Der letzte Sommertag

Morgen ist Herbstanfang und heute merkt man, der Sommer geht zu Ende

Die Rosen geben noch einmal alles und versüßen den Übergang in den Herbst.

Ich sitze noch auf unserer neuen überdachten Terrasse. Die Sonne zeigt sich heute noch einmal von ihrer schönsten Seite. Es ist windig und mit dem Wind kommt der Herbst. Wie schön wäre es jetzt, wenn unser Wintergarten fertig wäre. Wir warten immer noch auf unsere Markise und die Glaswände. Geduld ist zwar eine Stärke von mir, aber manchmal freue ich mich einfach auf neue Sachen und da kann ich sehr ungeduldig sein. So langsam werden die Tage und die Abende kälter. Wenn unser Gartenzimmer schon geschlossen wäre, könnten wir noch lange draußen sitzen und unseren Garten genießen. Bin mal gespannt, ob in zwei Wochen alles fertig ist, denn so lange soll es wohl noch dauern.

Wir nennen es unser Gartenzimmer. Es wird nicht beheizt und einige Pflanzen werden hier überwintern. Es ist wie ein Gewächshaus und wird von der Sonne beheizt.

Ich schaue in den Garten und sehe die Rosen blühen, die Bienen, die noch fleißig Blütenstaub sammeln.

Eben hat es unglaublich geregnet und die Temperauren sind stark gesunken. Ich gehe ins Haus und mache es uns gemütlich. Die Kerzen anzünden, ein Glas Rotwein, bequem auf dem Sofa kuscheln. Ein Buch oder etwas Fernsehen ? Ich freue mich auf den Herbst.

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen letzten Sommerabend.

Wenn das Herz Traurigkeit trägt

Ich habe festgestellt, dass ich so gut wie keine Türen fotografiere und heute mein Archiv durchgestöbert und einige Türaufnahmen gefunden. Mir sind mal wieder ein paar Zeilen eingefallen, ich finde die Türbilder passen gut dazu.

Jetzt habe ich auch die Zeit mir über die Ereignisse der letzten Wochen Gedanken zu machen. Schöne Ereignisse, wie unseren besonderen Hochzeitstag, den wir dieses mal mit lieben Freuden gefeiert haben. Meistens fahren wir über unseren Hochzeitstag in Urlaub. Aber bei der ganzen Arbeit die wir hatten, sind wir zu Hause geblieben. Es war ein schönes spanisches Sommerfest im kleinen Kreis.

Es kommen auch Gedanken, die mich mit Traurigkeit erfüllen. Dazu sind mir diese Zeilen eingefallen.

Manchmal schließt sich eine Tür und man weiß es war der Wind. Dann lässt sie sich wieder leicht öffnen.

Manchmal schließt sich eine Tür und sie lässt sich nur schwer wieder öffnen. Aber die Hoffnung ist da, dass sie sich wieder leicht öffnen lässt.

Manchmal schließt sich eine Tür nur sehr langsam, man weiß nicht warum. Man weiß aber, sie lässt sich, wenn überhaupt nur schwer wieder öffnen.

Manchmal schließt sich eine Tür mit einem Knall und man weiß sie wird sich nie mehr öffnen.

Manchmal öffnet sich eine Tür, von der man nicht erwartet hat, dass sie sich jemals öffnet. Da ist die Hoffnung, sie wird für immer offen bleiben.

-Sylvia Naumann-

Traurig zu sein ist nicht so schön und gehört zum Leben dazu. Es wird vergehen, wie der Wind der durch meine Haare weht. Der Wind, der alle Gedanken wegpustet und man wieder einen klaren Kopf bekommt.

Ich lasse es einfach so stehen und wünsche Euch einen schönen Abend.

Da bin ich wieder

Der Sommer war dieses Jahr so wenig sommerlich. Man versucht das Beste daraus zu machen, aber immer gelingt es dann doch nicht. Bei uns war wirklich viel los. Die Handwerker gaben sich die Klinke in die Hand. Wir haben unser Schlafzimmer, das unter dem Dach liegt, neu ausbauen lassen. Das war eine langwierige Geschichte. Wir sind immer noch nicht fertig und warten noch auf Handwerker, die die letzten Dinge erledigen. Auch unser Garten, den ich im Frühjahr umgestaltet habe, hat doch bei unseren Arbeiten gelitten, so dass wieder Gartenarbeit anfällt.

Nur kurz dazu, wir erfüllen uns einen langen Traum und bekommen einen kalten Wintergarten. Der dann aber leider doch mehr Umbauarbeiten im Garten gefordert hat. Rosen umpflanzen, einen Meter Rasen plattieren. Das Dach steht schon, jetzt warten wir auf die Markise und die Glasscheiben.

Sieht irgendwie lustig aus, der Sonnenschirm unter dem Dach. Aber für meinen Laptop brauchte ich etwas Schatten. Jetzt hat die Sonne unsere Terrasse verlassen und ich sitze im Schatten. Wir hoffen, dass der Wintergarten fertig ist bevor die kalten Tage kommen.

Und jetzt ist es passiert, mein Rücken will nicht mehr. Er zwingt mich zur Ruhe zu kommen und ich kann hier wieder durchstarten. Ab und zu habe ich es wenigstens geschafft Eure Beiträge zu lesen. Sie waren eine schöne Abwechslung in der stressigen Zeit.

Auch wenn der verregnete August meinen Rosen nicht so gut getan hat, habe ich doch ein paar schöne Aufnahmen hinbekommen.

Wie schön, dass der Sommer für ein paar Tage noch einmal durchstartet. Aber ich freue mich jetzt auch auf den Herbst. Unsere Apfelbäume hängen so voll, wie noch nie. Ich denke in zwei Wochen sind sie bereit zum pflücken. Jede Jahreszeit hat ihren Reiz und das ist auch gut so.

Habt noch einen schönen Spätsommerabend.

Und schon ist es Pfingsten

„Zeit, wieso rennst du so und ich bleibe stehen?“ -sylvie.n-

Ich habe mir eine kurze Auszeit genommen und nun ist es schon Pfingsten. Ich habe die Zeit in meinem Garten gearbeitet. Ihn umgestaltet. Jetzt sitze ich hier auf unserer Terrasse und schaue in den Garten. Fertig bin ich noch nicht, aber es hat sich viel getan. Ich habe noch mehr Rosenstöcke gepflanzt. Ich habe jetzt so um die 55 Rosen. Muss sie mal zählen. Nicht mitgezählt sind die Rosen in den Töpfen. Morgen bekomme ich noch eine neue Rose. Eine Baccararose. Sie ist die wohl weltweit berühmteste Rose. Freue mich schon wenn sie blüht. Bin ich Rosensüchtig?

Aber im Moment ist meine Pfingstrose die schönste im Garten.

Sie steht schon viele Jahre im Garten und jedes mal ist eine Pracht, wenn sie blüht.

„Ich sitze in meinem Garten und sehe die Schönheit und nicht die Mühe“ -sylvie.n-

Heute weht wieder ein kräftiger Wind. Ein kühler Wind aus Nordosten. Die Sonne gibt sich Mühe, die Luft ein wenig zu erwärmen.

Die Pfingstrosen sind jetzt so weit geöffnet, dass sie Besuch von den Bienen bekommen. Es ist ein Blütenstaubparadies für Bienen.

Aber nicht nur die Bienen finden die Päonien anziehend. Auch der Trauer-Rosenkäfer ist wohl von dieser Blütenpracht angetan. Es ist ungewöhnlich einen Trauer-Rosenkäfer hier bei uns zu sehen. Sie leben eigentlich in wärmeren Gebieten. Ich bin begeistert einen solchen Käfer fotografieren zu können.

Es wäre schön, wenn der Nordwind nicht noch kältere Luft zu uns bringen würde.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Pfingstmontag.

Ausflug mit Geschichte

Es ist schon verrückt, aber die Zeit vergeht so schnell. Da komme ich manchmal nicht hinterher. Jetzt ist unsere Fahrt an den Rhein schon wieder eine Woche her. Und habe ich etwas geschrieben? Nein, immer kommt etwas anderes dazwischen. Heute habe ich mir fest vorgenommen zu schreiben. Ich sitze nun hier und fange an. Schon ruft mein Mann, der Kaffee ist fertig. Gehe ich nun runter und wir trinken gemeinsam den Kaffee, oder hole ich mir die Tasse an den Schreibtisch? Ich entscheide mich für ein gemeinsames Kaffee trinken. Also dann bis gleich. So da bin ich wieder. Für unser Wochenendtrip war das Gepäck schnell fertig. Wir konnten uns auch Zeit lassen, denn unsere Fahrt nach Bad Godesberg dauerte nur eineinhalb Stunden. Unser Hotel liegt direkt am Rhein. Ich glaube, es gibt kaum ein Hotel das näher am Rhein liegt wie dieses. Es ist das „Weiße Haus am Rhein“.

Das Rheinhotel Dreesen ist ein Hotel mit viel Charme und mit einer historischen Geschichte. Ich finde es beindruckend, dass das Hotel heute noch in Familienbesitz ist. Es gibt auch einen Film, einen Zweiteiler der die Geschichte des Hotels beschreibt.

Wir hatten ein Zimmer mit Balkon. Der Ausblick vom Balkon ist einfach großartig. Was für ein Blick auf den Rhein.

Von unserem Balkon schauten wir auf das Siebengebirge. Genau gegenüber liegt der Petersberg.

Und rechts davon, oberhalb von Königswinter der Drachenfels mit der Ruine der Burg Drachenfels.

Auf unseren letzten Reisen hatten wir immer schlechtes Wetter. Freunde sagen, dass sie mit uns wohl nie verreisen würden. Wir glaubten schon an einen Fluch. Aber an diesem Nachmittag haben wir im Biergarten des Hotels gesessen und das bei Sonnenschein. Wir hatten tatsächlich etwas blauen Himmel und Sonnenschein.

Blick auf den Rhein in Bad Godesberg

Hier in Bad Godesberg zu sitzen und auf den Rhein zu schauen hatte etwas Entschleunigendes. Ich bin Düsseldorferin und am Rhein groß geworden. Wir lieben es bei einem Altbier in den Kasematten am Rhein zu sitzen. Aber hier ist es anders. Nicht nur der Blick auf den Rhein, sondern auch auf das Siebengebirge ist wunderbar.

Wie die untergehende Sonne auf das Siebengebirge schien, war atemberaubend. So ein unglaubliches Licht. Am nächsten Tag sind wir zum Drachenfels gefahren und auf den Petersberg. Aber dazu nächstes mal mehr. So jetzt ist es doch schon Abend geworden. Es gab wieder einige Unterbrechungen. Wie ich schon sagte, die Zeit fliegt einfach so dahin. Ich wünsche Euch ein wunderbares entschleunigtes Wochenende.

Eine kleine Idylle in der Nähe

Am Ostermontag sind wir mal wieder zu Niers gefahren. An den Bäumen konnte man so leicht den Frühling erkennen. Die Natur blühte täglich mehr auf. Wenn ich heute aus dem Fenster schaue ist es schon so grün.

Die Niers ist ein kleiner Fluss und 20 Minuten Autofahrt von uns entfernt. Hier kann man wunderbar wandern gehen. Auf unserem Weg sind wir an einigen Brücken vorbei gekommen.

Wir waren schon früh unterwegs und es war noch sehr ruhig hier. Nur die Singvögel begleiteten uns mit ihrem Gezwitscher.

Wir gingen auf der einen Seite hin und auf der anderen Seite wieder zurück. Es war jetzt nicht so eine lange Wanderung. Aber wunderschön und sehr entspannend.

Die Sonne hielt sich noch etwas zurück. Aber hier habe ich sie erwischt und sie strahlte mit dem Fluss um die Wette.

Es war mal wieder eine schöne Wanderung an der Niers. Bald führt uns unser Weg noch einmal an diesen kleinen romantischen Fluss. Dann aber an einer anderen Stelle.

Morgen fahren wir über das Wochenende an den Rhein. Vom kleinen Fluss an den großen Fluss.

Ich freue mich schon auf unser Wochenende am Rhein mit vielen Eindrücken und tollen Motiven. Diesmal werden wir Glück mit dem Wetter haben. Da bin ich ganz optimistisch.

Spaziergang in die Vergangenheit

Ostern ist schon wieder vorbei. Die Zeit vergeht wirklich rasend schnell. Hier ist die Fortsetzung von unserem Ausflug in die Vergangenheit.

Der Nordpark in Düsseldorf. Schon als kleiner Knirps, liebte ich es im Nordpark spazieren zu gehen. Und heute noch hat er seinen Reiz nicht verloren. Seit 1987 befindet sich im Nordpark das Aquazoo Löbbecke Museum. Auch der Aquazoo ist auf jeden Fall einen Besuch wert. So kann man mit den Kindern einen ganzen Tag im Nordpark verbringen.

Wir waren jetzt vor 3 Wochen dort und da gab es schon einen Hauch von Frühling.

Ich spreche von unserer Vergangenheit, weil mein Mann auch in seiner Jugend oft einen Ausflug in den Nordpark gemacht hat. Er ist wie ich im Norden von Düsseldorf aufgewachsen und da war auch für seine Familie der Park immer einen Ausflug wert.

Allerdings sind wir damals wohl immer aneinander vorbeigelaufen. Denn wir haben uns erst später kennen-und lieben gelernt. So haben wir beide Erinnerungen an den Nordpark aus unserer Jugend und gehen heute noch gerne dort spazieren.

Auf unserem Rückweg vom Rhein durch den Park, ging so langsam die Sonne unter.

Durch die untergehende Sonne gab es eine wunderbare Stimmung im Park. Die Farben waren einfach fantastisch.

Da der Park in der Nähe des Flughafens liegt, sieht man natürlich die Flugzeuge starten und landen. Hier startet gerade ein Flugzeug in Richtung der untergehenden Sonne.

Ausflug in die Vergangenheit

Wenn wir in Düsseldorf sind, führt uns unser Weg auch immer mal wieder in den Nordpark. Dieses mal hatten wir Besuch von meiner Tante, die nicht mehr in Düsseldorf lebt. Da gehört ein Besuch in den Nordpark immer dazu. Früher sind wir oft in den Park gegangen. Da hat man natürlich viele Erinnerungen, an die wir uns gerne zurückerinnern.

Der Nordpark liegt im Stadtteil Stockum. Ich bin in Düsseldorf geboren und in Lohhausen groß geworden. Die beiden Stadtteile liegen nebeneinander.

Schon als ich ein kleines Mädchen war, ging es in den Nordpark. Der Park war immer einen Ausflug wert und ist es auch heute noch. Er ist ein Park mit historischer Geschichte und sieht heute noch genauso wie in meiner Kindheit aus. Ich habe das Gefühl, dass einige Bäume mich noch von früher kennen.

Es gibt Spielplätze, breite Wege und Brunnen mit Wasserspielen. Ich kann mich noch erinnern, dass im Sommer immer ein kleiner Eiswagen dort stand und es zu meiner Freude jedes Mal ein Eis gab.

Die beiden Nilgänse haben wohl eine Heimat im Nordpark gefunden. Obwohl sie nicht heimisch bei uns sind, scheinen sie sich ganz wohl zu fühlen. Sie kommen ursprünglich aus Afrika und sind wahrscheinlich über Großbritannien nach Deutschland gekommen.

Und auch wenn wir nicht mehr in Düsseldorf leben, habe ich mit meinen Kindern den Park besucht. Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Besuch, aber am schönsten ist er im Sommer.

Das Wetter war an diesem Tag nicht so schlecht. Und so ein bisschen Frühling war auch in unserem Park schon angekommen.

Und wenn man ganz durch den Park geht, kommt man zum Rhein und hat einen Blick auf die Düsseldorfer Skyline.

Unser Rückweg führte uns dann auch wieder durch den Nordpark. Davon werde ich dann in meinem nächsten Beitrag berichten. Ich wünsch Euch einen schönen Tag.

April, April…der macht was er will

In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling, und hinter dem Schleier der Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen. -Khalil Gibran-

Morgen fängt der April an, aber das Wetter scheint sich schon früher auf den April eingestellt zu haben. Der Winter will so gar nicht gehen.

Dieses Jahr fällt es mir schwer auf den Frühling zu warten. Die Sonne fehlt, und jetzt wird es schon wieder kalt. Aber eigentlich war es noch gar nicht richtig warm. Ich bin sehr ungeduldig. Ich möchte unseren Garten umgestalten. Das erweist sich im Moment als sehr schwierig. Unser Garten ist vom vielen Regen so durchnässt, dass man in den Beeten versinkt.

Aber ich habe trotzdem schon angefangen und habe jede regenfreie Zeit genutzt. Die neuen wurzelnackten Rosen mussten in die Erde. Zwischen den Rosen habe ich einige Stauden gepflanzt. Ich freue mich schon auf die Zeit, in der alles blüht.

Unser Pflaumenbaum fängt schon an zu blühen.

Es ist noch zu früh. Und wenn es zu kalt ist, fliegen die Bienen nicht. Ich hoffe mal, dass trotzdem alles gut geht und wir eine gute Pflaumenernte bekommen.

Hier ist der Frühling schon mal angekommen.

Und zwar im Nordpark in Düsseldorf. Dort sind wir vor einigen Tagen spazieren gegangen. Den Park kenne ich noch von meiner Kindheit. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn ich die Bilder über den Park fertig habe, schreibe ich einen neuen Beitrag.

Jetzt wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende. Auch wenn es verregnet sein wird, macht das Beste daraus.