Ausflug in die Vergangenheit

Wenn wir in Düsseldorf sind, führt uns unser Weg auch immer mal wieder in den Nordpark. Dieses mal hatten wir Besuch von meiner Tante, die nicht mehr in Düsseldorf lebt. Da gehört ein Besuch in den Nordpark immer dazu. Früher sind wir oft in den Park gegangen. Da hat man natürlich viele Erinnerungen, an die wir uns gerne zurückerinnern.

Der Nordpark liegt im Stadtteil Stockum. Ich bin in Düsseldorf geboren und in Lohhausen groß geworden. Die beiden Stadtteile liegen nebeneinander.

Schon als ich ein kleines Mädchen war, ging es in den Nordpark. Der Park war immer einen Ausflug wert und ist es auch heute noch. Er ist ein Park mit historischer Geschichte und sieht heute noch genauso wie in meiner Kindheit aus. Ich habe das Gefühl, dass einige Bäume mich noch von früher kennen.

Es gibt Spielplätze, breite Wege und Brunnen mit Wasserspielen. Ich kann mich noch erinnern, dass im Sommer immer ein kleiner Eiswagen dort stand und es zu meiner Freude jedes Mal ein Eis gab.

Die beiden Nilgänse haben wohl eine Heimat im Nordpark gefunden. Obwohl sie nicht heimisch bei uns sind, scheinen sie sich ganz wohl zu fühlen. Sie kommen ursprünglich aus Afrika und sind wahrscheinlich über Großbritannien nach Deutschland gekommen.

Und auch wenn wir nicht mehr in Düsseldorf leben, habe ich mit meinen Kindern den Park besucht. Zu jeder Jahreszeit lohnt sich ein Besuch, aber am schönsten ist er im Sommer.

Das Wetter war an diesem Tag nicht so schlecht. Und so ein bisschen Frühling war auch in unserem Park schon angekommen.

Und wenn man ganz durch den Park geht, kommt man zum Rhein und hat einen Blick auf die Düsseldorfer Skyline.

Unser Rückweg führte uns dann auch wieder durch den Nordpark. Davon werde ich dann in meinem nächsten Beitrag berichten. Ich wünsch Euch einen schönen Tag.

April, April…der macht was er will

In jedem Winter steckt ein zitternder Frühling, und hinter dem Schleier der Nacht verbirgt sich ein lächelnder Morgen. -Khalil Gibran-

Morgen fängt der April an, aber das Wetter scheint sich schon früher auf den April eingestellt zu haben. Der Winter will so gar nicht gehen.

Dieses Jahr fällt es mir schwer auf den Frühling zu warten. Die Sonne fehlt, und jetzt wird es schon wieder kalt. Aber eigentlich war es noch gar nicht richtig warm. Ich bin sehr ungeduldig. Ich möchte unseren Garten umgestalten. Das erweist sich im Moment als sehr schwierig. Unser Garten ist vom vielen Regen so durchnässt, dass man in den Beeten versinkt.

Aber ich habe trotzdem schon angefangen und habe jede regenfreie Zeit genutzt. Die neuen wurzelnackten Rosen mussten in die Erde. Zwischen den Rosen habe ich einige Stauden gepflanzt. Ich freue mich schon auf die Zeit, in der alles blüht.

Unser Pflaumenbaum fängt schon an zu blühen.

Es ist noch zu früh. Und wenn es zu kalt ist, fliegen die Bienen nicht. Ich hoffe mal, dass trotzdem alles gut geht und wir eine gute Pflaumenernte bekommen.

Hier ist der Frühling schon mal angekommen.

Und zwar im Nordpark in Düsseldorf. Dort sind wir vor einigen Tagen spazieren gegangen. Den Park kenne ich noch von meiner Kindheit. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wenn ich die Bilder über den Park fertig habe, schreibe ich einen neuen Beitrag.

Jetzt wünsche ich Euch ein wunderschönes Wochenende. Auch wenn es verregnet sein wird, macht das Beste daraus.

Überraschung war auf meiner Seite

Gestern saß ich an meinen Schreibtisch und habe meinen Blogbeitrag geschrieben. Bei einem Blick aus dem Fenster traute ich meinen Augen nicht. Auf unserem Rosenbogen saß ein Greifvogel.

Was ein Glück, meine Kamera lag neben mir. Ich habe durch das Fenster die Fotos gemacht. Ich habe mich nicht getraut es aufzumachen, weil er wahrscheinlich weggeflogen wäre.

Ich konnte mein Glück kaum fassen. Hier fliegen oft Greifvögel. Wenn ich im Garten arbeite und ich höre diese typischen Töne der Greifvögel, muss ich zum Himmel schauen. Ich liebe es, wie sie sich langsam nach oben schrauben, bis man sie fast nicht mehr sehen kann. Habe auch schon versucht sie zu fotografieren. Aber bisher sind mir noch keine klaren Bilder gelungen.

Hier saß nun einer auf unserem Rosenbogen. Aber was ist es für ein Greifvogel? Erst dachte ich, es ist ein Mäusebussard. Beim wandern ist uns ein Förster mit einem Mäusebussard auf dem Arm begegnet und der war größer. Also habe ich mich im Internet auf die Suche gemacht. Die Auswahl fiel auf Sperber oder Habicht, denn die haben beide gelbe Augen.

Nun glaube ich es ist ein Sperber, denn der hat auf seinem Schnabel noch eine kleine blaue Färbung und die hat der Habicht nicht.

Ich habe dann doch vorsichtig das Fenster geöffnet. Er hat kurz geschaut, ist aber sitzengeblieben.

Allerdings flogen eine Menge Raben über unseren Garten und machten einen unglaublichen Lärm.

Da flog er davon. Erst mal in einen Baum.

Und nach ein paar Minuten flog er dann weiter. Manchmal kann man beobachten wie die Krähen versuchen, die Greifvögel zu vertreiben. Sie versuchen auf sie einzuhaken. Ich finde das schlimm und kann dann kaum hinsehen. Ich habe den Förster gefragt und der sagte, dass sie den Greifvögeln nichts anhaben können, weil sie schneller und wendiger sind und viel höher fliegen können. Heute morgen sind wir mit unserem Hund spazieren gegangen und hinter unserem Haus flog der Sperber über unsere Köpfe hinweg. Ich konnte sehen, dass er Beute gemacht hat. Sah aus wie eine Maus. Ob er uns noch einmal in unserem Garten besucht?

Vielleicht weiß einer von Euch, ob ich richtig liege mit meiner Vermutung.

Ich bin guten Mutes

Auch wenn ich aus dem Fenster schaue und es regnet -mal wieder oder immer noch- bin ich hoffnungsvoll. Denn in acht Tagen beginnt der Frühling. Ich glaube zwar nicht, das er sich genau daran hält, aber die Zeichen stehen auf Frühling.

Was blitzt in der Sonne, was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach."

Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert der Wind?
Und als ich so fragte, da flüstert der Hain:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein."

Was klinget, was  klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
"Der Frühling, der Frühling!"  -da wußt ich genug!

-Heinrich Seidel, 1842-1906, deutscher Schriftsteller-
Jeder Baum,  jede Hecke, ist ein Strauß von Blüten
und man möchte zum Marienkäfer werden,
um in dem Meer von Wohlgerüchen herumschweben
und all seine Nahrung finden zu können.
-Johann Wolfgang von Goethe-

Es kommt die Zeit, da malt der Frühling Farben in die Natur. -sylvie.naumann-

Ich stehe schon in den Startlöchern um endlich im Garten zu arbeiten. Mal sehen, was die kommende Woche bringt. Ich wünsche Euch eine wundervolle frühlingshafte Woche.

Schnee und Eis

Das Bewusstsein der Vergänglichkeit macht uns klar, daß wir jeden kostbaren Moment nutzen müssen. -Dalai Lama-

Was war das den gestern? Schnee an einem Tag. Heute ist alles wieder verschwunden, als ob nichts gewesen wäre. Wie vergänglich doch alles ist. Auch die kleinen Dinge.

Mit ein bisschen Fantasie…

Ich musste mich beeilen um diese Fotos zu machen, denn sie veränderten sehr schnell ihre Form und

dann verschwinden sie. Da kommen mir die Gedanken über die Vergänglichkeit. Keine traurigen Gedanken, denn so ist das Leben.

Auch wenn die eine Rose verblüht, folgt ihr schon die nächste Rose. -sylvie.naumann-

So, jetzt kann es aber wirklich Frühling werden. Ich wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende.

Schön sieht es ja aus

Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen. -finnisches Sprichwort-

Einen Tag Winter, das muss doch jetzt nicht mehr sein. Obwohl es wunderschön aussieht und ich tolle Fotos im Garten machen kann, brauch ich den Schnee nicht mehr. Ich bin auf Frühling eingestellt.

Die Narzissen mit weißer Haube. Ich bin mit der Kamera durch den verschneiten Garten gegangen. Es hat dabei stark geschneit. Hier sind ein paar Impressionen aus unserem verschneiten Garten.

Die Seele braucht Farben um zu blühen. -sylvie.naumann-

De Frühling versucht sich durchzusetzen. Hat aber heute keine Chance dazu.

Selbst der strengste Winter hat Angst vor dem Frühling. -finnisches Sprichwort-

Auf jeden Fall lauert der Frühling schon um die Ecke. Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche mit frohen Erwartungen auf den Frühling.

Einfach mal lächeln

Es gibt ja das Sprichwort:

„Das schöne am Frühling ist, dass er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.“ -Jean Paul-

Ich könnte jetzt dringend den Frühling gebrauchen, aber er hält sich doch noch sehr zurück. Wenn ich dieses Gefühl habe, gibt es nur eins, eine Fahrt in die größte Gärtnerei die wir hier in unserer Nähe haben.

Die Farben und der unglaubliche Duft nach Frühlingsblumen, da bekommt die Stimmung doch einen Riesenschub. Dieses Jahr habe ich mir unter anderem Stiefmütterchen und Hornveilchen mitgebracht.

Ich mag Stiefmütterchen und Hornveilchen. Sie sind sehr robust, blühen lange im Jahr und sie überstehen den Frost.

Jetzt haben wir ein paar sonnige Tage mit Frost. Da bekommt man trotzdem schon so ein Gefühl von Frühling. Die Vögel zwitschern um die Wette und die warme Sonne ist einen Wohltat. Nur im Schatten, da bekommt man die Kälte so richtig zu spüren.

Ich habe heute versucht schon im Garten zu arbeiten, aber es war mir einfach zu kalt. So schaue ich mit die Frühlingsblumen noch vom Sofa aus an.

Eine kleine Blüte, mehr braucht es nicht um ein Lächeln in Herz zu zaubern. -sylvie.naumann-

Ich wünsche Euch auch eine kleine Blüte zum Lächeln. Habt noch einen schönen Montagabend.

Ein kleiner Bote des Frühlings

Und aus der Erde schauet nur alleine noch Schneeglöckchen; so kalt, so kalt ist noch die Flur, es friert im kalten Röckchen. -Theodor Storm-

Wenn man jetzt durch den Garten geht, kann man schon die ersten jungen Triebe sehen. Auch die Schneeglöckchen zeigen ihre ersten Blüten. Was ich nicht wusste, die Schneeglöckchen gehören zur Familie der Amaryllisgewächse.

Sind sie nicht einfach niedlich, wie sie ihre Köpfe dem Licht entgegenstrecken. Der botanische Name des Schneeglöckchens ist Galanthus nivalis und kommt aus dem griechischem. Gala bedeutet Milch, anthos heißt Blüte. Nivalis kommt aus dem lateinischen und bedeutet schneeweiß. Frei übersetzt: Aus dem Schnee kommende Milchblume oder Blüte aus dem Schnee.

Die Blüten sind so zierlich und zart. Aber diese kleine Pflanze ist alles andere als empfindlich. Wie sie sich gegen Kälte, Regen und Schnee behauptet ist erstaunlich.

Wenn man genau hinhört kann man schon ein kleines zartes Glöckchen hören. Es scheint mir so, als ob es den Frühling einläutet.

Mit dem Frühling bin ich wohl etwas zu optimistisch, denn draussen stürmt und regnet es. Leider schon eine ganze Weile. Die Sonne lässt sich überhaupt nicht mehr blicken.

Eine kleine Blüte, mehr braucht es nicht um ein Lächeln ins Herz zu zaubern. – sylvie.naumann-

Der lange Januar ist ja nun vorbei und ganz entfernt lächelt mich der Frühling an.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag. Ob die Sonne scheint, es regnet, schneit oder stürmt macht es euch gemütlich und geniesst den Sonntagnachmittag.

Der Januarblues kommt und geht

Der Januarblues hat mich gepackt. Das Wetter sorgt jetzt auch nicht dafür, das es irgendwie besser wird. Es regnet und regnet. Der Himmel ist immer grau. Es wird nicht richtig hell. Mir fehlen Farben.

Ich könnte jetzt auch sagen, es kommen bessere Tage. Aber so schlimm ist es eigentlich gar nicht. Der Januar ist wie er ist, gefühlt nicht zu Ende gehend. Vielleicht liegt es aber auch daran, das nach den letzten ereignisreichen Wochen vor Jahresende, im Januar einfach nichts mehr los ist. Man wartet irgendwie auf etwas, weiß aber nicht auf was. Dann ist es leicht zu sagen, das Wetter ist schuld.

Auch wenn die Welt mal grau in grau ist, so ist sie noch lange nicht farblos. -sylvie.naumann-

Aber bei einem Gang durch den verregneten Garten gibt es kleine Lichtblicke. Der Goldlack blüht.

Goldlack auch Erysimum cheiri kommt eigentlich in Mitteleuropa vor, wo er sich oft zwischen Mauern ansiedelt. Hat aber auch hier in unseren Breiten seine Freunde gefunden. Und hat man ihn einmal im Garten, dann bleibt er auch. Er blüht eigentlich von April bis Juli und mag Kälte nicht besonders. Bei mir blüht er das ganze Jahr. Er ist eine zweijährige Pflanze, sät sich aber in unserem Garten selbst aus, so das ich ihn einfach wachsen lassen kann. Und im grauen Winter ist es eine Freude ihn zu sehen.

Am Mittwoch kam dann die Sonne heraus. Und mein Goldlack stand strahlend in der Sonne.

Dann kam der Frost und ein bisschen Schnee.

Heute ist es wieder grau und der kleine Goldlack steht immer noch im Garten und strahlt.

Diese kleine Pflanze ist schon erstaunlich, sie passt sich so schnell an die äußeren Veränderungen an. Vielleicht sollte ich mir ein Beispiel an ihr nehmen. Also ran, die letzte Woche des Januar werde ich mir mit Freude Gedanken über unsere neue Pläne machen und mal sehen was der Februar so mit sich bringt. Was immer ihr an diesem Wochenende macht, ob auf der Couch liegend einen Film schauen, ein Buch lesen, oder eine Wanderung durch die Natur macht, ich wünsche euch ein wunderbares Wochenende.