Es ist zu spät

Zeit, die man mit Freunden und lieben Menschen verbringt, ist eine Zeit, die einem niemand mehr nehmen kann. Sie ist so wertvoll. -sylvie.n-

Ich habe die ganze Woche überlegt, ob ich es posten soll. Ich denke immer noch mit Trauer an ihn. Das wird sich so schnell auch nicht ändern. Es wird vielen von Euch so gehen, wenn man einen lieben Menschen verliert.

Vor einer Woche habe ich erfahren, dass ein Freund plötzlich und unerwartet gestorben ist. Ich konnte es nicht glauben, habe mich hingesetzt und meine Gedanken aufgeschrieben.

Ich möchte meine Gefühle aufschreiben, weil ich es einfach nicht glauben kann. Ich sitze hier und denke, es kann doch nicht wahr sein.

Hätten wir doch…… irgendwann machen wir es, in der nächsten Zeit müssen wir uns doch auch mal treffen, ein Bierchen trinken. Mal essen gehen. Ich kenne dich jetzt seit 6 1/2 Jahren. Und immer wieder haben wir uns vorgenommen, uns außerhalb deiner Arbeit zu sehen. Ach, das machen wir mal. Aber in den nächsten Monaten schaffen wir es. Jetzt ist es zu spät. Du bist nicht mehr da. Ich bin so unendlich traurig. Du warst ein besonderer Mensch. Immer ehrlich und geradeaus. Verrückt und laut. Du hast dir nie etwas gefallen lassen. Hast jedem deine Meinung gesagt. Wir hatten so viele Gespräche. Wir haben gelacht. Waren immer etwas lauter, als die anderen. Du hast nicht jedem gefallen, aber das war dir egal. Du hast dein Leben in vollen Zügen genossen. Und nun bist du nicht mehr da. Es war ein Schock. Du bist aus dem Leben gerissen worden. Viel zu früh.

Auf eine besondere Art waren wir Freunde. Alle 4 Wochen hast du dafür gesorgt, dass ich mich mit meiner neuen Frisur immer wieder wohl fühle. Wir hatten eine schöne Zeit. Wir haben gelacht, uns viele Geschichten erzählt. Wir haben uns geschrieben und haben so immer Kontakt gehabt. Und nun bist du so unerwartet gegangen. Ich werde dich vermissen.

Man denkt immer, wir haben doch noch so viel Zeit. Aber vielleicht denkt man das gar nicht, sondern nimmt alles so selbstverständlich hin. Gerade, was in den letzten Wochen und Tagen auf unser Welt alles so passiert, sollte man es doch besser wissen. Die Zeit ist nicht unendlich.

Es ist nicht wichtig, wieviel Zeit man miteinander verbringt, sondern wie tief man im Herzen des anderen verwurzelt ist. -sylvie.n-

Ich musste es einfach aufschreiben. Ich weiß, das es anderen auch so geht.

Ein Nachruf auf einen Freund.

Kleines Supermodel

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken. -Novalis-

Schmetterlinge sind wunderbar. Sie sind nur nicht leicht zu fotografieren. Aber mit viel Geduld gelingt es dennoch.

Das ist ein Distelfalter. Er war ein gutes Model.

Er saß die ganze Zeit auf einem patagonischen Eisenkraut und liess sich fotografieren.

Aber irgendwie sieht er grimmig aus, dabei hat er keinen Grund, denn er ist doch wunderschön.

Hier schaut er mir direkt in die Augen. Als ob er sagen wollte, schön, dass du da bist und dich für mich interessierst.

Der Distelfalter hält es nicht lange an einer Stelle aus, denn die Distelfalter sind Wanderfalter. Sie sind fast auf der ganzen Welt zu Hause. Den Winter hier bei uns mögen sie nicht so. Und wie man sieht, bevorzugen sie nicht nur Disteln. Gerne nehmen sie auch den Nektar von Brennnesseln. Er ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Schmetterling.

Hier bei uns sieht man die Distelfalter bis Mitte Juli.

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. -Hans Christian Andersen-

Vielleicht bekommen wir nächstes Jahr noch einmal Besuch von einem Distelfalter.

Und jetzt wünsche ich einen guten Flug.

Kleiner Admiral

Auf einmal saß er da, neben mir und rührte sich nicht. Ich war erstaunt, dass er dort sitzen blieb.

Auch bei meinen Bewegungen, blieb er einfach ruhig sitzen. Dann plötzlich flog er eine kleine Runde und setze sich wieder neben mich auf den Stuhl.

Er blieb sitzen und ließ sich fotografieren.

Er flog noch einmal weg. Kam sofort wieder und nahm neben mir Platz. Ich habe meine Hand in seine Richtung bewegt, er blieb sitzen. Sonst sind Schmetterlinge doch immer sehr schreckhaft. Das war komisch. Irgendwie kam mir der Gedanke, vielleicht ist er erschöpft. Also habe ich etwas Zuckerwasser gemacht und es ihm angeboten.

Noch ein bisschen zögerlich kam er mit seinem Rüssel und hat das Zuckerwasser von meinem Finger getupft.

Er hat sich auf meine Hand gesetzt. Leider sind dann die Bilder nicht so gut geworden. Mein Mann hat noch ein Video gemacht und davon habe ich dann die zwei Fotos.

Als er genug hatte, ist er nach ein paar Minuten weggeflogen.

Am nächsten Tag kam Admiral und setzte sich auf unseren Tisch. Als ich ihn fotografieren wollte flog er wieder davon. Setzte sich dann aber noch einmal auf eine kleine Lampe, ließ sich fotografieren und flog davon.

Ob er nochmal wiedergekommen ist, um sich zu bedanken…………………

Habt noch einen schönen sonnigen Sommerabend und bleibt gesund.

Was macht man mit zwei alten Lampen?

Du kannst Kreativität nicht aufbrauchen. Je mehr du sie benutzt, desto mehr hast du von ihr. -Maya Angelou-

Wenn ich einen Spruch finde, der mir gefällt, schreibe ich ihn sofort auf. Und wenn ich ihn dann brauche, schaue ich mir an wer sich hinter diesem Spruch verbirgt. Und auch diesmal war ich beeindruckt, von der Persönlichkeit die hinter diesem Spruch steht. Maya Angelou war eine US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin. Es lohnt sich über sie zu lesen.

Diese Hängelampe entkam meiner Kreativität nicht.

Vor einigen Jahren, oder vielleicht sind es auch mehr Jahre. Unser Geschmack hatte sich gerade geändert. Wir hatten genug von Weichholzmöbeln und Häkelgardinen. Damals wurde Chrome, Glastisch, schwarz und weiß modern. Und diese zwei Hängelampen kamen ins Haus. Sie hingen über unserem Esstisch aus Glas und Chrom. Naja, wie das so ist, veränderte sich nach Jahren wieder einmal der Geschmack. Die Lampen mussten weg. Wir haben sie aber noch behalten und gedacht, vielleicht können wir sie noch einmal verwenden. Also kamen sie in den Keller. Aber was einmal im Keller verschwunden war, war dann auch tatsächlich verschwunden. Wir sahen sie nur noch selten und sie gerieten in Vergessenheit.

Vor zwei Jahren dann, der Keller wurde mal wieder aufgeräumt, waren die Lampen immer noch da. Nur hat das lange Liegen im Keller seine Spuren hinterlassen. Was machen wir mit den Lampen? Auf den Müll? Irgendwie konnte ich sie nicht wegwerfen. Dann hatte ich eine Idee. Sie kommen in den Garten. Irgendetwas wird mir schon einfallen.

Da wir noch Deko-Ständer hatten, kam mir die Idee, ich stelle sie auf den Kopf in einen Ständer. Blumen rein und fertig.

Dann habe ich versucht das Loch zu schließen um Wasser hinein zu tun. Als Vogeltränke, oder einfach nur mit Schwimmkerzen schmücken. Einen Abend schaute ich so auf meine Hängelampen und da kam mir die Idee.

Ich mache Springbrunnen aus den Lampen. Und dann ging es los. Ich habe überlegt, was brauche ich dazu. Einen kleine Pumpe, Silikon, fertig. Ging ganz einfach und nach ein paar Tagen waren meine zwei Springbrunnen fertig. Noch etwas dekoriert. Sie sahen wirklich schön aus.

Das ist jetzt zwei Jahre her. Dieses Jahr sah das innere der Lampen nicht mehr so gut aus. Das Wasser und die Algenbildung haben sie nicht schöner aussehen lassen und da ich auch Steine reingelegt habe, waren sie doch leicht verkratzt.

Vor zwei Wochen kam mir die Idee, jetzt muss Farbe her. Da ich, wie so oft spontan bin, habe ich meine Acrylfarben, die ich eigentlich zum malen benutze, herausgeholt. Mit den Farben habe ich die Innenseite der Lampen bemalt. Natürlich vorher saubergemacht, abgeschmirgelt und entstaubt.

Allerdings war mir klar, das hält nicht lange. Ein Klarlack musste her.

Also habe ich mir Bootslack gekauft und die Lampen damit überstrichen. Vier mal, nach Anleitung. Und jetzt sehen sie einfach toll aus. Es hat ein paar Tage gedauert bis sie trocken waren.

Ein Brunnen steht auf der Terrasse am Haus.

Der andere auf unsere hintere Terrasse. Ich liebe das Geräusch von plätschernden Wasser. Es hat so etwas Beruhigendes.

Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in Dir schwingt. -Buddha-

Mal sehen, was mir als nächstes so einfällt. Gerade kommt doch die Sonne wieder ein bisschen raus. Nach den wirklich schönen Tagen, gab es wieder einen Dämpfer mit viel Regen und Unwetter. Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend eine kreative neue Woche und bleibt gesund.

Kräuter sind etwas Wunderbares

Regen, Sturm, Regen, Kälte

Schade…..dieses Jahr ist der Frühling besonders kalt und regnerisch. Ich merke schon, wie ich so langsam nach draußen möchte. Es ist doch einiges zu tun im Garten. Wenn man dem Wetterbericht glauben kann, wird es ab morgen wärmer. Da ich immer positiv denke, glaube ich mal, das es so sein wird.

Für die Kräuter wird es auch so langsam Zeit, dass es wärmer wird.

Das ist Salbei, den habe ich schon viele Jahre. Er hat den starken Frost vom letzten Winter gut überstanden. In der Küche benutze ich Salbei zu Fisch und Lammfleisch.

Der Klassiker in der italienische Küche ist natürlich Saltimbocca alla Romana. Übersetzt heißt es: „Spring in den Mund“ Saltimbocca, das ist Kalbfleisch, luftgetrockneter Schinken und frischer Salbei.

Meine Kräutergalerie an der Hauswand.

In der mediterranen Küche darf der Thymian nicht fehlen. Für mich gehört er in eine gute Tomatensauce.

Hier wächst der Thymian im Beet.

Es wird wirklich Zeit, dass die Sonne scheint. Nicht nur die Kräuter können die Sonne gut gebrauchen. Französischer Estragon ist dabei. Ich mag den besonderen Geschmack vom Estragon. Ich benutze ihn zum Grillen, für Saucen, und besonders zu frischen Pilzen. Und die Pimpinelle, auch kleiner Wiesenkopf genannt, gehört schon seit Jahren zu meinen Kräutern. Sie hat noch viele andere Namen, Drachenblut, Braunelle und viele mehr. Sie ist unter anderem reich an Vitamin C. Man kann sie nicht gut trocknen. Sie schmeckt gut zu Salaten, in Kräuterbutter, im Quark und zu frischen Suppen.

Das ist die Blüte der Pimpinelle, sie ist auch essbar. Die Pimpinelle gehört zu den sieben Kräutern der Frankfurter grünen Sauce.

In meinem Kräutertopf sind Majoran, Lavendel und Rosmarin und Oregano. Aus Thymian, Rosmarin und Bohnenkraut mache ich Kräuter der Provence. Allerdings füge ich auch manchmal Oregano Lavendel und Fenchelsamen dazu.

Ich benutze Kräuter der Provence zu Lamm, französische Ragouts, und Gemüsegerichten.

Das hier oben ist Bohnenkraut.

Rosmarin gehört zu meinen Favoriten. Zu Fleisch, Fisch, Gemüse, zum Grillen. Diesen Winter hatte der Rosmarin es schwer durchzukommen. Aber er ist noch da und wird sich im Sommer wieder erholen.

Die Zitronenmelisse vemehrt sich im Garten von alleine. Eigentlich überall. Da muss ich aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Aber die Bienen lieben die Melisse. Genauso wie sie die Minze lieben.

Und noch schneller geht es bei der Minze. Sie meint der Garten gehört ihr alleine. Die Zitronenmelisse und die Minze benutze ich für Getränke. Auch in die Kräuterbutter mische ich sie dazu.

Meine hängenden Kräuter. Estragon und Oregano.

Olivenkraut

Natürlich darf der Basilikum nicht fehlen. Zwei andere Sorten Basilikum stehen noch im Gewächshaus. Ich hoffe, ich kann sie bald nach draußen holen. Ich denke ja, morgen ist es soweit. Wer Oliven mag, der wird das Olivenkraut auch mögen. Es eignet sich für Pesto, mediterrane Nudelgerichte und vieles mehr. Man muss seinen herben Geschmack mögen. Zu Pilzen schmeckt es ausgezeichnet.

So, das war ein kleiner Rundgang durch meinen Kräutergarten. Eins noch. Ich habe immer eine Vase mit frischen Kräutern in der Küche stehen.

Wenn ich daran vorbei gehe, muss ich meine Nase reinstecken. Es riecht nach Sonne und nach der mediterranen Küche. Dann macht einem dieses miese, kalte und nasse Wetter nichts mehr aus.

In Erwartung, dass morgen die Sonne scheint, wünsche ich euch jetzt schon mal ein sonniges und warmes Wochenende. Bis dahin und bleibt gesund.

Von Bienen und Blüten

Ohne Blumen keine Bienen, ohne Bienen kein Leben. -Beat Jan-

Heute ist der internationale Tag der Bienen. Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, wie wichtig Bienen für uns sind.

Als unsere Obstbäume blühten, konnte man es überall summen hören.

Und jetzt, wenn ich durch den Garten gehe, sehe ich wie fleißig die Bienen waren.

Wenn man die Möglichkeit hat, kann man in seinem Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon mit bienenfreundlichen Blumen etwas für die Bienen tun..

Die Bilder sind vom letzten Jahr aus unserem Garten.

Das sieht nach einem bunten Angebot für die Bienen aus.

In unserem Garten tummeln sich viele unterschiedliche Bienenarten.

Das sind ein paar Impressionen von den Bienen aus unserem Garten.

Das Fenster öffnen
und eine Biene aus dem Zimmer lassen –
ist das vielleicht nicht Glück?           -chinesisches Sprichwort-

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und bleibt gesund

Päonie

Auch wenn das Wetter nicht wirklich frühlingshaft werden will, gehe ich zwischen zwei Regengüssen in den Garten. Ich versuche seit über 2 Wochen Blumensamen im Gewächshaus vorzuziehen. Aber es ist so kalt, dass sie nicht werden wollen. Ich hoffe immer noch, dass es mir gelingt sie raus zu locken.

Vor etwa 15 Jahren habe ich diese Pfingstrose als kleines Stämmchen gekauft. Es hat glaube ich ein oder zwei Jahre gedauert, bis sie zum ersten mal geblüht hat. Aber dann war auf sie Verlass. Jedes Jahr hat sie so um die 10 Blüten. Sie ist im Frühling ein echter Hingucker. Sie strahlt mit der Sonne um die Wette. Naja, mit der Sonne ist es im Moment nicht so gut bestellt. Und vom Wonnemonat Mai sind wir hier noch weit entfernt. Aber die Frühlingsblüher blühen wunderschön und auch die Obstbäume haben geblüht. Sie ist jedes Jahr ein wunderbares Motiv für die Kamera. Von der Knospe bis zur Blüte.

Hier öffnen sich langsam ihre Blüten.

Wenn sie ihre Blüten vollständig öffnen, dann strahlt sie mit der Sonne um die Wette.

Blumen sind das Lächeln der Erde. -Ralph Waldo Emerson-

Da es ja im Moment viel regnet, gehören die Regenbilder natürlich auch dazu.

Besucher hat die Pfingstrose auch. Es ist für die kleine Biene eine große Herausforderung.

Auch der Trauer-Rosenkäfer kommt zu Besuch. Den Käfer sehe ich hier sehr selten.

Und dann kommt die Zeit wo sie verblühen. Durch den Regen und starken Wind sind sie dieses Jahr etwas schneller verblüht.

Das Bewusstsein der Vergänglichkeit macht uns klar, das wir jeden kostbaren Moment nutzen müssen. -Dalai Lama-

Gestern habe ich mir noch eine Pfingstrose gekauft. Eine weiße, mit kleineren Blüten. Nächstes Jahr werden sie sicher um die Wette blühen.

Hinter der Päonie steht mein Olivenbaum. Ich habe ihn aus dem Gewächshaus geholt, da es keinen Frost mehr gibt. Er wird bald blühen und die Bienen brauchen doch auch etwas Arbeit. Die neue Pfingstrose hat drei Knospen, vielleicht blüht sie auch noch.

Das ist nur eine kleine Auswahl an Fotos von meiner Pfingstrose. Vielleicht doch nicht so klein. Wenn ich nach draußen schaue, gibt es gerade mal wieder ein Gewitter. Vielleicht ist das Wetter bei Euch auch so schlecht und ihr bekommt beim Ansehen meiner Bilder ein kleines Lächeln aufs Gesicht. Ich wünsche Euch eine schönen Abend und bleibt gesund.

Wenn ihr auf die Bilder klickt, werden sie größer……

Bald beginnt wieder mein Rosentraum

Es wird nie rote Rosen regnen. Wenn wir mehr Rosen wollen, müssen wir mehr Rosen pflanzen. -George Eliot-

Der Spruch passt genau zu mir und auf meinen Garten. Ich habe in meinem Garten 50 Rosenstöcke. Ja wirklich, ich habe sie gerade noch einmal gezählt. Bin selbst überrascht, dass es doch so viele sind, die im Laufe der Zeit ihren Platz in meinem Garten gefunden haben.

Ich bin mit meinem Fotoapparat durch den Garten gegangen und habe die ersten Knospen gesucht und entdeckt.

Die Kletterrose Parade ist ein richtiges Blühwunder. Dieses Bild ist vom letzten Sommer.

Das ist die englische Rose Munstead Wood. Ihren Namen hat die Rose von dem Garten der Gartengestalterin und Autorin Gertrude Jeckyll. Sie lebte von 1843 bis 1932. Geboren ist sie in London und gestorben in Munstead Wood. Unter anderem fotografierte und gärtnerte sie.

Das ist meine Kletterrose Santana. Sie steht am Rosenbogen. Im Sommer 2017 hat der erste Rosenbogen, den wir aufgestellt haben, einen starken Sturm nicht überlebt. Und die in voller Blüte stehende Rose samt Rosenbogen ist komplett umgekippt. Es war ein schlimmer Anblick. Ich habe die Rose bis auf 15 cm gekürzt. Ein neuer, sehr stabiler Rosenbogen wurde angeschafft. Seit dieser Zeit steht sie wieder jedes Jahr in voller Blüte und kein Sturm konnte ihr bis heute etwas anhaben. Ich hoffe, das bleibt auch so.

Ein Garten ohne Rosen ist wie Champagner ohne Perlen. -sylvie.n-

Wenn ich sehe, wie die Rosen jetzt ihre Blätter bekommen, freue ich mich schon auf ihre ersten Blüten.

Bis dahin ist es noch etwas Arbeit, aber die Blühfreuden der Rosen entschädigen mich dafür. Ich habe die Rosen beschnitten und ausgedünnt. Jetzt muss ich sie noch düngen. Auch die ersten Läuse haben sich schon eingefunden. Aber da ich für die Rosen keine Art von Gift benutze, freuen sich die Marienkäfer und Ohrenkneifer über die Läuse.

Die schöne weiße englische Rose hat den Namen Winchester Cathedral.

Wenn es zu viel Läuse werden, nehme ich mir eine Sprühflasche und sprühe sie ab. Zur Stärkung der Blätter benutze ich Lebermoosextrakt. Und gegen echten Mehltau mische ich Milch mit Wasser im Verhältnis 1:9 und besprühe damit die Blätter.

Die Rose Lila Wunder habe ich auf einem Rosenfestival mitgenommen. Alle 2 Jahre findet in Lottum in den Niederlanden das Rosenfestival statt. Der ganze Ort ist dann mit Rosen geschmückt. Es ist einfach wunderschön.

Das ist die Rose Flashlight. Ich habe sie von Freunden geschenkt bekommen. Auch sie ist ein großes Blühwunder. Sie steht bei uns im Vorgarten und ist im Sommer ein richtiges Highlight.

So, jetzt gehe ich noch einmal in den Garten. Ich nutze die Zeit bis der Sturm beginnt. Hier bei uns gibt es die Warnung vor Orkanböen. Es will nicht wirklich Frühling werden.

Am nächsten Wochenende soll es wärmer werden. Es ist doch langsam Zeit für wärmeres Wetter. Bis dahin und bleibt gesund.

Schnelle Tomatensuppe

Ab geht`s in den Garten

Endlich ist das Wetter ein bisschen frühlingshaft. Ich habe vor ein paar Tagen so richtig mit der Gartenarbeit begonnen. Die Sonne scheint, es ist morgens noch recht frisch und es duftet nach Frühling.

Ich liebe die Gartenarbeit. Wenn ich einmal angefangen habe, dann bin ich nicht mehr zu bremsen.

Allerdings sollte das Essen nicht zu kurz kommen. Da gibt es heute meine schnelle Tomatensuppe.

  • 6-8 Tomaten je nach Größe
  • es geht auch mit Gemüsetomaten
  • oder auch Tomaten aus der Dose
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 5 Knoblauchzehen
  • frische Kräuter: Thymian, Rosmarin, Liebstöckel, Petersilie, Majoran
  • Olivenöl
  • Cherry
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitrone
  • flüssiger Honig
  • 2-4 Scheiben Graubrot
  • 250g Schafskäse

Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Den Staudensellerie würfeln. Knoblauch klein hacken

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, dann die Zwiebeln, den Sellerie und den Knoblauch darin andünsten. Ruhig ganz leicht anbraten, damit ein paar Röstaromen entstehen. Dann mit einem guten Schuss Cherry ablöschen.

Wenn der Cherry leicht reduziert ist, die geschälten und in Würfel geschnittenen Tomaten dazu geben. Wenn ich nicht genug frische Tomaten zu Hause habe, gebe ich noch Tomaten aus der Dose hinzu. Kurz aufkochen lassen und dann gebe ich 1/2 Liter dazu. Je nach Konsistenz kann man auch etwas mehr Wasser dazu geben. Die Suppe auf mittlere Hitze köcheln lassen. Pfeffer und Salz dazugeben. Die Menge muss so jeder nach seinem Geschmack dazugeben. Dann gebe ich die ganzen Kräuter in die Suppe und lasse sie bis zum Schluss mit köcheln. Etwa so 20 Minuten. Wenn die 20 Minuten vorbei sind, nehme ich die Stängel der Kräuter, also das was noch übrig ist, wieder aus der Suppe raus.

Mit dem Pürierstab püriere ich die Suppe, bis sie schön sämig ist. Nun setze ich sie wieder bei kleiner Flamme auf den Herd und gebe frischen Zitronensaft dazu. Ich drücke die Zitrone ein bisschen aus. Es sollte nicht zu viel sein. Aber die Zitrone gibt den Tomaten nochmal einen schönen intensiven Geschmack. Dann gebe ich 1 Esslöffel Honig dazu. Die Suppe umrühren und abschmecken. Den Honig kann man nach Bedarf weniger oder etwas mehr dazugeben. Und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit habe ich das Brot in Würfel geschnitten und in Olivenöl kross angebraten. Den Schafskäse in Würfel geschnitten.

Dann die Suppe in Teller gefüllt und die Croutons und den Schafskäse dazugegeben.

Fertig

Die Croutons sind wohl ein bisschen kross geworden. Aber das macht nichts, sie waren schön knusprig.

Die Suppe ist sehr vielseitig. Man kann sie auch mit Reis und ein paar Garnelen zubereiten. Auch mit Thunfisch schmeckt sie sehr gut. Und herzhaft mit angebratenem Speck oder eine Chorizo dazugeben. Also alles ist möglich.

Dann ging es wieder in den Garten. Heute war es etwas kühler als gestern. Aber gut gestärkt ging es frisch ans Werk.

Das ist aus meiner alten Gartenbank geworden.

Im Sommer wird sie eingewachsen sein.

Am Abend noch ein bisschen die letzte Sonne genießen und dazu ein kleines Radler.

Salud

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und bleibt gesund.