Was macht man mit zwei alten Lampen?

Du kannst Kreativität nicht aufbrauchen. Je mehr du sie benutzt, desto mehr hast du von ihr. -Maya Angelou-

Wenn ich einen Spruch finde, der mir gefällt, schreibe ich ihn sofort auf. Und wenn ich ihn dann brauche, schaue ich mir an wer sich hinter diesem Spruch verbirgt. Und auch diesmal war ich beeindruckt, von der Persönlichkeit die hinter diesem Spruch steht. Maya Angelou war eine US-amerikanische Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin. Es lohnt sich über sie zu lesen.

Diese Hängelampe entkam meiner Kreativität nicht.

Vor einigen Jahren, oder vielleicht sind es auch mehr Jahre. Unser Geschmack hatte sich gerade geändert. Wir hatten genug von Weichholzmöbeln und Häkelgardinen. Damals wurde Chrome, Glastisch, schwarz und weiß modern. Und diese zwei Hängelampen kamen ins Haus. Sie hingen über unserem Esstisch aus Glas und Chrom. Naja, wie das so ist, veränderte sich nach Jahren wieder einmal der Geschmack. Die Lampen mussten weg. Wir haben sie aber noch behalten und gedacht, vielleicht können wir sie noch einmal verwenden. Also kamen sie in den Keller. Aber was einmal im Keller verschwunden war, war dann auch tatsächlich verschwunden. Wir sahen sie nur noch selten und sie gerieten in Vergessenheit.

Vor zwei Jahren dann, der Keller wurde mal wieder aufgeräumt, waren die Lampen immer noch da. Nur hat das lange Liegen im Keller seine Spuren hinterlassen. Was machen wir mit den Lampen? Auf den Müll? Irgendwie konnte ich sie nicht wegwerfen. Dann hatte ich eine Idee. Sie kommen in den Garten. Irgendetwas wird mir schon einfallen.

Da wir noch Deko-Ständer hatten, kam mir die Idee, ich stelle sie auf den Kopf in einen Ständer. Blumen rein und fertig.

Dann habe ich versucht das Loch zu schließen um Wasser hinein zu tun. Als Vogeltränke, oder einfach nur mit Schwimmkerzen schmücken. Einen Abend schaute ich so auf meine Hängelampen und da kam mir die Idee.

Ich mache Springbrunnen aus den Lampen. Und dann ging es los. Ich habe überlegt, was brauche ich dazu. Einen kleine Pumpe, Silikon, fertig. Ging ganz einfach und nach ein paar Tagen waren meine zwei Springbrunnen fertig. Noch etwas dekoriert. Sie sahen wirklich schön aus.

Das ist jetzt zwei Jahre her. Dieses Jahr sah das innere der Lampen nicht mehr so gut aus. Das Wasser und die Algenbildung haben sie nicht schöner aussehen lassen und da ich auch Steine reingelegt habe, waren sie doch leicht verkratzt.

Vor zwei Wochen kam mir die Idee, jetzt muss Farbe her. Da ich, wie so oft spontan bin, habe ich meine Acrylfarben, die ich eigentlich zum malen benutze, herausgeholt. Mit den Farben habe ich die Innenseite der Lampen bemalt. Natürlich vorher saubergemacht, abgeschmirgelt und entstaubt.

Allerdings war mir klar, das hält nicht lange. Ein Klarlack musste her.

Also habe ich mir Bootslack gekauft und die Lampen damit überstrichen. Vier mal, nach Anleitung. Und jetzt sehen sie einfach toll aus. Es hat ein paar Tage gedauert bis sie trocken waren.

Ein Brunnen steht auf der Terrasse am Haus.

Der andere auf unsere hintere Terrasse. Ich liebe das Geräusch von plätschernden Wasser. Es hat so etwas Beruhigendes.

Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in Dir schwingt. -Buddha-

Mal sehen, was mir als nächstes so einfällt. Gerade kommt doch die Sonne wieder ein bisschen raus. Nach den wirklich schönen Tagen, gab es wieder einen Dämpfer mit viel Regen und Unwetter. Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntagabend eine kreative neue Woche und bleibt gesund.

Ich glaube, ich habe den Frühjahrsblues

Ein Träumer ist jemand, der seinen Weg im Mondlicht findet und die Morgendämmerung vor dem Rest der Welt sieht. -Oscar Wilde-

Ich träumte von einem schönen Frühling, wo morgens die Sonne ins Fenster scheint und die Vögel schon ihr Lied zwitschern. Die erste warme Luft durch das geöffnete Fenster hereinkommt. Ein Frühlingsmorgen ist einfach wunderbar. Es könnte so schön sein.

So sieht es gerade in unserem Garten aus.

Diesen Blogbeitrag habe ich vor einer Woche angefangen zu schreiben. Habe es aber nicht geschafft, ihn zu Ende zu schreiben. Im Laufe der Woche dachte ich so bei mir, naja, jetzt kann ich den Blogbeitrag auch vergessen. Denn das Wetter wird sich sicher ändern, es wird wärmer werden. Aber ich sitze nun heute hier und das Wetter ist noch genauso blöd, nur dass es keinen Schnee mehr gibt. Dachte ich noch… denn als ich heute morgen angefangen habe weiter zu schreiben, schien noch die Sonne.

Weiß der April noch was er will?

So sah es noch eine Stunde vor dem Schnee aus.

Der April mit seinen Launen ist dieses Jahr besonders unberechenbar. Die Woche vor Ostern hatten wir doch tatsächlich 26 Grad. 26 Grad im Schatten. Also echt jetzt und heute haben wir +2 Grad. Aber +2 Grad. Es könnte doch wenigstens zweistellig sein. 10 Grad vielleicht. Die letzten Jahre war der April nicht ganz so kalt und nicht so verrückt. Ich glaube vor ungefähr 6 Jahren, hatten wir das letzte Mal einen so kalten und launischen April.

Dieses Bild ist vor Osten entstanden.

Und da war er, der Sprung, direkt in den Sommer. Es fühlte sich einfach wunderbar an. Aber natürlich war es für den April viel zu warm. Für ganze drei Tage.

Pflaumenbaumblüten

Die Pflaumenbäume fanden die Wärme auch toll und fingen an zu blühen.

Mirabellenbaum

Leider etwas zu früh, denn die Temperaturen waren schon zu Ostern wieder auf 5 Grad gesunken. Und dann kam noch der Schnee dazu.

Der Kirschbaum hat auch vor ein paar Tagen trotz der Kälte ganz vorsichtig angefangen zu blühen und man sieht schon leicht die Frostschäden. Ich hoffe, dass die Bienen es schaffen, die Blüten zu befruchten. Sobald es nur ein bisschen wärmer wird, hört man sie wieder summen.

Kirschbaumblüte

Wie schön wäre es doch, ich könnte im Garten sitzen und den Bienen bei der Arbeit zusehen.

Lerne von der Geschwindigkeit der Natur: ihr Geheimnis ist Geduld. -Ralph Waldo Emerson-

Ich sollte geduldig sein und den Frühjahrsblues zur Seite schieben. Im Mai wird es sicher Frühling werden.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Frei vom Frühjahrsblues und bleibt gesund.

Unerwarteter Schwanentanz

Glücksmomente, die uns unerwartet treffen, gehören sie nicht zu den schönsten Erinnerungen ?

Vor 3 Wochen haben wir ein paar wundervolle Tage an der Mosel verbracht. Wir sind gerne an der Mosel, zum wandern, gut essen und natürlich guten Wein trinken. Das Wetter war nicht so gut. Aber schlechtes Wetter gibt es nicht. An diesem Tag haben wir uns den bezaubernden Ort Pünderich angeschaut.
Als wir zum Auto zurück gingen, bemerkte ich auf einer Wiese direkt an der Mosel eine Gruppe von Schwänen.

Ich finde sie sind ein tolles Motiv für die Kamera.

Als ich schon im Auto saß, sah ich, dass ein Schwan ins Wasser gegangen war. Ich nehme meine Kamera und gehe noch mal an die Mosel. Vielleicht gelingt mir ein gute Spiegelung auf dem Wasser.

Als ich ankam, putzte er sich und das Wasser war nicht so still wie ich gedacht habe. Also war es nicht so gut mit der Spiegelung. Aber was er dann machte, war so großartig……,

dass ich kaum atmen konnte und dachte nur, hoffentlich habe ich meine Kamera jetzt auch richtig eingestellt.


Schwäne sind wunderschön, kraftvoll und anmutig.

Ich war so fasziniert, es war so eine Stille, da waren nur der Schwan und ich……

In dem Moment traf mich das Unerwartete mit so einem Glücksgefühl.

Ein Glücksgefühl muss nicht immer von großen Dingen kommen. Wenn man die Augen offen hält, erlebt man auf unserer schönen Welt so viele Dinge, die einem ein Glücksgefühl vermitteln. Vielleicht, wenn man kann und es gerade nicht eilig hat, sollte man sich die Zeit nehmen, die kleinen Augenblicke zu genießen.

„Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele desjenigen, der sie betrachtet“. -David Hume-

Das ist das letzte Bild von vielen. Er schaut noch einmal zur Seite, als ob er sagen wollte, war das nicht großes Kino. Und hast du alles drauf?

Ich hätte natürlich gerne mit meinem Stativ fotografiert. Aber es kommt wie es kommt. Und so einen Moment kann man nicht vorhersehen.

Wo ist der Frühling wenn man ihn braucht?

Es gibt den wirklich schönen Spruch von Jean Paul (1763-1825):

„Das schöne am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.“

Heute habe ich das Gefühl, ich könnte ihn gut brauchen. Es ist kalt und es regnet. Aber er braucht wohl noch ein bisschen. Wobei, der Frühling ist ja schon da, nur mit der Wärme hat er es noch nicht so eilig. Ich sollte nicht so ungeduldig sein, denn wenn ich in den Garten schaue, sieht er schon wunderbar grün aus. Und es blühen auch schon zwei Obstbäume. Die Mirabelle und die große Pflaume. Auch die Bienen sind schon sehr fleißig.

Richtig toll blüht auch unsere Prachtspiere. Ich habe sie heute bei grauem Himmel fotografiert.

Aber sie strahlt bei jedem Himmel. Und was ist das für ein Blütenmeer.

Ist der Frühling nicht die Jahreszeit der Erneuerung?  Geht man in die Natur, dann weiß man, dass es so ist.  Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell alles voran geht.
Ist die Natur nicht einfach wundervoll?


Sollte sie es uns nicht wert sein, sie zu erhalten? 


Und ist sie nicht die größte Künstlerin?

Ich sehe in den blauen klaren Himmel hinein.  Ich schaue mit Freuden den Sonnenschein.       Der Winter war hart, er will gar nicht weichen der neuen Frühlingszeit.  Die Vögel singen ihr Frühlingslied.  Ich erfasse mit meinen Sinnen die junge Natur, wie sie erwacht.   sylvie.n

Ich finde diesen Spruch auch heute noch passend.

Er ist von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832):

„Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer streng, sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen“.

Das war heute Morgen, und die weißen Blüten sehen vor den dunklen Wolken toll aus.

Morgen soll die Sonne wieder ein bisschen scheinen und es wird etwas wärmer. Dann kann ich wieder im Garten arbeiten. Ich freue mich schon….. den Bienen bei ihrer fleißigen Arbeit zuschauen. Wo wären wir Menschen ohne die Bienen.

„Trage immer einen grünen Zweig in deinem Herzen, und es wird sich ein Singvogel darauf niederlassen“. Volksweisheit-Volksgut

Verblüht und schlapp

Ich will ja nicht sagen, dass meine Laune im Keller ist, aber ich bin krank. Ohhh, habe nur ein Erkältung, ist trotzdem doof. Das Wetter ist sowie schlecht. War nix mit Frühling. Was soll man machen? Ich habe mich an meinen Laptop gesetzt und ein bisschen mit meinen Bildern gearbeitet. Und so wie meine Tulpen hier aussehen, fühle ich mich auch. Verblüht und schlapp.

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Das hat mich dann aber auf eine Idee gebracht. Warum nicht mal Bilder mit verblühten Tulpen machen. Und außerdem lenkt es davon ab, darüber nachzudenken, dass es einem nicht so gut geht.

Und das ist dabei herausgekommen:

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Das Bild im Hintergrund, habe ich schon 2009 auf Mallorca gemalt.  Es ist Acryl auf Leinwand.   Ich mag es, meine Bilder als Hintergrund für die Blumen zu benutzen.

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Mit Fantasie ist es so, als leuchten die Farben der Seele.   -sylvie.n-

Ein bisschen Schattenspiele….

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Die Welt da draußen spielt verrückt. Es ist so dunkel geworden, erst Regen, dann Hagel, bisschen Schnee. Da möchte auch unsere Hündin nicht vor die Tür.

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„Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen.“                                              -aus Finnland-

Dabei tobt auch noch ein regelrechter Sturm um das Haus. Nicht schön…… so ein Aprilwetter.

So haben die Tulpen vor ein paar Tagen ausgesehen.

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Sind sie nicht wunderschön.

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Ich hoffe ja, das ich in ein paar Tagen auch wieder aufblühen werde………

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Gestern war mein Tag. Heute ist mein Tag. Und morgen wird mein Tag sein.                -unbekannt-

Der Tag ist so schnell vergangen.

Meine Nase ist verstopft, mein Kopf schmerzt, ….. jetzt einen heißen Tee und dann auf`s Sofa ein bißchen fernsehen. Ich wünsche Euch einen schönen und gesunden Samstagabend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Sonnenaufgang ist überall schön

Betrachtet das Erwachen des Frühlings und das Erscheinen der Morgenröte!            Die Schönheit offenbart sich denjenigen, die betrachten.                                                   -Khalil Gibran-

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Am Mittwoch, hatten wir einen traumhaften Sonnenaufgang.

Morgens aufstehen und den Sonnenaufgang erleben. Es ist immer wieder toll. Dieser Sonnenaufgang war der schönste im Februar. Ich habe einige fotografiert. Aber der war beeindruckend. Diese Farben, wundervoll.  Es geht dann so, aufstehen, erster Blick. Also runter, Kamera geholt und los. Wie es dann so ist, liegt der Fotoapparat im Erdgeschoss.

Im Winter haben wir einen Sonnenaufgang, der gut zu sehen ist. Im Sommer sind alle Bäume grün, da sieht man die Sonne erst später.

„Ein wunderschöner Sonnenaufgang ist eine Liebeserklärung an den Tag.“                   -sylvie.n

Beim fotografieren höre ich die Vögel zwitschern. Sehr laut und irgendwie anders als sonst am Morgen. Dann sehe ich, wie sie in den Bäumen sitzen und den Sonnenaufgang begrüßen.

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Nach dem Frühstück sitzen wir auf dem Sofa und trinken noch einen Kaffee. Ich kann dabei in den Garten schauen. Und dann sehe ich einen kleinen Vogel.

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Wer bist du?

 

 

Um das herauszufinden, einmal durch das Internet geschaut.  War nicht ganz so einfach, aber letztendlich habe ich herausgefunden, was es für eine Vogelart ist.

Es ist eine Rotdrossel, ein Zugvogel. Der in Skandinavien und Sibirien brütet. Hier bei uns ist er nur im Winter. Ich habe ihn in unserem Garten noch nie gesehen. Und sie sind laut. Sie zwitschern den ganzen Tag und es hört sich wundervoll an. Ich versuche sie mit der Kamera einzufangen, sie sitzen zwischen den Zweigen.

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Bin gespannt wie lange sie noch hier bei uns bleiben.

IMG_1254„Der neue Tag beginnt und die ersten Sonnenstrahlen wärmen die Seele“.    -sylvie.n-

Die ersten Frühlingstage waren schon wirklich toll. Frühling ist es noch nicht geworden. Jetzt haben wir wieder ein paar graue Tage, aber das macht nichts. Die letzten schöne Tage waren schon ein Ausblick auf das was kommt.

 

Kunst im Winter #1

Wie wunderbar ist es, dass Fantasie grenzenlos ist.      -sylvie.n-

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Heute ist so ein Tag, da möchte man nicht das Haus verlassen. Und das mache ich auch nicht. Es regnet, es schneit, es ist kalt, das reinste Aprilwetter im Februar. Da hoffe ich doch, dass wir hier am Niederrhein im April den schönsten Frühling bekommen.  Aber so ist es nun mal im Winter.

Am Donnerstag morgen hatten wir Frost, und ich habe die Gelegenheit genutzt, um ein paar frostige Aufnahmen zu machen. Erst hatte es getaut und dann wieder gefroren. Dann hat es angefangen wieder zu tauen. Dabei sind wundervolle kleine Eisskulpturen entstanden. Die Sonne schien. Es war ein wunderschöner Wintertag.

Mit ein bisschen Fantasie…………

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Wir haben Samstag, und bei dem Wetter eine gute Gelegenheit, etwas zu schreiben. Ich schaue in den Garten, und es schneit wieder.  So langsam wird es weiß, es dämmert schon. Ich mache mir  Musik an und trinke einen Hierbas, einen spanischen Kräuterlikör.  Ich freue mich, dass ich gemütlich drinnen sitze. IMG_0021 (2).1jpg

 

 

 

 

Es war schon sehr kalt, als ich auf der Suche nach Motiven durch unseren Garten gegangen bin.

 

 

Es hat richtig Spaß gemacht, die Fotos herzustellen.

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Die Natur ist ihr eigener Künstler, man muss die Augen offen halten, um ihre Kunst zu entdecken.   -sylvie.n-

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Ich fotografiere überall.  Ich sehe immer etwas, dass sich zu fotografieren lohnt. Wenn ich nicht meine Kamera dabei habe, dann geht es mit dem Smartphone, das auch ganz gute Fotos macht.  Die kleinen Skulpturen sind mit meiner Kamera aufgenommen. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht ein Foto mache. Es ist ein tolles Hobby.

IMG_9887 (2) Was immer ihr seht, ich wünsche Euch viel Spaß beim Betrachten, und lasst eurer Fantasie freien Lauf.

 

Man ist nie zu alt

Ausblick aus dem Dachfenster auf unseren verschneiten Garten.

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Es ist Freitag und ich sitze hier an meinem Laptop und schaue aus dem Fenster in den Garten. Es hat vorgestern geschneit. Viel war es nicht, aber schön sah es aus.  Natürlich habe ich Fotos gemacht. So oft kommt es bei uns nicht vor, dass es schneit, und wenn, dann liegt der Schnee nur ein paar Tage.  Ich musste die Gelegenheit nutzen.

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Jetzt ist es leicht über null Grad und es taut. Überall tropft es. Es  wird so warm, das morgen nichts mehr von der weißen Pracht übrig ist.

Ich habe nicht nur fotografiert, sondern auch einen Schneemann gebaut. Ich weiß gar nicht mehr, wann ich den letzten Schneemann gebaut habe. Da waren die Kinder noch klein. Auf die Idee bin ich gekommen, weil mich jemand aufgefordert hat, einen Schneemann zu bauen.  Nicht richtig aufgefordert, sondern nur gesagt, jetzt da wir auch Schnee haben, wartet er auf ein Bild von einem Schneemann.  Also, gesagt getan, ran ans Werk.  Allerdings war es Pulverschnee, und daraus kann man nicht so leicht einen Schneemann bauen.  So aus einem kleinen Schneeball eine große Kugel rollen ging nicht. Der Pulverschnee lässt sich nicht so leicht andrücken und ist immer abgerutscht. Aber am Ende hat es doch wunderbar geklappt.

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Ein Schneemann, zwei Verkleidungen.

Man sollte ja nicht aufhören, jung zu bleiben und sich jung zu fühlen. Wenn man mir so eine Herausforderung stellt, bin ich immer bereit sie zu lösen. Hat großen Spaß gemacht.  Ich habe bestimmt jemanden überrascht, als ich die Bilder verschickt habe.

Heute ist Samstag, der Schnee ist fort. Was noch übrig geblieben ist, seht selbst:

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So habe ich ihn heute morgen vorgefunden. Sieht doch traurig aus.

 

Aber ich habe doch noch etwas in ihm gesehen.

 

Mit Lächeln im Blick und Sonne im Herzen kann man verstehen und vergehen, ohne dass die Vergänglichkeit an sich traurig ist.

-Cosmin Neidoni-

Ich finde diesen Aphorismus sehr gut. Dass ich ihn jetzt in Verbindung mit meinem Schneemann sehe, bringt mich doch zum Nachdenken.

Über die Vergänglichkeit vom Leben, von der Natur, von Freundschaften, von Liebe.

Aber ich wollte heute eigentlich nicht so ernst werden. Aber manchmal bringt es der besondere Moment mit sich.

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Noch eine paar Impressionen aus unserem verschneiten Garten.

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Ich wünsche Euch für heute einen schönen Samstagabend. Genießt die Zeit mit Euren Lieben.

 

 

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