Eine kleine Liebe

Seit ein paar Tagen ist die Stimmung anders. Die Vögel zwitschern und die Luft riecht nach Frühling. Morgens ist es noch kalt, und wenn die Sonne scheint schaut der Frühling um die Ecke. Bis Ostern sind es noch zwei Wochen. Die Obstbäume in unserem Garten fangen schon zu blühen an. Es ist etwas früh und ich hoffe, das es keine Frostnächte mehr gibt.

Eine meiner Lieblingsblumen im Frühjahr ist die Schachblume. Ich mag diese Pflanze besonders. Ihre wunderbaren filigranen Blätter sehen so grazil aus. Man nennt sie auch Schachbrettblume oder Kiebitzei. Wo allerdings der Name Kiebitzei her kommt, habe ich nicht herausgefunden.

Ich habe schon mehrfach versucht sie in unserem Garten heimisch werden zu lassen. Hat leider nicht funktioniert. Eigentlich lebt sie in Feuchtgebieten, also sie braucht es sehr nass an ihren Füssen. Bei uns am Niederrhein wächst die Schachblume nicht in freier Natur. Ich habe sie hier noch nicht gesehen und das obwohl der Niederrhein viele Feuchtgebiete hat. Ihr botanischer Name ist Fritillaria meleagris und gehört zu den Liliengewächsen. Sie wurde 1993 zur Blume des Jahres gewählt.

Das Besondere an dieser kleinen Schönheit, sie lässt sich wunderbar fotografieren.

Die Schachbrettblume ist besonders gefährdet und muss geschützt werden. Ich habe mir gestern noch einmal zwei Exemplare aus der Gärtnerei mitgebracht. Ich werde sie zu den Pflanzen stellen die viel Wasser brauchen, so dass sie jedes mal genug Wasser mitbekommen.

Jetzt hoffe ich, das sie heimisch in unserem Garten werden. Habt noch einen wunderschönen Montagabend.

Von Düften und schwarzen Johannisbeeren

Es ist Beerenzeit. Im Garten sind die Johannisbeeren, Himbeeren -Stachelbeeren reif.

Habt ihr schon einmal eure Nase an einen schwarzen Johannisbeerstrauch gehalten. Er duftet so intensiv.

Düfte zeichnen Bilder in die Seele und ins Herz.

-sylvie.naumann-

Am Montag, den 27. Juni 2023 war Weltdufttag. Mal ehrlich, ich wusste nicht, dass es einen solchen Tag gibt. Aber es gibt ja für alles einen besonderen Tag.

Jetzt könnte man sich fragen, was hat der Johannisbeerstrauch mit dem Weltdufttag zu tun. Ich liebe den Duft vom schwarzen Johannisbeerstrauch, er erinnert mich an unsere Zeit auf Mallorca.

Düfte lösen sehr viele Erinnerungen aus. Gute wie auch schlechte. Einen lieblichen Geruch in die Nase zu bekommen und die Erinnerung an einen schönen Moment ist wieder da. Ich mag den Geruch nach einem Sommerregen. Den modrigen Geruch im Wald. Natürlich den Duft der Rosen. Ein Lavendelfeld in der Provence. Es gibt so viele Düfte, die ein Wohlgefühl bewirken. Wenn ich früher bei meinen Großeltern zu Besuch war und meine Großmutter setzte den Wasserkessel auf den Gasherd um Wasser für den Kaffee zu machen, dann war da so ein besonderer Geruch von Kaffee und Gas. Wenn bei uns morgens dieses beiden Gerüche zusammen kommen, denke ich immer an meine Großeltern. Kein anderer Sinn löst so viele Erinnerungen aus wie der Geruch. Gute Erinnerungen, wie auch weniger gute Erinnerungen.

Was hat aber nun der Geruchsinn mit meinen Johannisbeeren zu tun. Auch dieses Jahr mache ich aus den Beeren einen Likör. Letztes Jahr habe ich das erste mal einen Cassis angesetzt. Man soll sich ja nicht selbst loben, aber der war richtig gut. Eine kleine Flasche vom letzten Jahr habe ich noch übrig.

Ich hoffe, sie reicht so lange bis der neue Likör fertig ist. Wird sie, denn ich gehe sehr sparsam mit dem Likör um.

Hier ist das Rezept für den Likör:

Die Zutaten:

  • 600 gr. schwarze Johannisbeeren
  • 1 Flasche Doppelkorn 750 ml
  • 200 gr. brauner Zucker
  • 1 Vanillestange
  • 250 ml Rotwein
  • 2 Blätter vom Johannisbeerstrauch

Die Johannisbeeren säubern und waschen.

Mit dem Kartoffelstampfer die Beeren etwas andrücken. Dann die Johannisbeeren in ein Glas füllen. Den braunen Zucker, die Vanillestange und die zwei Blätter vom Strauch dazugeben und alles verrühren.

Den Doppelkorn ( beim Doppelkorn sollte man auf Qualität wert legen) ins Glas geben und noch mal rühren.

nun den Rotwein dazugeben und wieder umrühren.

Deckel drauf und gut verschließen. Das Glas an einen hellen Ort stellen. Ich stelle sie auf meine Terrasse. Sie können ruhig Sonne abbekommen. Ich lasse sie dann zwei Monate draussen stehen und danach kommen sie in den Keller und stehen noch weitere zwei Monate im dunkeln. Wichtig ist, das Glas regelmäßig umzudrehen. Nach der Wartezeit schütte ich die Früchte durch ein Sieb und fülle dann den Likör in Flaschen ab. Ich kann es kaum erwarten, bis der Cassis fertig ist. Aber ich habe ja noch einen kleinen Rest vom letzten Jahr. Zu besonderen Anlässen rücke ich dann meinen Cassis heraus. Gerne als Kir Royal , aber auch pur oder auf Eis schmeckt der schwarze Likör sehr gut.

Zuerst gab es den Kir, er wurde vom Bürgermeister Félix Kir (1876–1968) von Dijon erfunden. Das ist der Créme de Cassis mit Weißwein. Wird Champagner verwendet, nennt man ihn Kir Royal. Man kann ihn auch mit Rotwein trinken, dann wird er zu einem Cardinal.

Und natürlich benutze ich den Likör aus schwarzen Johannisbeeren auch zum Kochen. Besonders schmackhaft wird ein französisches Rindfleisch-Ragout mit Créme de Cassis.

Ich wünsche Euch nur gute Düfte in der Nase und noch einen wunderschönen Sommertag, bis dahin

April, April…der macht was er will

In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling, und hinter dem Schleier der Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen. -Khalil Gibran-

Morgen fängt der April an, aber das Wetter scheint sich schon früher auf den April eingestellt zu haben. Der Winter will so gar nicht gehen.

Dieses Jahr fällt es mir schwer auf den Frühling zu warten. Die Sonne fehlt, und jetzt wird es schon wieder kalt. Aber eigentlich war es noch gar nicht richtig warm. Ich bin sehr ungeduldig. Ich möchte unseren Garten umgestalten. Das erweist sich im Moment als sehr schwierig. Unser Garten ist vom vielen Regen so durchnässt, dass man in den Beeten versinkt.

Aber ich habe trotzdem schon angefangen und habe jede regenfreie Zeit genutzt. Die neuen wurzelnackten Rosen mussten in die Erde. Zwischen den Rosen habe ich einige Stauden gepflanzt. Ich freue mich schon auf die Zeit, in der alles blüht.

Unser Pflaumenbaum fängt schon an zu blühen.

Es ist noch zu früh. Und wenn es zu kalt ist, fliegen die Bienen nicht. Ich hoffe mal, dass trotzdem alles gut geht und wir eine gute Pflaumenernte bekommen.

Hier ist der Frühling schon mal angekommen.

Und zwar im Nordpark in Düsseldorf. Dort sind wir vor einigen Tagen spazieren gegangen. Den Park kenne ich noch von meiner Kindheit. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn ich die Bilder über den Park fertig habe, schreibe ich einen neuen Beitrag.

Jetzt wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende. Auch wenn es verregnet sein wird, macht das Beste daraus.

Ein kleiner Bote des Frühlings

Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur, es friert im kalten Röckchen. -Theodor Storm-

Wenn man jetzt durch den Garten geht, kann man schon die ersten jungen Triebe sehen. Auch die Schneeglöckchen zeigen ihre ersten Blüten. Was ich nicht wusste, die Schneeglöckchen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse.

Sind sie nicht einfach niedlich, wie sie ihre Köpfe dem Licht entgegenstrecken. Der botanische Name des Schneeglöckchens ist Galanthus nivalis und kommt aus dem griechischem. Gala bedeutet Milch, anthos heißt Blüte. Nivalis kommt aus dem lateinischen und bedeutet schneeweiß. Frei übersetzt: Aus dem Schnee kommende Milchblume oder Blüte aus dem Schnee.

Die Blüten sind so zierlich und zart. Aber diese kleine Pflanze ist alles andere als empfindlich. Wie sie sich gegen Kälte, Regen und Schnee behauptet ist erstaunlich.

Wenn man genau hinhört kann man schon ein kleines zartes Glöckchen hören. Es scheint mir so, als ob es den Frühling einläutet.

Mit dem Frühling bin ich wohl etwas zu optimistisch, denn draussen stürmt und regnet es. Leider schon eine ganze Weile. Die Sonne lässt sich überhaupt nicht mehr blicken.

Eine kleine Blüte, mehr braucht es nicht um ein Lächeln ins Herz zu zaubern. – sylvie.naumann-

Der lange Januar ist ja nun vorbei und ganz entfernt lächelt mich der Frühling an.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag. Ob die Sonne scheint, es regnet, schneit oder stürmt macht es euch gemütlich und geniesst den Sonntagnachmittag.

Regen ist etwas wunderbares

Das Leben entsteht aus einem einzigen kleinen Regentropfen. -sylvie.naumann-

Der Regen hat den Staub von den Dächern und den Straßen gespült.

Mittwochnacht hat es mit großem Getöse angefangen zu regnen. Ein starkes Gewitter zog über unser Haus. Und die Natur nimmt den Regen dankbar an. Die Bäume strecken ihre Blätter in die Luft. Es tut gut, wenn man sieht wie die Natur sich so ganz langsam wieder erholt.

Nach einem Regenschauer blühen die Farben des Gartens. -sylvie.n-

Ich bin durch unseren Garten gegangen und habe die Stimmung eingefangen.

Ein paar Impressionen aus unserem verregneten Garten.

Nach dem Regen sieht das Grün der Pflanzen so satt aus.

Die Rosen lassen ihre Blüten hängen. Das geht vorbei, wenn die Sonne scheint.

Nach dem Regen folgt wieder Sonnenschein.

Gestern Nachmittag gab es dann noch einen wunderschönen Regenbogen.

Nur wenn Sonne und Regen sich vereinen, wirst du einen Regenbogen sehen. -sylvie.n-

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende.

Es sieht nach Frühling aus

Die ersten Sonnenstrahlen die dich berühren, versüßen dir deinen Tag. -sylvie.naumann-

Heute morgen mit Sonnenschein aufgewacht. Es war eine frostige Nacht. Der Spaziergang mit unserer Hündin war noch recht kalt. Aber die Luft war schön klar. Es war ein sehr schöner Morgen. Blauer Himmel und alles war noch weiß vom Frost. Im Garten stehen schon meine Pflanzen, die ich noch einpflanzen will. Dabei diese wunderschönen Anemone.

Hier sieht man, wie sie so langsam ihre Blätter öffnet. Und nach 20 Minuten hat sie sich dann ganz entfaltet.

Ist sie nicht einfach wunderschön?

Eine kleine Blüte im Frühling, mehr braucht es nicht um ein Lächeln ins Herz zu zaubern.            -sylvie.naumann-

Es wird ein richtiger toller Gartentag. Allerdings nicht für mich. Wir müssen heute einen Küchenschrank aufbauen. Ich hoffe, dass alle Teile dabei sind. Nicht, dass man bei der letzten Türe merkt, dass etwas fehlt.

So, nun geht es los. Mal sehen wie lange wir für den Aufbau brauchen. Aber, wenn die Sonne scheint, geht einem doch alles viel leichter von der Hand.

Ich wünsche Euch auch einen wundervollen Tag.

Blumen gegen den Schlechtwetterblues

Die Seele braucht Farben um zu Blühen. -sylvie.naumann

Dieses ewige graue Wetter geht mir so langsam auf die Nerven.

Das ist die einzige Sonne, die ich im Moment sehe.

An einem trüben Tag bringen Blumen das Herz zum Lächeln. -sylvie.naumann-

Und wenn die Stimmung auf dem Nullpunkt ist, dann bleibt nur noch die Fahrt in die Gärtnerei.

Diese vielen bunten Farben und wie es duftet. Da bekomme ich immer gute Laune.

Und natürlich wird auch ein bisschen…… eingekauft. Wenn die Sonne nicht scheint, brauche ich Farben um mich herum. Ich habe mich dieses mal nur für gelben Pflanzen und Blumen entschieden.

Stiefmütterchen für draussen und der Hibiskus und die Weidenkätzchen für drinnen.

Denn Gelb bringt Licht in den Raum. Die Farbe gelb leuchtet, bringt alles zum Strahlen. Sie bedeutet Optimismus. Sie steht auch für Freude und Heiterkeit. Genau das, was wir im Moment brauchen.

Licht ist das ewig wiederkehrende, wie die Blumen im Frühling. -M.B. Hermann-

Und dann ist gelb die Farbe der Hoffnung. Und meine Hoffnung sagt mir, dass die Sonne bald scheinen wird.

Bis zum nächsten Sonnenstrahl, bleibt gesund

Von Bienen und Blüten

Ohne Blumen keine Bienen, ohne Bienen kein Leben. -Beat Jan-

Heute ist der internationale Tag der Bienen. Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, wie wichtig Bienen für uns sind.

Als unsere Obstbäume blühten, konnte man es überall summen hören.

Und jetzt, wenn ich durch den Garten gehe, sehe ich wie fleißig die Bienen waren.

Wenn man die Möglichkeit hat, kann man in seinem Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon mit bienenfreundlichen Blumen etwas für die Bienen tun..

Die Bilder sind vom letzten Jahr aus unserem Garten.

Das sieht nach einem bunten Angebot für die Bienen aus.

In unserem Garten tummeln sich viele unterschiedliche Bienenarten.

Das sind ein paar Impressionen von den Bienen aus unserem Garten.

Das Fenster öffnen
und eine Biene aus dem Zimmer lassen –
ist das vielleicht nicht Glück?           -chinesisches Sprichwort-

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und bleibt gesund

Ist es schon zu spät?

Die Bienen brauchen uns Menschen um zu überleben und nicht, um sie zu zerstören. -sylvie.n-

Was dem Schwarm nichts nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nichts. -Marc Aurel-

Gestern kam der UN-Bericht über das Artensterben heraus. Es ist erschreckend und traurig, was wir Menschen mit unserer schönen Welt machen.

Jeder muss etwas tun.


Ist es nicht wunderbar, wenn die Obstbäume im eigenen Garten blühen. Wir haben acht Obstbäume:. Drei Apfelbäume, einen Braeburn und zwei Rebella, zwei Pflaumenbäume, die buntlaubige Riesenpflaume und einen Kirschbaum mit großen roten süßen Kirschen. Dann haben wir eine Mirabelle, seit vier Jahren einen Zwetschgenbaum, der in diesem Jahr das erste mal ein paar Blüten hatte. Ich finde es wichtig, den Bienen etwas anzubieten, nicht nur durch Obstbäume, sondern durch viele blühende Pflanzen. Und wenn man schon ein Garten besitzt, dann muss man etwas für die Bienen tun. Ich liebe es, wenn es im Garten summt und brummt. Wir haben keinen so großen Garten, aber wir versuchen, ihn so zu gestalten, dass die Bienen, Insekten und Vögel sich bei uns wohlfühlen. Was nützt es, wenn man alles plattiert. Der Garten muss nicht groß sein, es geht auf einem Balkon, oder auch in einem kleinen Blumentopf.

Diese Bilder sind im März entstanden. Die Wildbienen kamen aus ihren Kammern…..

und haben schon für Nachwuchs gesorgt

Ich liebe dieses Bild.
Kirschblüten

Bienen bei der Arbeit.

Was wäre unsere Welt ohne Bienen?

Bei uns im Garten haben sie fleißig unsere Obstblüten befruchtet. Ich freue mich schon auf eine gute Ernte.

Bienen im Anflug

Im Moment habe ich so eine Stimmung……….