwas Leckeres auf dem Tisch steht.

Und ab ins Glas

Ob die Walnuss wohl köstlich schmeckt?

Von hier sieht wohl auch alles bestens aus…..

Mal sehen wann es wieder vorbei schaut.

Bis dann und bleibt gesund

Und nochmal Schnee

Ich habe einen Kalenderspruch gefunden, der gefällt mir:

„Im Februar Schnee und Eis, macht den Sommer heiß.“

Das lässt mich hoffen. Auf einen schönen und warmen Sommer.

Noch einmal einige Fotos von unserem Ausflug an den Poelvenn See.

Dieses Foto ist genau um 12 Uhr entstanden. Wie tief die Sonne am Himmel steht. Aber wie schön es ist, das die Sonne schon später untergeht und der Tag immer länger wird. Ich merke es, wenn ich die Zeitschaltuhr an unserem Rosenbogen umstellen muss.

Heute morgen sind wir mit unserem Hund rausgegangen. Da waren viele Pfützen und darunter eine Menge Eis. Es war noch sehr glatt. Und wir sind im zickzack gelaufen um nicht auszurutschen.

Die Bilder habe ich am Freitag bei -6Grad aufgenommen, es schon erstaunlich, wie warm wir es heute haben. Wenn ich so in unseren Garten schaue, ist vom Schnee nicht mehr soviel übrig geblieben. Wir haben jetzt +10 Grad.

Für Sonntag ist die Wettervorhersage +18Grad. Und für Dienstag sogar +20 Grad. Ich überlege schon, was ich zum Grillen besorge. Aber zurück zu den Schneefotos rund um den Poelvenn See.

Schattenspiele im Schnee
Dieses Bild musste einfach sein. Die Gelegenheit war günstig.

„Wenn der Weg den du gehst schön ist und dich glücklich macht, dann frage nicht, wohin er dich führt, sondern gehe ihn einfach.

Ich glaube, dass waren nicht meine letzten Schneebilder. Ich habe da noch welche aus unserem Garten. Habt noch einen schönen Abend und bleibt gesund.

Ist es schon zu spät?

Die Bienen brauchen uns Menschen um zu überleben und nicht, um sie zu zerstören. -sylvie.n-

Was dem Schwarm nichts nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nichts. -Marc Aurel-

Gestern kam der UN-Bericht über das Artensterben heraus. Es ist erschreckend und traurig, was wir Menschen mit unserer schönen Welt machen.

Jeder muss etwas tun.


Ist es nicht wunderbar, wenn die Obstbäume im eigenen Garten blühen. Wir haben acht Obstbäume:. Drei Apfelbäume, einen Braeburn und zwei Rebella, zwei Pflaumenbäume, die buntlaubige Riesenpflaume und einen Kirschbaum mit großen roten süßen Kirschen. Dann haben wir eine Mirabelle, seit vier Jahren einen Zwetschgenbaum, der in diesem Jahr das erste mal ein paar Blüten hatte. Ich finde es wichtig, den Bienen etwas anzubieten, nicht nur durch Obstbäume, sondern durch viele blühende Pflanzen. Und wenn man schon ein Garten besitzt, dann muss man etwas für die Bienen tun. Ich liebe es, wenn es im Garten summt und brummt. Wir haben keinen so großen Garten, aber wir versuchen, ihn so zu gestalten, dass die Bienen, Insekten und Vögel sich bei uns wohlfühlen. Was nützt es, wenn man alles plattiert. Der Garten muss nicht groß sein, es geht auf einem Balkon, oder auch in einem kleinen Blumentopf.

Diese Bilder sind im März entstanden. Die Wildbienen kamen aus ihren Kammern…..

und haben schon für Nachwuchs gesorgt

Ich liebe dieses Bild.
Kirschblüten

Bienen bei der Arbeit.

Was wäre unsere Welt ohne Bienen?

Bei uns im Garten haben sie fleißig unsere Obstblüten befruchtet. Ich freue mich schon auf eine gute Ernte.

Bienen im Anflug

Im Moment habe ich so eine Stimmung……….

Unerwarteter Schwanentanz

Glücksmomente, die uns unerwartet treffen, gehören sie nicht zu den schönsten Erinnerungen ?

Vor 3 Wochen haben wir ein paar wundervolle Tage an der Mosel verbracht. Wir sind gerne an der Mosel, zum wandern, gut essen und natürlich guten Wein trinken. Das Wetter war nicht so gut. Aber schlechtes Wetter gibt es nicht. An diesem Tag haben wir uns den bezaubernden Ort Pünderich angeschaut.
Als wir zum Auto zurück gingen, bemerkte ich auf einer Wiese direkt an der Mosel eine Gruppe von Schwänen.

Ich finde sie sind ein tolles Motiv für die Kamera.

Als ich schon im Auto saß, sah ich, dass ein Schwan ins Wasser gegangen war. Ich nehme meine Kamera und gehe noch mal an die Mosel. Vielleicht gelingt mir ein gute Spiegelung auf dem Wasser.

Als ich ankam, putzte er sich und das Wasser war nicht so still wie ich gedacht habe. Also war es nicht so gut mit der Spiegelung. Aber was er dann machte, war so großartig……,

dass ich kaum atmen konnte und dachte nur, hoffentlich habe ich meine Kamera jetzt auch richtig eingestellt.


Schwäne sind wunderschön, kraftvoll und anmutig.

Ich war so fasziniert, es war so eine Stille, da waren nur der Schwan und ich……

In dem Moment traf mich das Unerwartete mit so einem Glücksgefühl.

Ein Glücksgefühl muss nicht immer von großen Dingen kommen. Wenn man die Augen offen hält, erlebt man auf unserer schönen Welt so viele Dinge, die einem ein Glücksgefühl vermitteln. Vielleicht, wenn man kann und es gerade nicht eilig hat, sollte man sich die Zeit nehmen, die kleinen Augenblicke zu genießen.

„Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele desjenigen, der sie betrachtet“. -David Hume-

Das ist das letzte Bild von vielen. Er schaut noch einmal zur Seite, als ob er sagen wollte, war das nicht großes Kino. Und hast du alles drauf?

Ich hätte natürlich gerne mit meinem Stativ fotografiert. Aber es kommt wie es kommt. Und so einen Moment kann man nicht vorhersehen.

Mein Herz in meinem Garten

Ach, wir wissen, dass die Blumen welken schon nach kurzer Frist, doch Erwartung ihrer Blüte unsres Herzens Leben ist. -Meijin-ishin Tenno- (1868-1912) japanischer Kaiser

In meinem Garten blüht die Pfingstrose. Sie hat Gründonnerstag angefangen ihre Blüten zu öffnen . Dieses Jahr ist sie besonders früh. Es liegt wohl an dem seit Tagen warmen Frühling, dass sie schon zu Ostern blüht..
So schnell wie sie erblüht, so schnell ist sie auch wieder verblüht.

Wie schnell die Natur sich verändert. Man kann dabei zusehen, wie sich die Blüten öffnen.

Sie blühen nur wenige Tage, aber ihre Schönheit ist einfach traumhaft und der Duft den sie verbreiten ist umwerfend. Jedes Jahr freue ich mich auf ihre Blüte.

Sie hat eine ungewöhnlich große Blüte. In China ist sie das Symbol für Reichtum und Glück. Wenn ich sie anschaue, fühle ich jedesmal das Glück, sie in meinem Garten zu haben, sie anzusehen und ihren Duft zu genießen.

Und natürlich bekommt sie Besuch

Sei nicht traurig, wenn die Blume verblüht, sei glücklich, dass sie geblüht. -sylvie.n-

Wo Blumen blühen, lächelt die Welt. -Ralph-Waldo Emmerson-

Wo ist der Frühling wenn man ihn braucht?

Es gibt den wirklich schönen Spruch von Jean Paul (1763-1825):

„Das schöne am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.“

Heute habe ich das Gefühl, ich könnte ihn gut brauchen. Es ist kalt und es regnet. Aber er braucht wohl noch ein bisschen. Wobei, der Frühling ist ja schon da, nur mit der Wärme hat er es noch nicht so eilig. Ich sollte nicht so ungeduldig sein, denn wenn ich in den Garten schaue, sieht er schon wunderbar grün aus. Und es blühen auch schon zwei Obstbäume. Die Mirabelle und die große Pflaume. Auch die Bienen sind schon sehr fleißig.

Richtig toll blüht auch unsere Prachtspiere. Ich habe sie heute bei grauem Himmel fotografiert.

Aber sie strahlt bei jedem Himmel. Und was ist das für ein Blütenmeer.

Ist der Frühling nicht die Jahreszeit der Erneuerung?  Geht man in die Natur, dann weiß man, dass es so ist.  Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell alles voran geht.
Ist die Natur nicht einfach wundervoll?


Sollte sie es uns nicht wert sein, sie zu erhalten? 


Und ist sie nicht die größte Künstlerin?

Ich sehe in den blauen klaren Himmel hinein.  Ich schaue mit Freuden den Sonnenschein.       Der Winter war hart, er will gar nicht weichen der neuen Frühlingszeit.  Die Vögel singen ihr Frühlingslied.  Ich erfasse mit meinen Sinnen die junge Natur, wie sie erwacht.   sylvie.n

Ich finde diesen Spruch auch heute noch passend.

Er ist von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832):

„Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer streng, sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen“.

Das war heute Morgen, und die weißen Blüten sehen vor den dunklen Wolken toll aus.

Morgen soll die Sonne wieder ein bisschen scheinen und es wird etwas wärmer. Dann kann ich wieder im Garten arbeiten. Ich freue mich schon….. den Bienen bei ihrer fleißigen Arbeit zuschauen. Wo wären wir Menschen ohne die Bienen.

„Trage immer einen grünen Zweig in deinem Herzen, und es wird sich ein Singvogel darauf niederlassen“. Volksweisheit-Volksgut

Was man so auf Dächern sieht

„Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel“.     -Robert Lerch-

Am letzten Samstag, es war schon später Nachmittag, saßen wir in unserem Garten und tranken in der Sonne einen Kaffee. Es war schon ein wunderbarer Frühlingstag. Plötzlich flog ein Graureiher über unsere Köpfe. Ich sagte: „Warum liegt jetzt meine Kamera nicht auf dem Tisch und bereit zum fotografieren“.  Na ja, der nächste Graureiher kommt bestimmt.

Dann, so nach 10 Minuten ging ich ins Haus schaute durch Zufall aus dem Fenster, da sah ich ihn. Groß und majestätisch stand er auf dem Dach der Nachbarn. Also Kamera geholt, eingestellt und gehofft, das er noch da steht. Zu meiner Freude stand er noch auf dem Dach. Ich habe ihn aus einem kleinen Fenster heraus fotografiert.

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Ich finde diese Vögel einfach wunderschön. Und ich bin froh, das man sie hier bei uns noch sehen kann. Ohne viele Worte, zeige ich einfach nur die Bilder.

Erst schaute er nach links……

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Dann schaute er nach rechts…..

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Nochmal nach unten, ob die Bahn frei ist……

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Und los geht`s

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Ansetzen zum Abflug

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„Wer fliegen will, muss den Mut haben den Boden zu verlassen“.   -Walter Ludin-

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Sehen sie nicht einfach toll aus?

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