Wenn ich morgens durch den erfrorenen Garten gehe, wirkt er wie verzaubert. In der Nacht hat der Frost alles mit kleinen Kristallen überzogen. Ich kann meinen Atem sehen, es ist klirrend kalt. Ganz vorsichtig scheint die Sonne durch die Bäume.
Da stehen sie, die Winterschönheiten. Sie sind so erfroren, dass ich das Gefühl habe, wenn ich sie anfasse, zerfallen sie zu kleinen Eiskristallen.
Die Hortensien sind zur jeder Jahreszeit bemerkenswerte Pflanzen.
Wenn sie im Sommer ein Blütenmeer sind, so schön sind sie doch auch im Winter anzusehen, wenn der Frost aus ihnen Winterblumen macht.
Als ob Kunst nicht auch Natur wäre und Natur Kunst. – Christian Morgenstern-
Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie die Natur aus allem ein kleines Kunstwerk macht. Man muss nur mit offenen Augen durch die Natur gehen.
Ich konnte mich nicht entscheiden, so sind es heute ein paar Fotos mehr geworden. Habt eine schöne Zeit und bleibt gesund.
Ist dein Weg auch noch so schwer, versuche ihm mit einem Lächeln zu begegnen. -sylvie.n-
Heute haben wir nach zwei sehr stressigen Monaten einen Waldspaziergang gemacht. Ich habe die Waldluft tief eingeatmet und befreit ausgeatmet. Der Stress ist noch nicht vorbei, aber die drei Tage, an dem wir jetzt nichts getan haben, waren unheimlich gut. Keine Anrufe, kein unzufriedenes Jammern. Einfach mal nichts.
Gibt es guten Stress? Ich finde ja, den gibt es.
Aber es gibt auch den sehr belastenden Stress, der der einem nicht gut tut. An dem man aber nicht vorbei kommt, weil man sich verpflichtet fühlt. Morgen geht es weiter. Aber ich hoffe nur noch für ein paar Tage. Und dann wird es wieder ruhiger.
Der Wald gehört zu den besten Tankstellen, wo man seine Batterie wieder aufladen kann. – Ernst Ferstl –
Dadurch bin ich auch nicht mehr zum Schreiben gekommen. Aber ich bin guter Dinge, dass ich jetzt wieder die Zeit finden werde.
Ich liebe den Wald im Herbst. Und die Farben sind einfach wunderbar. Der Wald wirkt so beruhigend.
Wenn die Blätter sich verfärben, die Sonnenstrahlen wärmen, lange Spaziergänge im Wald, durch das bunte Laub streifen, Morgennebel über den Feldern, Spinnennetze glitzern in der Sonne: Es ist Herbst. -sylvie.n-
Ich bin im Herbst geboren. Bin ein Herbstkind. Ich mag die Melancholie, die über dem Herbst schwebt.
Ich wünsche euch noch eine entspannte Woche, bleibt gesund
Die Bienen brauchen uns Menschen um zu überleben und nicht, um sie zu zerstören. -sylvie.n-
Was dem Schwarm nichts nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nichts. -Marc Aurel-
Gestern kam der UN-Bericht über das Artensterben heraus. Es ist erschreckend und traurig, was wir Menschen mit unserer schönen Welt machen.
Jeder muss etwas tun.
Ist es nicht wunderbar, wenn die Obstbäume im eigenen Garten blühen. Wir haben acht Obstbäume:. Drei Apfelbäume, einen Braeburn und zwei Rebella, zwei Pflaumenbäume, die buntlaubige Riesenpflaume und einen Kirschbaum mit großen roten süßen Kirschen. Dann haben wir eine Mirabelle, seit vier Jahren einen Zwetschgenbaum, der in diesem Jahr das erste mal ein paar Blüten hatte. Ich finde es wichtig, den Bienen etwas anzubieten, nicht nur durch Obstbäume, sondern durch viele blühende Pflanzen. Und wenn man schon ein Garten besitzt, dann muss man etwas für die Bienen tun. Ich liebe es, wenn es im Garten summt und brummt. Wir haben keinen so großen Garten, aber wir versuchen, ihn so zu gestalten, dass die Bienen, Insekten und Vögel sich bei uns wohlfühlen. Was nützt es, wenn man alles plattiert. Der Garten muss nicht groß sein, es geht auf einem Balkon, oder auch in einem kleinen Blumentopf.
Diese Bilder sind im März entstanden. Die Wildbienen kamen aus ihren Kammern…..
und haben schon für Nachwuchs gesorgt
Ich liebe dieses Bild.
Kirschblüten
Bienen bei der Arbeit.
Was wäre unsere Welt ohne Bienen?
Bei uns im Garten haben sie fleißig unsere Obstblüten befruchtet. Ich freue mich schon auf eine gute Ernte.
Glücksmomente, die uns unerwartet treffen, gehören sie nicht zu den schönsten Erinnerungen ?
Vor 3 Wochen haben wir ein paar wundervolle Tage an der Mosel verbracht. Wir sind gerne an der Mosel, zum wandern, gut essen und natürlich guten Wein trinken. Das Wetter war nicht so gut. Aber schlechtes Wetter gibt es nicht. An diesem Tag haben wir uns den bezaubernden Ort Pünderich angeschaut. Als wir zum Auto zurück gingen, bemerkte ich auf einer Wiese direkt an der Mosel eine Gruppe von Schwänen.
Ich finde sie sind ein tolles Motiv für die Kamera.
Als ich schon im Auto saß, sah ich, dass ein Schwan ins Wasser gegangen war. Ich nehme meine Kamera und gehe noch mal an die Mosel. Vielleicht gelingt mir ein gute Spiegelung auf dem Wasser.
Als ich ankam, putzte er sich und das Wasser war nicht so still wie ich gedacht habe. Also war es nicht so gut mit der Spiegelung. Aber was er dann machte, war so großartig……,
dass ich kaum atmen konnte und dachte nur, hoffentlich habe ich meine Kamera jetzt auch richtig eingestellt.
Schwäne sind wunderschön, kraftvoll und anmutig.
Ich war so fasziniert, es war so eine Stille, da waren nur der Schwan und ich……
In dem Moment traf mich das Unerwartete mit so einem Glücksgefühl.
Ein Glücksgefühl muss nicht immer von großen Dingen kommen. Wenn man die Augen offen hält, erlebt man auf unserer schönen Welt so viele Dinge, die einem ein Glücksgefühl vermitteln. Vielleicht, wenn man kann und es gerade nicht eilig hat, sollte man sich die Zeit nehmen, die kleinen Augenblicke zu genießen.
„Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele desjenigen, der sie betrachtet“. -David Hume-
Das ist das letzte Bild von vielen. Er schaut noch einmal zur Seite, als ob er sagen wollte, war das nicht großes Kino. Und hast du alles drauf?
Ich hätte natürlich gerne mit meinem Stativ fotografiert. Aber es kommt wie es kommt. Und so einen Moment kann man nicht vorhersehen.
Ach, wir wissen, dass die Blumen welken schon nach kurzer Frist, doch Erwartung ihrer Blüte unsres Herzens Leben ist. -Meijin-ishin Tenno- (1868-1912) japanischer Kaiser
In meinem Garten blüht die Pfingstrose. Sie hat Gründonnerstag angefangen ihre Blüten zu öffnen . Dieses Jahr ist sie besonders früh. Es liegt wohl an dem seit Tagen warmen Frühling, dass sie schon zu Ostern blüht.. So schnell wie sie erblüht, so schnell ist sie auch wieder verblüht.
Wie schnell die Natur sich verändert. Man kann dabei zusehen, wie sich die Blüten öffnen.
Sie blühen nur wenige Tage, aber ihre Schönheit ist einfach traumhaft und der Duft den sie verbreiten ist umwerfend. Jedes Jahr freue ich mich auf ihre Blüte.
Sie hat eine ungewöhnlich große Blüte. In China ist sie das Symbol für Reichtum und Glück. Wenn ich sie anschaue, fühle ich jedesmal das Glück, sie in meinem Garten zu haben, sie anzusehen und ihren Duft zu genießen.
Und natürlich bekommt sie Besuch
Sei nicht traurig, wenn die Blume verblüht, sei glücklich, dass sie geblüht. -sylvie.n-
Wo Blumen blühen, lächelt die Welt. -Ralph-Waldo Emmerson-
Es gibt den wirklich schönen Spruch von Jean Paul (1763-1825):
„Das schöne am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.“
Heute habe ich das Gefühl, ich könnte ihn gut brauchen. Es ist kalt und es regnet. Aber er braucht wohl noch ein bisschen. Wobei, der Frühling ist ja schon da, nur mit der Wärme hat er es noch nicht so eilig. Ich sollte nicht so ungeduldig sein, denn wenn ich in den Garten schaue, sieht er schon wunderbar grün aus. Und es blühen auch schon zwei Obstbäume. Die Mirabelle und die große Pflaume. Auch die Bienen sind schon sehr fleißig.
Richtig toll blüht auch unsere Prachtspiere. Ich habe sie heute bei grauem Himmel fotografiert.
Aber sie strahlt bei jedem Himmel. Und was ist das für ein Blütenmeer.
Ist der Frühling nicht die Jahreszeit der Erneuerung? Geht man in die Natur, dann weiß man, dass es so ist. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell alles voran geht. Ist die Natur nicht einfach wundervoll?
Sollte sie es uns nicht wert sein, sie zu erhalten?
Und ist sie nicht die größte Künstlerin?
Ich sehe in den blauen klaren Himmel hinein. Ich schaue mit Freuden den Sonnenschein. Der Winter war hart, er will gar nicht weichen der neuen Frühlingszeit. Die Vögel singen ihr Frühlingslied. Ich erfasse mit meinen Sinnen die junge Natur, wie sie erwacht. sylvie.n
Ich finde diesen Spruch auch heute noch passend.
Er ist von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832):
„Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer streng, sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen“.
Das war heute Morgen, und die weißen Blüten sehen vor den dunklen Wolken toll aus.
Morgen soll die Sonne wieder ein bisschen scheinen und es wird etwas wärmer. Dann kann ich wieder im Garten arbeiten. Ich freue mich schon….. den Bienen bei ihrer fleißigen Arbeit zuschauen. Wo wären wir Menschen ohne die Bienen.
„Trage immer einen grünen Zweig in deinem Herzen, und es wird sich ein Singvogel darauf niederlassen“. Volksweisheit-Volksgut
„Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel“. -Robert Lerch-
Am letzten Samstag, es war schon später Nachmittag, saßen wir in unserem Garten und tranken in der Sonne einen Kaffee. Es war schon ein wunderbarer Frühlingstag. Plötzlich flog ein Graureiher über unsere Köpfe. Ich sagte: „Warum liegt jetzt meine Kamera nicht auf dem Tisch und bereit zum fotografieren“. Na ja, der nächste Graureiher kommt bestimmt.
Dann, so nach 10 Minuten ging ich ins Haus schaute durch Zufall aus dem Fenster, da sah ich ihn. Groß und majestätisch stand er auf dem Dach der Nachbarn. Also Kamera geholt, eingestellt und gehofft, das er noch da steht. Zu meiner Freude stand er noch auf dem Dach. Ich habe ihn aus einem kleinen Fenster heraus fotografiert.
Ich finde diese Vögel einfach wunderschön. Und ich bin froh, das man sie hier bei uns noch sehen kann. Ohne viele Worte, zeige ich einfach nur die Bilder.
Erst schaute er nach links……
Dann schaute er nach rechts…..
Nochmal nach unten, ob die Bahn frei ist……
Und los geht`s
Ansetzen zum Abflug
„Wer fliegen will, muss den Mut haben den Boden zu verlassen“. -Walter Ludin-
Betrachtet das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte! Die Schönheit offenbart sich denjenigen, die betrachten. -Khalil Gibran-
Am Mittwoch, hatten wir einen traumhaften Sonnenaufgang.
Morgens aufstehen und den Sonnenaufgang erleben. Es ist immer wieder toll. Dieser Sonnenaufgang war der schönste im Februar. Ich habe einige fotografiert. Aber der war beeindruckend. Diese Farben, wundervoll. Es geht dann so, aufstehen, erster Blick. Also runter, Kamera geholt und los. Wie es dann so ist, liegt der Fotoapparat im Erdgeschoss.
Im Winter haben wir einen Sonnenaufgang, der gut zu sehen ist. Im Sommer sind alle Bäume grün, da sieht man die Sonne erst später.
„Ein wunderschöner Sonnenaufgang ist eine Liebeserklärung an den Tag.“ -sylvie.n
Beim fotografieren höre ich die Vögel zwitschern. Sehr laut und irgendwie anders als sonst am Morgen. Dann sehe ich, wie sie in den Bäumen sitzen und den Sonnenaufgang begrüßen.
Nach dem Frühstück sitzen wir auf dem Sofa und trinken noch einen Kaffee. Ich kann dabei in den Garten schauen. Und dann sehe ich einen kleinen Vogel.
Wer bist du?
Um das herauszufinden, einmal durch das Internet geschaut. War nicht ganz so einfach, aber letztendlich habe ich herausgefunden, was es für eine Vogelart ist.
Es ist eine Rotdrossel, ein Zugvogel. Der in Skandinavien und Sibirien brütet. Hier bei uns ist er nur im Winter. Ich habe ihn in unserem Garten noch nie gesehen. Und sie sind laut. Sie zwitschern den ganzen Tag und es hört sich wundervoll an. Ich versuche sie mit der Kamera einzufangen, sie sitzen zwischen den Zweigen.
Bin gespannt wie lange sie noch hier bei uns bleiben.
„Der neue Tag beginnt und die ersten Sonnenstrahlen wärmen die Seele“. -sylvie.n-
Die ersten Frühlingstage waren schon wirklich toll. Frühling ist es noch nicht geworden. Jetzt haben wir wieder ein paar graue Tage, aber das macht nichts. Die letzten schöne Tage waren schon ein Ausblick auf das was kommt.