Bei mir beginnt schon der Herbst

So langsam verlässt uns der Sommer. Wobei ganz so langsam war es dann doch nicht, denn eigentlich ging es wieder von heute auf morgen. Aber so richtig traurig bin ich nicht. Ich mag den Sommer sehr, aber ich bin eben ein Herbstkind. Ich habe heute schon angefangen die Sommerdekoration zu entfernen. Dachte so bei mir, ist doch ein bisschen flott. UND was war das gestern für ein wundervoller Sommertag. Ich hoffe, ihr habt ihn genauso genossen wie wir.

Nach dem Frühstück haben wir uns ins Auto gesetzt, einen Freund abgeholt und sind nach Düsseldorf zum Trödelmarkt gefahren. Es war schön durch über den Markt zu gehen, zu stöbern und dann auch etwas zu finden. Was manche so für ihre Sachen verlangen ist schon abenteuerlich. Mir gefiel eine schöne kleine Schale aus Porzellan. Die kann man gut für Pralinen oder Plätzchen benutzen. Ich fragte, was sie dafür haben wollten und sie sagte: 28 Euro. Wow, das ist viel mir ging gleich durch den Kopf, zum Verhandeln bleibt da nicht viel Spielraum, denn sie würde nicht unter 20 Euro gehen. Also dann nicht. Direkt nebenan ein anderer Stand hatten sie doch selbe Schale. Ich frage wieder und sie wollte 27 Euro. Naja, dann eben auch hier nicht. Und als wir weiter gingen, sagt die eine Frau zur anderen: DIE hat schon bei mir gefragt und nichts gekauft. Ich drehe mich um und sage, na ja bei dem Preis sollten sie sich nicht wundern. 15 Euro hätte ich für die kleine Schale noch ausgegeben, obwohl das auch schon zu viel ist. Wir gehen gerne über den Trödelmarkt und ich finde meistens auch etwas. Es sind nicht immer Sachen die man unbedingt braucht, aber das macht ja auch den Reiz eines Flohmarktes aus.

Bei einer schönen Sammeltasse kann ich nicht vorbeigehen. Ich habe schon ein paar. Wenn Gäste zu Kaffee und Kuchen zu Besuch da sind, kommen die Sammeltassen auf den Tisch. Ich mag es, wenn es so abwechslungsreich ist. Und unsere Gäste auch.

Danach haben wir in einem schönen Biergarten etwas getrunken und gegessen. Es war einfach rundum ein schöner Nachmittag.

Zuhause angekommen, haben uns dann unsere Nachbarn gefragt, ob wir mit zum Feld gehen um die Mondfinsternis zu sehen. Klar, ich wollte die Finsternis fotografieren. Also sind wir um 20 Uhr losgezogen. Ich mit meinem Stativ und der Kamera. Die anderen mit Klappstühlen. Es war noch so schön warm. Leider haben wir den Blutmond nicht gesehen. Am Horizont war es leicht bewölkt und diesig. Also haben wir auf einem Feldweg gewartet. Es kamen Autos vorbei, Radfahrer, Fußgänger, und immer kam die Frage haben sie den Mond schon gesehen? Endlich kam der Mond dann zum Vorschein, aber er trat schon wieder aus dem Schatten hervor.

Also ich habe keine Fotos vom Blutmond, aber das macht nichts, denn wir hatten viel Spaß. Zu Hause haben wir gemeinsam noch etwas getrunken und so den wunderschönen Tag beendet.

Allerdings habe ich im Januar 2019 bei der letzten Mondfinsternis Fotos gemacht. Darüber habe ich auch einen Blogbeitrag geschrieben. https://sylviesrosentraum.blog/2019/01/22/meine-mondfinsternis/

Heute fing der Tag mit Regen an. Das freut die Natur, denn der muss sein. Allerdings glaube ich, dass gestern der letzte warme Sommertag gewesen ist. Die nächsten Wochen werden sicher noch schön, aber wahrscheinlich nicht mehr mit ganz so hohen Temperaturen. Also mache ich mit meiner Herbstdekoration weiter.

Heute Nacht soll es Starkregen geben, also passt auf euch auf, wo immer ihr seid.

Der Sommer geht

Der Sommer verabschiedete sich heute mit einem traumhaften Spätsommertag. Ein bisschen überfällt mich die Melancholie, das er schon vorbei ist. Das Wetter in diesem Sommer war hier bei uns nicht wirklich immer schön. Aber wir hatten trotzdem einen wunderschönen Sommer.

Auch wenn etwas Melancholie da ist, ich freue mich auf den Herbst. Ich liebe den Herbst mit seinem tollem Farbenspiel, den unterschiedlichen Stimmungen. Wenn morgens der Nebel aufsteigt, wenn die Regentropfen leicht an das Fenster regnen. Die Luft duftet anders als im Sommer.

Ich hoffe, ihr hattet auch einen schönen Sommer. Wir hören uns im Herbst.

Wetter hin, Wetter her

Die ersten Sonnenstrahlen, die dich morgens berühren, versüßen dir deinen Tag. -Sylvie Naumann-

Ich habe mir heute einmal Gedanken über den Hochsommer gemacht. Wann findet der Hochsommer statt? Also ich kann sagen, bei uns dieses Jahr überhaupt nicht. Die warmen Sommerabende kann ich an einer Hand abzählen. Unter warmen Sommerabenden verstehe ich einen milden Abend an dem man draußen sitzen kann. Wenn so langsam die Wärme des Tages zurück geht und die sich abkühlende Luft sanft die Haut berührt. Die Grillen spielen ihr Lied und der Duft der blühenden Rosen weht durch den Garten. Wenn die Dunkelheit kommt werden die Kerzen angemacht und bei einem Glas Wein genießt man den Sternenhimmel. Das wäre meine Definition vom einem warmen Sommerabend.

Der Sommer macht den Menschen zum Träumer. -Paul Keller- deutscher Schriftsteller

Mir fehlt auch die Beständigkeit eines schönen Sommers. Nicht dieses ständig wechselnde Wetter. Heute 30 Grad, morgen 22 und Regen. Und dann diese unheimliche Schwüle, die macht einem schon zu schaffen. Der Körper hat keine Zeit sich an die Wärme zu gewöhnen. Mal hin, mal her.

Aber zurück zum Hochsommer. Als Hochsommer wird die Zeit zwischen Anfang Juli bis Mitte August bezeichnet. Wenn die Sommerlinde anfängt zu blühen, wenn die Frösche quaken und wenn man Glühwürmchen sieht, spricht man vom Beginn des Hochsommers.

Ein Auszug aus dem hundertjährigen Kalender für den Monat August:

Die Schönwetterperioden zeigen sich von 1. bis 6. und 18. bis 25. August. Im August zeigen sich vermehrt Gewitter.

01. – 06. Der Monat beginnt mit schönem und warmen Wetter

08. Heute regnet es

09. – 11. Es folgen trübe Tage mit wenig Regen

13. Schönes Wetter

15. Nachts kann es noch frieren

16. Es folgen Regen und Gewitter

17. Kalter Regen bricht herein

18. – 25. Schönes und warmes Wetter folgt wieder

Nach einem Regenschauer blühen die Farben im Garten. -Sylvie Naumann-

Hier am Niederrhein steht die abendliche Atmosphäre auf Herbst. Kennt ihr das auch, dass man den kommenden Herbst schon riechen kann?

Also dieses Jahr war das mit unserem Sommer nichts, aber das ist nicht schlimm, denn es gibt tatsächlich schlimmeres als schlechtes Wetter. Da braucht man nur die Nachrichten lesen. Ich wünsche euch einen schönen Rest Hochsommer und bleibt gesund.

Die Königin der Blumen

Das Europa-Rosarium in Sangerhausen ist etwas für die Sinne. Rosen soweit das Auge reicht. Der Park ist in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Hier findet man die englischen Rosen, die historischen Rosen, die Wildrosen und viele mehr. Es war ein unglaubliches Blütenmeer. Ganz zu schweigen vom betäubendem Duft der Rosen. Wir haben Zeit mitgebracht, das muss man auch, denn bis zu fünf Stunden kann man hier gut verbringen. Jede Rose hatte eine Beschilderung, so dass man immer sehen konnte mit welcher Rose es man zu tun hatte. Mir sind auch einige Rosen, die ich in meinem Rosengarten habe begegnet.

Übernachtet haben wir in Quedlinburg. Von dort bis Sangerhausen fährt man ungefähr eine Stunde. Wie es bei uns schon fast normal ist, fuhren wir im Regen nach Sangerhausen. Angekommen nahm ich Regenschirm und Kamera und los ging es. Für jemanden der Rosen liebt ist es ein Muss, einmal im Rosarium gewesen zu sein. Natürlich im Juni, wenn die meisten Rosen blühen.

So eine Rosenpracht ist schon überwältigend. Wo schaut man hin. Es ist eine wahre Reizüberflutung, im positiven Sinne natürlich. Diese Farben und wie es duftet, unglaublich. Und zu unserer Freude, hörte der Regen auf. Aber diese drei Rosen schmücken sich mit kleinen Regentropfen.

Ich habe schöne Rosen fotografiert, leider ihren Namen nicht mit fotografiert. Aber am Ende sind es doch wunderbare Rosen, egal wie ihr Name ist.

Das Rosarium vermittelt nicht nur viel Wissenswertes über die Rose, es ist auch ein Ort der Entspannung. Um kurz zur Ruhe zu kommen, gibt es viele Sitzmöglichkeiten. Und zur kleinen Entschleunigung geht man ins RosenCafe und genießt dort den leckeren Kaffee und Kuchen und etwas Spritziges.

Auch die Kunst kommt hier nicht zu kurz. Rundum lohnt sich ein Ausflug in die weltgrößte Rosenausstellung in Sangerhausen.

Es waren ein paar schöne Stunden im Rosarium, die mir das Herz aufgehen ließen. Und so geht es mir jeden Morgen, wenn ich in meinen Rosengarten schaue.

Mit Doppelklick auf die Bilder, vergrößern sie sich.

Der letzte Sommertag

Morgen ist Herbstanfang und heute merkt man, der Sommer geht zu Ende

Die Rosen geben noch einmal alles und versüßen den Übergang in den Herbst.

Ich sitze noch auf unserer neuen überdachten Terrasse. Die Sonne zeigt sich heute noch einmal von ihrer schönsten Seite. Es ist windig und mit dem Wind kommt der Herbst. Wie schön wäre es jetzt, wenn unser Wintergarten fertig wäre. Wir warten immer noch auf unsere Markise und die Glaswände. Geduld ist zwar eine Stärke von mir, aber manchmal freue ich mich einfach auf neue Sachen und da kann ich sehr ungeduldig sein. So langsam werden die Tage und die Abende kälter. Wenn unser Gartenzimmer schon geschlossen wäre, könnten wir noch lange draußen sitzen und unseren Garten genießen. Bin mal gespannt, ob in zwei Wochen alles fertig ist, denn so lange soll es wohl noch dauern.

Wir nennen es unser Gartenzimmer. Es wird nicht beheizt und einige Pflanzen werden hier überwintern. Es ist wie ein Gewächshaus und wird von der Sonne beheizt.

Ich schaue in den Garten und sehe die Rosen blühen, die Bienen, die noch fleißig Blütenstaub sammeln.

Eben hat es unglaublich geregnet und die Temperauren sind stark gesunken. Ich gehe ins Haus und mache es uns gemütlich. Die Kerzen anzünden, ein Glas Rotwein, bequem auf dem Sofa kuscheln. Ein Buch oder etwas Fernsehen ? Ich freue mich auf den Herbst.

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen letzten Sommerabend.

Badespass unterm Pflaumenbaum

Wir haben eine große Anzahl von Vögeln in unserem Garten. Viele Meisen und viele Sperlinge. Wenn wir in unserem Garten sitzen, können wir sie beobachten. Nicht immer habe ich meine Kamera neben mir liegen. So auch in diesem Moment, als die Spatzen im Vogelbecken plantschten. Also bin ich los, meine Kamera geholt. Leider musste ich noch schnell das Objektiv wechseln. Als sie anfingen zu baden, waren fünf Spatzen im Bade. Als ich mit der Kamera kam, waren es noch drei Spatzen. Wie es aussieht hatten sie viel Spaß.

Als wir angefangen haben die Vögel in unserem Garten regelmäßig zu füttern waren es mehr Meisen und nur wenige Sperlinge. Das ist zwei oder drei Jahre her. Heute würde ich sagen die Populationen sind gleich. Allerdings sind die Spatzen vorwitziger. Die Meisen halten sich ein bisschen zurück.

Es macht Freude sie zu beobachten und natürlich sind sie ein gutes Fotomotiv.

Beobachten können wir auch Stieglitze, Zaunkönige und Grünfinken. Aber sie kommen nicht, wenn wir uns im Garten aufhalten. Leider gibt es bei uns keine Stare mehr. Vor vielen Jahren konnte man sie noch sehen. Aber auch Elstern, Tauben, Amseln, Drosseln freuen sich über das Futter. Die Raben, Krähen und Dohlen sind nicht zu überhören. Und den Buntspecht hört man auch. Ab und zu kann man ihn im Garten beobachten. Nicht zu vergessen die Igel, die uns jeden Tag besuchen. Und die Eichhörnchen flitzen durch den Garten. Also es ist ganz schön was los bei uns im Garten.

Die Spatzen und Meisen tolerieren uns. Sie hüpfen und fliegen um uns herum.

Diese kleine Meise hat schon gewartet, dass die Spatzen endlich das Bad verlassen.

Aber auch das Rotkehlchen geniesst das Bad unter dem Pflaumenbaum.

Heute haben wir einen wunderschönen Spätsommertag. Leider hat es bei uns immer noch nicht geregnet. Ich geniesse zwar das tolle Wetter, aber der Regen fehlt doch sehr. Wir hatten hier schon lange nicht mehr so einen regenfreien Sommer. Ich wünsche Euch noch ein sehr schönes Wochenende bis bald Sylvie

Mein Gefühl steht auf herbstlich

Ich glaube, die heißen Tage sind vorbei. Am Donnerstag hatten wir hier bei uns noch 35 Grad und schon am Freitag waren es 10 Grad kühler und heute sind es 21 Grad. Das ging vielleicht flott nach unten. Am Freitag hat sich auch die Sonne verabschiedet, wir haben einen grauen Himmel und auf einmal ist das Gefühl von Herbst da. Leider hat es nicht geregnet und es sieht auch nicht so aus, als ob es die nächsten Tage bei uns regnen wird. Heute war die Frage, was kochen wir? Sommerlich leichte Küche oder sollen wir uns schon ein bisschen auf den Herbst einstimmen. Frische Kohlrabi und Möhren fand ich eine gute Idee. Also gab es Orientalisches Möhren-Kohlrabi-Püree mit Nackensteaks.

Die Möhren, und die Kohlrabi habe ich wie immer beim Bauernladen um die Ecke gekauft. Auch die Nackensteaks kommen vom heimischen Bio Landwirt. Wir haben uns bewusst dafür entschlossen unser Fleisch nur noch regional zu kaufen.

Hier ist mein Rezept:

Orientalisches Möhren-Kohlrabi-Püree mit Nackensteaks

Die Zutaten für das Möhren-Karotten-Püree:

  • 500 g Möhren
  • 1 Kohlrabi
  • 1 Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 5 EL Olivenöl
  • 500 ml Wasser
  • 1 Zweig Currykraut
  • 6 Blätter Minze
  • 1 TL Kardamom
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer

Zuerst werden die Möhren geschält und in Würfel geschnitten. Auch die Kohlrabi wird geschält und in Würfel geschnitten. Das selbe mache ich dann mit der Zwiebel und den Knoblauchzehen. In einen Topf gebe ich das Olivenöl und die Butter.

Wenn alles erhitzt ist kommen die Möhren, die Kohlrabi, die Zwiebel und der Knoblauch dazu. Alles gut anbraten.

Dann gebe ich das Wasser, das Currykraut und Salz dazu.

Alles solange köcheln lassen bis die Zutaten weich genug sind um sie zu pürieren. Das Currykraut entfernen, denn das isst man nicht mit. Man kann die Zutaten mit dem Pürierstab pürieren oder wie ich es gemacht habe mit einem Kartoffelstampfer klein drücken. So wie man es mag. Fein oder etwas gröber. Heute hatte ich Lust auf ein gröberes Püree. Die Gewürze Kardamom, Zimt, Kurkuma und den Kreuzkümmel vermischen und unter das Püree geben. Jetzt noch pfeffern und nochmals salzen.

Die Zutaten für die Nackensteaks:

  • 4 Nackensteaks
  • Pfeffer
  • Salz
  • Olivenöl
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 TL Koriander
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 4 Minzblätter
  • 1 TL Chilipulver oder 1 frische Chili

Aus dem Olivenöl, Kreuzkümmel, geriebenem Knoblauch, Chilis, Koriander, Zitrone und den gehackten Minzblätter eine Marinade zubereiten.

Die Nackensteaks für mindestens 5 Stunden darin marinieren.

Die Nackensteaks habe ich auf dem Grill zubereitet. Vor dem Servieren habe ich sie noch 5 Minuten ruhen lassen.

Nun habe ich das Möhrenpüree auf dem Teller angerichtet. Auf das Möhrenpüree habe ich die gehackten Minzblätter und frisch geriebenen Knoblauch gelegt.

Nun das Nackensteak dazugelegt und mit Kräuterbutter garniert.

Das hat schon etwas herbstliches und ich bekomme Lust auf den Herbst. Ich mag den Sommer, aber wenn es dann soweit ist und der Herbst sich langsam anschleicht, freue ich mich auf ihn. Morgen soll wieder die Sonne scheinen. Vielleicht trügt mich ja mein Gefühl und der Sommer ist noch nicht zu Ende. Ob sommerlich oder schon herbstlich, ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.

Aus dem Leben einer Rose

Seit vielen Jahren stehe ich im Rosengarten von Sylvie. Wir sind viele Rosen in Sylvies Rosengarten und ich kann wohl sagen, dass ich zu der schönsten im Garten gehöre. Jede Rose ist auf ihre Art wunderschön, aber ich bin schon etwas Besonderes. Man könnte meinen ich wäre etwas arrogant, aber seht selbst.

Hier also bin ich, die Edelrose „Jean Piat.“

Ich bin eine Französin. Oh la la, und komme aus dem Hause Nirp. Preise habe ich auch schon gewonnen. Meine Farben sind einfach wunderschön und erinnern an Bernstein. Die Art wie ich meine Blüten öffne ist schon Besonders.

Wenn ich in voller Blüte stehe, sieht man mich schon von weitem leuchten.

Mein Farbenspiel ist einfach spektakulär.

Wie ich genau zu meinem Namen kam? Es gibt einen berühmten französischen Schauspieler Jean Piat (1924-2018) und eine französische Automarke Jean Piat von 1900. Sie könnten meine Namensgeber sein.

Natürlich liebe ich es in der Sonne zu stehen. Ich weiß, das wir Rosen eigentlich Regen nicht so sehr mögen. Aber ich mag den Regen. Ihr müsst schon sagen, Regentropfen stehen mir gut.

Ich will ja nicht angeben, aber Sylvie hat von mir die meistens Bilder gemacht und jetzt kann sie sich nicht entscheiden, welche sie euch zeigen möchte. Und weil es so viele sind, hat sie sich entschlossen, einen zweiten Beitrag über mich zu machen.

Soviel kann ich sagen, sie hat mich in ihre Kunst mit einbezogen. Aber dazu beim nächsten Beitrag mehr. Für heute wünschen wir euch einen wunderschönen Sommerabend.

Kleines Supermodel

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken. -Novalis-

Schmetterlinge sind wunderbar. Sie sind nur nicht leicht zu fotografieren. Aber mit viel Geduld gelingt es dennoch.

Das ist ein Distelfalter. Er war ein gutes Model.

Er saß die ganze Zeit auf einem patagonischen Eisenkraut und liess sich fotografieren.

Aber irgendwie sieht er grimmig aus, dabei hat er keinen Grund, denn er ist doch wunderschön.

Hier schaut er mir direkt in die Augen. Als ob er sagen wollte, schön, dass du da bist und dich für mich interessierst.

Der Distelfalter hält es nicht lange an einer Stelle aus, denn die Distelfalter sind Wanderfalter. Sie sind fast auf der ganzen Welt zu Hause. Den Winter hier bei uns mögen sie nicht so. Und wie man sieht, bevorzugen sie nicht nur Disteln. Gerne nehmen sie auch den Nektar von Brennnesseln. Er ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Schmetterling.

Hier bei uns sieht man die Distelfalter bis Mitte Juli.

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. -Hans Christian Andersen-

Vielleicht bekommen wir nächstes Jahr noch einmal Besuch von einem Distelfalter.

Und jetzt wünsche ich einen guten Flug.