Heute ist es mal wieder soweit. Vier Tage Ostfriesland liegen vor uns. Wenn wir mal ein paar Tage Auszeit brauchen, fahren wir an die Nordsee.
Wir starten in Richtung Norden und wie immer ist unser Ziel Carolinensiel, ein kleiner verträumter Hafen. Hier kann man einfach mal die Seele baumeln lassen.
Es ist Donnerstagmorgen, die Koffer sind gepackt. Wir fahren früh los. Allerdings nicht zu früh, denn wir müssen eine kurze Strecke durch das Ruhrgebiet fahren und da sind morgens einige Staus. Wenn wir dann auf der A31 sind, geht es zügig, denn die ist fast immer frei. Wir brauchen bis zum Hotel vier Stunden.
Nach der Anstrengung mit meinen Zähnen freue ich mich, raus zu kommen, sich denn Wind um die Nase wehen lassen.
Wir werden einfach nicht viel machen. Morgen fahren wir mit der Fähre nach Wangerooge. Endlich klappt es einmal. Ebbe und Flut liegen dieses mal günstig, so das wir ein paar Stunden Aufenthalt auf der Insel haben.
Das Auto ist gepackt. Mal wieder für vier Tage viel zu viel eingepackt. Für schönes Wetter, für schlechtes regnerisches, für kaltes und für sonniges Wetter. Aber egal, das Auto hat Platz genug. Es sieht ganz so aus, als ob wir recht schönes Wetter hätten. Aber man weiß nie, es kann sich auch schnell ändern.
Ich wünsche Euch auch ein wunderbares und entspanntes Wochenende.
Es war Dienstagmorgen, das Wetter war alles andere als schön. Wir wollen diesen Tag in Trier verbringen. Gut gestärkt nach einem leckeren Frühstück haben wir uns auf den Weg gemacht. Von Ralingen bis Trier sind es nur 16 km. Wir lassen uns doch vom Wetter nicht aufhalten. In Trier angekommen haben wir sehr schnell einen Parkplatz gefunden. Erst sind wir zum Hauptmarkt gegangen. Er ist einer der größten und schönsten Plätze in Trier. Dort steht der Petrusbrunnen. Den Namen dieses Brunnens hat er von der Petrusfigur die oben auf seiner Spitze steht.
Wisst ihr wie schön Trier ist? Hier gibt es sehenswerte Gebäude sowohl aus der Antike als auch aus dem Mittelalter und der Neuzeit zu sehen.
Dann sind wir auf direktem Weg zur Porta Nigra gegangen. Das Wahrzeichen der Stadt.
Trier ist die älteste Stadt Deutschlands. Die Römer waren schon hier. Was heißt sie waren hier, sie haben Trier unter dem Namen Augusta Treverorum gegründet. Die Römer haben hier ihre Spuren hinterlassen. Neun römische Bauten in Trier gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.
Wir haben schon einmal vor der Porta Nigra gestanden und immer wieder ist es beeindruckend hier zu stehen. Wir sind dieses mal ins innere der Porta Nigra gegangen. Es war toll, aber dazu mache ich einen eigenen Beitrag. Wenn euch der Weg einmal nach Trier führt, müsst ihr nicht nur davor stehen, sondern auf die Porta Nigra steigen.
Es ist sehr interessant und der Ausblick auf Trier ist einmalig. Hier sieht man den Trierer Dom und die Liebfrauenkirche. Der Trierer Dom ist die älteste Bischofskirche Deutschlands. Die Liebfrauenkirche ist eine der ältesten gotischen Kirchen Deutschlands.
Unser Weg führte uns dann zur Römerbrücke. Natürlich über die Brückenstraße bis zur Mosel. Es war kalt und windig. Auf dem Weg sind wir an einem Café vorbeigekommen und dort haben uns bei einem heißen Kaffee und einem Stück Kuchen aufgewärmt. Dann ging es weiter zur Brücke.
Auch die Römerbrücke gehört zum Weltkulturerbe. Von hier hatten wir einen schönen Blick auf die Mosel.
Man sieht an den Wolken, wie ungemütlich das Wetter war. Dann ging es über den Kornmarkt, hier steht der Georgsbrunnen, zurück zum Hauptplatz.
Er gehört zu den schönsten Rokokobrunnen Deutschlands. Am Hauptmarkt steht ein Weinausschank, dort habe ich zum Abschluss noch einen Riesling getrunken. Die Mosel und der Riesling gehören fest zusammen. Bei diesem kalten, windigen Wetter und eiskalten Händen, war der Genuss vielleicht nicht ganz so toll. Aber er hat sehr gut geschmeckt.
Habe ich schon erwähnt, wie schön es in Trier ist. Trier ist eine Stadt mit einer sehr langen Tradition. Und natürlich die Sehenswürdigkeiten von denen es hier genug gibt. Es macht Spaß durch die Stadt zu bummeln, sich draußen in die Restaurants und Cafés zu setzen. Wie schön muss es erst bei Sonnenschein sein? Wir haben uns viel zu wenig Zeit für Trier genommen. Aber wir kommen auf jeden Fall wieder. Von uns aus sind wir in zweieinhalb Stunden in Trier und wir haben noch lange nicht alles gesehen. Ich kann euch nur sagen, wenn ihr nicht schon selber in Trier gewesen seid, fahrt hin und nehmt euch genug Zeit um diese wundervolle Stadt zu erkunden.
Wir sind Sonntags um 10.30h losgefahren und waren nach zweieinhalb Stunden in der Südeifel angekommen. Wir hatten ein kleines Hotel in Ralingen mit einem wundervollen Blick über den Fluss Sauer und auf das Großherzogtum Luxemburg. Ralingen gehört zum Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland Pfalz. Die Sauer ist ein 173 km langer Fluss. Er ist ein Nebenfluss der Mosel und gleichzeitig ist er auch der Grenzfluss zu Luxemburg.
Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich der Ort Rosport-Mompach.
Rechts vom Hotel geht eine Brücke über die Sauer. Ein kurzer Weg über die Brücke und man ist im Großherzogtum Luxemburg.
Auf der Luxemburger Seite nennt man das Gebiet auch „Die kleine Schweiz“. Die luxemburgische Schweiz gehört zum Deutsch Luxemburgischen Naturpark. Hier gibt es Felsformationen, kleine Bäche, Wiesen und Wald. Es gibt viele tolle Wanderwege durch das Müllerthal, wie man die Landschaft hier auch nennt. Es ist eine wundervolle Landschaft und perfekt zum wandern. Da wir zu früh am Gasthaus angekommen waren, sind wir in das 8 km entfernte Echternach gefahren. Echternach ist die älteste Stadt in Luxemburg, sie liegt auch an der Sauer
Bei doch recht schönem Wetter haben wir in Echternach eine kurze Pause gemacht. In dem beschaulichen Ort war es noch ziemlich ruhig. Es waren die ersten etwas wärmeren Tage und die Restaurant und Cafés haben gerade angefangen sich auf Touristen vorzubereiten. In einem gemütlichen Bistro haben wir draußen in der warmen Sonne gesessen und nicht nur die Sonnenstrahlen genossen, sondern auch ein leckeres kühles Bier. Dann war es Zeit zum einchecken in unserem Hotel. Wir sind zurück gefahren und haben einen Spaziergang über die Brücke nach Luxemburg gemacht. Die Aussicht von unserem Hotelzimmer war wundervoll und entspannend. Hier konnte man die Entschleunigung spüren.
Für den nächsten Tag haben wir uns eine Fahrt nach Luxemburg Stadt vorgenommen. Wir hofften, das das Wetter uns nicht im Stich lässt und ein paar warme Sonnenstrahlen für uns übrig hat.
Es ist schon verrückt, aber die Zeit vergeht so schnell. Da komme ich manchmal nicht hinterher. Jetzt ist unsere Fahrt an den Rhein schon wieder eine Woche her. Und habe ich etwas geschrieben? Nein, immer kommt etwas anderes dazwischen. Heute habe ich mir fest vorgenommen zu schreiben. Ich sitze nun hier und fange an. Schon ruft mein Mann, der Kaffee ist fertig. Gehe ich nun runter und wir trinken gemeinsam den Kaffee, oder hole ich mir die Tasse an den Schreibtisch? Ich entscheide mich für ein gemeinsames Kaffee trinken. Also dann bis gleich. So da bin ich wieder. Für unser Wochenendtrip war das Gepäck schnell fertig. Wir konnten uns auch Zeit lassen, denn unsere Fahrt nach Bad Godesberg dauerte nur eineinhalb Stunden. Unser Hotel liegt direkt am Rhein. Ich glaube, es gibt kaum ein Hotel das näher am Rhein liegt wie dieses. Es ist das „Weiße Haus am Rhein“.
Das Rheinhotel Dreesen ist ein Hotel mit viel Charme und mit einer historischen Geschichte. Ich finde es beindruckend, dass das Hotel heute noch in Familienbesitz ist. Es gibt auch einen Film, einen Zweiteiler der die Geschichte des Hotels beschreibt.
Wir hatten ein Zimmer mit Balkon. Der Ausblick vom Balkon ist einfach großartig. Was für ein Blick auf den Rhein.
Von unserem Balkon schauten wir auf das Siebengebirge. Genau gegenüber liegt der Petersberg.
Und rechts davon, oberhalb von Königswinter der Drachenfels mit der Ruine der Burg Drachenfels.
Auf unseren letzten Reisen hatten wir immer schlechtes Wetter. Freunde sagen, dass sie mit uns wohl nie verreisen würden. Wir glaubten schon an einen Fluch. Aber an diesem Nachmittag haben wir im Biergarten des Hotels gesessen und das bei Sonnenschein. Wir hatten tatsächlich etwas blauen Himmel und Sonnenschein.
Blick auf den Rhein in Bad Godesberg
Hier in Bad Godesberg zu sitzen und auf den Rhein zu schauen hatte etwas Entschleunigendes. Ich bin Düsseldorferin und am Rhein groß geworden. Wir lieben es bei einem Altbier in den Kasematten am Rhein zu sitzen. Aber hier ist es anders. Nicht nur der Blick auf den Rhein, sondern auch auf das Siebengebirge ist wunderbar.
Wie die untergehende Sonne auf das Siebengebirge schien, war atemberaubend. So ein unglaubliches Licht. Am nächsten Tag sind wir zum Drachenfels gefahren und auf den Petersberg. Aber dazu nächstes mal mehr. So jetzt ist es doch schon Abend geworden. Es gab wieder einige Unterbrechungen. Wie ich schon sagte, die Zeit fliegt einfach so dahin. Ich wünsche Euch ein wunderbares entschleunigtes Wochenende.
Dieses Jahr sind wir einmal in anderen Weihnachtsvorbereitungen. Wir fahren mit der ganzen Familie, auch unser Familienmitglied auf vier Beinen, über Weihnachten weg. Die Koffer sind gepackt. Und alles was man für ein Ferienhaus braucht ist auch dabei. Wir fahren nach Ostfriesland.
Wir hatten noch nie ein Weihnachten ohne einen Weihnachtsbaum. Und es sind schon sehr viele Weihnachten, die wir feiern. Mein Mann meinte, ob du das schaffst, so ohne Baum. Dazu muss ich sagen, ich bin ein Weihnachtsliebhaber und ein Baum muss immer her. Möglichst groß und ausladend.
Das ist unser Baum vom letzten Jahr. Aber ich freue mich auf die Tage an der See, so das mir der Weihnachtsbaum nicht fehlt.
Heute wird es nochmal ein besonderer Abend. Jedes Jahr zu Weihnachten schauen wir einen Weihnachtsfilm. Dazu gibt es Eierpunsch in besonderen Gläsern. Wenn man den Film kennt, dann kennt man auch diese Gläser. Das ist bei uns zur Tradition geworden. „Schöne Bescherung“ heißt der Film. Und obwohl wir den Film wirklich schon auswendig können, ist es jedes mal ein Vergnügen.
So, der Eierpunsch ist fertig. Jetzt wird es gemütlich.
Und morgen früh geht es los. Mal ein Weihnachten nicht zu Hause. Bin gespannt wie es so ist. Ich freue mich schon und natürlich werde ich wieder viel fotografieren. Ich wünsche Euch auch einen gemütlichen Abend.