Heute wird es fruchtig

Die vergangene Woche hatte ich nicht viel Zeit etwas zu schreiben. Es gab viel zu tun. Es war so ein tolles Frühlingswetter, da habe ich die ganze Woche im Garten rumgewuselt. Aber dazu gehörte auch ein Einkauf für das Osterwochenende. Da es schon Spargel und Erdbeeren gab, habe ich mir gleich den grünen Spargel und die Erdbeeren mitgenommen. Den weißen Spargel vertrage ich nicht, also gibt es für mich nur den grünen. Allerdings macht das nichts, den ich liebe grünen Spargel. Ich wusste noch nicht so genau, was ich daraus zubereite. Heute ist mir dann spontan etwas dazu eingefallen.

Buntbarschfilet in Orangensauce

  • 4 Buntbarschfilet
  • 150 ml Orangensaft
  • Olivenöl
  • 4 Schalotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • 5 Blätter Zitronenmelisse
  • Salbeiblätter
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Salz
  • Rosenpaprika scharf

Die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden. Olivenöl in der Pfanne erhitzen. Zwiebelwürfel hineingeben und 5 Minuten anschwitzen. Mit dem Orangensaft ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen. Dann salzen und pfeffern. Einen halben Teelöffel Rosenpaprika dazugeben.

Die Buntbarschfilets waschen, salzen und pfeffern.

Das Olivenöl in der Pfanne erhitzen, den in Scheiben geschnittenen Knoblauch dazugeben und leicht anbraten. Die Zitronenmelisse und die Salbeiblätter hinzugeben.

Dann den Fisch in die heiße Pfanne legen und auf beiden Seiten anbraten. Danach gebe ich den Fisch zu der Orangensauce und lasse ihn noch 5 Minuten ziehen.

Grüner Spargel mit Erdbeeren

  • 500 gr. grüner Spargel
  • 10 Erdbeeren
  • 6 EL Olivenöl
  • 1 EL roten Balsamico
  • 1 EL flüssiger Honig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Basilikum
  • Balsamico Creme

Den grünen Spargel säubern, die verholzten Enden abschneiden. Den Spargel habe ich zuerst gedünstet und zur Seite gestellt. Nun das Olivenöl in die Pfanne geben mit dem Balsamico erhitzen. Dann etwas flüssigen Honig dazu. Alles verrühren.

Die Erdbeeren habe ich gesäubert und in Scheiben geschnitten. Fünf bis sechs Erdbeeren habe ich übriggelassen. Diese habe ich dann mit dem Pürierstab püriert und zum Olivenöl gegeben. Aufkochen lassen. Dann mit Pfeffer und Salz gewürzt. Nun den Spargel in die Sauce geben und ein paar Minuten köcheln lassen, bis der Spargel warm ist.

Den Spargel auf dem Teller anrichten, die in Scheiben geschnittenen Erdbeeren und die Basilikumblätter drauflegen. Dann noch etwas Balsamico Creme darüber geben.

Ich habe sonst keine anderen Beilagen dazu gemacht. Kleine Drillingskartoffeln, nur in Öl geschwenkt, passen gut zu diesem Gericht. Ein gekühlter halbtrockener Riesling passt wunderbar dazu.

Die Sonne hat heute eine kleine Pause gemacht, aber vielleicht blickt sie durch die Wolken noch einmal durch. Jetzt werden wir unser kleines Osterfeuer vorbereiten. Freue mich schon auf einen gemütlichen Abend am Feuer. Ich wünsche Euch auch noch einen schönen Karfreitag Abend.

Kartoffelsuppe oder

SOUPE DE POMME DE TERRE

Es gibt so Tage, da stelle ich mir die Frage: Was soll ich kochen? Vielleicht eine Kartoffelsuppe? Man kann sie auf so viele Arten zubereiten. Da ich immer noch bei meinen Urlaubserinnerungen in Frankreich bin, habe ich eine deutsch-französische Suppe gekocht.

Die Brühe, die ich meistens selbst herstelle, habe ich schon einmal aufgesetzt.

für die Brühe

  • 1 Stange Lauch
  • 2 Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 3 Stangen Stangensellerie
  • 5 Knoblauchzehen
  • 3 Stiele Liebstöckel
  • 3 Stiele Petersilie

Das Gemüse in grobe Stücke schneiden und dann in einem Topf mit 3 Liter Wasser aufsetzen. Den Liebstöckel und die Petersilie dazu. Mit Salz würzen. Die Menge Salz bleibt jedem selbst überlassen. Ich lasse sie dann so 30 – 45 Minuten mit Deckel kochen.

Für die Kartoffelsuppe:

  • 4 große Kartoffeln
  • 1 große oder 2 kleine Zwiebeln
  • 1 sauren Apfel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butter
  • 4 EL Olivenöl
  • Saft von einer Orange
  • Saft von einer halben Zitrone
  • 4 Mettenden
  • 150 Gr. durchwachsener Speck
  • Lorbeerblatt
  • 2 Stiele Petersilie
  • 2 Stiele Bohnenkraut
  • 2 Stiele Liebstöckel
  • Pernod
  • Ziegenrahm
  • Meersalz
  • Pfeffer

Die Kartoffeln schälen und in größere Würfel schneiden. Die Zwiebeln auch in größere Würfel schneiden. Den Apfel schälen und würfeln. Den Knoblauch in Scheiben schneiden. Die Butter und das Olivenöl in einem Topf erhitzen. Die Kartoffeln, Zwiebel, Apfel und den Knoblauch in den Topf geben und scharf anbraten. Das ganze dann gut 10 Minuten braten lassen, dabei immer wieder umrühren, so dass es nicht zu stark am Boden anbackt.

Mit Pernod ablöschen. Kurz aufkochen lassen und dann von der fertigen Brühe soviel zugießen, bis die Kartoffeln mit Brühe abgedeckt sind. Jetzt die Kräuter in ein Kräutersäckchen geben und in der Suppe mit kochen. Für das Bouquet Garni verwende ich Liebstöckel, Bohnenkraut, Lorbeerblatt und Petersilie.

Die Suppe solange köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind. Das Kräutersäckchen herausnehmen und die Suppe mit dem Pürierstab pürieren.

Jetzt gebe ich den Orangen- und Zitronensaft dazu.

Noch einmal kurz aufkochen lassen. Salzen und pfeffern.

Den Speck und die Zwiebeln in der Pfanne in ein wenig Olivenöl scharf anbraten.

Der Speck und die Zwiebeln sollten allerdings nicht zu dunkel werden. Dann die in Scheiben geschnittenen Mettenden zugeben und mit braten.

Die Suppe in einem tiefen Teller geben, den Speck und die Mettenden dazugeben und mit etwas Ziegenkäserahm garnieren.

Lasst es Euch schmecken.

Es ist Montag und diese Woche soll der Frühling kommen. Hier scheint schon die Sonne. Diese Woche werde ich wohl mit Gartenarbeit verbringen. Genießt auch die schönen ersten warmen Sonnentage.

Fischtopf nach Art des Hauses

Auf Mallorca habe ich das Kochen in Tonschalen kennengelernt. Dort nennt man sie Cazuelas. Und ich habe mich auch hier für diese Art zu Kochen entschieden. Viele Gerichte bereite ich in diesen Tontöpfen zu. Da ich auf Gas koche ist es kein Problem. Man kann sie gut im Backofen benutzen. Was ich auch gerne mache.

Mein Rezept für den Fischtopf

  • Fisch
  • Garnelen
  • Grünschalenmuscheln
  • 2 Fenchelknollen
  • 6-8 Knoblauchzehen
  • 1 Gemüsezwiebel oder 2 normalgroße Zwiebeln
  • Zitronen
  • Rosmarin, Salbei, Zitronenmelisse
  • getrocknete Bio-Orangenschalen, gibt es beim Gewürzhändler
  • Safran
  • Pfeffer
  • Salz
  • Olivenöl
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml Fischbrühe

Als Fisch habe ich Victoriabarschfilet und Buntbarschfilet genommen. Es sollte ein etwas festerer Fisch sein, damit er nicht zu viel zerfällt. Die Menge des Fisches, der Garnelen und der Muscheln kommt auf die Personenzahl an. Ich habe Safranfäden benutzt. Natürlich geht es auch mit gemahlenem Safran. Da wäre eine kleine Dose mit 0,1 mg gut.

Den Fenchel in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel in etwas größere Würfel schneiden. Olivenöl in der Pfanne erhitzen.

Den Fenchel und die Zwiebeln mit den Kräutern in der Pfanne leicht anbraten. Die in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehen dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Alles leicht schmoren lassen. Dann den Weißwein und die Fischbrühe hinzugeben und alles auf mittlere Flamme köcheln lassen. Die Zwiebel sollten glasig sein und der Fenchel sollte noch etwas Biss haben.

Nun den Fisch pfeffern und salzen. Leicht mit Mehl bestäuben. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die halbierten Knoblauchzehen, Salbei, Rosmarin und Zitronenmelisse und die getrockneten Orangenwürfel erhitzen. Die Zitronenscheiben dazugeben.

Den Fisch nun auf beiden Seiten so etwa 4 Minuten anbraten. Die Pfanne von der Flamme nehmen und zur Seite stellen.

Jetzt zu den im Weißwein und der Brühe gekochten Fenchel und Zwiebeln

die Garnelen und die Muscheln dazugeben und leicht mit kochen, bis sie fertig gegart sind.

Dann habe ich den Fisch hinzufügt und noch einmal kurz in der Pfanne angewärmt.

Als Beilage habe ich die Rouille und das französische Landbrot gereicht. Die Rezepte für die Rouille und das Landbrot habe ich in einem vorherigen Beitrag beschrieben.

Hier passt hervorragend ein gut gekühlter Weißwein dazu.

Es ist ein perfektes Gericht für einen Sommerabend. Da bekommt man doch gleich Lust auf den Sommer.

Heute teilt sich die Woche schon wieder. Wie doch die Zeit vergeht. Ich wünsche Euch noch eine wunderschöne Restwoche.

Französisches Landbrot und Rouille

Gestern habe ich mediterran gekocht. Es gab Fisch, Muscheln und Garnelen aus der Tonschale.

Erst einmal habe ich aber die Beilagen zubereitet und zwar ein französisches Landbrot und eine Rouille. Eine Rouille ist eine würzige Knoblauchsauce und gehört traditionell zur Bouillabaisse. Sie wird aber auch gerne zu anderen mediterranen Fischgerichten gereicht.

Hier mein Rezept für das

Französisches Landbrot

  • 550g Dinkelmehl
  • 1 TL Salz
  • 1 Würfel Hefe oder 1 Tütchen Trockenhefe
  • 1 Essl. gemahlenen Fenchelsamen
  • 350 ml lauwarmes Wasser

Salz unter das Mehl geben. Fenchelsamen in einem Mörser klein stoßen und durch ein Passiersieb zum Mehl geben.

Die Hefe in 350 ml lauwarmen Wasser auflösen. Wenn man Trockenhefe benutzt, nach Beschreibung vorgehen. Das Wasser zum Mehl gießen und alles zu einem festen, geschmeidigen Teig verkneten.

Den Teig mit Mehl bestreuen und an einem warmen Ort 1,5 Stunden gehen lassen. Er sollte sich dann verdoppelt haben. Den Teig nochmals gut durchkneten und zu einem länglichen Brot formen und auf ein bemehltes Backblech legen und noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Bei Ober- und Unterhitze auf 200 Grad. Den Brotteig noch mit etwas Wasser bestreichen und für 35 Minuten in den Backofen schieben. Ob das Brot fertig ist prüft man am besten, wenn man es auf der Rückseite leicht anklopft. Wenn es hohl klingt, ist das Brot fertig.

Ich backe sehr gerne mit Dinkelmehl. Es erinnert mich immer an das Landbrot auf Mallorca. Statt Fenchel kann man auch jedes andere Gewürz dazugeben. Das Landbrot mit Fenchel schmeckt allerdings besonders gut zur Rouille.

In der Zeit wo der Teig ziehen musste habe ich die Rouille zubereitet.

Rouille

  • 1 kleine Pellkartoffel
  • 4-6 Knoblauchzehen
  • 125 ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  • 1 Eigelb
  • 1 kleine Dose Safran 0,1 gr.
  • 1-2 Essl. Fischbrühe
  • 1 Prise Fleur de Sal
  • frisch gemahlenen Pfeffer
  • 1 TL Tomatenmark
  • 2 Msp. Paprikapulver

Die Pellkartoffel schälen und mit einer Gabel klein drücken. Die gerieben Knoblauchzehen untermischen, dann die Fischbrühe dazugeben und verrühren. Den Safran, Pfeffer und Salz beifügen. Ich bereite mir eine frische Fischbrühe aus Fisch, Zwiebeln, Möhren, Stangensellerie, Salz, Liebstöckel selbst zu und friere sie dann ein. Wenn man die fertige Brühe in einem Eiswürfelbehälter einfriert, hat man immer kleine Portionen vorrätig.

Das Eigelb dazugeben und mit ein wenig Öl vermischen. -Man kann die Rouille auch mit Olivenöl zubereiten. Aber ich finde den Olivengeschmack zu intensiv für eine Rouille.- Nun zu der Masse das Öl dazugeben und mit dem Schneebesen rühren. Immer wieder etwas Öl beigeben und rühren. Solange bis eine cremige Sauce entstanden ist. Jetzt das Tomatenmark und das Paprikapulver dazugeben. Gegebenenfalls noch einmal mit Pfeffer und Salz nachwürzen.

Et voila

Das war der erste Teil meines Gerichts „Fischtopf nach Art des Hauses“.

Das Rezept für den Fischtopf werde ich jetzt fertigstellen.

Ich wünsche Euch eine wunderschöne und sonnige Woche.

Seeteufel mit Fenchel

Lotte avec fenouil

Auch heute bin ich inspiriert von meinen Reiseerinnerungen an unsere Fahrt durch Frankreich. Der Seeteufel oder Lotte ist mein favorisierter Fisch. Immer wenn wir am Meer sind, gehört er einfach dazu. Da ich gerade mit meinen Erinnerungen an der französischen Atlantikküste bin, dachte ich mir, ich bereite einen Seeteufel zu. Ich habe leider keinen frischen Seeteufel bekommen, aber tiefgekühlt immer einen zur Hand.

Die Zutaten für 4 Personen:

  • Seeteufel
  • 1 große Süßkartoffel
  • 2 Fenchel
  • 2 Möhren
  • 8 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Walnussöl
  • 100 ml frische Sahne
  • Cherry
  • 3 Blätter Salbei
  • 1 Zitrone
  • 1 Orange
  • 6 Blätter Zitronenmelisse
  • Butter

Wie immer koche ich spontan. Dann muss ich mir sofort aufschreiben, welche Zutaten ich benutzt habe. Den Fenchel und die Süßkartoffeln habe ich schon vom Einkaufen mitgebracht. Alle anderen Zutaten habe ich immer im Haus.

Zuerst habe ich den Fenchel und die Möhren in feine Streifen geschnitten.

Ich liebe Fenchel und ich finde er passt hervorragend zum Fisch. Dann habe ich die beiden Gemüse in eine Pfanne mit Olivenöl gegeben und leicht köcheln lassen bis sie gar sind. Sie sollten noch leichten Biss haben. Mit Pfeffer und Salz würzen. Mehr Gewürz habe ich nicht dazu getan. Ich finde das Gemüse hat so einen leckeren eigenen Geschmack, da braucht man nicht mehr als pfeffern und salzen. Und zu diesem Gericht passt es so am besten.

Danach habe ich den Seeteufel zubereitet, d.h. nur mit Pfeffer und Salz gewürzt.

In eine Pfanne mit nicht so stark erhitztem Olivenöl habe ich dann 5 Knoblauchzehen, 3 Salbeiblätter und zwei Blätter Zitronenmelisse gegeben. Die Kräuter sind aus dem eigenen Garten. Ich war erstaunt, das die Zitronenmelisse jetzt schon neue Blätter hat. Den Salbei aus dem Garten konnte ich den ganzen Winter frisch ernten.

Dazu kamen noch 2 Orangenscheiben und etwas Fenchel. Dann gebe ich den Fisch dazu und lasse ihn von beiden Seiten so etwa 4 Minuten anbraten.

Nun stelle ich die Pfanne in den leicht geöffneten Backofen bei 80 Grad Umluft.

Die geschälte und in grobe Würfel geschnittene Süßkartoffel habe ich in Wasser gekocht. Wenn ich die Süßkartoffel in Wasser koche, lege ich immer eine Scheibe Zitrone dazu.

Das sorgt dafür, dass die Süßkartoffeln ihre kräftige Farbe behalten. Als sie weich genug waren, wurden die Kartoffelstücke mit frisch gepressten Orangensaft zerdrückt, 2 geriebene Knoblauchzehen untergemischt.

Wenn ich den Knoblauch nicht in Scheiben oder in kleine Würfel schneide, benutze schon seit Jahren eine Knoblauchreibe. So wird der Knoblauch schön fein. Allerdings ist er auch intensiver im Geschmack.

Mit Pfeffer und Salz gewürzt. Zum Schluss habe ich noch etwas kalte Butter dazugegeben.

Jetzt kommt die Pfanne mit dem Fisch aus dem Backofen und ich nehme den Fisch heraus und stelle ihn zum warmhalten noch einmal in den Backofen. Zwischenzeitlich habe ich den Backofen auf 50 Grad zurückgestellt.

Die Kräuter, den Fenchel und die Orangenscheiben brate ich nun ein wenig an und lösche sie dann mit einem großen Schuss Cherry ab. Leicht köcheln lassen, die Sahne hinzugeben weiter köcheln lassen und ein bisschen reduzieren und mit Pfeffer und Salz würzen. Den Seeteufel noch einmal kurz dazulegen.

Auf dem Teller anrichten. Über die Süßkartoffeln gebe ich dann noch ein paar Tropfen Walnussöl.

Bon appetit.

Zu diesem Gericht gab es einen leichten französischen Rosé .

Mein Lieblingsfisch ist mir hervorragend gelungen. Und es war eine gute Geschmackskombination. Vielleicht habt ihr ja Lust dieses Gericht einmal nach zu kochen. Viel Spaß dabei.

Wir haben jetzt schon 17 Uhr und es ist immer noch hell. Heute haben wir blauen Himmel und etwas Sonnenschein. Endlich mal. Allerdings sind die Temperaturen nicht über 7 Grad gegangen. Aber man merkt so langsam den kommenden Frühling. Habt noch einen wunderschönes Wochenende.

Estragon Hähnchenbrust a la Sylvie

Inspiriert durch meine Erinnerungen an Frankreich habe ich gestern etwas französisches gekocht. Mit Estragon koche ich sehr gerne. Ich mag das Gewürz. Besonders aromatisch ist der französische Estragon. Pastinaken ist schon ein sehr altes Gemüse. Ich glaube es mag nicht jeder, der Geschmack ist etwas süßlich und gleichzeitig auch leicht scharf. Auch in Verbindung mit Kartoffeln ist er richtig lecker.

  • 4 Hühnerbrüste
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 500 gr. Champignons
  • 4 – 5 große Kartoffeln
  • 6 Pastinaken
  • 1 Stange Stangensellerie
  • 6-8 Walnüsse
  • Olivenöl
  • Rapsöl
  • Butter
  • Sahne
  • 1 Teelöffel Mehl
  • Estragon
  • Milch
  • Senf
  • Pernod
  • Sherry
  • rote Rettichkresse

Die Hähnchenbrüste in Knoblauch, Olivenöl, Pfeffer, Salz 2 Stunden einlegen.

In der Zwischenzeit Kartoffeln und Pastinaken schälen und für das Kochen vorbereiten.

Walnüsse schälen und in kleine Stücke klopfen. Die Walnüsse, in einer Pfanne rösten, dann 50 ml Milch dazugeben, einmal aufkochen lassen und zur Seite stellen.

Die Zwiebeln und die Petersilienstange in kleine Würfel schneiden und in Olivenöl braten.

Nach 2 Stunden die Hähnchenbrüste in einer heißen Pfanne von allen Seiten anbraten.

Dann mit Pernod ablöschen und ein paar Minuten einköcheln lassen. Die Hähnchenbrüste herausnehmen und zur Seite stellen.

Die Zwiebeln und Petersilienstange zum Pernod geben. 1-2 Esslöffel Senf dazugeben. Mit 100 ml Wasser aufkochen lassen. 1 gehäuften Esslöffel Estragon dazugeben. Die Menge hängt vom jeweiligen Geschmack ab. Dieses mal habe ich getrockneten Estragon genommen. Sonst nehme ich frischen Estragon aus dem Garten.

Die Hähnchenbrüste in eine Auflaufform geben und die Zwiebeln in Pernod darüber geben.

Das ganze dann in den Backofen bei Ober- Unterhitze 180 grad ca. 30 Minuten kochen.

Nun die Kartoffeln und Pastinaken im gesalzenen Wasser separat kochen.

Die Pilze säubern in Scheiben schneiden. Zwiebel in dünne Streifen schneiden. Erst die Zwiebeln in Rapsöl leicht anbraten bis sie glasig sind. Ich benutze gerne das schwedische Rapsöl, es hat so einen leichten Buttergeschmack. Mit Sherry ablöschen. Dann die Champignons zugeben und leicht köcheln lassen nur pfeffern und Salzen. Am Schluss ein Schuss Sahne dazugeben. Warm halten.

Wenn die Kartoffeln weich sind, werden sie durch eine Kartoffelpresse gedrückt. Die weichen Pastinaken werden gestampft. Dann kommen zu den Pastinaken die Walnüsse. Die Kartoffeln dazugeben, evtl noch mit ein bisschen Milch verfeinern. Das Pürree sollte nicht zu fest sein. Pfeffern und salzen und frisch geriebenen Muskatnuss dazugeben.

Jetzt die Hähnchen aus dem Ofen und aus der Auslaufform nehmen, warm stellen.

Die Sauce durch ein Haarsieb streichen.

In einer Pfanne mit ein bisschen Mehl und Butter und Sahne eine leichte Mehlschwitze vorbereiten. Dann die Sauce dazugeben, aufkochen lassen. Mit Pfeffer und Salz evtl. nochmal würzen. Ein Stück kalte Butter dazu, fertig.

Auf dem Teller anrichten, mit roter Rettichkresse verfeinern. Dazu einen Rotwein, ich finde, ein nicht so trockener Rotwein passt perfekt dazu. Bon appétit

Heute ist Wochenmitte, ich wünsche Euch noch eine schöne Restwoche.

Pasta, Sonne und mehr……

Draussen ist es immer noch grau, regnerisch und sehr windig. Da bleibe ich doch noch ein bisschen bei meinen Urlaubserinnerungen. Ich habe gestern eines meiner Lieblingsgerichte gekocht. Es braucht nicht viel Zutaten und ist schnell zubereitet. Es ist ein Gericht, welches man auch so in der spanisches Küche findet. Durch den Chili und die Rosinen, erinnert es an die maurische Küche. Auf Mallorca habe ich immer gerne das köstliche Gericht „Pescado a la Mallorquina“ gegessen. Es besteht aus Mangold oder Spinat, Fisch, Knoblauch Kartoffeln, Tomaten, Chili und Rosinen.

Aber hier sind meine Pasta mit Fisch und Garnelen

  • rohe Garnelen
  • Fisch
  • 250 g Spaghetti
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 6 Knoblauchzehen
  • 1 halbe Dose Tomaten in Stücke
  • 1 Peperoni oder auch eine Chili
  • Rosinen
  • 200 ml Fischbrühe
  • Pfeffer und Salz aus der Mühle
  • 1 Rosmarinzweig
  • Olivenöl
  • Cherry

Das Gericht ist für 4 Personen. Ich benutzte für die Zubereitung eine Paella Pfanne. Da ich auf Gas koche, funktioniert das sehr gut. Es geht natürlich auch jede andere Pfanne.

Als erstes wird Olivenöl in der Pfanne erhitzt. Der Fisch mit Pfeffer und Salz gewürzt und im heißen Öl von beiden Seiten angebraten. Dann wird die Temperatur runtergedreht und den Fisch noch 3 Minuten auf jeder Seite leicht braten. Dann den Fisch aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Das gleiche wird dann mit den Garnelen gemacht. Da ich immer nur rohe Garnelen benutze, bleiben sie nur so kurz in der Pfanne bis sie rosa geworden sind. Dann auch die Garnelen herausnehmen und zur Seite stellen. Hier habe ich Fisch und Garnelen zusammen in die Pfanne getan und die Garnelen früher herausgenommen. Es kommt immer auch auf die Menge an, die ich benutze.

Die kleingehackte Gemüsezwiebel, den gehackten Knoblauch und die in Streifen geschnittene Peperoni in die Pfanne geben.

Das ganze dann leicht köcheln lassen, bis die Zwiebeln glasig sind.

Mit einem guten Schuss Cherry wird das ganze dann abgelöscht. Nochmals leicht köcheln lassen.

Dann die gewürfelten Tomaten und die Fischbrühe dazugeben. (Die Fischbrühe mache ich meistens selbst aus Fischresten, Möhren, Zwiebeln, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Pfeffer und Salz und friere sie dann ein.) Dann pfeffern und salzen und den Rosmarinzweig dazugeben. Jetzt die Zutaten so 15 Minuten köcheln lassen. Die Zwiebeln sollten noch einen leichten Biss haben.

Zwischenzeitlich sind auch die Spaghetti fertig. Die Pasta und die Rosinen werden nun in die Pfanne gegeben und untergemischt. Als letztes kommt der Fisch und die Garnelen in die Pfanne und werden unter die Spaghetti gemischt und bleiben nur solange auf dem Herd bis der Fisch und die Garnelen heiß geworden sind. Etwas frisch gemahlenen Pfeffer darüber geben.

Der Fisch kann ruhig zerfallen, dass ist so gewollt.

Als Fisch benutze ich einen etwas festeren Fisch. Hier habe ich Victoriabarschfilet genommen. Es geht aber jeder beliebige dickfleischige Fisch, z.B: Seehechtfilet, Rotbarschfilet. Die Menge der Chilis oder der Peperoni ist jedem selbst überlassen. Die Peperoni sind nicht ganz so scharf, wie der Chili. Die Peperoni hat 100–500 Scoville und der Chili fängt bei 500 Scoville an, nach oben offen….. Es sollte schon schärfer sein, damit die Kombination mit den Rosinen so richtig gut herauskommt.

Dazu gibt es einen spanischen Rotwein. ¡que aproveche!

Und schon vergesse ich, das fürchterliche Wetter draussen. Ich wünsche Euch eine wunderbare Woche. Bis dahin

Schnelle Tomatensuppe

Ab geht`s in den Garten

Endlich ist das Wetter ein bisschen frühlingshaft. Ich habe vor ein paar Tagen so richtig mit der Gartenarbeit begonnen. Die Sonne scheint, es ist morgens noch recht frisch und es duftet nach Frühling.

Ich liebe die Gartenarbeit. Wenn ich einmal angefangen habe, dann bin ich nicht mehr zu bremsen.

Allerdings sollte das Essen nicht zu kurz kommen. Da gibt es heute meine schnelle Tomatensuppe.

  • 6-8 Tomaten je nach Größe
  • es geht auch mit Gemüsetomaten
  • oder auch Tomaten aus der Dose
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 5 Knoblauchzehen
  • frische Kräuter: Thymian, Rosmarin, Liebstöckel, Petersilie, Majoran
  • Olivenöl
  • Cherry
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zitrone
  • flüssiger Honig
  • 2-4 Scheiben Graubrot
  • 250g Schafskäse

Die Zwiebeln schälen und in Würfel schneiden. Den Staudensellerie würfeln. Knoblauch klein hacken

Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, dann die Zwiebeln, den Sellerie und den Knoblauch darin andünsten. Ruhig ganz leicht anbraten, damit ein paar Röstaromen entstehen. Dann mit einem guten Schuss Cherry ablöschen.

Wenn der Cherry leicht reduziert ist, die geschälten und in Würfel geschnittenen Tomaten dazu geben. Wenn ich nicht genug frische Tomaten zu Hause habe, gebe ich noch Tomaten aus der Dose hinzu. Kurz aufkochen lassen und dann gebe ich 1/2 Liter dazu. Je nach Konsistenz kann man auch etwas mehr Wasser dazu geben. Die Suppe auf mittlere Hitze köcheln lassen. Pfeffer und Salz dazugeben. Die Menge muss so jeder nach seinem Geschmack dazugeben. Dann gebe ich die ganzen Kräuter in die Suppe und lasse sie bis zum Schluss mit köcheln. Etwa so 20 Minuten. Wenn die 20 Minuten vorbei sind, nehme ich die Stängel der Kräuter, also das was noch übrig ist, wieder aus der Suppe raus.

Mit dem Pürierstab püriere ich die Suppe, bis sie schön sämig ist. Nun setze ich sie wieder bei kleiner Flamme auf den Herd und gebe frischen Zitronensaft dazu. Ich drücke die Zitrone ein bisschen aus. Es sollte nicht zu viel sein. Aber die Zitrone gibt den Tomaten nochmal einen schönen intensiven Geschmack. Dann gebe ich 1 Esslöffel Honig dazu. Die Suppe umrühren und abschmecken. Den Honig kann man nach Bedarf weniger oder etwas mehr dazugeben. Und noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit habe ich das Brot in Würfel geschnitten und in Olivenöl kross angebraten. Den Schafskäse in Würfel geschnitten.

Dann die Suppe in Teller gefüllt und die Croutons und den Schafskäse dazugegeben.

Fertig

Die Croutons sind wohl ein bisschen kross geworden. Aber das macht nichts, sie waren schön knusprig.

Die Suppe ist sehr vielseitig. Man kann sie auch mit Reis und ein paar Garnelen zubereiten. Auch mit Thunfisch schmeckt sie sehr gut. Und herzhaft mit angebratenem Speck oder eine Chorizo dazugeben. Also alles ist möglich.

Dann ging es wieder in den Garten. Heute war es etwas kühler als gestern. Aber gut gestärkt ging es frisch ans Werk.

Das ist aus meiner alten Gartenbank geworden.

Im Sommer wird sie eingewachsen sein.

Am Abend noch ein bisschen die letzte Sonne genießen und dazu ein kleines Radler.

Salud

Ich wünsche Euch noch einen schönen Abend und bleibt gesund.