Spaziergang in die Vergangenheit

Ostern ist schon wieder vorbei. Die Zeit vergeht wirklich rasend schnell. Hier ist die Fortsetzung von unserem Ausflug in die Vergangenheit.

Der Nordpark in Düsseldorf. Schon als kleiner Knirps, liebte ich es im Nordpark spazieren zu gehen. Und heute noch hat er seinen Reiz nicht verloren. Seit 1987 befindet sich im Nordpark das Aquazoo Löbbecke Museum. Auch der Aquazoo ist auf jeden Fall einen Besuch wert. So kann man mit den Kindern einen ganzen Tag im Nordpark verbringen.

Wir waren jetzt vor 3 Wochen dort und da gab es schon einen Hauch von Frühling.

Ich spreche von unserer Vergangenheit, weil mein Mann auch in seiner Jugend oft einen Ausflug in den Nordpark gemacht hat. Er ist wie ich im Norden von Düsseldorf aufgewachsen und da war auch für seine Familie der Park immer einen Ausflug wert.

Allerdings sind wir damals wohl immer aneinander vorbeigelaufen. Denn wir haben uns erst später kennen-und lieben gelernt. So haben wir beide Erinnerungen an den Nordpark aus unserer Jugend und gehen heute noch gerne dort spazieren.

Auf unserem Rückweg vom Rhein durch den Park, ging so langsam die Sonne unter.

Durch die untergehende Sonne gab es eine wunderbare Stimmung im Park. Die Farben waren einfach fantastisch.

Da der Park in der Nähe des Flughafens liegt, sieht man natürlich die Flugzeuge starten und landen. Hier startet gerade ein Flugzeug in Richtung der untergehenden Sonne.

Ausflug in die Vergangenheit

Wenn wir in Düsseldorf sind, führt uns unser Weg auch immer mal wieder in den Nordpark. Dieses mal hatten wir Besuch von meiner Tante, die nicht mehr in Düsseldorf lebt. Da gehört ein Besuch in den Nordpark immer dazu. Früher sind wir oft in den Park gegangen. Da hat man natürlich viele Erinnerungen, an die wir uns gerne zurückerinnern.

Der Nordpark liegt im Stadtteil Stockum. Ich bin in Düsseldorf geboren und in Lohhausen groß geworden. Die beiden Stadtteile liegen nebeneinander.

Schon als ich ein kleines Mädchen war, ging es in den Nordpark. Der Park war immer einen Ausflug wert und ist es auch heute noch. Er ist ein Park mit historischer Geschichte und sieht heute noch genauso wie in meiner Kindheit aus. Ich habe das Gefühl, dass einige Bäume mich noch von früher kennen.

Es gibt Spielplätze, breite Wege und Brunnen mit Wasserspielen. Ich kann mich noch erinnern, dass im Sommer immer ein kleiner Eiswagen dort stand und es zu meiner Freude jedes Mal ein Eis gab.

Die beiden Nilgänse haben wohl eine Heimat im Nordpark gefunden. Obwohl sie nicht heimisch bei uns sind, scheinen sie sich ganz wohl zu fühlen. Sie kommen ursprünglich aus Afrika und sind wahrscheinlich über Großbritannien nach Deutschland gekommen.

Und auch wenn wir nicht mehr in Düsseldorf leben, habe ich mit meinen Kindern den Park besucht. Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Besuch, aber am schönsten ist er im Sommer.

Das Wetter war an diesem Tag nicht so schlecht. Und so ein bisschen Frühling war auch in unserem Park schon angekommen.

Und wenn man ganz durch den Park geht, kommt man zum Rhein und hat einen Blick auf die Düsseldorfer Skyline.

Unser Rückweg führte uns dann auch wieder durch den Nordpark. Davon werde ich dann in meinem nächsten Beitrag berichten. Ich wünsch Euch einen schönen Tag.

Überraschung war auf meiner Seite

Gestern saß ich an meinen Schreibtisch und habe meinen Blogbeitrag geschrieben. Bei einem Blick aus dem Fenster traute ich meinen Augen nicht. Auf unserem Rosenbogen saß ein Greifvogel.

Was ein Glück, meine Kamera lag neben mir. Ich habe durch das Fenster die Fotos gemacht. Ich habe mich nicht getraut es aufzumachen, weil er wahrscheinlich weggeflogen wäre.

Ich konnte mein Glück kaum fassen. Hier fliegen oft Greifvögel. Wenn ich im Garten arbeite und ich höre diese typischen Töne der Greifvögel, muss ich zum Himmel schauen. Ich liebe es, wie sie sich langsam nach oben schrauben, bis man sie fast nicht mehr sehen kann. Habe auch schon versucht sie zu fotografieren. Aber bisher sind mir noch keine klaren Bilder gelungen.

Hier saß nun einer auf unserem Rosenbogen. Aber was ist es für ein Greifvogel? Erst dachte ich, es ist ein Mäusebussard. Beim wandern ist uns ein Förster mit einem Mäusebussard auf dem Arm begegnet und der war größer. Also habe ich mich im Internet auf die Suche gemacht. Die Auswahl fiel auf Sperber oder Habicht, denn die haben beide gelbe Augen.

Nun glaube ich es ist ein Sperber, denn der hat auf seinem Schnabel noch eine kleine blaue Färbung und die hat der Habicht nicht.

Ich habe dann doch vorsichtig das Fenster geöffnet. Er hat kurz geschaut, ist aber sitzengeblieben.

Allerdings flogen eine Menge Raben über unseren Garten und machten einen unglaublichen Lärm.

Da flog er davon. Erst mal in einen Baum.

Und nach ein paar Minuten flog er dann weiter. Manchmal kann man beobachten wie die Krähen versuchen, die Greifvögel zu vertreiben. Sie versuchen auf sie einzuhaken. Ich finde das schlimm und kann dann kaum hinsehen. Ich habe den Förster gefragt und der sagte, dass sie den Greifvögeln nichts anhaben können, weil sie schneller und wendiger sind und viel höher fliegen können. Heute morgen sind wir mit unserem Hund spazieren gegangen und hinter unserem Haus flog der Sperber über unsere Köpfe hinweg. Ich konnte sehen, dass er Beute gemacht hat. Sah aus wie eine Maus. Ob er uns noch einmal in unserem Garten besucht?

Vielleicht weiß einer von Euch, ob ich richtig liege mit meiner Vermutung.

Schnee und Eis

Das Bewusstsein der Vergänglichkeit macht uns klar, daß wir jeden kostbaren Moment nutzen müssen. -Dalai Lama-

Was war das den gestern? Schnee an einem Tag. Heute ist alles wieder verschwunden, als ob nichts gewesen wäre. Wie vergänglich doch alles ist. Auch die kleinen Dinge.

Mit ein bisschen Fantasie…

Ich musste mich beeilen um diese Fotos zu machen, denn sie veränderten sehr schnell ihre Form und

dann verschwinden sie. Da kommen mir die Gedanken über die Vergänglichkeit. Keine traurigen Gedanken, denn so ist das Leben.

Auch wenn die eine Rose verblüht, folgt ihr schon die nächste Rose. -sylvie.naumann-

So, jetzt kann es aber wirklich Frühling werden. Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende.

Schön sieht es ja aus

Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen. -finnisches Sprichwort-

Einen Tag Winter, das muss doch jetzt nicht mehr sein. Obwohl es wunderschön aussieht und ich tolle Fotos im Garten machen kann, brauch ich den Schnee nicht mehr. Ich bin auf Frühling eingestellt.

Die Narzissen mit weißer Haube. Ich bin mit der Kamera durch den verschneiten Garten gegangen. Es hat dabei stark geschneit. Hier sind ein paar Impressionen aus unserem verschneiten Garten.

Die Seele braucht Farben um zu blühen. -sylvie.naumann-

De Frühling versucht sich durchzusetzen. Hat aber heute keine Chance dazu.

Selbst der strengste Winter hat Angst vor dem Frühling. -finnisches Sprichwort-

Auf jeden Fall lauert der Frühling schon um die Ecke. Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche mit frohen Erwartungen auf den Frühling.

Heute gibt es Mandelkuchen

Es sieht nach Frühling aus, ist es aber nicht. Aber die Stimmung geht doch gleich wieder nach oben wenn die Sonne scheint. Die Temperaturen sind unter 5 Grad. Ich habe schon ein paar Frühlingsblumen in den Garten gestellt. Dann sieht es nicht so trostlos aus.

Heute habe ich einen mallorquinischen Mandelkuchen gebacken. Er ist sehr lecker und schnell zubereitet. Auf Mallorca heißt er Gató de Almendra. Gató heißt auf spanisch Katze. Almendra sind die Mandeln. Was jetzt die Katze mit dem Mandeln zu tun hat? Habe etwas nachgeforscht und bin dann darauf gestoßen. In Frankreich heißt der Kuchen „le gâteau“. Vielleicht haben die Mallorquiner es davon abgeleitet.

Hier ist mein Rezept:

  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 250 g Puderzucker
  • 8 Eier
  • Abrieb einer unbehandelten Zitrone
  • 1 Msp Zimt
  • 1 Vanilleschote
  • etwas Butter
  • 2 EL Paniermehl

Zubereitung:

Man kann frische Mandeln nehmen und sie selbst fein mahlen. Ich habe heute fertig gemahlene Mandeln ohne Schale benutzt. Meistens nehme ich gemahlene Mandeln mit Schale. (Hatte heute aber nur die geschälten da.) Es schmeckt mit beiden gut.

Die Eier trennen, den Puderzucker mit dem Eigelb leicht schaumig rühren. Dann die Mandeln, die geriebene Zitronenschale, den Zimt und das Vanillemark dazugeben. Wenn man keine Vanilleschote zu Hause hat, geht auch Vanillekonzentrat. Jetzt alles miteinander verrühren. Das mache ich nicht mit dem Mixer, sondern rühre alles vorsichtig mit dem Löffel um, bis es eine gleichmäßige Masse entsteht.

Das Eiweiß zu sehr festem Eischnee schlagen und dann unter die Masse heben. Gut verrühren.

Ein Springform 26 Ø mit der Butter einfetten und mit dem Paniermehl ausstreuen.

Nun den Teig in die Kuchenform geben

Im Backofen bei 180 °C (Umluft 160°C) für etwa 50 Minuten backen. Bei der Backzeit müsst ihr aufpassen, jeder Ofen ist anders. Wenn der Kuchen zu dunkel wird, einfach Alufolie über die Form legen. Ich schaue schon nach 40 Minuten nach und mache den Holzstäbchentest. Wenn nichts mehr kleben bleibt, ist er fertig.

Aus der Form nehmen und abkühlen. Dann mit Puderzuckerbestreuen.

Sonntagsmorgens gebacken und am Nachmittag hat man einen leckeren Kuchen. Natürlich schmeckt der Kuchen auch mit einem Klecks Sahne.

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen Sonntag.

Ein kleiner Bote des Frühlings

Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur, es friert im kalten Röckchen. -Theodor Storm-

Wenn man jetzt durch den Garten geht, kann man schon die ersten jungen Triebe sehen. Auch die Schneeglöckchen zeigen ihre ersten Blüten. Was ich nicht wusste, die Schneeglöckchen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse.

Sind sie nicht einfach niedlich, wie sie ihre Köpfe dem Licht entgegenstrecken. Der botanische Name des Schneeglöckchens ist Galanthus nivalis und kommt aus dem griechischem. Gala bedeutet Milch, anthos heißt Blüte. Nivalis kommt aus dem lateinischen und bedeutet schneeweiß. Frei übersetzt: Aus dem Schnee kommende Milchblume oder Blüte aus dem Schnee.

Die Blüten sind so zierlich und zart. Aber diese kleine Pflanze ist alles andere als empfindlich. Wie sie sich gegen Kälte, Regen und Schnee behauptet ist erstaunlich.

Wenn man genau hinhört kann man schon ein kleines zartes Glöckchen hören. Es scheint mir so, als ob es den Frühling einläutet.

Mit dem Frühling bin ich wohl etwas zu optimistisch, denn draussen stürmt und regnet es. Leider schon eine ganze Weile. Die Sonne lässt sich überhaupt nicht mehr blicken.

Eine kleine Blüte, mehr braucht es nicht um ein Lächeln ins Herz zu zaubern. – sylvie.naumann-

Der lange Januar ist ja nun vorbei und ganz entfernt lächelt mich der Frühling an.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag. Ob die Sonne scheint, es regnet, schneit oder stürmt macht es euch gemütlich und geniesst den Sonntagnachmittag.

Der Januarblues kommt und geht

Der Januarblues hat mich gepackt. Das Wetter sorgt jetzt auch nicht dafür, das es irgendwie besser wird. Es regnet und regnet. Der Himmel ist immer grau. Es wird nicht richtig hell. Mir fehlen Farben.

Ich könnte jetzt auch sagen, es kommen bessere Tage. Aber so schlimm ist es eigentlich gar nicht. Der Januar ist wie er ist, gefühlt nicht zu Ende gehend. Vielleicht liegt es aber auch daran, das nach den letzten ereignisreichen Wochen vor Jahresende, im Januar einfach nichts mehr los ist. Man wartet irgendwie auf etwas, weiß aber nicht auf was. Dann ist es leicht zu sagen, das Wetter ist schuld.

Auch wenn die Welt mal grau in grau ist, so ist sie noch lange nicht farblos. -sylvie.naumann-

Aber bei einem Gang durch den verregneten Garten gibt es kleine Lichtblicke. Der Goldlack blüht.

Goldlack auch Erysimum cheiri kommt eigentlich in Mitteleuropa vor, wo er sich oft zwischen Mauern ansiedelt. Hat aber auch hier in unseren Breiten seine Freunde gefunden. Und hat man ihn einmal im Garten, dann bleibt er auch. Er blüht eigentlich von April bis Juli und mag Kälte nicht besonders. Bei mir blüht er das ganze Jahr. Er ist eine zweijährige Pflanze, sät sich aber in unserem Garten selbst aus, so das ich ihn einfach wachsen lassen kann. Und im grauen Winter ist es eine Freude ihn zu sehen.

Am Mittwoch kam dann die Sonne heraus. Und mein Goldlack stand strahlend in der Sonne.

Dann kam der Frost und ein bisschen Schnee.

Heute ist es wieder grau und der kleine Goldlack steht immer noch im Garten und strahlt.

Diese kleine Pflanze ist schon erstaunlich, sie passt sich so schnell an die äußeren Veränderungen an. Vielleicht sollte ich mir ein Beispiel an ihr nehmen. Also ran, die letzte Woche des Januar werde ich mir mit Freude Gedanken über unsere neue Pläne machen und mal sehen was der Februar so mit sich bringt. Was immer ihr an diesem Wochenende macht, ob auf der Couch liegend einen Film schauen, ein Buch lesen, oder eine Wanderung durch die Natur macht, ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende.

Winter in Ostfriesland

Weihnachten ist zwar schon vorbei, aber ich wollte euch noch etwas über unseren Kurzurlaub zu Weihnachten berichten. Wir sind nach Ostfriesland gefahren, ins idyllische Carolinensiel. Was für ein schöner Ort an der Nordsee. Für mich hat er etwas gemütliches. Wir waren schon zu verschiedenen Zeiten im Jahr hier. Noch nie im Dezember. Es war etwas anderes Weihnachten nicht zu Hause zu feiern und wirklich schön. Vom Wetter brauche ich nicht reden, grauer Himmel, Regen und Wind.

Hier geht das Meer in den Himmel über.

Harlesiel

In Carolinensiel stellen sie seit 1995 den schwimmenden Weihnachtsbaum auf. Er ist wirklich etwas besonderes und schön anzusehen. Ein kleiner liebevoll errichteter Weihnachtsmarkt befindet sich rund um den alten Museumshafen. Die vielen Lichter sorgen für eine wundervolle weihnachtliche Atmosphäre.

Heißer Glühwein, eine kleine Auswahl an Leckereien, da kommt man in Weihnachtsstimmung.

Die kleine Skulptur „Homo Badensis“

An Heiligabend haben wir einen Spaziergang entlang der Harle zur Nordsee gemacht.

Bis zur Nordsee geht man ungefähr einen Kilometer, vorbei an unserem Lieblingsfischgeschäft. Schnell noch ein Matjesbrötchen und weiter geht es.

Hier ein paar Impressionen von unserem Weg.

Strand an Heiligabend
Skulptur in Harlesiel

Es war ein ein sehr schöner Weihnachtsspaziergang. Nun ging es zurück. Wir wollten gemeinsam kochen und einen gemütlichen Heiligabend verbringen.

Hier noch ein Blick auf den Museumshafen von Carolinensiel. Wir werden das auf jeden Fall im nächsten Jahr wiederholen. Es war ein wirklicher schöner Urlaub über Weihnachten und Carolinensiel ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend.