Heute wird es fruchtig

Die vergangene Woche hatte ich nicht viel Zeit etwas zu schreiben. Es gab viel zu tun. Es war so ein tolles Frühlingswetter, da habe ich die ganze Woche im Garten rumgewuselt. Aber dazu gehörte auch ein Einkauf für das Osterwochenende. Da es schon Spargel und Erdbeeren gab, habe ich mir gleich den grünen Spargel und die Erdbeeren mitgenommen. Den weißen Spargel vertrage ich nicht, also gibt es für mich nur den grünen. Allerdings macht das nichts, den ich liebe grünen Spargel. Ich wusste noch nicht so genau, was ich daraus zubereite. Heute ist mir dann spontan etwas dazu eingefallen.

Buntbarschfilet in Orangensauce

  • 4 Buntbarschfilet
  • 150 ml Orangensaft
  • Olivenöl
  • 4 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 5 Blätter Zitronenmelisse
  • Salbeiblätter
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Salz
  • Rosenpaprika scharf

Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Zwiebelwürfel hineingeben und 5 Minuten anschwitzen. Mit dem Orangensaft ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen. Dann salzen und pfeffern. Einen halben Teelöffel Rosenpaprika dazugeben.

Die Buntbarschfilets waschen, salzen und pfeffern.

Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen, den in Scheiben geschnittenen Knoblauch dazugeben und leicht anbraten. Die Zitronenmelisse und die Salbeiblätter hinzugeben.

Dann den Fisch in die heiße Pfanne legen und auf beiden Seiten anbraten. Danach gebe ich den Fisch zu der Orangensauce und lasse ihn noch 5 Minuten ziehen.

Grüner Spargel mit Erdbeeren

  • 500 gr. grüner Spargel
  • 10 Erdbeeren
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 EL roten Balsamico
  • 1 EL flüssiger Honig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Balsamico Creme

Den grünen Spargel säubern, die verholzten Enden abschneiden. Den Spargel habe ich zuerst gedünstet und zur Seite gestellt. Nun das Olivenöl in die Pfanne geben mit dem Balsamico erhitzen. Dann etwas flüssigen Honig dazu. Alles verrühren.

Die Erdbeeren habe ich gesäubert und in Scheiben geschnitten. Fünf bis sechs Erdbeeren habe ich übriggelassen. Diese habe ich dann mit dem Pürierstab püriert und zum Olivenöl gegeben. Aufkochen lassen. Dann mit Pfeffer und Salz gewürzt. Nun den Spargel in die Sauce geben und ein paar Minuten köcheln lassen, bis der Spargel warm ist.

Den Spargel auf dem Teller anrichten, die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren und die Basilikumblätter drauflegen. Dann noch etwas Balsamico Creme darüber geben.

Ich habe sonst keine anderen Beilagen dazu gemacht. Kleine Drillingskartoffeln, nur in Öl geschwenkt, passen gut zu diesem Gericht. Ein gekühlter halbtrockener Riesling passt wunderbar dazu.

Die Sonne hat heute eine kleine Pause gemacht, aber vielleicht blickt sie durch die Wolken noch einmal durch. Jetzt werden wir unser kleines Osterfeuer vorbereiten. Freue mich schon auf einen gemütlichen Abend am Feuer. Ich wünsche Euch auch noch einen schönen Karfreitag Abend.

Französisches Landbrot und Rouille Teil 1

Gestern habe ich mediterran gekocht. Es gab Fisch, Muscheln und Garnelen aus der Tonschale.

Erst einmal habe ich aber die Beilagen zubereitet und zwar ein französisches Landbrot und eine Rouille. Eine Rouille ist eine würzige Knoblauchsauce und gehört traditionell zur Bouillabaisse. Sie wird aber auch gerne zu anderen mediterranen Fischgerichten gereicht.

Hier mein Rezept für das

Französisches Landbrot

  • 550g Dinkelmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Würfel Hefe oder 1 Tütchen Trockenhefe
  • 1 Essl. gemahlenen Fenchelsamen
  • 350 ml lauwarmes Wasser

Salz unter das Mehl geben. Fenchelsamen in einem Mörser klein stoßen und durch ein Passiersieb zum Mehl geben.

Die Hefe in 350 ml lauwarmen Wasser auflösen. Wenn man Trockenhefe benutzt, nach Beschreibung vorgehen. Das Wasser zum Mehl gießen und alles zu einem festen, geschmeidigen Teig verkneten.

Den Teig mit Mehl bestreuen und an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen. Er sollte sich dann verdoppelt haben. Den Teig nochmals gut durchkneten und zu einem länglichen Brot formen und auf ein bemehltes Backblech legen und noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Bei Ober- und Unterhitze auf 200 Grad. Den Brotteig noch mit etwas Wasser bestreichen und für 35 Minuten in den Backofen schieben. Ob das Brot fertig ist prüft man am besten, wenn man es auf der Rückseite leicht anklopft. Wenn es hohl klingt, ist das Brot fertig.

Ich backe sehr gerne mit Dinkelmehl. Es erinnert mich immer an das Landbrot auf Mallorca. Statt Fenchel kann man auch jedes andere Gewürz dazugeben. Das Landbrot mit Fenchel schmeckt allerdings besonders gut zur Rouille.

In der Zeit wo der Teig ziehen musste habe ich die Rouille zubereitet.

Rouille

  • 1 kleine Pellkartoffel
  • 4-6 Knoblauchzehen
  • 125 ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  • 1 Eigelb
  • 1 kleine Dose Safran 0,1 gr.
  • 1-2 Essl. Fischbrühe
  • 1 Prise Fleur de Sal
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • 1 TL Tomatenmark
  • 2 Msp. Paprikapulver

Die Pellkartoffel schälen und mit einer Gabel klein drücken. Die gerieben Knoblauchzehen untermischen, dann die Fischbrühe dazugeben und verrühren. Den Safran, Pfeffer und Salz beifügen. Ich bereite mir eine frische Fischbrühe aus Fisch, Zwiebeln, Möhren, Stangensellerie, Salz, Liebstöckel selbst zu und friere sie dann ein. Wenn man die fertige Brühe in einem Eiswürfelbehälter einfriert, hat man immer kleine Portionen vorrätig.

Das Eigelb dazugeben und mit ein wenig Öl vermischen. -Man kann die Rouille auch mit Olivenöl zubereiten. Aber ich finde den Olivengeschmack zu intensiv für eine Rouille.- Nun zu der Masse das Öl dazugeben und mit dem Schneebesen rühren. Immer wieder etwas Öl beigeben und rühren. Solange bis eine cremige Sauce entstanden ist. Jetzt das Tomatenmark und das Paprikapulver dazugeben. Gegebenenfalls noch einmal mit Pfeffer und Salz nachwürzen.

Et voila

Das war der erste Teil meines Gerichts „Fischtopf nach Art des Hauses“.

Das Rezept für den Fischtopf werde ich jetzt fertigstellen.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne und sonnige Woche.

Seeteufel mit Fenchel

Lotte avec fenouil

Auch heute bin ich inspiriert von meinen Reiseerinnerungen an unsere Fahrt durch Frankreich. Der Seeteufel oder Lotte ist mein favorisierter Fisch. Immer wenn wir am Meer sind, gehört er einfach dazu. Da ich gerade mit meinen Erinnerungen an der französischen Atlantikküste bin, dachte ich mir, ich bereite einen Seeteufel zu. Ich habe leider keinen frischen Seeteufel bekommen, aber tiefgekühlt immer einen zur Hand.

Die Zutaten für 4 Personen:

  • Seeteufel
  • 1 große Süßkartoffel
  • 2 Fenchel
  • 2 Möhren
  • 8 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Walnussöl
  • 100 ml frische Sahne
  • Cherry
  • 3 Blätter Salbei
  • 1 Zitrone
  • 1 Orange
  • 6 Blätter Zitronenmelisse
  • Butter

Wie immer koche ich spontan. Dann muss ich mir sofort aufschreiben, welche Zutaten ich benutzt habe. Den Fenchel und die Süßkartoffeln habe ich schon vom Einkaufen mitgebracht. Alle anderen Zutaten habe ich immer im Haus.

Zuerst habe ich den Fenchel und die Möhren in feine Streifen geschnitten.

Ich liebe Fenchel und ich finde er passt hervorragend zum Fisch. Dann habe ich die beiden Gemüse in eine Pfanne mit Olivenöl gegeben und leicht köcheln lassen bis sie gar sind. Sie sollten noch leichten Biss haben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Mehr Gewürz habe ich nicht dazu getan. Ich finde das Gemüse hat so einen leckeren eigenen Geschmack, da braucht man nicht mehr als pfeffern und salzen. Und zu diesem Gericht passt es so am besten.

Danach habe ich den Seeteufel zubereitet, d.h. nur mit Pfeffer und Salz gewürzt.

In eine Pfanne mit nicht so stark erhitztem Olivenöl habe ich dann 5 Knoblauchzehen, 3 Salbeiblätter und zwei Blätter Zitronenmelisse gegeben. Die Kräuter sind aus dem eigenen Garten. Ich war erstaunt, das die Zitronenmelisse jetzt schon neue Blätter hat. Den Salbei aus dem Garten konnte ich den ganzen Winter frisch ernten.

Dazu kamen noch 2 Orangenscheiben und etwas Fenchel. Dann gebe ich den Fisch dazu und lasse ihn von beiden Seiten so etwa 4 Minuten anbraten.

Nun stelle ich die Pfanne in den leicht geöffneten Backofen bei 80 Grad Umluft.

Die geschälte und in grobe Würfel geschnittene Süßkartoffel habe ich in Wasser gekocht. Wenn ich die Süßkartoffel in Wasser koche, lege ich immer eine Scheibe Zitrone dazu.

Das sorgt dafür, dass die Süßkartoffeln ihre kräftige Farbe behalten. Als sie weich genug waren, wurden die Kartoffelstücke mit frisch gepressten Orangensaft zerdrückt, 2 geriebene Knoblauchzehen untergemischt.

Wenn ich den Knoblauch nicht in Scheiben oder in kleine Würfel schneide, benutze schon seit Jahren eine Knoblauchreibe. So wird der Knoblauch schön fein. Allerdings ist er auch intensiver im Geschmack.

Mit Pfeffer und Salz gewürzt. Zum Schluss habe ich noch etwas kalte Butter dazugegeben.

Jetzt kommt die Pfanne mit dem Fisch aus dem Backofen und ich nehme den Fisch heraus und stelle ihn zum warmhalten noch einmal in den Backofen. Zwischenzeitlich habe ich den Backofen auf 50 Grad zurückgestellt.

Die Kräuter, den Fenchel und die Orangenscheiben brate ich nun ein wenig an und lösche sie dann mit einem großen Schuss Cherry ab. Leicht köcheln lassen, die Sahne hinzugeben weiter köcheln lassen und ein bisschen reduzieren und mit Pfeffer und Salz würzen. Den Seeteufel noch einmal kurz dazulegen.

Auf dem Teller anrichten. Über die Süßkartoffeln gebe ich dann noch ein paar Tropfen Walnussöl.

Bon appetit.

Zu diesem Gericht gab es einen leichten französischen Rosé .

Mein Lieblingsfisch ist mir hervorragend gelungen. Und es war eine gute Geschmackskombination. Vielleicht habt ihr ja Lust dieses Gericht einmal nach zu kochen. Viel Spaß dabei.

Wir haben jetzt schon 17 Uhr und es ist immer noch hell. Heute haben wir blauen Himmel und etwas Sonnenschein. Endlich mal. Allerdings sind die Temperaturen nicht über 7 Grad gegangen. Aber man merkt so langsam den kommenden Frühling. Habt noch einen wunderschönes Wochenende.

Pasta, Sonne und mehr……

Draussen ist es immer noch grau, regnerisch und sehr windig. Da bleibe ich doch noch ein bisschen bei meinen Urlaubserinnerungen. Ich habe gestern eines meiner Lieblingsgerichte gekocht. Es braucht nicht viel Zutaten und ist schnell zubereitet. Es ist ein Gericht, welches man auch so in der spanisches Küche findet. Durch den Chili und die Rosinen, erinnert es an die maurische Küche. Auf Mallorca habe ich immer gerne das köstliche Gericht „Pescado a la Mallorquina“ gegessen. Es besteht aus Mangold oder Spinat, Fisch, Knoblauch Kartoffeln, Tomaten, Chili und Rosinen.

Aber hier sind meine Pasta mit Fisch und Garnelen

  • rohe Garnelen
  • Fisch
  • 250 g Spaghetti
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 halbe Dose Tomaten in Stücke
  • 1 Peperoni oder auch eine Chili
  • Rosinen
  • 200 ml Fischbrühe
  • Pfeffer und Salz aus der Mühle
  • 1 Rosmarinzweig
  • Olivenöl
  • Cherry

Das Gericht ist für 4 Personen. Ich benutzte für die Zubereitung eine Paella Pfanne. Da ich auf Gas koche, funktioniert das sehr gut. Es geht natürlich auch jede andere Pfanne.

Als erstes wird Olivenöl in der Pfanne erhitzt. Der Fisch mit Pfeffer und Salz gewürzt und im heißen Öl von beiden Seiten angebraten. Dann wird die Temperatur runtergedreht und den Fisch noch 3 Minuten auf jeder Seite leicht braten. Dann den Fisch aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Das gleiche wird dann mit den Garnelen gemacht. Da ich immer nur rohe Garnelen benutze, bleiben sie nur so kurz in der Pfanne bis sie rosa geworden sind. Dann auch die Garnelen herausnehmen und zur Seite stellen. Hier habe ich Fisch und Garnelen zusammen in die Pfanne getan und die Garnelen früher herausgenommen. Es kommt immer auch auf die Menge an, die ich benutze.

Die kleingehackte Gemüsezwiebel, den gehackten Knoblauch und die in Streifen geschnittene Peperoni in die Pfanne geben.

Das ganze dann leicht köcheln lassen, bis die Zwiebeln glasig sind.

Mit einem guten Schuss Cherry wird das ganze dann abgelöscht. Nochmals leicht köcheln lassen.

Dann die gewürfelten Tomaten und die Fischbrühe dazugeben. (Die Fischbrühe mache ich meistens selbst aus Fischresten, Möhren, Zwiebeln, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Pfeffer und Salz und friere sie dann ein.) Dann pfeffern und salzen und den Rosmarinzweig dazugeben. Jetzt die Zutaten so 15 Minuten köcheln lassen. Die Zwiebeln sollten noch einen leichten Biss haben.

Zwischenzeitlich sind auch die Spaghetti fertig. Die Pasta und die Rosinen werden nun in die Pfanne gegeben und untergemischt. Als letztes kommt der Fisch und die Garnelen in die Pfanne und werden unter die Spaghetti gemischt und bleiben nur solange auf dem Herd bis der Fisch und die Garnelen heiß geworden sind. Etwas frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben.

Der Fisch kann ruhig zerfallen, dass ist so gewollt.

Als Fisch benutze ich einen etwas festeren Fisch. Hier habe ich Victoriabarschfilet genommen. Es geht aber jeder beliebige dickfleischige Fisch, z.B: Seehechtfilet, Rotbarschfilet. Die Menge der Chilis oder der Peperoni ist jedem selbst überlassen. Die Peperoni sind nicht ganz so scharf, wie der Chili. Die Peperoni hat 100–500 Scoville und der Chili fängt bei 500 Scoville an, nach oben offen….. Es sollte schon schärfer sein, damit die Kombination mit den Rosinen so richtig gut herauskommt.

Dazu gibt es einen spanischen Rotwein. ¡que aproveche!

Und schon vergesse ich, das fürchterliche Wetter draussen. Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche. Bis dahin