Heute ist es mal wieder soweit. Vier Tage Ostfriesland liegen vor uns. Wenn wir mal ein paar Tage Auszeit brauchen, fahren wir an die Nordsee.
Wir starten in Richtung Norden und wie immer ist unser Ziel Carolinensiel, ein kleiner verträumter Hafen. Hier kann man einfach mal die Seele baumeln lassen.
Es ist Donnerstagmorgen, die Koffer sind gepackt. Wir fahren früh los. Allerdings nicht zu früh, denn wir müssen eine kurze Strecke durch das Ruhrgebiet fahren und da sind morgens einige Staus. Wenn wir dann auf der A31 sind, geht es zügig, denn die ist fast immer frei. Wir brauchen bis zum Hotel vier Stunden.
Nach der Anstrengung mit meinen Zähnen freue ich mich, raus zu kommen, sich denn Wind um die Nase wehen lassen.
Wir werden einfach nicht viel machen. Morgen fahren wir mit der Fähre nach Wangerooge. Endlich klappt es einmal. Ebbe und Flut liegen dieses mal günstig, so das wir ein paar Stunden Aufenthalt auf der Insel haben.
Das Auto ist gepackt. Mal wieder für vier Tage viel zu viel eingepackt. Für schönes Wetter, für schlechtes regnerisches, für kaltes und für sonniges Wetter. Aber egal, das Auto hat Platz genug. Es sieht ganz so aus, als ob wir recht schönes Wetter hätten. Aber man weiß nie, es kann sich auch schnell ändern.
Ich wünsche Euch auch ein wunderbares und entspanntes Wochenende.
Heute fühlen wir uns wie in Ostfriesland. Hier weht der Wind ganz schön wild um die Ecke. Es hat den ganzen Tag geregnet und bei den Rosen knicken die Blüten ab. Wie schade. Aber jetzt stehen sie in der Vase und sehen gut aus und es duftet im Wintergarten. Kalt ist es auch, die Schafskälte hat uns voll erwischt. Da ich gerade Ostfriesland erwähnt habe, ich wollte euch doch noch meine Bilder vom Sonnenuntergang in Harlesiel zeigen.
Ein Sonnenuntergang ist so schön, wie man ihn sieht, ein jeder Augenblick wie man ihn erlebt, und ein jeder Mensch ist so wichtig wie man ihn im Herzen hat. -Franz von Assisi-
Ein Sonnenuntergang ist das Ende eines wunderbaren Tages. Und in jedem Ende steht auch immer wieder ein neuer Anfang.
Ich bin dankbar, dass ich ihn mit meinem Lieblingsmenschen erleben durfte. Es war nicht unser erster Sonnenuntergang, aber er gehörte zu den schönsten Untergängen die wir erlebt haben. Egal wo man auf der Welt ist, ein Sonnenuntergang ist immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis.
So unglaubliche Farben und erst das Licht es war wunderschön. Ich habe die Fotos nicht mit einem Stativ gemacht. Ich habe es gar nicht mit in Urlaub genommen. Die Bilder habe ich versucht mit ruhiger Hand zu fotografieren und dafür sind sie recht gut gelungen. Der Wind pfeift immer noch um die Ecken. Es wird wohl ein gemütlicher Abend auf dem Sofa werden. Ein bisschen wie im Herbst. Wünsche Euch einen wunderschönen Abend.
Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung. -Salvador Dali-
Kennt ihr das auch???? Unsere Erinnerungen an unsere Flitterwochen und an Biarritz sind sehr schön. Nun waren wir erneut hier und irgendwie war der Zauber verflogen.
Biarritz ein ein wunderschöner Badeort an der Atlantikküste mit viel Flair. Aber ich glaube unser Weg führt uns nicht mehr hier hin.
Wir haben hier wirklich einige schöne Tage verbracht, aber es war nicht mehr der Ort, den wir in Erinnerung hatten.
Am Abend haben wir am Meer gesessen und uns diesen wunderschönen Sonnenuntergang angeschaut.
Die Abendstimmung war toll. Es war warm und es ging ein leichter Wind. Die Wellen brachen sich am Strand und das Meer rauschte. Es war schon ein besonderer Abend.
Wie schön ist es nach vielen Ehejahren immer noch Schmetterlinge im Bauch zu haben. Es ist ein Geschenk, das ich jedem wünsche.
Es war unser letzter Abend in Frankreich.
Und trotzdem haben wir einen neuen Zauber, mit neuen Erinnerungen an einen wunderschönen Ort.
Unser Reise ging weiter, von La Rochelle nach Biarritz.
Wir haben davon geträumt noch einmal nach Biarritz zu fahren und einen besonderen Hochzeitstag zu feiern. Hier haben wir eine paar wundervolle Tage in unseren Flitterwochen verbracht. Wir hatten ein zauberhaftes Hotel.
Heute sieht das Hotel noch genauso aus. Leider war es zu unserem Aufenthalt in Biarritz ausgebucht.
Wir kamen an einem Freitagnachmittag in Biarritz an. Soviel Stau in einem kleinen Ort war schon erstaunlich. Bis wir das Hotel gefunden haben, fuhren wir mindestens drei mal im Ort in einer großen Runde mit vielen anderen Autos herum. Unser Hotel lag in der kleinen Innenstadt. Mit dem Auto konnte man nur kurz anhalten, schnell die Koffer ausladen und dann wieder weg. Ein Parkplatz zu finden war fast unmöglich. Endlich hatten wir einen Parkplatz gefunden; wir haben das Auto dann drei Tage bis zu unserer Abfahrt stehen lassen. Dann brauchten wir 20 Minuten zu Fuß bis wir wieder am Hotel waren. Es war ein Wochenende im August und Biarritz ist am Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel.
Wir hatten ein süßes kleines Zimmer in einem romantisches Hotel, mit einem kleinen Balkon. Spät abends haben wir dort mit einem Glas Rotwein gesessen und uns das Leben auf den Straßen angeschaut.
Am nächsten Tag war unser Hochzeitstag.
Unser Hochzeitstag, den wir ganz romantisch am Meer verbracht haben, war wunderschön.
Mit einem tollen Sonnenuntergang.
Wir haben die französische Lebensart und besonders das französische Essen genossen.
An einem Tag gab es Muscheln im kleinen malerischen Hafen „Port Vieux“
Und wir ließen uns das beste Eis in Biarritz schmecken…..
Riesenportion und natürlich mit Sahne………
Die wilde Atlantikküste darf nicht fehlen.
Ich glaube, wir werden unsere nächste Reise an das Meer planen. Ihr auch?
Auch heute bin ich inspiriert von meinen Reiseerinnerungen an unsere Fahrt durch Frankreich. Der Seeteufel oder Lotte ist mein favorisierter Fisch. Immer wenn wir am Meer sind, gehört er einfach dazu. Da ich gerade mit meinen Erinnerungen an der französischen Atlantikküste bin, dachte ich mir, ich bereite einen Seeteufel zu. Ich habe leider keinen frischen Seeteufel bekommen, aber tiefgekühlt immer einen zur Hand.
Die Zutaten für 4 Personen:
Seeteufel
1 große Süßkartoffel
2 Fenchel
2 Möhren
8 Knoblauchzehen
Olivenöl
Walnussöl
100 ml frische Sahne
Cherry
3 Blätter Salbei
1 Zitrone
1 Orange
6 Blätter Zitronenmelisse
Butter
Wie immer koche ich spontan. Dann muss ich mir sofort aufschreiben, welche Zutaten ich benutzt habe. Den Fenchel und die Süßkartoffeln habe ich schon vom Einkaufen mitgebracht. Alle anderen Zutaten habe ich immer im Haus.
Zuerst habe ich den Fenchel und die Möhren in feine Streifen geschnitten.
Ich liebe Fenchel und ich finde er passt hervorragend zum Fisch. Dann habe ich die beiden Gemüse in eine Pfanne mit Olivenöl gegeben und leicht köcheln lassen bis sie gar sind. Sie sollten noch leichten Biss haben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Mehr Gewürz habe ich nicht dazu getan. Ich finde das Gemüse hat so einen leckeren eigenen Geschmack, da braucht man nicht mehr als pfeffern und salzen. Und zu diesem Gericht passt es so am besten.
Danach habe ich den Seeteufel zubereitet, d.h. nur mit Pfeffer und Salz gewürzt.
In eine Pfanne mit nicht so stark erhitztem Olivenöl habe ich dann 5 Knoblauchzehen, 3 Salbeiblätter und zwei Blätter Zitronenmelisse gegeben. Die Kräuter sind aus dem eigenen Garten. Ich war erstaunt, das die Zitronenmelisse jetzt schon neue Blätter hat. Den Salbei aus dem Garten konnte ich den ganzen Winter frisch ernten.
Dazu kamen noch 2 Orangenscheiben und etwas Fenchel. Dann gebe ich den Fisch dazu und lasse ihn von beiden Seiten so etwa 4 Minuten anbraten.
Nun stelle ich die Pfanne in den leicht geöffneten Backofen bei 80 Grad Umluft.
Die geschälte und in grobe Würfel geschnittene Süßkartoffel habe ich in Wasser gekocht. Wenn ich die Süßkartoffel in Wasser koche, lege ich immer eine Scheibe Zitrone dazu.
Das sorgt dafür, dass die Süßkartoffeln ihre kräftige Farbe behalten. Als sie weich genug waren, wurden die Kartoffelstücke mit frisch gepressten Orangensaft zerdrückt, 2 geriebene Knoblauchzehen untergemischt.
Wenn ich den Knoblauch nicht in Scheiben oder in kleine Würfel schneide, benutze schon seit Jahren eine Knoblauchreibe. So wird der Knoblauch schön fein. Allerdings ist er auch intensiver im Geschmack.
Mit Pfeffer und Salz gewürzt. Zum Schluss habe ich noch etwas kalte Butter dazugegeben.
Jetzt kommt die Pfanne mit dem Fisch aus dem Backofen und ich nehme den Fisch heraus und stelle ihn zum warmhalten noch einmal in den Backofen. Zwischenzeitlich habe ich den Backofen auf 50 Grad zurückgestellt.
Die Kräuter, den Fenchel und die Orangenscheiben brate ich nun ein wenig an und lösche sie dann mit einem großen Schuss Cherry ab. Leicht köcheln lassen, die Sahne hinzugeben weiter köcheln lassen und ein bisschen reduzieren und mit Pfeffer und Salz würzen. Den Seeteufel noch einmal kurz dazulegen.
Auf dem Teller anrichten. Über die Süßkartoffeln gebe ich dann noch ein paar Tropfen Walnussöl.
Bon appetit.
Zu diesem Gericht gab es einen leichten französischen Rosé .
Mein Lieblingsfisch ist mir hervorragend gelungen. Und es war eine gute Geschmackskombination. Vielleicht habt ihr ja Lust dieses Gericht einmal nach zu kochen. Viel Spaß dabei.
Wir haben jetzt schon 17 Uhr und es ist immer noch hell. Heute haben wir blauen Himmel und etwas Sonnenschein. Endlich mal. Allerdings sind die Temperaturen nicht über 7 Grad gegangen. Aber man merkt so langsam den kommenden Frühling. Habt noch einen wunderschönes Wochenende.
Ein letztes Mal sind wir in der Abenddämmerung vom alten Hafen Vieux Port mit dem Wasserbus nach New Rochelle gefahren. Sehr beeindruckend sieht der Turm Saint-Nicolas in der untergehenden Sonne aus.
Noch ein Blick auf die beiden Türme Tour de la Chaîne und Tour Saint-Nicolas.
Der Dritte Turm von La Rochelle „Tour de la Lanterne“. Diese drei Türme sind die Wahrzeichen der Stadt La Rochelle.
Ein letzter Blick auf La Rochelle. Ein bisschen wehmütig, es war schön hier. Wie immer, wenn es uns besonders gut gefallen hat, denke ich, wir kommen wieder. Aber dann möchte man noch viele andere Ort sehen und es bleiben nur die Erinnerungen.
Die Fahrt zurück durch den Jachthafen bei Sonnenuntergang hatte eine besondere Atmosphäre.
Hier sind noch ein paar Impressionen vom Strand und der untergehenden Sonne.
Am Abend haben wir dann in einem Restaurant am Meer gesessen und wieder fantastisch gegessen. Mit einem Glas Rotwein den Abend ausklingen lassen. Am nächsten Tag ging unsere Reise weiter nach Biarritz.
Da packt mich doch gleich das Fernweh und ich möchte am liebsten sofort losfahren.
Habt noch einen schönen Tag mit schönen Erinnerungen.
Wir sind ganz gemütlich gefahren. Nach ungefähr 5 Stunden kamen wir in La Rochelle an. Wir hatten für drei Tage eine Ferienwohnung gemietet und diese lag in Port des Minimes. Der Jachthafen von La Rochelle.
Der Fußweg bis zur Altstadt von La Rochelle dauert 20 Minuten. Allerdings kann man auch mit einem Wasserbus bis zur Altstadt fahren. Wir haben den Wasserbus genommen. Er fuhr durch den Hafen, bis zur Altstadt. Die Fahrt dauerte auch so 20 Minuten. Es war interessant durch den Hafen zu fahren. So viele Segeljachten liegen hier.
Da kommt der Wasserbus
Und dann sah man die gewaltigen Türme, durch die der Wasserbus durchfahren musste, um zur Altstadt zu kommen.
Es war viel los in La Rochelle. Wir machten einen Spaziergang durch die Altstadt. Wie schön war es, dieses mal bei strahlendem Sonnenschein einen Bummel zu machen und sich diese schöne Altstadt anzuschauen.
Die Markthalle von La Rochelle „Marché Central“ muss man unbedingt besuchen. Angeboten werden Lebensmittel aus der Region und natürlich Fisch und was das Meer zu bieten hat. Und wenn man französische Spezialitäten mag, bekommt man hier alles was das Herz begehrt. Sie wurde im 19. Jahrhundert im Jugendstil errichtet.
Es war ein schöner Nachmittag in La Rochelle. Am Abend haben wir in einem Restaurant direkt am Meer fantastisch gegessen. Zurück sind wir wieder mit dem Wasserbus gefahren. Die Sonne ging langsam unter. Es war eine wunderbare Stimmung.
Es ist schön, die Erinnerungen an den Urlaub noch einmal aufleben zu lassen.
Die besten Entdeckungsreisen macht man, indem man die Welt mit anderen Augen betrachtet. -Marcel Proust-
Die Fahrt von der Hauptstraße führt durch einen Pinienwald zu dem malerischen Küstenort Tossa de Mar.
Von der Altstadt „Vila Vella“ schaut man auf das verträumte Tossa de Mar.
Hier oben steht eine Statue von Ava Gardner. Im Jahr 1950 wurde in Tossa ein Film mit Ava Gardner gedreht. Der Film hieß: „Pandora und der fliegende Holländer.“ Fast 50 Jahre später, im Jahr 1998, stellte die Stadt diese wunderschöne Statue zu Ehren Ava Gardner auf. Ich glaube sie blickt voller Sehnsucht auf das Meer.
Auf unserer Fahrt am Sonntag nach Köln, kommt kurz vor Köln das Autobahnkreuz Köln-Nord. Da geht es auf die A1 Richtung Koblenz.
Da kam mir der Gedanke, jetzt einfach rechts runter auf die A1 und los in Richtung Süden. Bis ans Meer. Bei mir heißt das, bis nach Spanien. An die Costa Brava, hinter der französischen Grenze. Das wäre weit genug. Da war am Sonntag so ein Gefühl, ganz spontan, einfach mal weg. So ein Gefühl nach Sonne und Meer. Geht Euch das nicht auch manchmal so?
An der Costa Brava waren wir schon ein paar mal, dann immer in Tossa de Mar. Er ist ein wundervoller gemütlicher Ort. Mit einer kleinen Bucht, einer kleinen Altstadt und einer Festung. Wir sind gerne in Tossa.
Träumen darf man ja………. Aber dann standen wir wieder zu Hause. Bei Regen und Sturm. Unendlich grauen Himmel, der einfach nicht aufhören will.
Im letzten Beitrag habe ich geschrieben, ich schaue mal nach Sonnenuntergangsbildern. Plötzlich bin ich bei den Fotos aus Tossa de Mar gelandet. Und da war es dann richtig da, das Fernweh.
Mir kam der Gedanke, ich zeige euch ein paar Impressionen von Tossa de Mar.
Das letzte Mal waren wir 2018 in Tossa. Wir haben eine Rundreise anlässlich unseres Hochzeitstages gemacht. Von Deutschland über Frankreich nach Spanien.
Das ist die Festung von Tossa de Mar. Man kann bis oben laufen und durch die Festung gehen.
Der Blick von der Festung auf die Stadt.
In Spanien sagt man: „Hoy es un buen dia para sonreir“ das heißt:
Heute ist ein guter Tag zum Lächeln
Ich finde, jeder Tag sollte so ein Tag sein.
Ich habe so einen Lieblingsmoment: Am Meer sitzen, die Füße im Sand, den Wellen lauschen, die warme Luft spüren.
Ich glaube es wird Zeit, das wir das alles wieder ohne Einschränkungen erleben können.
In dem Sinne, genießt Eure Urlaubserinnerungen, bis bald