Meine Oase hinterm Haus

Das Leben beginnt an dem Tag, an dem du einen Garten anlegst. chinesisches Sprichwort

Vor 20 Jahren war es nur ein leeres Grundstück. In den Jahren wechselte immer wieder das Bild unseres Gartens. Heute, nach so vielen Jahren ist der Garten seiner Vollendung näher gekommen. Wie viel Freude und Inspiration es war, ihn so heranwachsen zu sehen. Aber auch wie viel Arbeit und Schweiß es gekostet hat, aber ich bin mit Leidenschaft Gärtnerin. Wie er mit jeder Veränderung immer schöner wurde. Meine Seele und mein ganzes Herz ist mit ihm verbunden.

Vor ein paar Jahren habe ich die Rose für mich entdeckt. Mittlerweile habe ich 46 Rosenstöcke. Aber auch sieben Obstbäume. Und wenn die vielen Hortensien blühen, verwandelt sich der Garten in ein noch größeres Blütenmeer. Der Lavendel erinnert mich immer an den Süden, das Mittelmeer und die mediterrane Lebensart.

Heute werde ich ein paar Bilder über die Rose “ Bremer Stadtmusikanten“ zeigen. Sie ist eine Strauchrose und wird ca 120 m hoch. Sie duftet schwach und ihre Blütenfarbe ist rosa-weiß.

Hier steht sie vor dem Rosenbogen und verbindet sich mit der Kletterrose „Santana“

„Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft, als in der Hand“ -Sir Francis Bacon-

„Die Natur ist ihr eigener Künstler, man muss die Augen offen halten um ihre Kunst zu entdecken“.      –sylvie.n-


Heute haben wir ein traumhaftes Wetter und endlich können wir den Garten genießen. Die Bienen sind sehr fleißig und auch die Schmetterlinge flattern umher. Wir haben einen durch und durch natürlichen Garten. Ich benutze keinerlei Hilfsmittel um die Rosen noch schöner zu machen. Es wächst, wie es wächst. Hier in unserem Garten fühlt sich jeder wohl, bis hin zum kleinsten Insekt.

Und jedes Insekt findet in meinem Garten ein zu Hause.


Wenn du Liebe hast, spielt es keine Rolle, ob du Kathedralen baust oder in der Küche Kartoffeln schälst.    -Dante Alighieri-                 

                

Sieht sie nicht wunderschön aus.

Perfektion ist nicht alles. Auch unser Garten ist nicht perfekt, aber für uns ist er eine Oase hinterm Haus.

Ist es schon zu spät?

Die Bienen brauchen uns Menschen um zu überleben und nicht, um sie zu zerstören. -sylvie.n-

Was dem Schwarm nichts nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nichts. -Marc Aurel-

Gestern kam der UN-Bericht über das Artensterben heraus. Es ist erschreckend und traurig, was wir Menschen mit unserer schönen Welt machen.

Jeder muss etwas tun.


Ist es nicht wunderbar, wenn die Obstbäume im eigenen Garten blühen. Wir haben acht Obstbäume:. Drei Apfelbäume, einen Braeburn und zwei Rebella, zwei Pflaumenbäume, die buntlaubige Riesenpflaume und einen Kirschbaum mit großen roten süßen Kirschen. Dann haben wir eine Mirabelle, seit vier Jahren einen Zwetschgenbaum, der in diesem Jahr das erste mal ein paar Blüten hatte. Ich finde es wichtig, den Bienen etwas anzubieten, nicht nur durch Obstbäume, sondern durch viele blühende Pflanzen. Und wenn man schon ein Garten besitzt, dann muss man etwas für die Bienen tun. Ich liebe es, wenn es im Garten summt und brummt. Wir haben keinen so großen Garten, aber wir versuchen, ihn so zu gestalten, dass die Bienen, Insekten und Vögel sich bei uns wohlfühlen. Was nützt es, wenn man alles plattiert. Der Garten muss nicht groß sein, es geht auf einem Balkon, oder auch in einem kleinen Blumentopf.

Diese Bilder sind im März entstanden. Die Wildbienen kamen aus ihren Kammern…..

und haben schon für Nachwuchs gesorgt

Ich liebe dieses Bild.
Kirschblüten

Bienen bei der Arbeit.

Was wäre unsere Welt ohne Bienen?

Bei uns im Garten haben sie fleißig unsere Obstblüten befruchtet. Ich freue mich schon auf eine gute Ernte.

Bienen im Anflug

Im Moment habe ich so eine Stimmung……….

Wo ist der Frühling wenn man ihn braucht?

Es gibt den wirklich schönen Spruch von Jean Paul (1763-1825):

„Das schöne am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.“

Heute habe ich das Gefühl, ich könnte ihn gut brauchen. Es ist kalt und es regnet. Aber er braucht wohl noch ein bisschen. Wobei, der Frühling ist ja schon da, nur mit der Wärme hat er es noch nicht so eilig. Ich sollte nicht so ungeduldig sein, denn wenn ich in den Garten schaue, sieht er schon wunderbar grün aus. Und es blühen auch schon zwei Obstbäume. Die Mirabelle und die große Pflaume. Auch die Bienen sind schon sehr fleißig.

Richtig toll blüht auch unsere Prachtspiere. Ich habe sie heute bei grauem Himmel fotografiert.

Aber sie strahlt bei jedem Himmel. Und was ist das für ein Blütenmeer.

Ist der Frühling nicht die Jahreszeit der Erneuerung?  Geht man in die Natur, dann weiß man, dass es so ist.  Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell alles voran geht.
Ist die Natur nicht einfach wundervoll?


Sollte sie es uns nicht wert sein, sie zu erhalten? 


Und ist sie nicht die größte Künstlerin?

Ich sehe in den blauen klaren Himmel hinein.  Ich schaue mit Freuden den Sonnenschein.       Der Winter war hart, er will gar nicht weichen der neuen Frühlingszeit.  Die Vögel singen ihr Frühlingslied.  Ich erfasse mit meinen Sinnen die junge Natur, wie sie erwacht.   sylvie.n

Ich finde diesen Spruch auch heute noch passend.

Er ist von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832):

„Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer streng, sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen“.

Das war heute Morgen, und die weißen Blüten sehen vor den dunklen Wolken toll aus.

Morgen soll die Sonne wieder ein bisschen scheinen und es wird etwas wärmer. Dann kann ich wieder im Garten arbeiten. Ich freue mich schon….. den Bienen bei ihrer fleißigen Arbeit zuschauen. Wo wären wir Menschen ohne die Bienen.

„Trage immer einen grünen Zweig in deinem Herzen, und es wird sich ein Singvogel darauf niederlassen“. Volksweisheit-Volksgut

Kunst im Winter #1

Wie wunderbar ist es, dass Fantasie grenzenlos ist.      -sylvie.n-

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Heute ist so ein Tag, da möchte man nicht das Haus verlassen. Und das mache ich auch nicht. Es regnet, es schneit, es ist kalt, das reinste Aprilwetter im Februar. Da hoffe ich doch, dass wir hier am Niederrhein im April den schönsten Frühling bekommen.  Aber so ist es nun mal im Winter.

Am Donnerstag morgen hatten wir Frost, und ich habe die Gelegenheit genutzt, um ein paar frostige Aufnahmen zu machen. Erst hatte es getaut und dann wieder gefroren. Dann hat es angefangen wieder zu tauen. Dabei sind wundervolle kleine Eisskulpturen entstanden. Die Sonne schien. Es war ein wunderschöner Wintertag.

Mit ein bisschen Fantasie…………

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Wir haben Samstag, und bei dem Wetter eine gute Gelegenheit, etwas zu schreiben. Ich schaue in den Garten, und es schneit wieder.  So langsam wird es weiß, es dämmert schon. Ich mache mir  Musik an und trinke einen Hierbas, einen spanischen Kräuterlikör.  Ich freue mich, dass ich gemütlich drinnen sitze. IMG_0021 (2).1jpg

 

 

 

 

Es war schon sehr kalt, als ich auf der Suche nach Motiven durch unseren Garten gegangen bin.

 

 

Es hat richtig Spaß gemacht, die Fotos herzustellen.

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Die Natur ist ihr eigener Künstler, man muss die Augen offen halten, um ihre Kunst zu entdecken.   -sylvie.n-

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Ich fotografiere überall.  Ich sehe immer etwas, dass sich zu fotografieren lohnt. Wenn ich nicht meine Kamera dabei habe, dann geht es mit dem Smartphone, das auch ganz gute Fotos macht.  Die kleinen Skulpturen sind mit meiner Kamera aufgenommen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht ein Foto mache. Es ist ein tolles Hobby.

IMG_9887 (2) Was immer ihr seht, ich wünsche Euch viel Spaß beim Betrachten, und lasst eurer Fantasie freien Lauf.