Es ist Beerenzeit. Im Garten sind die Johannisbeeren, Himbeeren -Stachelbeeren reif.
Habt ihr schon einmal eure Nase an einen schwarzen Johannisbeerstrauch gehalten. Er duftet so intensiv.
Düfte zeichnen Bilder in die Seele und ins Herz.
-sylvie.naumann-
Am Montag, den 27. Juni 2023 war Weltdufttag. Mal ehrlich, ich wusste nicht, dass es einen solchen Tag gibt. Aber es gibt ja für alles einen besonderen Tag.
Jetzt könnte man sich fragen, was hat der Johannisbeerstrauch mit dem Weltdufttag zu tun. Ich liebe den Duft vom schwarzen Johannisbeerstrauch, er erinnert mich an unsere Zeit auf Mallorca.
Düfte lösen sehr viele Erinnerungen aus. Gute wie auch schlechte. Einen lieblichen Geruch in die Nase zu bekommen und die Erinnerung an einen schönen Moment ist wieder da. Ich mag den Geruch nach einem Sommerregen. Den modrigen Geruch im Wald. Natürlich den Duft der Rosen. Ein Lavendelfeld in der Provence. Es gibt so viele Düfte, die ein Wohlgefühl bewirken. Wenn ich früher bei meinen Großeltern zu Besuch war und meine Großmutter setzte den Wasserkessel auf den Gasherd um Wasser für den Kaffee zu machen, dann war da so ein besonderer Geruch von Kaffee und Gas. Wenn bei uns morgens dieses beiden Gerüche zusammen kommen, denke ich immer an meine Großeltern. Kein anderer Sinn löst so viele Erinnerungen aus wie der Geruch. Gute Erinnerungen, wie auch weniger gute Erinnerungen.
Was hat aber nun der Geruchsinn mit meinen Johannisbeeren zu tun. Auch dieses Jahr mache ich aus den Beeren einen Likör. Letztes Jahr habe ich das erste mal einen Cassis angesetzt. Man soll sich ja nicht selbst loben, aber der war richtig gut. Eine kleine Flasche vom letzten Jahr habe ich noch übrig.
Ich hoffe, sie reicht so lange bis der neue Likör fertig ist. Wird sie, denn ich gehe sehr sparsam mit dem Likör um.
Hier ist das Rezept für den Likör:
Die Zutaten:
600 gr. schwarze Johannisbeeren
1 Flasche Doppelkorn 750 ml
200 gr. brauner Zucker
1 Vanillestange
250 ml Rotwein
2 Blätter vom Johannisbeerstrauch
Die Johannisbeeren säubern und waschen.
Mit dem Kartoffelstampfer die Beeren etwas andrücken. Dann die Johannisbeeren in ein Glas füllen. Den braunen Zucker, die Vanillestange und die zwei Blätter vom Strauch dazugeben und alles verrühren.
Den Doppelkorn ( beim Doppelkorn sollte man auf Qualität wert legen) ins Glas geben und noch mal rühren.
nun den Rotwein dazugeben und wieder umrühren.
Deckel drauf und gut verschließen. Das Glas an einen hellen Ort stellen. Ich stelle sie auf meine Terrasse. Sie können ruhig Sonne abbekommen. Ich lasse sie dann zwei Monate draussen stehen und danach kommen sie in den Keller und stehen noch weitere zwei Monate im dunkeln. Wichtig ist, das Glas regelmäßig umzudrehen. Nach der Wartezeit schütte ich die Früchte durch ein Sieb und fülle dann den Likör in Flaschen ab. Ich kann es kaum erwarten, bis der Cassis fertig ist. Aber ich habe ja noch einen kleinen Rest vom letzten Jahr. Zu besonderen Anlässen rücke ich dann meinen Cassis heraus. Gerne als Kir Royal , aber auch pur oder auf Eis schmeckt der schwarze Likör sehr gut.
Zuerst gab es den Kir, er wurde vom Bürgermeister Félix Kir (1876–1968) von Dijon erfunden. Das ist der Créme de Cassis mit Weißwein. Wird Champagner verwendet, nennt man ihn Kir Royal. Man kann ihn auch mit Rotwein trinken, dann wird er zu einem Cardinal.
Und natürlich benutze ich den Likör aus schwarzen Johannisbeeren auch zum Kochen. Besonders schmackhaft wird ein französisches Rindfleisch-Ragout mit Créme de Cassis.
Ich wünsche Euch nur gute Düfte in der Nase und noch einen wunderschönen Sommertag, bis dahin
da fing es zu schneien an. Gerade so, dass der Garten aussah wie mit Puderzucker bestreut.
Auch die immer noch blühenden Rosen bekamen einen weißen Hut.
Die Heiderose gehört zu den Rosen, die bis Weihnachten blühen. Manchmal auch noch im Januar.
Ein paar Impressionen vom ersten Schnee in diesem Jahr aus unserem Garten.
Aber kaum war der Schnee da, war er auch schon wieder weg.
Das war vor einer Woche. Die letzten Tage ist es kalt geworden und heute ist der Garten auch weiß vom Frost. Es sieht so wunderschön aus.
Nächste Woche haben wir schon Weihnachten. Die Zeit die fliegt nur so vorbei. Ob es Weihnachten auch so kalt sein wird? Wir werden es sehen. Aber es braucht kein Schnee oder Kälte, damit wir ein schönes Weihnachtsfest feiern. Es braucht nur Harmonie und Frieden.
Es regnet immer noch, also keine Gartenarbeit für heute. Allerdings ist es auch recht kalt. Hier sind es nur 11 Grad. Ich habe den Regentag ausgenutzt und habe einen Computertag eingelegt. Es war die Gelegenheit schon mal meine Fotos von diesem Jahr durchzusehen. Daran sehe ich wie schnell die Zeit mal wieder vergangen ist. Im Juni habe ich diesen kleinen Schwärmer fotografiert.
War nicht so einfach. Ich habe versucht die Kamera so ruhig wie möglich zu halten. Einige Bilder sind ganz gut geworden. Dieser kleine Schwärmer ist ein Taubenschwänzchen.
Sie schwirren sehr schnell herum und es ist gar nicht so leicht sie mit der Kamera einzufangen.
Es war der einzige kleine Flieger, der sich unsere Blüten im Garten ausgesucht hat.
Wie kleine Kolibris. Er hatte es besonders auf unser patagonisches Eisenkraut abgesehen.
Und immer den Saugrüssel voran.
Ich hoffe, im nächsten Jahr nochmal ein Taubenschwänzchen oder einen Hummelschwärmer vor die Linse zu bekommen.
Letzte Woche war es ganz schön warm und man kam aus dem Schwitzen gar nicht raus. Diese Woche ist es wieder kälter, und auch unsere kleinen Freunde genießen sicherlich diese angenehmeren Temperaturen. Es ist kälter geworden, aber leider hat es kaum geregnet. Die Natur braucht aber dringend den Regen.
Schau tief in die Natur und dann wirst du alles besser verstehen. -Albert Einstein-
Auch unsere kleinen Gäste brauchen Wasser, gerade jetzt wo es so warm ist. Bei uns im Garten haben sie mehrere Möglichkeiten zu trinken.
Jeden Abend besuchen uns Igel. Ich glaube es sind drei, vielleicht auch vier Igel. Manchmal sieht man sie zu dritt. Ich habe ihnen mehrere Überwinterungsmöglichkeiten in unserem Garten geschaffen. Eine davon nutzen sie auch. Unser Garten ist offen und sie wandern umher. Sie kommen jeden Abend in unseren Garten, denn sie wissen in diesem Garten ist der Tisch reich gedeckt.
Wir warten abends ob sie in den Garten kommen. Ich liebe diese possierlichen Tiere. Leider leben sie in unserer Welt sehr gefährlich. Ich hoffe, dass sie hier in unserem kleinen Gebiet bleiben und immer wieder zurückfinden.
Da hat sich einer aber den Magen vollgefuttert. Nach einem guten Essen soll man ruhen. Das hat er auch gleich in die Tat umgesetzt und ist eingeschlafen.
Dann kam aber der Dicke an. Ob der kleine Igel ihm was übrig gelassen hat? Manchmal sitzt auch einer mitten im Napf. Da entsteht schon mal Futterneid, da schubst der eine Igel den anderen Igel aus dem Napf heraus. Allerdings bietet unser Garten genug andere Leckereien. Insekten und vor allen Dingen Schnecken und Schneckeneier.
Unser Hündin beobachtet sie ganz genau. Bei den ersten Besuchen der Igel hat sie immer gebellt, ich glaube sie hat sich an sie gewöhnt. Aber so ganz geheuer sind ihr die Igel doch nicht.
Jetzt wo die Tage so lange hell sind, kann man die Igel gut beobachten. Später im Herbst wird es schwieriger sein sie zu sehen, dann gehen wir mit der Taschenlampe durch den Garten und schauen ob sie da waren. Wie flott sie so unterwegs sind.
Ich bin dann mal weg
Wir hoffen, dass wir noch lange Zeit mit unseren kleinen Gästen zusammen leben werden. Sie sind immer in Gefahr und ich freue mich, sie jeden Abend wieder zu sehen.
Ich wünsche Euch eine schöne Restwoche bei angenehmen Temperaturen.
Nach zwei wolkigen und regnerischen Tagen, scheint heute wieder die Sonne. Es ist ein wunderschöner Morgen.
Die Regentropfen glitzern auf den Rosen.
Rose Focus
Erstmal einen Kaffee genießen
Heute wird ein Tag mit viel Arbeit. Wir haben Freunde zum französischen Abend eingeladen und ich fange gleich mit den Vorbereitungen an.
Meine Rose Grande Amore erfreut mich immer wieder.
Rose Grande Amore
Es wird ein wunderschöner Tag werden. Jetzt geht’s mit Kochen los. Ich fange mit einer klassischen Tarte au citron an. Sie ist eine wunderbare Nachspeise bei diesem warmen Wetter.
Ich wünsche euch auch ein wunderschönes Wochenende.
Seid einer Woche sind wir aus unserem Urlaub zurück. Was wirklich blöd war, ich habe mir am vorletzten Urlaubstag einen Magen-Darm-Virus eingefangen. Ehrlich, so sollte ein Urlaub nicht enden. Thomas, mein Mann, ging es noch….gut. Also hat er uns nach Hause gefahren. Zuhause angekommen, bin ich gleich ins Bett und nach zwei Tagen wieder aufgestanden. Am Montag, dann bekam Thomas es auch. Würde sagen, wir hatten eine beschissene Woche.
Heute, Samstagabend sitzen wir im Garten und alles ist wieder normal.
Allerdings hatte ich Zeit meine vielen Fotos vom Urlaub zu sortieren. Freue mich schon euch einige davon zu zeigen.
Im Garten haben die Rosen angefangen zu blühen. Das ist die zauberhafte Rose Crazy Fashion.
Und am Rosenbogen blüht die Kletterrose Santana.
Heute hatten wir hier traumhaftes Wetter und das leichte Sommergetränk schmeckt schon wieder.
Das Leben beginnt an dem Tag, an dem du einen Garten anlegst. chinesisches Sprichwort
Vor 20 Jahren war es nur ein leeres Grundstück. In den Jahren wechselte immer wieder das Bild unseres Gartens. Heute, nach so vielen Jahren ist der Garten seiner Vollendung näher gekommen. Wie viel Freude und Inspiration es war, ihn so heranwachsen zu sehen. Aber auch wie viel Arbeit und Schweiß es gekostet hat, aber ich bin mit Leidenschaft Gärtnerin. Wie er mit jeder Veränderung immer schöner wurde. Meine Seele und mein ganzes Herz ist mit ihm verbunden.
Vor ein paar Jahren habe ich die Rose für mich entdeckt. Mittlerweile habe ich 46 Rosenstöcke. Aber auch sieben Obstbäume. Und wenn die vielen Hortensien blühen, verwandelt sich der Garten in ein noch größeres Blütenmeer. Der Lavendel erinnert mich immer an den Süden, das Mittelmeer und die mediterrane Lebensart.
Heute werde ich ein paar Bilder über die Rose “ Bremer Stadtmusikanten“ zeigen. Sie ist eine Strauchrose und wird ca 120 m hoch. Sie duftet schwach und ihre Blütenfarbe ist rosa-weiß.
Hier steht sie vor dem Rosenbogen und verbindet sich mit der Kletterrose „Santana“
„Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft, als in der Hand“ -Sir Francis Bacon-
„Die Natur ist ihr eigener Künstler, man muss die Augen offen halten um ihre Kunst zu entdecken“. –sylvie.n-
Heute haben wir ein traumhaftes Wetter und endlich können wir den Garten genießen. Die Bienen sind sehr fleißig und auch die Schmetterlinge flattern umher. Wir haben einen durch und durch natürlichen Garten. Ich benutze keinerlei Hilfsmittel um die Rosen noch schöner zu machen. Es wächst, wie es wächst. Hier in unserem Garten fühlt sich jeder wohl, bis hin zum kleinsten Insekt.
Und jedes Insekt findet in meinem Garten ein zu Hause.
Wenn du Liebe hast, spielt es keine Rolle, ob du Kathedralen baust oder in der Küche Kartoffeln schälst. -Dante Alighieri-
Sieht sie nicht wunderschön aus.
Perfektion ist nicht alles. Auch unser Garten ist nicht perfekt, aber für uns ist er eine Oase hinterm Haus.