Es könnte alles schlimmer sein

Wo immer das Glück sich aufhält, hoffe, ebenfalls dort zu sein. Wo immer jemand freundlich lächelt, hoffe, dass sein Lächeln dir gilt. Wo immer die Sonne aus den Wolken hervorbricht, hoffe, dass sie besonders für dich scheint. Damit jeder Tag deines Lebens so hell wie nur möglich sei.

Irischer Segenswunsch

Ich will ehrlich sein, ich habe meinen Blog etwas vernachlässigt. Es war mal wieder viel los. Eigentlich hat es schon im Oktober 2024 angefangen. Probleme mit meinen Zähnen. Am Anfang war ich drei mal die Woche beim Zahnarzt zum Ausspülen. Ich hatte Bakterien an einem Implantat. Im November eine kleine Operation, dazu die erste Antibiotikaeinnahme. Das brachte keine wirkliche Besserung, also wieder zum spülen. Dann im März letzten Jahres nahm ich eine Woche lang jeden Tag zwei starke verschiedene Antibiotika und das hat dann geholfen. Seitdem ist es in Ordnung. Hoffe, das bleibt auch so.

Im Mai dann, wurden meine Rückenschmerzen schlimmer und ich war beim Orthopäden. Nach Röntgen meines Rückens stellte er fest, dass ich im oberen Rückenbereich Wirbelsäulenathrose habe. Nicht gut. Zur Schmerzlinderung bekam ich einmal die Woche eine Spritze. Eine Dreierkombination unter anderem mit Kortison. Das ganze dann sechs Wochen lang. Die Spritzen haben sehr gut geholfen. Allerdings bekam ich zur selben Zeit starke Schweißausbrüche. Ich dachte, das wäre ein hormonelles Problem. Das war es aber nicht. Dann auf einmal ließen die Schweißausbrüche nach und so wie sie gekommen waren, sind sie auch wieder verschwunden. Nach vier Wochen bekam ich nochmal eine Auffrischungsspritze für den Rücken. Als ich dann am Abend auf dem Sofa saß, kamen die Schweißausbrüche wieder. Na so was!! Ich habe mich an den Laptop gesetzt und gegoogelt ob das von den Spritzen sein kann. Drei Wirkstoffe waren es und beim Kortison bin ich dann fündig geworden. In seltenen Fällen kann es zu schweren Schweißausbrüchen kommen. Ich habe den Arzt gefragt, ob so etwas sein kann. Er meinte, es ist nicht auszuschließen, aber nur in ganz, ganz seltenen Fällen. Na dann bin ich wohl so ein seltener Fall. Da ich aber auch seit meiner Kindheit Schmerzen im Lendenwirbelbereich habe, hat der Arzt mir Akupunktur empfohlen. Ich habe 15 Behandlungen bekommen. Leider hat es nicht geholfen. Danach habe ich mit Physiotherapie und Krankengymnastik angefangen. Die Termine liefen dann bis kurz vor Weihnachten. Mein Rücken ist für den Moment besser geworden. Aber es wird nie wieder zurückgehen.

Dann fiel mir im Sommer auf, wenn meine Hände kalt wurden fingen sie an zu jucken und ich bekam Pusteln auf der Haut. Komisch, dachte ich, aber es wird schon wieder verschwinden. Nun im Sommer war es nur, wenn ich mit kaltem Wasser in Berührung kam. Dann kam die kalte Jahreszeit und es wurde schlimmer. Sobald ich draußen war wurden meine Hände und auch meine Oberschenkel rot, hatte Pusteln und es juckte stark. Also ging ich im Dezember zu einem Hautarzt in unserer Nähe. Er meinte, ich habe wohl eine Kälteallergie. Ich hatte noch andere Symptome und er sagte, dass ich vielleicht ein Problem mit meinem Histamin haben könnte. Er nahm mir Blut ab und verschrieb mir Antihistaminika und im neuen Jahr sollte ich für die Ergebnisse wiederkommen. Er sagte er mache einen Histamintest. Ich habe mich dann informiert, was eine Histaminintoleranz bedeutet. Ist nicht gut. Bei meinem Termin stellte sich heraus, dass er nur einen allgemeinen Allergietest gemacht hat. Da kam allerdings nichts neues raus und eine Kälteallergie kann man nicht über das Blut feststellen. Ich fragte ihn, was ich den jetzt machen kann. Er meinte, ich sollte in eine wärmere Gegend ziehen. Ich fragte ihn, wenn ich Probleme mit meinem Histamin habe, was ich tun soll. Auf meine Angst, das es schlimmer werden könnte sagte er, wenn sie merken, das sie einen Apfel nicht vertragen, was machen sie dann? Dann essen sie eben keinen Apfel. Ich war etwas irritiert, eigentlich war ich sehr irritiert. Dachte dann aber, was bist du den für ein Arzt und bin gegangen. Ich hätte natürlich auch noch etwas gegen seine blöden Kommentare sagen können, aber ich dachte was soll es, geh zu einem anderen Arzt.

Das ließ mir alles keine Ruhe und bin dann zu meinem früheren Arzt nach Düsseldorf gegangen. Er bestätigte die Diagnose. Da ich aber auch noch andere Symptome habe, hat er mir empfohlen in die Uni nach Düsseldorf zu gehen und alles mal genauer untersuchen zu lassen. Da habe ich jetzt einen Termin im März. Irgendwie war ich gefühlt letztes Jahr jeden Tag beim Arzt oder in einer Behandlung.

Im Moment kann ich mich nur sehr kurz draußen aufhalten und total geschützt vor der Kälte, denn ein paar Minuten reichen schon aus. Und wenn ich mich doch für längere Zeit draußen aufhalte, nehme ich Tabletten ein. Daher hoffe ich, das es ganz schnell wärmer wird.

So ist das letzte Jahr nun mit vielen Terminen vergangen und ich hoffe, das neue Jahr wird besser. Aber manchmal ist es einfach so und es könnte alles noch viel schlimmer sein.

Blumen gegen den Januar blues

Im Winternebel überkommt einem die Melancholie. Und man hofft auf den kleinsten Sonnenstrahl, der diese Melancholie durchbricht. -Sylvia Naumann-

Weihnachten und Silvester sind vorbei. Im Dezember war viel los. Das Haus wurde weihnachtlich dekoriert. Die Weihnachtsmärkte locken mit ihrer besonderen Atmosphäre. Die Geschenke werden eingekauft. Den Samstag vor dem dritten Advent machen wir eine Weihnachtsfeier mit Freunden und dann natürlich Weihnachten mit der Familie. Da ist immer etwas los. Die ersten Tage im Januar ist man noch guter Dinge. Dann kommt die Weihnachtsdekoration wieder in die Kisten. Da bin ich noch beschäftigt. Und dann stellt er sich ein, der Januar Blues.

Seit Wochen wird es nicht richtig hell. Ganz selten zeigt sich mal die Sonne. Dieser immer nur graue Himmel geht mir einfach auf den Keks. Also was tun?? Natürlich geht man raus an die frische Luft. Aber bei Minustemperaturen und Nebel bleibt man nicht lange draussen. Das ist der Ausblick aus dem Fenster von heute Mittag.

Lichtet sich der Nebel, werden die Gedanken wieder klar und die Freude im Herzen steigt. -Sylvia Naumann-

Ich habe jeden Januar mein ganz spezielles Mittel gegen den Januar Blues. Ich fahre in eine Gärtnerei. Wir wohnen in der Nähe der niederländischen Grenze und sind schnell in Venlo. Die holländischen Gärtnereien sind schon voll von bunten Frühlingsblumen.

Das ist etwas für die Sinne. Die Farben und der Duft, da fühlt man sich richtig beschwingt. Dann finden ganz schnell auch ein paar Pflanzen den Weg in unser Auto.

In unserem Wintergarten halten die Blumen es auch bei der Kälte gut aus.

Das erleichtert die Wartezeit auf den Frühling und auf wärmere Temperaturen. Der Frühling ist in unseren Wintergarten eingezogen und ein bisschen auch in mein Herz. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Sonntagnachmittag ob mit oder ohne Sonne. Habt einfach Sonne im Herzen.

Nimm dir die Zeit

Und wieder neigt sich das Jahr dem Ende zu. Kalt ist es geworden und es gab den ersten Schnee. Pünktlich im November erreicht uns für kurze Zeit die Kälte.

Das es diese Woche geschneit hat, sorgt schon für ein kuschliges, gemütliches Gefühl. Die Nächte sind frostig und ein bisschen liegt noch Schnee auf unserer Hütte. Einigen Rosen scheint die Kälte nichts auszumachen. Sie blühen auch im November noch.

Sie lassen sich Zeit. Wie ist das so mit der Zeit? Im melancholischem November kommen die Gedanken. Was bedeutet Zeit?

Einige Synonyme für Zeit: Abschnitt, Zeitraum, Zeitalter, Epoche, Zeitspanne, Periode

Sätze über die Zeit: Die Zeit heilt alle Wunden, mit der Zeit gehen, Zeit die vergeht, Zeit nutzen, ich habe keine Zeit, es war Zeit zu gehen, es war Zeit zu reden

die Zeit läuft einem davon, aber das hat doch noch Zeit, das ist eine lange Zeit

Zeit zum Nachdenken.

Nutzen wir unsere Zeit. Was bedeutet die Zeit nutzen? Der Alltag wird immer stressiger. Arbeiten, Kinder, Haushalt. Zur Arbeit fahren, mit der Bahn, mit dem Auto zum Einkaufen fahren. Alles muss schnell und immer schneller gehen. Nimmt man sich die Zeit, um mal nichts zu tun. Haben die Menschen die Zeit, einmal nichts zu tun. Einfach mal die Zeit so vergehen lassen. Auf dem Sofa sitzen und nichts tun. Die Gedanken schweifen lassen.

Im Moment leben wir in einer schwierigen Zeit. Es hat immer schwierige Zeiten gegeben. Die Zeit soll ohne Risiko vergehen. Aber das Leben war nie ohne Risiko. Jeder Mensch braucht seine Familie, seine Freunde, Kommunikation mit anderen. Die Freude und auch die Trauer mit anderen teilen.

Die Zeit heilt alle Wunden. Wer kennt ihn nicht diesen Satz, den man von Freunden, Bekannten, lieben Menschen gesagt bekommt, wenn etwas Schlimmes passiert ist. Ich kann nur für mich sprechen. Ich finde das nicht. Die Zeit heilt keine Wunden. Es wird vielleicht leichter, aber sie heilt nicht. Es muss noch nicht mal etwas Schlimmes passiert sein. Ein Mensch kann mich mit Wörtern verletzen, oder mit dem was er macht. Das heilt nicht. Selbst wenn er sich entschuldigt, bleibt immer etwas in der Seele zurück. Man vergisst es nicht. Es wird nur ein bisschen leichter.

Es gibt so viele Dinge, über die ich froh bin, das es sie gibt. Vor 150 Jahren hätte ich jetzt alles mit einem Füller auf Papier geschrieben. Wenn ich lesen und schreiben gelernt hätte. Und meine geschriebenen Worte wären nicht so schnell in die Welt geschickt worden. Der Fortschritt nützt uns allen. Natürlich weiß ich, es ist nicht alles Gold was glänzt.

Die Zeit hat sich verändert. Die Zeit hat die Menschen verändert. Ich denke, nicht immer zum positiven. Man hat keine Zeit mehr. Für viele ist das Leben nur noch stressig. Sie werden aggressiver. Nur die eigene Meinung zählt. Es wird nicht mehr diskutiert. Und nicht immer sind die neuen Medien ein Segen.

Die Zeit die vergangen ist, die Zeit zurückdrehen, die Zeit vertreiben und die Zeit die uns noch bleibt. Die Zeit die man wartet.

Mit der Zeit gehen. Was bedeutet mit der Zeit gehen. Mit der Mode gehen. Da bin ich wohl zeitlos. Sich den Ansichten der anderen anpassen. Ist auch nichts für mich. Den jeweiligen Verhältnissen anpassen. Ich denke, das muss sein, sonst kommt man nicht vorwärts. Fortschrittlich sein. Das gehört zum Leben. Jeder Fortschritt bringt positives. Meint man?? Aber wer möchte schon noch wie vor 100 Jahren leben? Ich bin froh, heute, hier und jetzt zu leben. Der Fortschritt hat uns so viel gebracht. Welche Frau würde heute noch die Wäsche mit der Hand waschen. Ist nur ein kleines Beispiel, dass mir spontan einfiel. Ein Klischee, aber das war das erste was mir so in den Sinn kam.

Manchmal hat man das Gefühl man hängt in einer Zeitschleife fest. Nichts bewegt sich, keine Veränderung. Keiner holt einen aus dieser Zeitschleife heraus, das muss man dann selbst in die Hand nehmen.

Dann gibt es die Momente in denen man sagt: „Aber das hat doch noch Zeit.“ Viel Zeit vergeht und man hat sich nicht die Zeit genommen. Wird man es später vielleicht bereuen? Fragt man sich dann, warum habe ich mir nicht die Zeit genommen. Aber was ist, wenn man die Zeit nicht mehr hat. Man muss sich die Zeit nehmen. Ich glaube, so ist es jedem von uns schon gegangen. Man nimmt einfach die Dinge so hin. Die Zeit vergeht wie im Flug. Also nehmt euch die Zeit für alte und für neue Freunde, für schöne Dinge, nehmt euch Zeit für Ruhe.

Es geht auf kleine FAhrt

Heute ist es mal wieder soweit. Vier Tage Ostfriesland liegen vor uns. Wenn wir mal ein paar Tage Auszeit brauchen, fahren wir an die Nordsee.

Wir starten in Richtung Norden und wie immer ist unser Ziel Carolinensiel, ein kleiner verträumter Hafen. Hier kann man einfach mal die Seele baumeln lassen.

Es ist Donnerstagmorgen, die Koffer sind gepackt. Wir fahren früh los. Allerdings nicht zu früh, denn wir müssen eine kurze Strecke durch das Ruhrgebiet fahren und da sind morgens einige Staus. Wenn wir dann auf der A31 sind, geht es zügig, denn die ist fast immer frei. Wir brauchen bis zum Hotel vier Stunden.

Nach der Anstrengung mit meinen Zähnen freue ich mich, raus zu kommen, sich denn Wind um die Nase wehen lassen.

Wir werden einfach nicht viel machen. Morgen fahren wir mit der Fähre nach Wangerooge. Endlich klappt es einmal. Ebbe und Flut liegen dieses mal günstig, so das wir ein paar Stunden Aufenthalt auf der Insel haben.

Das Auto ist gepackt. Mal wieder für vier Tage viel zu viel eingepackt. Für schönes Wetter, für schlechtes regnerisches, für kaltes und für sonniges Wetter. Aber egal, das Auto hat Platz genug. Es sieht ganz so aus, als ob wir recht schönes Wetter hätten. Aber man weiß nie, es kann sich auch schnell ändern.

Ich wünsche Euch auch ein wunderbares und entspanntes Wochenende.

Eine Stadt zum verlieben

Gestern ging unsere Fahrt von Wörth am Rhein zum Starnberger See. Die Entfernung ist 347 km und dauert mit dem Auto vier Stunden. Das sind die Kilometer die wir uns für eine Fahrt vorgenommen haben. Wir sind um 9.30h losgefahren und waren ohne Staus gut unterwegs. Im Hotel in Pöcking am Starnberger See konnten wir ab 14h einchecken. Wir hatten also Zeit genug. Als wir noch 50 km vom Starnberger See entfernt waren entschloss ich mich von der Autobahn abzufahren. Abfahrt nach Landsberg am Lech und das war kein Fehler. Was für eine wunderschöne Stadt.

Wir waren begeistert und sind durch die Stadt gebummelt.

Sie hat so einen besonderen Flair. Gestern war das Wetter einfach perfekt. Überall konnte man draußen sitzen. Leider hatten wir nicht soviel Zeit um diesen wunderschönen Ort länger zu genießen. Wir waren in München noch mit einer guten Freundin verabredet.

Es reichte für ein leckeres Eis im Hörnchen. Wir werden garantiert noch einmal wiederkommen und eine wunderschöne Zeit hier verbringen. Sie kommt auf unsere Liste, der Städte, in die wir uns verliebt haben.

Gleich treffen wir uns mit unserer Freundin und machen eine Fahrt über den Starnberger See. Ich freue mich schon auf die Fotos, die ich machen kann, denn auch heute ist das Wetter traumhaft. Ach so, hier ist heute Feiertag, Mariä Himmelfahrt. Diesen Feiertag gibt es bei uns nicht und hier auch nur in überwiegend katholischen Gegenden. Mal sehen wie voll es überall ist. Hier in Pöcking ist es auf jeden Fall sehr ruhig. Habt auch noch einen wunderschönen Tag.

Rosen, ich komme

So, Koffer gepackt. Morgen geht´s los. Freue mich schon auf das Rosarium. Mein Rosentraum geht in Erfüllung. Aber bevor ich euch mit meinen Rosenbildern überschütte, habe ich noch Bilder aus Harlesiel.

Das waren mal Motive genau nach meinem Geschmack.

Ich nenne sie Schattenspiele im Sonnenuntergang.

Jetzt werde ich noch ein paar Kleinigkeiten erledigen. Wir fahren mit einer Übernachtung in Warburg. In Warburg waren wir noch nicht. Bin gespannt auf die kleine mittelalterliche, romantische Stadt mit einer 1000jährigen Stadtgeschichte. Sie liegt im Osten von Nordrhein-Westfalen. Perfekt für schöne Fotos. Ich wünsche Euch eine wunderbare Zeit, bis bald.

Mein besonderer Sonnenuntergang

Heute fühlen wir uns wie in Ostfriesland. Hier weht der Wind ganz schön wild um die Ecke. Es hat den ganzen Tag geregnet und bei den Rosen knicken die Blüten ab. Wie schade. Aber jetzt stehen sie in der Vase und sehen gut aus und es duftet im Wintergarten. Kalt ist es auch, die Schafskälte hat uns voll erwischt. Da ich gerade Ostfriesland erwähnt habe, ich wollte euch doch noch meine Bilder vom Sonnenuntergang in Harlesiel zeigen.

Ein Sonnenuntergang ist so schön, wie man ihn sieht, ein jeder Augenblick wie man ihn erlebt, und ein jeder Mensch ist so wichtig wie man ihn im Herzen hat. -Franz von Assisi-

Ein Sonnenuntergang ist das Ende eines wunderbaren Tages. Und in jedem Ende steht auch immer wieder ein neuer Anfang.

Ich bin dankbar, dass ich ihn mit meinem Lieblingsmenschen erleben durfte. Es war nicht unser erster Sonnenuntergang, aber er gehörte zu den schönsten Untergängen die wir erlebt haben. Egal wo man auf der Welt ist, ein Sonnenuntergang ist immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis.

So unglaubliche Farben und erst das Licht es war wunderschön. Ich habe die Fotos nicht mit einem Stativ gemacht. Ich habe es gar nicht mit in Urlaub genommen. Die Bilder habe ich versucht mit ruhiger Hand zu fotografieren und dafür sind sie recht gut gelungen. Der Wind pfeift immer noch um die Ecken. Es wird wohl ein gemütlicher Abend auf dem Sofa werden. Ein bisschen wie im Herbst. Wünsche Euch einen wunderschönen Abend.

Verplanter Tag

Kennt ihr das auch. Irgendetwas ist immer. Wir haben ja letztes Jahr unseren Wintergarten bekommen. Dieses Jahr wollen wir unsere Außenküche verlegen. Dafür muss aber unserer Gewächshaus verschwinden. Wir haben vor einiger Zeit mit unserem Schreiner gesprochen, er soll uns ein Dach über die Außenküche bauen. Er hat dann alles ausgemessen. Heute rief er an, kann ich morgen kommen. Klar kann er kommen!!! Also haben wir bis eben, heißt von heute morgen 10h bis 18h unser Gewächshaus abgebaut. Ich muss sagen es war sehr stabil und sehr dicht. Unsere Pflanzen haben sich dort im Winter wohlgefühlt. Aber alles hat seine Zeit und jetzt ist sie reif für meine Außenküche. Trinke gerade ein leckeres Weizenbier und denke, muss es denn immer mit Stress verbunden sein. Wir hätten ja auch nein sagen können, aber wer weiß wann unser Schreiner wieder Zeit hat. Denn er fährt nächste Woche in Urlaub. Eigentlich wollte ich heute ein bisschen im Garten arbeiten. Es hat zwei Tage nicht geregnet. Da ist die Erde nicht mehr ganz so nass. Und ich wollte meine Urlaubsbilder fertig machen. Aber manchmal funktioniert so eine Planung für den Tag einfach nicht. Die meisten Fotos sind schon fertig und so zeige ich euch heute den wundervollen Sonnenuntergang in Harlesiel.

Sonnenuntergang im Wattenmeer.

Beim nächsten Beitrag gibt es mehr Bilder. Nur soviel, es war ein atemberaubender Untergang im Wattenmeer. Ich wünsche Euch einen wundervollen entspannten Abend. Für uns hoffe ich, dass morgen alles reibungslos funktioniert. Aber ich weiß auch, bei uns ist immer etwas los.

Regen, regen, nicht`S als regen

Ich sitze in unserem Wintergarten, trinke eine Tasse Kaffee und beobachte die Vögel in unserem Garten. Ich bin dankbar, das wir uns letztes Jahr dazu entschlossen haben, einen Wintergarten zu errichten. So können wir bei jedem Wetter unseren Garten genießen.

Eigentlich war das Wetter heute ganz in Ordnung, es gab Sonne, Wolken und nun schon wieder Regen. Auch gestern hat es am Abend sehr stark geregnet. Bis in die Nacht hinein. So geht das nun schon eine lange Zeit. Der Garten ist so nass, das man ihn kaum betreten kann. Letzte Woche war ein Gärtner hier und hat uns Trittsteine gelegt, so das wir nach hinten in unseren Garten gehen können, ohne in der Wiese einzusinken.

Ja und dann haben wir noch zusätzlich Rasen gesät. Den Rasensamen lieben die Tauben sehr. In kürzester Zeit haben sie den Rasensamen gegessen. Ich habe nachgesät, aber die Tauben und die Dolen haben schon wieder alles aufgepickt. Ich habe Stöcke mit Alufolie aufgestellt und kleine Windräder.

Das hat sie nur am Anfang beeindruckt. Unsere Hündin verjagt sie auch. Ich renne los und vertreibe die Tauben.

Sie fliegen dann gerade mal bis zu unserem Dach und warten bis ich wieder weg bin und hinter meinem Rücken sind sie schon wieder da.

Also gebe ich den Kampf auf und lasse sie picken. Mal sehen, ob doch noch ein paar Rasensamen überleben werden.

Aber auch die Rosen mögen diesen vielen Regen nicht.

So sehen sie zum Teil aus. Aber ich habe auch ein paar schöne Fotos von Rosen im Regen gemacht.

Die Einzigen die sich wirklich über das Wetter freuen sind die Nacktschnecken. Dieses Jahr fallen sie über alles her. Sogar bis in die Rosenblüten kriechen sie rauf. Auch die Igel schaffen es nicht den Bestand zu verkleinern. Wenn man sie aufliest und woanders hinbringt, dann haben die Nachbarn ja auch noch eine Menge Schnecken im Garten. Naja ich will mich nicht beschweren, es ist einfach nur nervig. Ich weiß, es gibt viele Sachen die auf unserer Welt nicht in Ordnung sind, die einen sehr traurig machen. Aber es gibt auch viele Dinge die in Ordnung sind und die einem Freude bereiten. Es sind die kleinen Dinge, die am Rande passieren und die wir brauchen um durch unser Leben zu kommen. Dieser unheimlich anhaltende Regen gehört momentan nicht dazu. Wir haben hier immer sehr viel Regen, aber dieses Jahr übertrifft er sich selbst. Schade, das es so ungerecht zugeht. Es gibt Länder, die dringend den Regen brauchen. Hätte ich einen Wunsch frei, so würde ich mir wünschen, das jedes Land soviel Wasser bekommt, wie es zum Leben braucht. Könnten wir doch von unserem vielen Regen etwas abgeben.