Sonnenaufgang ist überall schön

Es gibt ein spanisches Sprichwort: „Hoy es un buen día para sonreír.“

„Heute ist ein guter Tag um zu lächeln.“

7.24h

Diesen Sonnenaufgang habe ich vor ein paar Tagen von unserem Dachfenster aufgenommen. Weil ich nur mein Smartphone oben hatte, habe ich damit alle paar Minuten ein Foto gemacht.

7.25h

Unser Schlafzimmer befindet sich unter dem Dach und morgens von der Sonne geweckt zu werden ist schon besonders.

7.27h

Manchmal allerdings wird man auch vom Regen geweckt. Aber auch das ist eine besondere Art geweckt zu werden.

7.43h

Jetzt ist der Herbst auch bei uns abgekommen. Wir hatten noch so schöne spätsommerliche Tage. Ich glaube, dieser Sonnenaufgang ist der Hinweis der Herbst ist da

7.44h

Gestern hat es den ganzen Tag geregnet. Unser Garten ist noch so unheimlich grün. Aber ich denke, es wird jetzt ganz schnell gehen und der Garten wird sich in den schönsten Herbstfarben zeigen.

7.47h

Die Rosen legen sich auch noch einmal ins Zeug und blühen wie verrückt.

7.54h

Heute Morgen versucht die Sonne herauszukommen. Ein Blick in den Wetterbericht zeigt, es bleibt nicht so. Aber manchmal stimmt die Prognose nicht so ganz. Ich werde es sehen.

7.56h

Auch wenn der Tag nicht immer gleich beginnt und die Stimmung schon beim Aufstehen nicht die Beste ist, versucht den Tag mit einem Lächeln zu beginnen. Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag.

Eine entschlossene Rose

Was ist das für ein wunderbarer Herbstanfang. Wir genießen diese schönen warmen Tage in unserem Garten. Auch die Rosen blühen noch. Besonders diese Rose hat sich entschlossen dieses Jahr doch noch zu blühen.

Schwierige Zeiten lassen uns Entschlossenheit und innere Stärke entwickeln. -Dalai Lama-

Ich habe sie vor einem Jahr in einen Topf gepflanzt, damit sie sich erholen kann. In der Erde fühlte sie sich nicht so gut. Jetzt ist wohl der richtige Zeitpunkt ihre Schönheit zu zeigen.

Sie ist eine französische Malerrose und wunderschön.

Es ist die Rose „Claude Monet“. Eine Malerrose ist immer zweifarbig und jede Rose hat ein anderes Muster.

Sie duftet und man sieht sie schon von weitem, weil ihre Farben sehr leuchten.

Jetzt bin ich froh, das sie sich wieder erholt hat. Ich wünsche Euch noch ein paar wunderschöne warme Herbsttage.

Der letzte Sommertag

Morgen ist Herbstanfang und heute merkt man, der Sommer geht zu Ende

Die Rosen geben noch einmal alles und versüßen den Übergang in den Herbst.

Ich sitze noch auf unserer neuen überdachten Terrasse. Die Sonne zeigt sich heute noch einmal von ihrer schönsten Seite. Es ist windig und mit dem Wind kommt der Herbst. Wie schön wäre es jetzt, wenn unser Wintergarten fertig wäre. Wir warten immer noch auf unsere Markise und die Glaswände. Geduld ist zwar eine Stärke von mir, aber manchmal freue ich mich einfach auf neue Sachen und da kann ich sehr ungeduldig sein. So langsam werden die Tage und die Abende kälter. Wenn unser Gartenzimmer schon geschlossen wäre, könnten wir noch lange draußen sitzen und unseren Garten genießen. Bin mal gespannt, ob in zwei Wochen alles fertig ist, denn so lange soll es wohl noch dauern.

Wir nennen es unser Gartenzimmer. Es wird nicht beheizt und einige Pflanzen werden hier überwintern. Es ist wie ein Gewächshaus und wird von der Sonne beheizt.

Ich schaue in den Garten und sehe die Rosen blühen, die Bienen, die noch fleißig Blütenstaub sammeln.

Eben hat es unglaublich geregnet und die Temperauren sind stark gesunken. Ich gehe ins Haus und mache es uns gemütlich. Die Kerzen anzünden, ein Glas Rotwein, bequem auf dem Sofa kuscheln. Ein Buch oder etwas Fernsehen ? Ich freue mich auf den Herbst.

Ich wünsche Euch noch einen wunderschönen letzten Sommerabend.

„Ein Apfel am Tag

mit dem Doktor kein Plag.“

Was haben wir für einen wundervollen Spätsommer. Ich sitze auf unserer Terrasse und genieße den warmen Tag. Die Sonne verlässt jetzt unseren Garten und es ist noch richtig schön warm. Obwohl der August bei uns nicht wirklich schön war, es hat viel geregnet und die Sonne ließ sich auch nicht so oft blicken, haben wir dieses Jahr eine tolle Apfelernte. Wir haben zwei Apfelbäume der selben Sorte. Die Sorte heißt Rebella.

Endlich war es soweit, wir konnten die Äpfel ernten. Soviele wie dieses Jahr waren es noch nie. Während ich schreibe genieße ich einen Apfel. Ich muss sagen, sie waren schon süßer. Vielleicht liegt es an der fehlenden Sonne dieses Jahr. Aber die Äpfel sind sehr saftig und lecker.

Wir haben die Äpfel nicht gezählt, aber ich glaube wir könnten monatelang jeden Tag einen Apfel essen. Es heißt zwar, dass sie keine Lageräpfel sind, aber im letzten Jahr haben wir es versucht und konnten sie doch ein paar Wochen lagern. Es kommt etwas auf das Wetter an, wenn es kalt wird, kann man sie besser lagern.

Aber was machen wir jetzt mit soviel Äpfeln. Morgen gibt es erst einmal einen Apfelpfannekuchen. Am Wochenende gibt es Apfelkuchen. Apfelmarmelade mache ich auch. Apfelmus muss sein. Und was nicht fehlen darf einen Apfellikör und einen Weihnachtslikör. Apfelchutney ist auch eine gute Idee. Naja und in drei Monaten ist Weihnachten, da kann man Freunden und Familie eine Freude machen. Und ich habe immer ein Mitbringsel zur Hand.

Da kommt eine Menge Arbeit auf mich zu. Arbeit ist es ja nicht wirklich, wenn es Spaß macht.

Auf einmal kommen Wolken auf und es sieht sehr nach Regen aus. Ich sitze geschützt unter unserem Glasdach. Aber jetzt gibt es auch noch ein Gewitter. Da gehe ich doch lieber nach innen. Ich bin nicht so mutig.

Mir fällt eine Geschichte aus unserer Zeit in Spanien ein. In einer Zeitung auf Mallorca habe ich eine Anzeige gelesen.

„Wir haben so viele Zitronen und wissen nicht wohin damit. Wenn ihr auf unsere Finca kommt, könnt ihr

all you can wegschlepp

und dazu gibt es noch eine Flasche Wein.“

Das war so auf Mallorca, niemand wollte die Zitronen oder Orangen haben. Sie lagen auf den Feldern und keiner holte sie weg. Ich fand das sehr schade. Man durfte sie aber auch nicht einfach so wegnehmen.

Aber soviel Äpfel haben wir ja nun doch nicht. So jetzt sitze ich innen und werde mich auf die kommenden Tage vorbereiten. Auf die Plätze Äpfel los.

Wenn das Herz Traurigkeit trägt

Ich habe festgestellt, dass ich so gut wie keine Türen fotografiere und heute mein Archiv durchgestöbert und einige Türaufnahmen gefunden. Mir sind mal wieder ein paar Zeilen eingefallen, ich finde die Türbilder passen gut dazu.

Jetzt habe ich auch die Zeit mir über die Ereignisse der letzten Wochen Gedanken zu machen. Schöne Ereignisse, wie unseren besonderen Hochzeitstag, den wir dieses mal mit lieben Freuden gefeiert haben. Meistens fahren wir über unseren Hochzeitstag in Urlaub. Aber bei der ganzen Arbeit die wir hatten, sind wir zu Hause geblieben. Es war ein schönes spanisches Sommerfest im kleinen Kreis.

Es kommen auch Gedanken, die mich mit Traurigkeit erfüllen. Dazu sind mir diese Zeilen eingefallen.

Manchmal schließt sich eine Tür und man weiß es war der Wind. Dann lässt sie sich wieder leicht öffnen.

Manchmal schließt sich eine Tür und sie lässt sich nur schwer wieder öffnen. Aber die Hoffnung ist da, dass sie sich wieder leicht öffnen lässt.

Manchmal schließt sich eine Tür nur sehr langsam, man weiß nicht warum. Man weiß aber, sie lässt sich, wenn überhaupt nur schwer wieder öffnen.

Manchmal schließt sich eine Tür mit einem Knall und man weiß sie wird sich nie mehr öffnen.

Manchmal öffnet sich eine Tür, von der man nicht erwartet hat, dass sie sich jemals öffnet. Da ist die Hoffnung, sie wird für immer offen bleiben.

-Sylvia Naumann-

Traurig zu sein ist nicht so schön und gehört zum Leben dazu. Es wird vergehen, wie der Wind der durch meine Haare weht. Der Wind, der alle Gedanken wegpustet und man wieder einen klaren Kopf bekommt.

Ich lasse es einfach so stehen und wünsche Euch einen schönen Abend.

Und schon ist es Pfingsten

„Zeit, wieso rennst du so und ich bleibe stehen?“ -sylvie.n-

Ich habe mir eine kurze Auszeit genommen und nun ist es schon Pfingsten. Ich habe die Zeit in meinem Garten gearbeitet. Ihn umgestaltet. Jetzt sitze ich hier auf unserer Terrasse und schaue in den Garten. Fertig bin ich noch nicht, aber es hat sich viel getan. Ich habe noch mehr Rosenstöcke gepflanzt. Ich habe jetzt so um die 55 Rosen. Muss sie mal zählen. Nicht mitgezählt sind die Rosen in den Töpfen. Morgen bekomme ich noch eine neue Rose. Eine Baccararose. Sie ist die wohl weltweit berühmteste Rose. Freue mich schon wenn sie blüht. Bin ich Rosensüchtig?

Aber im Moment ist meine Pfingstrose die schönste im Garten.

Sie steht schon viele Jahre im Garten und jedes mal ist eine Pracht, wenn sie blüht.

„Ich sitze in meinem Garten und sehe die Schönheit und nicht die Mühe“ -sylvie.n-

Heute weht wieder ein kräftiger Wind. Ein kühler Wind aus Nordosten. Die Sonne gibt sich Mühe, die Luft ein wenig zu erwärmen.

Die Pfingstrosen sind jetzt so weit geöffnet, dass sie Besuch von den Bienen bekommen. Es ist ein Blütenstaubparadies für Bienen.

Aber nicht nur die Bienen finden die Päonien anziehend. Auch der Trauer-Rosenkäfer ist wohl von dieser Blütenpracht angetan. Es ist ungewöhnlich einen Trauer-Rosenkäfer hier bei uns zu sehen. Sie leben eigentlich in wärmeren Gebieten. Ich bin begeistert einen solchen Käfer fotografieren zu können.

Es wäre schön, wenn der Nordwind nicht noch kältere Luft zu uns bringen würde.

Ich wünsche Euch noch einen schönen Pfingstmontag.

Spaziergang in die Vergangenheit

Ostern ist schon wieder vorbei. Die Zeit vergeht wirklich rasend schnell. Hier ist die Fortsetzung von unserem Ausflug in die Vergangenheit.

Der Nordpark in Düsseldorf. Schon als kleiner Knirps, liebte ich es im Nordpark spazieren zu gehen. Und heute noch hat er seinen Reiz nicht verloren. Seit 1987 befindet sich im Nordpark das Aquazoo Löbbecke Museum. Auch der Aquazoo ist auf jeden Fall einen Besuch wert. So kann man mit den Kindern einen ganzen Tag im Nordpark verbringen.

Wir waren jetzt vor 3 Wochen dort und da gab es schon einen Hauch von Frühling.

Ich spreche von unserer Vergangenheit, weil mein Mann auch in seiner Jugend oft einen Ausflug in den Nordpark gemacht hat. Er ist wie ich im Norden von Düsseldorf aufgewachsen und da war auch für seine Familie der Park immer einen Ausflug wert.

Allerdings sind wir damals wohl immer aneinander vorbeigelaufen. Denn wir haben uns erst später kennen-und lieben gelernt. So haben wir beide Erinnerungen an den Nordpark aus unserer Jugend und gehen heute noch gerne dort spazieren.

Auf unserem Rückweg vom Rhein durch den Park, ging so langsam die Sonne unter.

Durch die untergehende Sonne gab es eine wunderbare Stimmung im Park. Die Farben waren einfach fantastisch.

Da der Park in der Nähe des Flughafens liegt, sieht man natürlich die Flugzeuge starten und landen. Hier startet gerade ein Flugzeug in Richtung der untergehenden Sonne.

Ich bin guten Mutes

Auch wenn ich aus dem Fenster schaue und es regnet -mal wieder oder immer noch- bin ich hoffnungsvoll. Denn in acht Tagen beginnt der Frühling. Ich glaube zwar nicht, das er sich genau daran hält, aber die Zeichen stehen auf Frühling.

Was blitzt in der Sonne, was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach."

Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert der Wind?
Und als ich so fragte, da flüstert der Hain:
"Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein."

Was klinget, was  klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
"Der Frühling, der Frühling!"  -da wußt ich genug!

-Heinrich Seidel, 1842-1906, deutscher Schriftsteller-
Jeder Baum,  jede Hecke, ist ein Strauß von Blüten
und man möchte zum Marienkäfer werden,
um in dem Meer von Wohlgerüchen herumschweben
und all seine Nahrung finden zu können.
-Johann Wolfgang von Goethe-

Es kommt die Zeit, da malt der Frühling Farben in die Natur. -sylvie.naumann-

Ich stehe schon in den Startlöchern um endlich im Garten zu arbeiten. Mal sehen, was die kommende Woche bringt. Ich wünsche Euch eine wundervolle frühlingshafte Woche.

Einfach mal lächeln

Es gibt ja das Sprichwort:

„Das schöne am Frühling ist, dass er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.“ -Jean Paul-

Ich könnte jetzt dringend den Frühling gebrauchen, aber er hält sich doch noch sehr zurück. Wenn ich dieses Gefühl habe, gibt es nur eins, eine Fahrt in die größte Gärtnerei die wir hier in unserer Nähe haben.

Die Farben und der unglaubliche Duft nach Frühlingsblumen, da bekommt die Stimmung doch einen Riesenschub. Dieses Jahr habe ich mir unter anderem Stiefmütterchen und Hornveilchen mitgebracht.

Ich mag Stiefmütterchen und Hornveilchen. Sie sind sehr robust, blühen lange im Jahr und sie überstehen den Frost.

Jetzt haben wir ein paar sonnige Tage mit Frost. Da bekommt man trotzdem schon so ein Gefühl von Frühling. Die Vögel zwitschern um die Wette und die warme Sonne ist einen Wohltat. Nur im Schatten, da bekommt man die Kälte so richtig zu spüren.

Ich habe heute versucht schon im Garten zu arbeiten, aber es war mir einfach zu kalt. So schaue ich mit die Frühlingsblumen noch vom Sofa aus an.

Eine kleine Blüte, mehr braucht es nicht um ein Lächeln in Herz zu zaubern. -sylvie.naumann-

Ich wünsche Euch auch eine kleine Blüte zum Lächeln. Habt noch einen schönen Montagabend.