Mein Herz in meinem Garten

Ach, wir wissen, dass die Blumen welken schon nach kurzer Frist, doch Erwartung ihrer Blüte unsres Herzens Leben ist. -Meijin-ishin Tenno- (1868-1912) japanischer Kaiser

In meinem Garten blüht die Pfingstrose. Sie hat Gründonnerstag angefangen ihre Blüten zu öffnen . Dieses Jahr ist sie besonders früh. Es liegt wohl an dem seit Tagen warmen Frühling, dass sie schon zu Ostern blüht..
So schnell wie sie erblüht, so schnell ist sie auch wieder verblüht.

Wie schnell die Natur sich verändert. Man kann dabei zusehen, wie sich die Blüten öffnen.

Sie blühen nur wenige Tage, aber ihre Schönheit ist einfach traumhaft und der Duft den sie verbreiten ist umwerfend. Jedes Jahr freue ich mich auf ihre Blüte.

Sie hat eine ungewöhnlich große Blüte. In China ist sie das Symbol für Reichtum und Glück. Wenn ich sie anschaue, fühle ich jedesmal das Glück, sie in meinem Garten zu haben, sie anzusehen und ihren Duft zu genießen.

Und natürlich bekommt sie Besuch

Sei nicht traurig, wenn die Blume verblüht, sei glücklich, dass sie geblüht. -sylvie.n-

Wo Blumen blühen, lächelt die Welt. -Ralph-Waldo Emmerson-

Wo ist der Frühling wenn man ihn braucht?

Es gibt den wirklich schönen Spruch von Jean Paul (1763-1825):

„Das schöne am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.“

Heute habe ich das Gefühl, ich könnte ihn gut brauchen. Es ist kalt und es regnet. Aber er braucht wohl noch ein bisschen. Wobei, der Frühling ist ja schon da, nur mit der Wärme hat er es noch nicht so eilig. Ich sollte nicht so ungeduldig sein, denn wenn ich in den Garten schaue, sieht er schon wunderbar grün aus. Und es blühen auch schon zwei Obstbäume. Die Mirabelle und die große Pflaume. Auch die Bienen sind schon sehr fleißig.

Richtig toll blüht auch unsere Prachtspiere. Ich habe sie heute bei grauem Himmel fotografiert.

Aber sie strahlt bei jedem Himmel. Und was ist das für ein Blütenmeer.

Ist der Frühling nicht die Jahreszeit der Erneuerung?  Geht man in die Natur, dann weiß man, dass es so ist.  Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell alles voran geht.
Ist die Natur nicht einfach wundervoll?


Sollte sie es uns nicht wert sein, sie zu erhalten? 


Und ist sie nicht die größte Künstlerin?

Ich sehe in den blauen klaren Himmel hinein.  Ich schaue mit Freuden den Sonnenschein.       Der Winter war hart, er will gar nicht weichen der neuen Frühlingszeit.  Die Vögel singen ihr Frühlingslied.  Ich erfasse mit meinen Sinnen die junge Natur, wie sie erwacht.   sylvie.n

Ich finde diesen Spruch auch heute noch passend.

Er ist von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832):

„Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer streng, sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen“.

Das war heute Morgen, und die weißen Blüten sehen vor den dunklen Wolken toll aus.

Morgen soll die Sonne wieder ein bisschen scheinen und es wird etwas wärmer. Dann kann ich wieder im Garten arbeiten. Ich freue mich schon….. den Bienen bei ihrer fleißigen Arbeit zuschauen. Wo wären wir Menschen ohne die Bienen.

„Trage immer einen grünen Zweig in deinem Herzen, und es wird sich ein Singvogel darauf niederlassen“. Volksweisheit-Volksgut

Verblüht und schlapp

Ich will ja nicht sagen, dass meine Laune im Keller ist, aber ich bin krank. Ohhh, habe nur ein Erkältung, ist trotzdem doof. Das Wetter ist sowie schlecht. War nix mit Frühling. Was soll man machen? Ich habe mich an meinen Laptop gesetzt und ein bisschen mit meinen Bildern gearbeitet. Und so wie meine Tulpen hier aussehen, fühle ich mich auch. Verblüht und schlapp.

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Das hat mich dann aber auf eine Idee gebracht. Warum nicht mal Bilder mit verblühten Tulpen machen. Und außerdem lenkt es davon ab, darüber nachzudenken, dass es einem nicht so gut geht.

Und das ist dabei herausgekommen:

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Das Bild im Hintergrund, habe ich schon 2009 auf Mallorca gemalt.  Es ist Acryl auf Leinwand.   Ich mag es, meine Bilder als Hintergrund für die Blumen zu benutzen.

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Mit Fantasie ist es so, als leuchten die Farben der Seele.   -sylvie.n-

Ein bisschen Schattenspiele….

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Die Welt da draußen spielt verrückt. Es ist so dunkel geworden, erst Regen, dann Hagel, bisschen Schnee. Da möchte auch unsere Hündin nicht vor die Tür.

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„Der Winter geht nicht, ohne einen Blick zurückzuwerfen.“                                              -aus Finnland-

Dabei tobt auch noch ein regelrechter Sturm um das Haus. Nicht schön…… so ein Aprilwetter.

So haben die Tulpen vor ein paar Tagen ausgesehen.

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Sind sie nicht wunderschön.

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Ich hoffe ja, das ich in ein paar Tagen auch wieder aufblühen werde………

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Gestern war mein Tag. Heute ist mein Tag. Und morgen wird mein Tag sein.                -unbekannt-

Der Tag ist so schnell vergangen.

Meine Nase ist verstopft, mein Kopf schmerzt, ….. jetzt einen heißen Tee und dann auf`s Sofa ein bißchen fernsehen. Ich wünsche Euch einen schönen und gesunden Samstagabend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Regenbogen

Für mich ist es immer etwas besonderes, einen Regenbogen zu sehen. Ist das Leben nicht auch wie ein Regenbogen?  So bunt wie der Regenbogen sollte das Leben sein. So bunt und vielfältig mit viel Fantasie und Kreativität.

„Folge deinen Impulsen, solange sie dich inspirieren.                                        Verwirkliche deine Ideen, solange sie dich begeistern.                                                    Lebe deine Gefühle, solange sie leben.                                                                            Entdecke dich selbst,solange du lebst.              -Hans Kruppa-

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Heute hatten wir hier bei uns 12 Grad und Sonnenschein. Es hatte etwas von Frühling. Die Vögel zwitscherten und ich glaube, ich habe schon ein Insekt fliegen sehen. Wenn ich daran denke, dass wir noch vor ein paar Tagen Schnee hatten. Die Natur ist wirklich unglaublich. Wenn ich an meinem Laptop sitze, kann ich in den Garten schauen. Es fing an zu regnen und die Sonne schien. Also habe ich meine Kamera geschnappt und raus in den Garten. Gut, dass wir eine überdachte Terrasse haben, so konnte ich fotografieren, ohne dass die Kamera nass wurde.

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Leider konnte ich den Regenbogen nicht in seinem vollem Umfang  fotografieren.  Aber es sah aus, als ob der Regenbogen in unserem Garten landet.  Wer denkt nicht an den Schatz am Ende des Regenbogens. „Also auf den Weg gemacht und den Schatz mit den Goldtalern gesucht.“

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Dann habe ich das Objektiv gewechselt und mein Teleobjektiv dran gemacht und los….. ich finde das Ergebnis richtig gut.

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„Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann“.     -Hans Kruppa-

 

 

 

 

 

Und nach dem Regen:

Die Elstern sitzen in den Bäumen und genießen die klare Luft.

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Ich bin gespannt, ob es noch einmal Schnee gibt. Es wäre schön, wenn der Frühling käme.     Träumen kann man ja……..

 

 

 

 

 

Der lange Januar

Der Januar ist nicht mein Lieblings-Monat.  Ich habe immer das Gefühl, er geht nicht vorbei.  Nun mag ich die kalte Jahreszeit nicht so gerne. Allerdings kann er auch sehr gemütlich sein.  Man sitzt zuhause, in kuschliger Wärme und überlegt sich schon, was mache ich im Sommer. Wann fange ich mit der Gartenarbeit an.

„Im Winter träume ruhig vom Sommer.“  -Sy-

Gestern bin ich in den Garten gegangen und habe fotografiert.  Es war ein Schietwetter.  Es regnete schon den ganzen Tag. Wir haben hier keinen Schnee; was ich irgendwie gut finde.  Gestern morgen gab es einen kleine Regenpause und ich habe ein paar Bilder gemacht.

Impressionen aus unserem Garten im Januar.

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Dieser kleine Engel sitzt schon einige Monate in den Blumen und trotzt dem Wetter.

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Das ist kein Winterjasmin. Er steht noch vom Sommer hinten im Garten und blüht.

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Es sieht aus als ob eine Riesenspinne über der kleinen Vogeltränke hängt. Aber es ist ein Schmetterling aus Metall, der sich im Wasser spiegelt.

 

 

 

 

 

Dieser rosige Apfel ist Fallobst. Ich habe ihn liegen lassen, ich glaube seit November liegt er dort. Irgendwie sieht er noch lecker aus. Aber er ist Futter für unsere kleinen Gäste im Garten.

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Gestern war es sehr stürmisch und viel Regen. Mit dem Wind kommt meistens eine Wetterveränderung.  Heute war es richtiges Aprilwetter, mal Sonne, mal Regen……. und es ist kälter geworden.

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Ist das nicht unglaublich, das ist ein Löwenmäulchen vom Sommer. Es steht jetzt noch in voller Blüte.

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Allerdings befürchte ich, das er bei längerem Frost nicht mehr durchhält. Ich werde ihn dann ins Gewächshaus stellen.img_7891 (2)

 

 

Ein Regentropfen fällt in die Vogeltränke.

 

 

 

 

 

„Ein deutscher Sommer ist ein grün angestrichener Winter“   -Heinrich Heine-

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Die Natur ist zu jeder Jahreszeit wunderschön.  Wenn ich durch den Garten gehe, entdecke ich viele kleine Dinge.  Es ist wunderbar sie in einem Bild festzuhalten.

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Beachte immer, dass nichts bleibt, wie es ist, und denke daran, dass die Natur immer wieder ihre Formen wechselt.                  -Marc Aurel-

 

Garten und Kunst #3

Der Sommer, der vergeht,  ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt.

-Victor Hugo-

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So langsam geht der Sommer zu Ende. Es ist ein schöner Spätsommer. Überall in der Natur merkt man den Übergang zum Herbst.  Ich habe das schöne Licht noch einmal für meine Naturgalerie genutzt.

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Das ist die Rose Jean Piat. Sie ist einfach unglaublich.  Auf diesen Bildern ist sie schon im verblühten Zustand.

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Das ist sie in voller Blüte. Mit meinem neusten Bild im Hintergrund. Das ist im August diesen Jahres entstanden.

Ich liebe den Sommer. Aber der Herbst mit seinem tollen Licht und den kräftigen Farben,  ist einfach wunderbar.

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Die ganze Natur ist eine Melodie, in der eine tiefe Harmonie verborgen ist.

–Johann Wolfgang von Goethe-

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Denke nicht mit Wehmut an den Sommer,  genieße den Herbst mit allem, was er zu geben hat.          -Sy-

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Das Geheimnis der Kunst liegt darin, das man nicht sucht, sondern findet.

-Pablo Picasso-

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IMG_2391 (3)Wenn Tage kürzer werden, die Schwalben in den Süden ziehen, wenn die Blätter sich verfärben, die Sonnenstrahlen immer noch wärmen, die Schatten länger werden,  merkt man, es wird Herbst.  Lange Spaziergänge durch den Wald, durch das bunte Laub streifen. Morgennebel über den Feldern. Spinnennetze glitzern in der Sonne. Am Lagerfeuer sitzen, darin Kartoffeln und Stockbrot machen. Abends gemütlich auf dem Sofa eingemummelt in einer Decke sitzen. Einen heißen Kakao. Mit einem lieben Menschen den Abend genießen.  Ich bin ein Sommermensch und nennt mich altmodisch, aber ich finde den Herbst wunderschön.

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Ich wünsche Euch einen schönen verbleibenden Sommer und einen wunderbaren Herbst.

Garten und Kunst #2

Die Kunst ist die stärkste Form von Individualismus, welche die Welt kennt. 

–Oscar Wilde-

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Der Sonnenschirm steht einfach schief, wenn er gerade steht, ist es doch langweilig.

Die letzten Tage habe ich das Sommerwetter noch einmal genutzt, meine Bilder im Garten auszustellen. Ich finde sie passen wirklich gut in die Natur.

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Sieht es nicht so aus, als ob sie das Bild malt?  Dieses Bild habe ich während meiner Zeit auf Mallorca gemalt.  Einige meiner Bilder sind auf Mallorca entstanden.  Seit dem ich wieder hier in Deutschland bin, habe ich mich mehr auf das Fotografieren konzentriert. Aber in diesem Sommer finde den Gedanken gut, sie einmal im Garten zu präsentieren.

Orangen und Zitronen erinnern an den Sommer. Da denkt man an den Süden, ans Meer, an Urlaub, an die Sonne………

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Wenn ich an den Sommer denke……….

 Sonne, flimmernder Horizont, Meer, Blumen, Rosen, Felder, laue Sommerabende, blauer Himmel, kalte Getränke, Eis, Sonnenlicht, draußen sitzen, Strand, kühles Bier, Rosèwein, Gartenfeste, Wein, leichter Wind, nicht zu vergessen Spanien und es gibt noch so viel mehr…..

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 Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt, dass er ihm noch den Winter wärmt.

-Alfred Polgar-

 

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Als Kind ist jeder Künstler, die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.

                                                               – Pablo Picasso-

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Noch ein Spruch wäre glaube ich zu viel.  Also verabschiede ich mich für heute………