Eine kleine Freude, einfach so

Im Leben kommen viele Dinge unerwartet.

Umso mehr freut man sich auch über eine Blume, die man schon aufgegeben hat.

Diese Amaryllis habe ich mir vor ein paar Jahren zu Weihnachten gekauft. Nach Weihnachten habe ich sie nicht weggeworfen, weil ich dachte, vielleicht blüht sie ja im nächsten Winter wieder. In einem Jahr hat sie nur ihre Blätter bekommen. Hat also nicht geklappt. Ich habe alles getan damit sie noch einmal blüht. Ihre Blätter wuchsen immer, aber es kam keine Blüte. Die Blätter habe ich dann im Spätsommer abgeschnitten und gewartet. Aber im letzten Dezember war nun gar nichts mehr mit ihr los. Ich habe überlegt sie dann doch wegzuwerfen. Habe sie nicht mehr gegossen. Hab sie einfach vergessen. Als ich mir im März überlegt habe sie wegzuwerfen, sah ich ein kleines Lebenszeichen von ihr. Also habe ich die Amaryllis doch noch einmal stehengelassen, sie wieder mit Wasser versorgt. Es hat dann einige Zeit gedauert bis sie ihre Knospen bekam. Als sie diese Größe hatte, habe ich ihren Fortschritt fotografiert.

Knospe einer Amaryllis

Es sind schöne Fotos entstanden.

Und warum muss sie zu Weihnachten blühen. Jetzt hat sie meine ganze Aufmerksamkeit.

Man nennt sie auch Rittersterne. Ein schöner Name.

Hier habe ich sie bei Sonnenschein mal in den Garten gestellt.

Das Bewusstsein der Vergänglichkeit macht uns klar, dass wir jeden kostbaren Moment nutzen müssen. – Dalai Lama-

So langsam verblüht die Amaryllis. Ihre Farbe hat sich auch schon verändert.

Die Amaryllis ist ein Winterblüher. Bei mir hat sie es geschafft im Frühling zu blühen. Man sollte die Hoffnung nie aufgeben.

Bleibt gesund

Selbst ist die Frau

Das Leben beginnt an dem Tag, an dem man einen Garten anlegt. -chinesisches Sprichwort-

Das ist unsere alte Gartenbank. Wie lange sie schon in unserem Garten steht, weiß ich nicht. Bestimmt über 10 Jahre. Letztes Jahr haben wir sie noch repariert. Aber dieses Jahr fällt sie doch so langsam auseinander. Da ich Bänke im Garten mag, war es klar, es muss eine neue Bank her.

Nun ist es heute nicht so einfach, loszufahren um sich eine Bank zu kaufen. Also ab ins Internet. Da habe ich dann meine Bank gefunden. Bestellt und nach 2 Tagen war sie da. Jetzt ist es eine reine Holzbank. Sie soll an die selbe Stelle, wie unsere alte Bank. Aber da sie aus Holz ist, wollte ich sie nicht direkt auf das Gras stellen. Naja, Gras ist übertrieben. Es ist eher eine Wiese, mit viel drin was blüht. Also muss ich mir was überlegen. Terrassenplatten war meine Lösung. Wo bekomme ich jetzt Terrassenplatten her und was man sonst noch so braucht. Im Baumarkt, natürlich. Also spontan hin. Ach ja, geht nicht. Aber ehrlich, jetzt einen Test machen und dann einen Termin im Baumarkt um einzukaufen, dazu hatte ich keine Lust. Da gibt es ja noch click und collect!!!!!! Also klicken und einsammeln. Wir haben in unsere nähe drei Baumärkte und einer davon bietet click und collect an. Im Internet habe ich alles rausgesucht, bestellt, bezahlt und am nächsten Tag um11 Uhr abgeholt. Aber wir wissen alle, selbst einkaufen ist doch am besten. Geht leider nicht. Das war eine gute Alternative. Und das klicken und einsammeln hat gut funktioniert.

Mein Arbeitsmaterial.

Los ging es. Erstmal ausgemessen, dann die Grasnarbe ausgehoben.

Dann habe ich es verdichtet. Danach habe ich eine Schicht Kies draufgelegt und mit Sand aufgefüllt.

Unsere Hündin musste doch auch einmal nachschauen was hier los ist.

Alles dabei, Wasserwaage, Gummihammer. So, die Steine liegen schon. Noch mit Sand verfugt und fertig.

Ich habe keine Randsteine benutzt. Die Fläche wird nicht häufig belastet, da gehe ich davon aus, dass es auch ohne Randsteine funktioniert.

So fertig.

Heute habe ich nochmal eingeschlämmt. Und meine Hortensien habe ich daneben gestellt. Ich freue mich, wenn sie in voller Blüte stehen.

Schön, das das Wetter etwas besser wird. Es ist zwar noch kalt, aber die nächsten Tage soll es wärmer werden. Es muss noch einiges im Garten getan werden.

Ein Garten kann eine Welt für sich werden,
dabei ist ganz gleich, ob dieser Garten groß oder klein ist. -Hugo von Hoffmannsthal-

Ich finde, es gibt nichts was man nicht machen kann. Man muss es nur versuchen. Vielleicht ist es nicht immer perfekt, aber ein Versuch ist es Wert. In diesem Sinne habt einen schönen Abend und bleibt gesund.

Ich glaube, ich habe den Frühjahrsblues

Ein Träumer ist jemand, der seinen Weg im Mondlicht findet und die Morgendämmerung vor dem Rest der Welt sieht. -Oscar Wilde-

Ich träumte von einem schönen Frühling, wo morgens die Sonne ins Fenster scheint und die Vögel schon ihr Lied zwitschern. Die erste warme Luft durch das geöffnete Fenster hereinkommt. Ein Frühlingsmorgen ist einfach wunderbar. Es könnte so schön sein.

So sieht es gerade in unserem Garten aus.

Diesen Blogbeitrag habe ich vor einer Woche angefangen zu schreiben. Habe es aber nicht geschafft, ihn zu Ende zu schreiben. Im Laufe der Woche dachte ich so bei mir, naja, jetzt kann ich den Blogbeitrag auch vergessen. Denn das Wetter wird sich sicher ändern, es wird wärmer werden. Aber ich sitze nun heute hier und das Wetter ist noch genauso blöd, nur dass es keinen Schnee mehr gibt. Dachte ich noch… denn als ich heute morgen angefangen habe weiter zu schreiben, schien noch die Sonne.

Weiß der April noch was er will?

So sah es noch eine Stunde vor dem Schnee aus.

Der April mit seinen Launen ist dieses Jahr besonders unberechenbar. Die Woche vor Ostern hatten wir doch tatsächlich 26 Grad. 26 Grad im Schatten. Also echt jetzt und heute haben wir +2 Grad. Aber +2 Grad. Es könnte doch wenigstens zweistellig sein. 10 Grad vielleicht. Die letzten Jahre war der April nicht ganz so kalt und nicht so verrückt. Ich glaube vor ungefähr 6 Jahren, hatten wir das letzte Mal einen so kalten und launischen April.

Dieses Bild ist vor Osten entstanden.

Und da war er, der Sprung, direkt in den Sommer. Es fühlte sich einfach wunderbar an. Aber natürlich war es für den April viel zu warm. Für ganze drei Tage.

Pflaumenbaumblüten

Die Pflaumenbäume fanden die Wärme auch toll und fingen an zu blühen.

Mirabellenbaum

Leider etwas zu früh, denn die Temperaturen waren schon zu Ostern wieder auf 5 Grad gesunken. Und dann kam noch der Schnee dazu.

Der Kirschbaum hat auch vor ein paar Tagen trotz der Kälte ganz vorsichtig angefangen zu blühen und man sieht schon leicht die Frostschäden. Ich hoffe, dass die Bienen es schaffen, die Blüten zu befruchten. Sobald es nur ein bisschen wärmer wird, hört man sie wieder summen.

Kirschbaumblüte

Wie schön wäre es doch, ich könnte im Garten sitzen und den Bienen bei der Arbeit zusehen.

Lerne von der Geschwindigkeit der Natur: ihr Geheimnis ist Geduld. -Ralph Waldo Emerson-

Ich sollte geduldig sein und den Frühjahrsblues zur Seite schieben. Im Mai wird es sicher Frühling werden.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Frei vom Frühjahrsblues und bleibt gesund.

Osterfreuden

Kennt ihr das auch, man steht morgens auf und ist voller Tatendrang. Heute war so ein Tag. Habe mir für heute vorgenommen, ein Osterbrot zu backen, Eier zu färben und dann für die Familie Pizza backen.

Osterbrot

  • 750 g Mehl
  • 1 Päckchen Hefe 42g
  • 80 Gramm Zucker
  • 75 Gramm Butter
  • 375 ml Milch
  • 3 Eier
  • Mark von einer Vanilleschote
  • 1 Msp. geriebene Zitronenschale oder ein halben Teelöffel gepressten Zitronensaft
  • Salz
  • flüssige Butter zum bestreichen

Das Mehl in eine Schüssel geben in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hineinbröseln. Die Milch lauwarm erhitzen. Dann 5 Esslöffel lauwarme Milch zu der Hefe geben und mit ein bisschen Mehl zu einem Vorteig verrühren. Den Vorteig etwa 15 Minuten gehen lassen.

Die Eier trennen, das Eiweiß zu Eischnee schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker, dem Vanillemark, 1 Prise Salz und der Zitronenschale schaumig rühren. Die flüssige Butter dazu geben und nochmals verrühren.

Dann den Eischnee zum Vorteig geben und vermischen, das verrührte Eigelb und die restliche Milch zum Vorteig geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Ich benutze dazu meine Küchenmaschine. Ich knete dann aber noch mit den Händen nach, bis er schön glatt und geschmeidig ist. Den Teig 20 Minuten gehen lassen.

Dann den Hefeteig zu einem runden Laib kneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Hefeteig auf das Backblech legen. Mit flüssiger Butter bestreichen und nochmal 30 Minuten gehen lassen.

Im Backofen bei 180 Grad, mittlere Schiene 30 – 40 Minuten backen. Wenn das Brot hellbraun ist herausnehmen und abkühlen lassen. Ich habe gelernt, um festzustellen ob das Brot gut ist, auf die untere Seite klopfen und wenn es sich hohl anhört ist es fertig. Bis jetzt hat es immer funktioniert.

Wenn man möchte kann man das Brot mit Puderzucker bestreuen oder auch mit einem Puderzuckerguss bestreichen.

Für den Guss gesiebten Puderzucker mit etwas Zitronensaft und mit 1-2 EL Wasser glatt rühren.

Ich habe das Brot am liebsten ohne Puderzucker oder Guss drauf.

Durch den Eischnee wird das Brot sehr locker und fluffig

So das Brot ist dann fertig.

Dann ging es an Eier färben. Irgendwie ging die Zeit so schnell vorbei. Ich habe es gar nicht so gemerkt.

Dann klingelte es und ein sehr lieber Freund stellte uns diesen süßen Fellhasen vor die Türe. Bevor er wieder losgefahren ist, habe ich ihn noch erwischt und wir haben uns mit Abstand noch ein bisschen unterhalten. Es ist traurig, dass man sich nicht wie früher in die Arme nehmen kann und Freunde zu einem Kaffee einladen kann. Ich danke Dir für diese schöne Überraschung.

Eine kleine Pause gemacht. Einen Kaffee getrunken und das Brot schon angeschnitten. Wir konnten einfach nicht widerstehen. Jetzt noch die Küche aufräumen. Dann den Pizzateig herstellen. Das ist ganz einfach. Mehl, Hefe, lauwarmes Wasser, Salz, ab in die Küchenmaschine und zu einem Teig verkneten. Dann noch mal mit der Hand kneten. Ruhen lassen. In der Zwischenzeit alle Zutaten zusammen legen. Pizza belegen und fertig. Ein Glas Rotwein dazu und schon war es später Nachmittag.

Dann habe ich mir noch vorgenommen etwas in meinen Blog schreiben. Ich wollte nicht bis Morgen warten.

So und jetzt kann der Abend beginnen. Noch ein Gläschen Rotwein und den Abend genießen.

Schön wäre es, wir könnten im nächsten Jahr wieder mit Freunden und Verwandten gemeinsam das Osterfest feiern.

Ich wünsche Euch ein wunderschönes Osterfest und bleibt gesund.

Frühlingsanfang

Das wunderbare am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht. -Jean Paul-

Ich bin dieses Jahr besonders ungeduldig. Nach dem für mich immer viel zu langen Winter, kann ich es besonders in diesem Jahr gar nicht erwarten, endlich nach draußen zu kommen. Das Wochenende hatte so wenig mit Frühling zu tun. Sonne, Wolken, Regen, Schnee, Hagel, von allem etwas. So richtiges Aprilwetter.

Gestern bin ich durch den Garten gegangen und habe ein paar Fotos gemacht. Was bei dem starken Wind schon eine Herausforderung war.

Eine kleine Blüte im Frühling, mehr braucht es nicht, um ein Lächeln ins Herz zu zaubern. -sylvie.n-

Es sieht so aus, dass diese Woche schon die Obstbäume anfangen zu blühen. Wir haben einen Kirschbaum mit süßen Kirschen, den wir immer vor den Vögel schützen, aber sie sind meistens schneller. Ich hoffe, dass sie dieses Jahr etwas für uns übrig lassen. Einen Mirabellenbaum der Sorte „Mirabelle von Nancy“. Da hat sich letztes Jahr der Pflaumenwickler breit gemacht. Hoffentlich kann ich ihn mit natürlichen Mitteln weglocken kann.

Zwei Pflaumenbäume die Sorte „Fidelia“, das ist eine Riesenpflaume.

Einen Apfelbaum, der Sorte „Breaburn“. Und zwei Apfelbäume von der Sorte „Rebella“. Diese Sorte ist nicht so bekannt. Er ist kein Lagerapfel. Man kann ihn gleich vom Baum essen. Er schmeckt süss-säuerlich und ist sehr saftig. Bei den Apfelbäumen hatten wir letztes Jahr eine tolle Ernte. Davon gab es dann Apfelmarmelade, Apfelkompott und Apfellikör.

Links das ist Knospe vom Apfelbaum Rebella Rechts vom Pflaumenbaum Fidelia
Links das ist die Knospe vom Kirchbaum

Rechts die Knospe vom Mirabellenbaum

Ist es nicht erstaunlich wie schnell die Natur aufblüht.

Man kann dabei zusehen, wie es immer grüner wird. Die nächsten Tage überspringen wir den Frühling und es wird gleich Sommer. Hier bekommen wir Temperaturen über 20 Grad. Das ist schön, also die Gartenmöbel fertigmachen und raus in den Garten. Ich werde die Tage genießen. Aber das bedeutetet auch, jetzt geht die Gartenarbeit so richtig los. Auch darauf freue ich mich schon.

Jetzt kommt Farbe in den Garten.

Diese Frühlingsblumen warten darauf, dass ich sie einpflanze.

Die Liebe zur Gartenarbeit ist ein Same, der einmal gesät nie wieder stirbt, sondern weiter und weiter wächst; eine bleibende und immer voller strömende Quelle der Freude. -Gertrude Jeckyll-

Getrude Jeckyll war eine englische Autorin und Gartengestalterin. Sie lebte von 1843 bis 1932. Es lohnt sich einmal über sie nachzulesen.

Jetzt werde ich meine Freude zum Ausdruck bringen und mich in meinen Garten begeben.

Habt auch einen wunderschönen sonnigen Tag und bleibt gesund

Ich bin überhaupt nicht neugierig

Ich freue mich jedes mal wenn die Eichhörnchen bei uns vorbeischauen.

Ist dieses hier nicht einfach zuckersüß?

Sie springen bei uns auf der Terrasse herum. Besonders wenn etwas Leckeres auf dem Tisch steht.

Und ab ins Glas

Ob die Walnuss wohl köstlich schmeckt?

Von hier sieht wohl auch alles bestens aus…..

Mal sehen wann es wieder vorbei schaut.

Bis dann und bleibt gesund

Frühling ? Oder nicht Frühling ?

Das waren ein paar wunderbare Frühlingstage. Am Mittwoch hatten wir 21 Grad. Sicher, für diese Jahreszeit zu warm, aber wir haben es sehr genossen. Heute ist es nicht mehr so warm, aber die Sonne scheint. Es ist das richtige Wetter, um im Garten zu arbeiten. Ich lasse über den Winter alles Verblühte an den Stauden stehen. Ich finde es sieht im Winter sehr schön aus und die Vögel haben auch noch etwas davon.

Auch wenn es jetzt noch einmal kälter geworden ist, freue mich schon auf den Frühling. Es ist die Zeit für Neues. Die Natur erwacht und das ist doch fabelhaft. Überall im Garten sprießen die Pflanzen. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen und das Licht erfreuen nicht nur die Pflanzen. Die warme Sonne gibt neue Energie. Die Natur entfaltetet sich zu etwas wunderbaren.

„Eine kleine Blüte in den letzten Wintertagen, mehr braucht es nicht um ein Lächeln ins Herz zu zaubern“ -sylvie.n-

Das Veilchen hat es besonders eilig. Überall zeigt sich der Frühling ganz vorsichtig und man kann erahnen, dass es nicht mehr lange dauern wird.

Das sind die ersten Blätter des Vergissmeinnichts

Auch der Kirschbaum zeigt die ersten Knospen. Da hoffe ich, dass es nicht zu früh ist. Denn es kann noch einmal richtig kalt und frostig werden.

Mit den Hortensien ist es dasselbe. Auch sie zeigen schon ihre ersten Blätter.

Die Gänseblümchen sind unverwüstlich. Sie blühen immer, egal welche Jahreszeit.

Auch meine Kräuter haben den starken Frost gut überstanden.

Das ist Estragon eins meiner Lieblingskräuter

Ich habe ein kaltes Gewächshaus. Dort überwintern meine empfindlicheren Pflanzen. Dieses Jahr hatte ich so meine Bedenken, ob sie es wohl überstehen werden.

Diesen Olivenbaum habe ich schon ungefähr seit über 10 Jahren. Das letzte Jahr hatte er so viele Oliven wie noch nie. Ich war schon in Sorge, dass er diesen Frost – wir hatten bis zu -16 Grad- nicht überstehen würde. Aber er hat es geschafft. Und die anderen Pflanzen auch.

Der Winter geht nicht ohne einen Blick zurückzuwerfen finnisches Sprichwort

Ich wünsche Euch ein schönen Samstagabend und bleibt gesund

Ganz spontan, Fischsuppe a la Sylvie

Eigentlich habe ich meinem Blogbeitrag vorbereitet und wollte über den Garten und was schon alles anfängt zu spriessen, schreiben. Aber dann war da noch die Überlegung, was gibt es heute zu essen. Da einem doch so langsam das Fernweh überkommt, dachte ich eine Fischsuppe wäre jetzt nicht schlecht. Die Überlegung was haben wir noch da? Reicht es für eine leckere Fischsuppe a la Bouillabaisse? Nun gut, alles war da, für eine Fischsuppe a la Sylvie. Ich koche immer sehr spontan. Selten nach Rezept.

Genauso spontan, dachte ich mir, wäre das doch etwas für meinen Blog. Die Bilder sind jetzt nicht so besonders. Die habe ich schnell noch vor dem Essen mit meinem Smartphone gemacht

Also gibt es heute eine Fischsuppe a la Sylvie und dazu eine Rouille a la Sylvie und ein französisches Landbrot.

Eine Rouille ist eine sämige Sauce, die man in Frankreich zu einer Bouillabaisse oder zu anderen Fischgerichten isst. Dazu gab es einen deutschen Rose. Leider habe ich unser Weinregal immer noch nicht mit Weisswein aufgefüllt.

Vielleicht interessiert ihr euch für das Rezept.

Da ich spontan koche, habe ich zuerst einmal versucht alle Zutaten aufzuschreiben. Und es ist mir auch gelungen, nichts zu vergessen.

Also los geht es:

Für 4 Personen

  • 1 rote Zwiebel
  • 7 Knoblauchzehen
  • 3 Möhren
  • 3 Kartoffeln
  • Olivenöl, ich benutze immer nur spanisches Olivenöl, es geht natürlich jedes andere gute Olivenöl
  • 5 geschälte, gehackte Tomaten, oder gehackte Tomaten aus der Dose
  • 400 ml frische Fischbrühe, oder aus dem Glas, es geht auch mit Gemüsebrühe
  • 200 ml Rosewein, Weisswein geht natürlich auch
  • Fischfilet nach Wahl, auch die Menge für 4 Personen müssst ihr selbst entscheiden, bei mir gab es Victoriabarsch und Rotbarsch, am besten einen Fisch der etwas fester ist
  • 6 große Miesmuscheln, es gehen auch kleine Miesmuscheln, da würde ich nur die Menge erhöhen
  • 12 große Garnelen, roh und ohne Schale , natürlich geht es auch mit Schale
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer
  • Meersalz gemahlen
  • zerstossenen Fenchelsamen
  • frischen Thymian, es geht auch getrockneter Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • 3 Streifen von einer Orangenschale
  • ein Tütchen gemahlenen Safran, ich nehme immer spanischen Safran, den ich auf dem Markt beim Gewürzhändler kaufe
  • 4 Esslöffel gute Mayonnaise oder selbstgemachte Mayonnaise

Zuerst die Zwiebeln schälen, vierteln und in dünne Streifen schneiden. Dann die Knoblauchzehen schälen und in Streifen schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen. Mit der Menge ist das so eine Sache. Ich mache es immer nach Gefühl. Es sollte schon reichlich Olivenöl sein. Auf jeden Fall muss der Boden des Topfes gut bedeckt sein. Die Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, den frisch gestossenen Fenchelsamen langsam im Topf dünsten. Den Wein dazugeben. Kurz aufkochen. Die geschälten und in Scheiben geschnittenen Möhren, sowie die geschälten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln dazugeben. Das ganze dann mit der Brühe auffüllen. Den Lorbeer, die Orangenschale und den frischen Thymian dazugeben. Die Hälfte des Safran auch beigeben. Salzen und pfeffern. Dann bei schwacher bis mittlere Hitze mit Deckel köcheln, bis die Kartoffeln und Möhren weich werden, sie sollten aber noch Biss haben. Also nicht zu weich kochen. Am besten nimmt man festkochende Kartoffeln. In der Zwischenzeit den Fisch in mehrere Stücke schneiden. Größe ist nach Belieben. Wenn die Möhren und Kartoffeln soweit wie beschrieben fertig sind, kommt der Fisch dazu. Immer den Fisch mit der längsten Garzeit, zuerst in die Suppe legen. Dann nach und nach die Garnelen und die Muscheln beifügen und leicht köcheln, bis der Fisch fertig gegart ist. Wenn euch die Flüssigkeit zu wenig wird, fügt einfach noch etwas Wein oder Wasser hinzu.

Für die Rouille nehme ich die Mayonnaise, füge die Hälfte des Safrans und den frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer dazu, salzen und das ganze umrühren. Dann, wenn die Fischsuppe fertig ist, nehme ich etwas Flüssigkeit ab und mische sie unter die Mayonnaise.

Eine Rouille a la Sylvie und französisches Landbrot.

Fertig. Die Fischsuppe a la Sylvie in tiefen Tellern servieren, die Rouille a la Sylvie und das französische Landbrot dazu. Mit einem Wein als Begleiter. Sie schmeckt einfach köstlich. Oh lá lá und bon appétit

Die Fischsuppe kochen ging schneller als das Verfassen des Blogbeitrags. Hi…

Damit euch auch das Fernweh überkommt………

Das Foto habe ich im alten Hafen von Biarritz aufgenommen. Wir haben in einem typischen französischen Hafenlokal gesessen. Es gab Muscheln und dazu einen kalten Weisswein. Und ein toller Ausblick.

Diesen wunderschönen Sonnenuntergang haben wir ganz romantisch an unserem Hochzeitstag in Biarritz erlebt.

Auf das wir alle bald wieder reisen können, habt eine schöne Zeit und bleibt gesund

Kann ich dem Wetter trauen?

Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft, es ist als ob die Seele erwacht. -sylvie.n-

Es ist unglaublich, letzte Woche war alles verschneit. Heute sitze ich auf der Terrasse und schaue in unseren Garten. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich den Schnee vermisse. Ich glaube unsere Hündin auch nicht.

Mein Platz auf der Terrasse. Stühle und der Tisch stehen das ganze Jahr draussen. So brauchte ich einfach nur die Kissen auf die Stühle legen. Gerade ist ein gelber Schmetterling vorbei geflogen. Es ist doch noch viel zu früh für den kleinen Zitronenfalter. Gestern habe ich unserer Terrasse gefegt. Und man hörte auch schon so einige Nachbarn in ihren Gärten arbeiten. Ich habe meine Outdoorküche saubergemacht. Und dann auch schon gegrillt.

Kennt ihr das auch, wenn man schon vom weitem die Wildgänse hört. Mein Blick geht dann zum Himmel. Ich versuche immer ein paar gute Fotos von den Gänsen zu bekommen. Also Schlappen aus, auf Strümpfen ins Haus gerannt und die Kamera geholt. Sie liegt immer schon bereit. Endlich gute Fotos von den Wildgänsen. Durch den Zoom geschaut und es waren gar keine Wildgänse. Es waren die ersten Kraniche. Wahrscheinlich auf der Durchreise. Sie kreisten erst über unserem Haus. Dann bildeten sie eine Formation und flogen Richtung Osten davon.

Es ist einfach toll sie so zu sehen und zu hören.

Gehe mit den Vögeln auf Reisen und träume von einer fernen Welt. Bis zum Horizont und zurück. -sylvie.n-

Ich liebe es den Vögeln nachzuschauen.

Man kann so eine Menge in seinem Garten beobachten Seit ein paar Tagen baut ein Elsternpaar sein Nest. Und es wird doch Frühling.

Wir haben hier bei uns eine Menge Elstern. Es heißt doch die frechen Elstern. Kann ich nicht so feststellen. Sie sind sehr neugierig. Ich hatte auch schon mal eine in unserem Wohnzimmer. Sie hüpfte durch die offene Terrassentür, saß auf unserem Sofa und schaute sich um. Bei der kleinsten Bewegung war sie auch schon wieder verschwunden.

Allerdings klauen sie mir immer die Teelichter aus meinen Kerzenständern. Die finde ich dann im Garten verteilt.

Bin gespannt wie lange sie für ihren Nestbau brauchen. Es wird ein großes Nest werden. Jetzt ist der Nachmittag schon vorbei und es wird langsam dunkel. Morgen fängt eine neue Woche an. Mal sehen was sie bringt? Ich wünsche Euch einen schönen Wochenanfang und bleibt gesund.