Ankommen in den Bergen

Sonntagmorgen, die Fahrt ging weiter nach Oberstdorf. Vor uns lagen bei ruhiger Fahrt vier angenehme Stunden. Die Sonne schien, wir waren gut gelaunt und los gings.

Ich wartete nur darauf endlich die Berge zu sehen. Es ist einfach toll, wenn man auf die Alpen zufährt, man sieht die Berge immer näher kommen. Ich finde das einfach wundervoll. Ich liebe die Berge, allein schon der unglaubliche Blick auf die Alpen. Für mich ist es jedes mal etwas Besonderes. Nach vier entspannten Stunden sind wir in Oberstdorf angekommen. Unser Hotel lag im Trettachtal.

Das Trettachtal liegt südlich von Oberstdorf in den Allgäuer Alpen. Man verlässt die Bundesstraße und fährt eine fast einspurige Straße hinein in das Trettachtal. Sie kann nur befahren werden, wenn man eine Genehmigung hat. Die bekamen wir von unserem Hotel. Wir wussten, das Hotel liegt ruhig, aber wie ruhig es wirklich lag merkten wir, dass man nicht telefonieren konnte. Es ging nur über das Wlan. Wir fahren auf auf das Hotel zu und da war es, eingebettet zwischen Bäumen. Ein schönes kleines Hotel.

Das Hotel Elements, es liegt im Nationalpark der Allgäuer Alpen. Wer Ruhe sucht, der wird sie hier finden. Wir hatten ein sehr schönes großes Zimmer mit Balkon. Das Hotel hat einen kleinen Wellnessbereich, ein Schwimmbad und ein Spielzimmer. Es ist alles da zur optimalen Entspannung. Wir hatten Halbpension, was eine gute Entscheidung war. Das Essen ging etwas in die mediterrane Richtung. Überhaupt wurde im Restaurant vom Personal viel spanisch gesprochen. Wir wurden so herzlich empfangen und wurden gut umsorgt. Es waren rundherum sehr schöne Abende. Nach dem Essen haben wir noch in der Bar gesessen. Am ersten Abend mit spanischer Musik.

Am nächsten Tag wollten wir wandern gehen. Denn im Trettachtal kann man wunderbar wandern. Leider hat das Wetter nicht mitgespielt. Ich könnte sagen, wie immer.

Trotz der Wolken machten wir uns auf den Weg. Was für ein schönes Tal.

Wir überquerten den Trettach, der Fluss der durch das Tal fließt. Hier sieht er sehr braun aus.

Bei dem Anblick der immer dunkler werdenden Wolken haben wir uns dann entschlossen den Rückzug anzutreten. Es war eine gute Idee. Denn kaum sind wir im Hotel angekommen fing es an zu regnen. Aber es war nicht nur Regen…

Unser erster Urlaubstag im Trettachtal fiel also ins Wasser. Beim einem leckeren Kaffee und einem Stück Kuchen haben wir den Nachmittag begonnen. Danach haben wir uns das Hotel angeschaut und sind im Spielzimmer gelandet. Dort stand auch ein Tischkicker. Da kamen Erinnerungen hoch, denn wir hatten früher auch einen Tischkicker. So haben wir uns die Zeit vertrieben. Wieder im Zimmer haben wir uns dann mit einem Enzian auf den Balkon gesetzt und dem Gewitter gelauscht. Wir haben uns einfach gut gefühlt und den vorbeiziehenden Nebel beobachtet.

Beim Abendessen saßen wir neben einem netten Pärchen. Wir sind ins Gespräch gekommen und haben so einen Abend zu viert verbracht. Es war schön, dass wir die Beiden kennenlernen durften. Wir waren nur fünf Tage dort und haben jeden Tag einen wundervollen Abend mit vielen Gesprächen verbracht. Ist es nicht sehr schön wenn man Menschen begegnet, wo direkt eine Sympathie da ist, die man nicht so schnell vergisst. Vielleicht gelingt es uns, den Kontakt zu halten. Es würde mich freuen.

Wetter hin, Wetter her

Die ersten Sonnenstrahlen, die dich morgens berühren, versüßen dir deinen Tag. -Sylvie Naumann-

Ich habe mir heute einmal Gedanken über den Hochsommer gemacht. Wann findet der Hochsommer statt? Also ich kann sagen, bei uns dieses Jahr überhaupt nicht. Die warmen Sommerabende kann ich an einer Hand abzählen. Unter warmen Sommerabenden verstehe ich einen milden Abend an dem man draußen sitzen kann. Wenn so langsam die Wärme des Tages zurück geht und die sich abkühlende Luft sanft die Haut berührt. Die Grillen spielen ihr Lied und der Duft der blühenden Rosen weht durch den Garten. Wenn die Dunkelheit kommt werden die Kerzen angemacht und bei einem Glas Wein genießt man den Sternenhimmel. Das wäre meine Definition vom einem warmen Sommerabend.

Der Sommer macht den Menschen zum Träumer. -Paul Keller- deutscher Schriftsteller

Mir fehlt auch die Beständigkeit eines schönen Sommers. Nicht dieses ständig wechselnde Wetter. Heute 30 Grad, morgen 22 und Regen. Und dann diese unheimliche Schwüle, die macht einem schon zu schaffen. Der Körper hat keine Zeit sich an die Wärme zu gewöhnen. Mal hin, mal her.

Aber zurück zum Hochsommer. Als Hochsommer wird die Zeit zwischen Anfang Juli bis Mitte August bezeichnet. Wenn die Sommerlinde anfängt zu blühen, wenn die Frösche quaken und wenn man Glühwürmchen sieht, spricht man vom Beginn des Hochsommers.

Ein Auszug aus dem hundertjährigen Kalender für den Monat August:

Die Schönwetterperioden zeigen sich von 1. bis 6. und 18. bis 25. August. Im August zeigen sich vermehrt Gewitter.

01. – 06. Der Monat beginnt mit schönem und warmen Wetter

08. Heute regnet es

09. – 11. Es folgen trübe Tage mit wenig Regen

13. Schönes Wetter

15. Nachts kann es noch frieren

16. Es folgen Regen und Gewitter

17. Kalter Regen bricht herein

18. – 25. Schönes und warmes Wetter folgt wieder

Nach einem Regenschauer blühen die Farben im Garten. -Sylvie Naumann-

Hier am Niederrhein steht die abendliche Atmosphäre auf Herbst. Kennt ihr das auch, dass man den kommenden Herbst schon riechen kann?

Also dieses Jahr war das mit unserem Sommer nichts, aber das ist nicht schlimm, denn es gibt tatsächlich schlimmeres als schlechtes Wetter. Da braucht man nur die Nachrichten lesen. Ich wünsche euch einen schönen Rest Hochsommer und bleibt gesund.

Ein verregneter Tag in Monschau

Nach unserer Wanderung am Stausee Obermaubach sind wir am nächsten Tag, nach Monschau gefahren. Wie erwartet regnete es wie aus Eimern.

Monschau ist eine kleine Stadt in der Nordeifel. In ihrer historischen Altstadt fühlte ich mich wie in eine längst vergangene Zeit versetzt

Es war wirklich schade, dass wir so ein schlechtes Wetter hatten. Ich hätte gerne diese schönen Fachwerkhäuser mit blauem Himmel fotografiert.

Es gibt überall Kopfsteinpflaster. Kleine verwinkelte Gassen führen durch den Ort. Irgendwie rechnete ich mit einer Pferdekutsche, die mit lautem Pferdegetrappel durch die engen Gassen fuhr.

Marktplatz

Wie nah die Häuser an der Rur stehen. In dieser wunderschönen Kulisse sind auch schon Filme und Serien gedreht worden.

Alte Wassermühle Monschau

Hier ist es so romantisch. Ich kann mir vorstellen wie der junge Dichter am Brunnen saß und auf seine Liebe wartete. Als sie nicht kam schrieb er ein Gedicht voller Traurigkeit und Wehmut.

Monschau ist so idyllisch. Wir werden auf jeden Fall noch einmal wieder kommen. Vielleicht scheint dann auch ein bisschen die Sonne. Ich habe gehört, dass der Weihnachtsmarkt hier besonders schön sein soll. Mal sehen, soweit ist Monschau von uns nicht entfernt. Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, bis dahin……..

Ich bin ein hoffnungsloser Optimist

Morgen fahren wir in die Eifel. Es soll ein schönes Wochenende werden. Bei wunderbarem Herbstwetter wandern. Ich möchte dabei gerne ein paar Fotos machen. Von den ersten bunten Bäumen, die so toll in der Sonne leuchten.

So war der Plan. Vor 2 Wochen haben wir spontan eine Ferienwohnung gemietet.

Bis gestern hatten wir schönes sonniges Herbstwetter. Aber die Prognose für dieses Wochenende sah schon vor einer Woche nicht so gut aus. Aber was weiß schon der Wetterfrosch. Jeden Tag habe ich in den Wetterbericht geschaut. Mal wurde viel Regen angesagt, dann wieder weniger Regen. Auch mal ein paar Sonnenstrahlen. Jetzt sitze ich hier, der Koffer ist gepackt und schaue mir noch einmal den Wetterbericht an. Morgen soll es den ganzen Tag regnen. Aber es gibt auch ein Lichtblick, am Samstag und Sonntag nur bewölkt. Zum wandern reicht es schon wenn es nicht regnet. Aber zum fotografieren wäre es schön, wenn die Sonne scheinen würde.

Ich habe bei allen Wettermedien nachgeschaut und gehofft, einer gibt eine andere Wettervorausschau. Aber nein. Es bleibt bei einem regnerischen Wochenende.

Vielleicht schaut die Sonne doch einmal um die Ecke. Egal was die Wetterfrösche so sagen, ich behalte meinen Optimismus.

Wir sind natürlich auch für das Wandern im Regen gerüstet. Aber echt jetzt, das ist doch nicht wirklich schön. Allerdings gibt es auch viele kleine Städte in der Eifel, die wir noch nicht kennen und die kann man ja mit dem Regenschirm besuchen. Wir setzen uns in ein kleines Cafe, wir geniessen ein leckeres Stück Torte, dazu einen Kaffee. Also auch wenn es aus Eimern regnet, das Wochenende lass ich mir nicht vermiesen. Und ein paar Regenfotos kriege ich bestimmt auch hin.

Die Fotos sind von Wanderungen am Niederrhein.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende, ob es regnet oder die Sonne scheint, macht es Euch gemütlich.

Regen ist etwas wunderbares

Das Leben entsteht aus einem einzigen kleinen Regentropfen. -sylvie.naumann-

Der Regen hat den Staub von den Dächern und den Straßen gespült.

Mittwochnacht hat es mit großem Getöse angefangen zu regnen. Ein starkes Gewitter zog über unser Haus. Und die Natur nimmt den Regen dankbar an. Die Bäume strecken ihre Blätter in die Luft. Es tut gut, wenn man sieht wie die Natur sich so ganz langsam wieder erholt.

Nach einem Regenschauer blühen die Farben des Gartens. -sylvie.n-

Ich bin durch unseren Garten gegangen und habe die Stimmung eingefangen.

Ein paar Impressionen aus unserem verregneten Garten.

Nach dem Regen sieht das Grün der Pflanzen so satt aus.

Die Rosen lassen ihre Blüten hängen. Das geht vorbei, wenn die Sonne scheint.

Nach dem Regen folgt wieder Sonnenschein.

Gestern Nachmittag gab es dann noch einen wunderschönen Regenbogen.

Nur wenn Sonne und Regen sich vereinen, wirst du einen Regenbogen sehen. -sylvie.n-

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende.