Road Trip

Ich sitze hier am Schreibtisch in einem Hotel in Wörth am Rhein. Gestern haben wir unseren Urlaub begonnen. Koffer gepackt alles ins Auto und los ging die Fahrt. So geschwitzt wie gestern beim Einpacken habe ich schon lange nicht mehr. Es war wirklich warm. Warm ist untertrieben, es war heiß. Aber im Auto haben wir die Hitze so wirklich nicht mitbekommen. Der Klimaanlage sei Dank. Unser erster Stopp war in Wörth am Rhein. Wir brauchten vier Stunden, das ist eine gute Reisezeit.

Wir haben das Hotel schon vorher gebucht und ich war ein bisschen enttäuscht, weil ich eine andere Vorstellung von der Lage des Hotels hatte. Ich dachte, so ein kleines Hotel mit Blick auf den Rhein. Schön romantisch. Der Rhein war tatsächlich nach ein paar Schritten zu erreichen. Allerdings lag das Hotel eher in einem Gewerbegebiet. Aber es war nur für eine Nacht und das Hotel ist in Ordnung. Wir haben im Biergarten unseren Durst gelöscht.

Das Weizenbier war bei der Hitze eine Wohltat. Dann haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen und geschwitzt bis das Gewitter kam. Von Wörth am Rhein haben wir leider nicht viel gesehen, aber vielleicht führt uns unsere Reisen wieder einmal hierhin.

Gleich geht es gemütlich zum Frühstück und dann fahren wir in aller Ruhe weiter an den Starnberger See. Auch heute dauert die Fahrt so um die vier Stunden. Auf den Starnberger See freue ich mich, es ist wundervoll dort. Und man hat schon einen tollen Blick auf die Alpen.

So jetzt geht es los, bei Regen.

Wetter hin, Wetter her

Die ersten Sonnenstrahlen, die dich morgens berühren, versüßen dir deinen Tag. -Sylvie Naumann-

Ich habe mir heute einmal Gedanken über den Hochsommer gemacht. Wann findet der Hochsommer statt? Also ich kann sagen, bei uns dieses Jahr überhaupt nicht. Die warmen Sommerabende kann ich an einer Hand abzählen. Unter warmen Sommerabenden verstehe ich einen milden Abend an dem man draußen sitzen kann. Wenn so langsam die Wärme des Tages zurück geht und die sich abkühlende Luft sanft die Haut berührt. Die Grillen spielen ihr Lied und der Duft der blühenden Rosen weht durch den Garten. Wenn die Dunkelheit kommt werden die Kerzen angemacht und bei einem Glas Wein genießt man den Sternenhimmel. Das wäre meine Definition vom einem warmen Sommerabend.

Der Sommer macht den Menschen zum Träumer. -Paul Keller- deutscher Schriftsteller

Mir fehlt auch die Beständigkeit eines schönen Sommers. Nicht dieses ständig wechselnde Wetter. Heute 30 Grad, morgen 22 und Regen. Und dann diese unheimliche Schwüle, die macht einem schon zu schaffen. Der Körper hat keine Zeit sich an die Wärme zu gewöhnen. Mal hin, mal her.

Aber zurück zum Hochsommer. Als Hochsommer wird die Zeit zwischen Anfang Juli bis Mitte August bezeichnet. Wenn die Sommerlinde anfängt zu blühen, wenn die Frösche quaken und wenn man Glühwürmchen sieht, spricht man vom Beginn des Hochsommers.

Ein Auszug aus dem hundertjährigen Kalender für den Monat August:

Die Schönwetterperioden zeigen sich von 1. bis 6. und 18. bis 25. August. Im August zeigen sich vermehrt Gewitter.

01. – 06. Der Monat beginnt mit schönem und warmen Wetter

08. Heute regnet es

09. – 11. Es folgen trübe Tage mit wenig Regen

13. Schönes Wetter

15. Nachts kann es noch frieren

16. Es folgen Regen und Gewitter

17. Kalter Regen bricht herein

18. – 25. Schönes und warmes Wetter folgt wieder

Nach einem Regenschauer blühen die Farben im Garten. -Sylvie Naumann-

Hier am Niederrhein steht die abendliche Atmosphäre auf Herbst. Kennt ihr das auch, dass man den kommenden Herbst schon riechen kann?

Also dieses Jahr war das mit unserem Sommer nichts, aber das ist nicht schlimm, denn es gibt tatsächlich schlimmeres als schlechtes Wetter. Da braucht man nur die Nachrichten lesen. Ich wünsche euch einen schönen Rest Hochsommer und bleibt gesund.