Was für ein langer Weg

und er ist noch lange nicht zu Ende.

Seit über 100 Jahren begehen wir weltweit den Internationalen Weltfrauentag.

In vielen Ländern gingen die Frauen auf die Straßen. Schon im Jahr 1860 setzten sich die Aktivistinnen von Frauenorganisationen, die Sufragetten, im Vereinigten Königreich für ein Frauenwahlrecht ein. Auch in anderen Ländern z.b. Vereinigte Staaten und Australien waren Sufragettinnen aktiv. Später griffen sie auch zu Mitteln wie passivem Widerstand, Hungerstreik und Störung offizieller Veranstaltungen.

In Deutschland, Schweiz, Dänemark, Österreich-Ungarn wurde am 19. März 1911 der erste internationale Frauentag gefeiert. Am 8. März 1917 demonstrierten russische Textilarbeiterinnen in Petersburg. Um an den Tag zu erinnern, wurde 1921 in Moskau von den Kommunisten der 8. März als Frauentag festgelegt. Und 1977 hat die UNO-Generalversammlung sich dafür entschieden, den Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden auch am 8. März zu begehen. Bis heute wird der Tag genutzt, um auf Gleichberechtigung und Diskriminierung aufmerksam zu machen.

Dieser Tag macht auf die Probleme der Gleichberechtigung aufmerksam. Leider gibt es immer noch viel zu viele benachteiligte Frauen auf dieser Welt. Was für ein langer Weg war es für die Frauen bis hierhin. Unsere Ur-Großmütter, Großmütter und Mütter haben für uns den Weg erkämpft. Im März 1911 gingen sie auf die Straße und forderten die ersten Rechte für sich. Und der Kampf ist noch nicht zu Ende.

In Deutschland hatten die Frauen ab 12. November 1918 das Recht, zu wählen und gewählt zu werden. In der Schweiz dauerte es noch bis 1991, bis alle Frauen ihr Wahlstimmrecht hatten.

Wenn man sich überlegt, dass vor 1958 Frauen in Deutschland nicht ohne Genehmigung ihres Ehemannes arbeiten durften. Erst am 1. Juli 1958 kam das Gleichberechtigungsgesetz, das es Frauen erlaubte, ohne Erlaubnis ihre Ehemannes eine Arbeit aufzunehmen, und sie durften dann auch ihr eigenes Vermögen besitzen.

Es ist sicher schon viel passiert. Aber es gibt auch noch eine Menge Luft nach oben.

Auf diesem Bild sieht man die Großmutter von meinem Mann an ihrer Arbeitsstelle.

Es muss noch immer weltweit für die Rechte der Frauen gekämpft. Wir leben im 21. Jahrhundert, da dürfte das Patriarchat doch eigentlich der Vergangenheit angehören.

Auf diesem Bild sieht man meine Großmutter, meine Mutter, meine Tante und meine Schwester.

Es wird wahrscheinlich noch eine lange Zeit dauern bis Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Und es wird Länder geben, da werden die Frauen wohl immer unterdrückt sein. Aber wenn wir Frauen nicht weiter kämpfen, wird sich auch nichts ändern.

Bin ich eine hoffnungslose Optimistin?

Ich bin froh, heute, hier und jetzt zu leben und die Ziele zu genießen, die Frauen für uns bis heute erkämpft haben.

Man kann soviel über dieses Thema schreiben, und es wird auch noch viel über die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen auf dieser Welt geschrieben. Auch ich könnte noch viel mehr schreiben, aber heute will ich einen kleinen Teil meiner Gedanken mit euch teilen.

Heute ist Weltfrauentag und ich hoffe auf eine gleichberechtigte Zukunft für alle Frauen auf dieser Welt.

Eine tolle Rose und eine bewundernswerte Frau

Wie schön, dass nun auch mal wieder die Sonne scheint. Die Gartenschirme aufgestellt und heute einmal nur den Garten genießen. Die Rosen recken ihre Blüten gegen den blauen Himmel.

Heute möchte ich euch meine englische Rose Munstead Wood vorstellen.

Sie ist eine meiner ältesten Rose in meinem Rosengarten. Gezüchtet wurde sie vom englischen Rosenzüchter David Austin und wurde 2007 vorgestellt. Sie ist eine Strauchrose. Ihre Farbe ist karminrot und ihr Duft ist eine Mischung zwischen Heidelbeere und Brombeere. Wenn ich im Garten an ihr vorbei gehe, betört sie durch ihren Duft und ihre unglaubliche Farbe.

Munstead Wood war der Name des Hauses von Gertrude Jekyll in Surrey, England. Es war ein ganz besonderer Ort für die Gärtnerin und Gartengestalterin Getrude Jekyll. Hier hat sie gewohnt und ihre Ideen zu Papier gebracht. In Munstead Wood hat sie ihren eigenen Garten mit der Verbindung von Architektur und Natürlichkeit zu einem ganz besonderen Garten gemacht. Heute steht der Garten unter Denkmalschutz.

Gertrude Jekyll wurde 1843 in London geboren und gestorben ist sie 1932 in Munstead Wood. Sie war ihrer Zeit weit voraus. Ihr künstlerisches Können war unglaublich. Sie studierte Malerei in London, sie entwarf Stickmuster und Tapeten, sie fotografierte und gestaltete Schmuck. Als sie wegen eines Augenleidens diese Arbeiten nicht mehr ausführen konnte, entschied sie sich zu Gärtnern. Ohne eine spezielle Ausbildung wurde sie zu einer international bekannten Gartengestalterin. Sie war es, die die strenge Gestaltung englischer Gärten durcheinander brachte und mit Farbenvielfalt und Stauden eine neue Sicht auf die Gartengestaltung zeigte. Sie war Autorin von über 1000 Artikeln in renommierten englischen Gartenzeitschriften. Sie schrieb mehrere Bücher über Gartengestaltung und über das Gärtnern. Sie gilt als Begründerin des englischen Landhausgartens. Von ihren vielen Reisen hat sie bestimmt viele Anregungen für ihre Gartengestaltungen mitgebracht. Sie war eine Frau, die zur damaligen Zeit durch ihre eigene Arbeit für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen konnte. Das war schon sehr außergewöhnlich für eine Frau. Sie hat um die 400 Gärten gestaltet von denen nicht mehr alle Gärten vorhanden sind. Allerdings sind einige noch erhalten und wurden restauriert. Ihre großartigen Ideen und Gartengestaltungen leben in ihren Büchern weiter. Ihre Bücher sind nicht ins Deutsche übersetzt. Da muss ich schon mal den Übersetzer benutzen. Sie sind sehr interessant und können bei der Gartengestaltung hilfreich sein. Was für eine ungewöhnliche und großartige Frau.

Genau wie diese wundervolle Rose.

Eine kleine Anekdote am Rande. Der Schriftsteller Robert Louis Stevenson („Dr. Jekyll und Mister Hyde“) war mit dem Bruder von Getrude Jekyll befreundet. Wilhelm Jekyll und Robert Louis Stevenson lebten kurz zur selben Zeit in Bournemouth.

Zurück zu dieser wundervollen Rose. Sie schafft es in meinem Rosengarten immer wieder mit ihrer unglaublichen Farbe und ihrem Duft zu glänzen. Ich wünsche Euch noch einen wundervollen sonnigen Sonntag.

Was für ein langer Weg

und er ist noch lange nicht zu Ende.

Seit über 100 Jahren begehen wir weltweit den Internationalen Weltfrauentag.

In vielen Ländern gingen die Frauen auf die Straßen. Schon im Jahr 1860 setzten sich die Aktivistinnen von Frauenorganisationen, die Sufragetten, im Vereinigten Königreich für ein Frauenwahlrecht ein. Auch in anderen Ländern z.b. Vereinigte Staaten und Australien waren Sufragettinnen aktiv. Später griffen sie auch zu Mitteln wie passivem Widerstand, Hungerstreik und Störung offizieller Veranstaltungen.

In Deutschland, Schweiz, Dänemark, Österreich-Ungarn wurde am 19. März 1911 der erste internationale Frauentag gefeiert. Am 8. März 1917 demonstrierten russische Textilarbeiterinnen in Petersburg. Um an den Tag zu erinnern wurde 1921 in Moskau von den Kommunisten der 8. März als Frauentag festgelegt. Und 1977 hat die UNO-Generalversammlung sich dafür entschieden den Tag für die Rechte der Frau und den Weltfrieden auch am 8. März zu begehen. Bis heute wird der Tag genutzt um auf Gleichberechtigung und Diskriminierung aufmerksam zu machen.

Dieser Tag macht auf die Probleme der Gleichberechtigung aufmerksam. Leider gibt es immer noch viel zu viele benachteiligte Frauen auf dieser Welt. Was für ein langer Weg war es für die Frauen bis hierhin. Unsere Ur-Großmütter, Großmütter und Mütter haben für uns den Weg erkämpft. Im März 1911 gingen sie auf die Straße und forderten die ersten Rechte für sich. Und der Kampf ist noch nicht zu Ende.

In Deutschland hatten die Frau ab 12. November 1918 das Recht zu wählen und gewählt zu werden. In der Schweiz dauerte es noch bis 1991 bis alle Frauen ihr Wahlstimmrecht hatten.

Wenn man sich überlegt das vor 1958 Frauen in Deutschland nicht ohne Genehmigung ihres Ehemannes arbeiten durften. Erst am 1. Juli 1958 kam das Gleichberechtigungsgesetz, das es Frauen erlaubte ohne Erlaubnis ihre Ehemannes eine Arbeit aufzunehmen und sie durften ihr eigenes Vermögen besitzen.

Es ist sicher schon viel passiert. Aber es gibt auch noch eine Menge Luft nach oben

Es wird immer noch weltweit für die Rechte der Frauen gekämpft. Wir leben im 21. Jahrhundert, da dürfte das Patriarchat doch der Vergangenheit angehören.

Auf diesem Bild sieht man meine Großmutter, meine Mutter, meine Tante und meine Schwester.

Es wird wahrscheinlich noch eine lange Zeit bis Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Und es wird Länder geben, da werden die Frauen wohl immer unterdrückt sein. Aber wenn wir Frauen nicht weiter kämpfen wird sich auch nichts ändern.

Bin ich eine hoffnungslose Optimistin?

Ich bin froh, heute, hier und jetzt zu leben und die Ziele zu genießen, die alle Frauen für uns bis heute erkämpft haben.

Ich könnte jetzt natürlich viel über die Ungerechtigkeit gegenüber Frauen auf dieser Welt schreiben. Aber es ist und es wird auch ohne meine Gedanken noch viel geschrieben werden.

Heute ist Weltfrauentag und ich hoffe auf eine gleichberechtigte Zukunft für alle Frauen auf dieser Welt.