Reise Erinnerungen Teil 4 La Rochelle

Meer, wir kommen

Als wir von Orléans losfuhren, freuten wir uns auf das Meer. Wir lieben das Meer. Die Fahrt an der Loire entlang war wunderschön.

Unser Ziel war La Rochelle.

Wir sind ganz gemütlich gefahren. Nach ungefähr 5 Stunden kamen wir in La Rochelle an. Wir hatten für drei Tage eine Ferienwohnung gemietet und diese lag in Port des Minimes. Der Jachthafen von La Rochelle.

Der Fußweg bis zur Altstadt von La Rochelle dauert 20 Minuten. Allerdings kann man auch mit einem Wasserbus bis zur Altstadt fahren. Wir haben den Wasserbus genommen. Er fuhr durch den Hafen, bis zur Altstadt. Die Fahrt dauerte auch so 20 Minuten. Es war interessant durch den Hafen zu fahren. So viele Segeljachten liegen hier.

Da kommt der Wasserbus

Und dann sah man die gewaltigen Türme, durch die der Wasserbus durchfahren musste, um zur Altstadt zu kommen.

Es war viel los in La Rochelle. Wir machten einen Spaziergang durch die Altstadt. Wie schön war es, dieses mal bei strahlendem Sonnenschein einen Bummel zu machen und sich diese schöne Altstadt anzuschauen.

Die Kathedrale von La Rochelle

Die Markthalle von La Rochelle „Marché Central“ muss man unbedingt besuchen. Angeboten werden Lebensmittel aus der Region und natürlich Fisch und was das Meer zu bieten hat. Und wenn man französische Spezialitäten mag, bekommt man hier alles was das Herz begehrt. Sie wurde im 19. Jahrhundert im Jugendstil errichtet.

Es war ein schöner Nachmittag in La Rochelle. Am Abend haben wir in einem Restaurant direkt am Meer fantastisch gegessen. Zurück sind wir wieder mit dem Wasserbus gefahren. Die Sonne ging langsam unter. Es war eine wunderbare Stimmung.

Es ist schön, die Erinnerungen an den Urlaub noch einmal aufleben zu lassen.

Reise Erinnerungen Teil 1 Reims

Wir haben 2018 anlässlich unseres Hochzeitstages eine Rundreise gemacht.

Von Zuhause ging es nach Reims, über Orleons, La Rochele, Biarritz, Zaragoza und dann nach Tossa de Mar. Über Tossa habe ich bei meinem letzten Beitrag geschrieben. Ich fang als nochmal von vorne an, denn Tossa de Mar war unser Ziel. Wir sind zuerst nach Reims gefahren. Ein bisschen Autobahn und ein bisschen über Landstraßen. Wir fahren sehr gerne mit dem Auto in den Urlaub. Für uns fängt der Urlaub an, wenn wir die Haustüre schließen und im Auto sitzen. Dann genießen wir einfach die Fahrt bis ans Ziel. Von uns bis Reims sind es so 400 km.

Kleine Pause auf dem Weg nach Reims

In Reims angekommen suchten wir erstmal unser Hotel. Das war nicht so schwer, denn es lag direkt in der Fußgängerzone.

Unsere Koffer brauchten wir nicht großartig auspacken, wir hatten nur zwei Übernachtungen in Reims. Also sind wir erst einmal über die Fußgängerzone gegangen. Ich liebe französische Städte, sie haben so einen besonderen Flair. Rund um den Place d Érlon befinden sich viele Restaurants, kleine Cafés und Einkaufmöglichkeiten. Ein Bummel über die Fußgängerzone lohnt sich.

Place Drouet d´Erlon
Subé Brunnen bei Nacht
Fontaine de la solidarité

Unser Weg führte uns zur Kathedrale von Reims

Kathedrale Notre-Dame de Reims

Sie ist schon ein beeindruckendes Bauwerk. Sie soll eine der bedeutendsten gotischen Kirchen Frankreichs sein. Viele Jahrhunderte wurden hier die französischen Könige gekrönt.

Hier ein Foto mit blauem Himmel.
Das Foto finde ich besonders eindrucksvoll

Wir hatten an einem Tag strahlenden Sonnenschein und am anderen Tag, so von allem etwas.

Die Kathedrale ist natürlich schon ein ganz besonderes Fotomotiv.

Wir haben die Kathedrale von außen und von innen bewundert. Danach brauchten wir eine kleine Erfrischung bevor es dann weiter ging. Wir haben uns in eines der vielen Straßencafé gesetzt und das turbulente Leben um uns herum genossen.

Natürlich ist so ein Tag in einer neuen Stadt immer aufregend. Man kann viel erkunden und wir hatten nicht so viel Zeit. Das waren nun die ersten Bilder von Reims. Morgen zeige ich euch noch ein paar Fotos von unserem nächsten Tag in Reims

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend.

Einfach mal weg

Auf unserer Fahrt am Sonntag nach Köln, kommt kurz vor Köln das Autobahnkreuz Köln-Nord. Da geht es auf die A1 Richtung Koblenz.

Da kam mir der Gedanke, jetzt einfach rechts runter auf die A1 und los in Richtung Süden. Bis ans Meer. Bei mir heißt das, bis nach Spanien. An die Costa Brava, hinter der französischen Grenze. Das wäre weit genug. Da war am Sonntag so ein Gefühl, ganz spontan, einfach mal weg. So ein Gefühl nach Sonne und Meer. Geht Euch das nicht auch manchmal so?

An der Costa Brava waren wir schon ein paar mal, dann immer in Tossa de Mar. Er ist ein wundervoller gemütlicher Ort. Mit einer kleinen Bucht, einer kleinen Altstadt und einer Festung. Wir sind gerne in Tossa.

Träumen darf man ja………. Aber dann standen wir wieder zu Hause. Bei Regen und Sturm. Unendlich grauen Himmel, der einfach nicht aufhören will.

Im letzten Beitrag habe ich geschrieben, ich schaue mal nach Sonnenuntergangsbildern. Plötzlich bin ich bei den Fotos aus Tossa de Mar gelandet. Und da war es dann richtig da, das Fernweh.

Mir kam der Gedanke, ich zeige euch ein paar Impressionen von Tossa de Mar.

Das letzte Mal waren wir 2018 in Tossa. Wir haben eine Rundreise anlässlich unseres Hochzeitstages gemacht. Von Deutschland über Frankreich nach Spanien.

Das ist die Festung von Tossa de Mar. Man kann bis oben laufen und durch die Festung gehen.

Der Blick von der Festung auf die Stadt.

In Spanien sagt man: „Hoy es un buen dia para sonreir“ das heißt:

Heute ist ein guter Tag zum Lächeln

Ich finde, jeder Tag sollte so ein Tag sein.

Ich habe so einen Lieblingsmoment: Am Meer sitzen, die Füße im Sand, den Wellen lauschen, die warme Luft spüren.

Ich glaube es wird Zeit, das wir das alles wieder ohne Einschränkungen erleben können.

In dem Sinne, genießt Eure Urlaubserinnerungen, bis bald

Fortsetzung folgt………

Einmal Hin und zurück

Gestern war ein schöner sonniger Tag. Wenn auch mit ein paar Wolken, aber trotzdem hat er richtig gut getan.

Meine Impressionen von einer Autofahrt nach Köln.

Der Sonne entgegen.

Wieder einmal die Sonne untergehen zu sehen, ist schon sehr schön.

Da stand dann wohl der Strommast im Weg.

Ich finde Sonnenuntergänge faszinierend. Egal wo auf der Welt die Sonne untergeht, es ist immer traumhaft.

Die Fahrt war einmal Köln und zurück. Auf der Rückfahrt wurde es langsam zu dunkel um zu fotografieren. Das waren meine Impressionen von einer Fahrt auf der Autobahn.

Meine Fotos, die ich vom Auto aus fotografiert habe, inspirieren mich in meinem Archiv nach Sonnengängen zu stöbern. Mal sehen, was dabei herauskommt. Ich wünsche Euch eine schöne Woche mit vielen guten Gedanken.

Blumen gegen den Schlechtwetterblues

Die Seele braucht Farben um zu Blühen. -sylvie.naumann

Dieses ewige graue Wetter geht mir so langsam auf die Nerven.

Das ist die einzige Sonne, die ich im Moment sehe.

An einem trüben Tag bringen Blumen das Herz zum Lächeln. -sylvie.naumann-

Und wenn die Stimmung auf dem Nullpunkt ist, dann bleibt nur noch die Fahrt in die Gärtnerei.

Diese vielen bunten Farben und wie es duftet. Da bekomme ich immer gute Laune.

Und natürlich wird auch ein bisschen…… eingekauft. Wenn die Sonne nicht scheint, brauche ich Farben um mich herum. Ich habe mich dieses mal nur für gelben Pflanzen und Blumen entschieden.

Stiefmütterchen für draussen und der Hibiskus und die Weidenkätzchen für drinnen.

Denn Gelb bringt Licht in den Raum. Die Farbe gelb leuchtet, bringt alles zum Strahlen. Sie bedeutet Optimismus. Sie steht auch für Freude und Heiterkeit. Genau das, was wir im Moment brauchen.

Licht ist das ewig wiederkehrende, wie die Blumen im Frühling. -M.B. Hermann-

Und dann ist gelb die Farbe der Hoffnung. Und meine Hoffnung sagt mir, dass die Sonne bald scheinen wird.

Bis zum nächsten Sonnenstrahl, bleibt gesund

Es will einfach nicht hell werden.

Lichtet sich der Nebel, werden die Gedanken wieder klar und die Freude im Herzen steigt. -sylvie.naumann-

Die ersten zwanzig Tage im neuen Jahr sind so schnell vergangen. Die Sonne hat sich nicht wirklich blicken lassen. Es ist einfach nur grau und oft neblig. Ich habe es mit meiner Kamera festgehalten.

Das ist der Blick über unseren Garten.

Wie im Winter der kürzeste Tag einmal zu Ende gehen muss und die Sonne einen neuen Weg einschlägt, so müssen auch unsere Wege manchmal die Richtung ändern. -Beat Jan-

Im Winter kann man die Sonne zwischen den Bäumen aufgehen sehen. Die meisten Tage war sie gar nicht zu sehen. An manchen Tagen versuchte die Sonne, sich durch den Nebel zu mühen, ist aber gescheitert.

Die Beiden warten auch darauf, dass sich der Nebel lichtet.

Gib nie die Hoffnung auf, dass das Wetter sich ändert, denn die Hoffnung stirbt zuletzt. -sylvie.naumann-

Also bringe ich Farbe ins Spiel. Denn auch wenn man am Nebel verzweifelt, es kommen immer bessere Tage.

Wie ihr wohl erkennt, ist der Januar nicht mein Monat. Wenn es dann auch noch kaum hell wird, entwickelt er sich nicht zu meinem Lieblingsmonat des Jahres.

Und wenn der Nebel sich lichtet

Habt einen schönen und sonnigen Januar.

Dezemberrose

Im Winter träume ruhig vom Sommer. -sylvie.n-

Eine Rose blühte bis zum Neujahrstag noch in meinem Garten. Ich nenne sie meine Dezemberrose.

Es ist die Kletterrose „Parade“. Wie herrlich sie im Sommer blüht.

Und das sie jetzt noch einmal blüht ist sehr schön. Die kleine Blüte hat mich eine kurze Zeit lang in den dunklen und kurzen Tagen erfreut. Sie duftet auch und erinnert an den Sommer.

Und obwohl es vor ein paar Tagen Frost gab, hielt die Rose durch. Am zweiten Weihnachtstag hat es geschneit. Es war nicht wirklich viel und blieb auch nicht lange liegen.

Am Neujahrstag, bei starkem Wind, verlor die kleine Rose ihre Blütenblätter.

So ist das mit der Natur, sie zeigt uns immer wieder ihre Vergänglichkeit. Aber im selben Augenblick auch ihren Neubeginn. -sylvie.n-

Die nächsten Rosenbilder werden wohl aus meinem Archiv sein. Denn bis zum Sommer ist es noch eine lange Zeit. Naja lange Zeit, sie wird wohl wie im Flug vergehen. Bis dahin wird so einiges passieren und ich werde viel zu schreiben haben. Bis bald und bleibt gesund.

Weihnachten

Weihnachtszeit, wir halten für einen kurzen Moment den Atem an. Du bringst uns einander näher und wir hoffen, dass unsere Liebe die Welt zusammenhält. -sylvie.n-

Ein schöner Gedanke. Manch einer würde sagen, ich bin ein hoffnungsloser Optimist. Aber ich gebe niemals meine guten Gedanken auf.

Der Weihnachtsbaum steht, Geschenke verpackt, alle Einkäufe erledigt. Jetzt wird es weihnachtlich. Das Haus ist heimelig geschmückt.

Gibt es das Besondere an Weihnachten? Das Weihnachtsfest hat etwas Beständiges. Es ist das immer Wiederkehrende, an das man sich halten kann. So viele Menschen feiern Weihnachten. Ist es zur Routine geworden? Weil man es einfach jedes Jahr so macht. Oder ist es die Freude daran, für ein paar Tage einfach mal die Zeit zu vergessen.

Ich glaube, dass man Weihnachten auf viele Weise definieren kann. Für mich ist das Wichtigste, dass man die Tage mit der Familie und mit Freunden verbringt. Zusammensitzen, gut essen, lachen und auch besinnlich sein. Einfach mal die Zeit genießen. Und dieses Jahr besonders den Stress und Corona draußen lassen.

Ich mag Weihnachten, schon immer. Am Heiligabend wurde der Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt. Alles hinter verschlossenen Türen. Ich kann mich erinnern, was das für eine Aufregung war. Wie erfreut ich war, wenn man ins Wohnzimmer kommen durfte. Die Kerzen brannten und es duftete nach Weihnachten. Ich habe es bei meinen Jungs, als sie kleiner waren, auch immer so gemacht. Der Weihnachtsbaum wurde Heiligabend aufgestellt. Keiner durfte ins Wohnzimmer. Es war schön, in ihre Augen zu schauen und ihre Freude darin zu sehen.

Der Weihnachtsbaum
Strahlend, wie ein schöner Traum, steht vor uns der Weihnachtsbaum.

Seht nur, wie sich goldenes Licht auf den zarten Kugeln bricht.

“Frohe Weihnacht” klingt es leise und ein Stern geht auf die Reise.

Leuchtet hell vom Himmelszelt – hinunter auf die ganze Welt.

-unbekannt-


Ich wünsche euch ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest. Verbringt es mit Lachen, mit lieben Menschen und denkt an die, die nicht bei euch sein können. Vergesst für einige Zeit den Stress, den Kummer und alle Sorgen. Ich hoffe, für uns alle, es wird uns gelingen, dass alles einmal vor der Türe zu lassen. Habt eine schöne Zeit und bleibt gesund.











Kleines Supermodel

Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken. -Novalis-

Schmetterlinge sind wunderbar. Sie sind nur nicht leicht zu fotografieren. Aber mit viel Geduld gelingt es dennoch.

Das ist ein Distelfalter. Er war ein gutes Model.

Er saß die ganze Zeit auf einem patagonischen Eisenkraut und liess sich fotografieren.

Aber irgendwie sieht er grimmig aus, dabei hat er keinen Grund, denn er ist doch wunderschön.

Hier schaut er mir direkt in die Augen. Als ob er sagen wollte, schön, dass du da bist und dich für mich interessierst.

Der Distelfalter hält es nicht lange an einer Stelle aus, denn die Distelfalter sind Wanderfalter. Sie sind fast auf der ganzen Welt zu Hause. Den Winter hier bei uns mögen sie nicht so. Und wie man sieht, bevorzugen sie nicht nur Disteln. Gerne nehmen sie auch den Nektar von Brennnesseln. Er ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Schmetterling.

Hier bei uns sieht man die Distelfalter bis Mitte Juli.

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling. Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben. -Hans Christian Andersen-

Vielleicht bekommen wir nächstes Jahr noch einmal Besuch von einem Distelfalter.

Und jetzt wünsche ich einen guten Flug.