Winter am See

Was für eine Ruhe der See ausstrahlt, wenn man ihm zuhört. -sylvie.n-

Die letzten Tage hatten wir traumhaftes Winterwetter. Knackig kalt und viel Sonne. Hier bei uns hatten wir schon länger nicht mehr so viele Tage mit Schnee und Frost. Meistens verschwindet er nach einem Tag wieder. Als jetzt die Straßen frei wurden, sind wir zum Poelvenn See gefahren. Er liegt von uns aus ca. 30 Minuten entfernt. Man kann wunderbar um den See wandern. Jetzt bin ich aber nur zum fotografieren hingefahren. Wir hatten -12 Grad und ich wollte die Kamera nicht so lange der Kälte aussetzen. Der ganze See war eingefroren. Es sah wirklich toll aus.

Mitten im Winter habe ich erfahren, dass es einen unbesiegbaren Sommer in mir gibt. -Albert Camus-

Ein paar Eindrücke vom vereisten See.

Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters, gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. -Laotse-

Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön. -Vincent van Gogh-

Heute sitze ich hier und schaue in den Garten und der Schnee schmilzt. Es tropft von den Dächern. Vielleicht wird es der letzte Schnee in diesem Winter sein. Der Wetterbericht sagt für das nächste Wochenende +15 Grad voraus. Ist schon verrückt. Aber 15 Grad finde ich jetzt auch nicht so schlecht. Da kann man schon vom Frühling träumen.

So, bis zu den nächsten Schneebildern, bleibt gesund

Gartenträume im Winter

Ich habe einen schönen Platz zum Schreiben. Ich kann in unseren Garten schauen. Heute ist das Wetter , na ja, geht so. Grau, windig und regnerisch. Regen ist es nicht so richtig, sondern so ein Nieselregen. So wie der Winter hier bei uns fast immer ist.

Im Winter gehe ich gerne mit meiner Fotokamera durch den Garten. Wenn man genau hinschaut, sieht man viele Motive, die sich lohnen zu fotografieren.

Es ist nicht wichtig, was du betrachtest, sondern was du siehst.    –Henry-David Thoreau-

Diese kleine Physalis ist noch vom Herbst übriggeblieben. Wir hatten ein bisschen Schnee im Januar und so ist dieses kleine Kunstwerk entstanden.

Die Hortensien sind im Sommer wunderschön.

Aber auch im Winter wenn sie eingefroren sind, sehen sie einfach traumhaft aus.

Als ob Kunst nicht auch Natur wäre und Natur Kunst.   Christian Morgenstern

Ich finde die Natur einfach wunderbar.

Aus diesen filigranen Kunstwerken entstehen im Frühling Pfingstrosen.

Wenn es gefroren und geschneit hat finde ich immer kleine Eisskulpturen am Baum.

Man sieht, was immer man sehen will.

Wie wunderbar ist es, dass Fantasie grenzenlos ist. -sylvie.n-

Das ist ja ein gutes Schlusswort.

Kommt heute gut durch das Winterwetter. Es soll ja einiges auf uns zukommen. Morgen werde ich sehen, ob es neue Gartenfotos gibt. Diesmal vielleicht mit viel Schnee. Passt auf Euch auf und bleibt gesund.

Alter Wein

„Das Leben ist viel zu kurz um schlechten Wein zu trinken“

Johann-Wolfgang von Goethe

Gestern wollte ich mal wieder ein Risotto machen. Habe gehofft, das wir noch Weißwein haben. Es stellte sich heraus, wir haben wohl unseren Vorrat in den letzten Wochen geleert und vergessen für Nachschub zu sorgen. Wir haben jetzt nicht so einen riesigen Weinvorrat. Aber eine Flasche Weißwein steht meistens im Kühlschrank. Da habe ich mir dann mal unser Weinregal vorgenommen. Vielleicht ist ja doch noch ein Fläschchen da. Unser Weinregal steht bei uns im Keller.

Weinprobe der besonderen Art.

Tatsächlich waren noch 4 Flaschen Weißwein im Weinregal. Super, dachte ich. Dann kam mir der Gedanke, ganz so jung wird der Wein aber nicht sein. Ein griechischer Weißwein, keine Ahnung aus welchem Jahr der stammt. Ich weiss nur, das er schon wirklich lange in unserem Weinregal verweilt. War wohl mal ein Geschenk. Ein französischer Weißwein aus dem Jahr 1995. Wow… Ein Weißwein aus Südafrika aus dem Jahr 1992. Und ein Pfälzer Weißwein von 1992. Sie haben nun über 25 Jahre ihr Dasein in unserem Weinregal genossen. Wahrscheinlich haben sie nur drauf gewartet, irgendwann mal geöffnet zu werden. Ob wir die Weine selbst gekauft oder geschenkt bekommen haben, wissen wir gar nicht mehr. Sie sind wohl im Weinregal immer weiter nach unten gewandert und dann vergessen worden.

Jetzt oder nie, sie können ja nicht ewig in dem Weinregel versauern.

Ich habe mich entschlossen, die Flaschen mal mit nach oben zu nehmen. Leicht verstaubt……. Ach, dachte ich, ob die vielleicht schon wertvoll geworden sind. Nun weiß ich, dass Rotweine länger halten. Wenn sie aus einem guten Jahr und von guter Qualität sind.

Wir haben vor Jahren mal einen 15 Jahre alten Rotwein aus Spanien, aus der Region um Valencia aufgemacht. Auch diesen Wein haben wir in unserem Weinregal vergessen. Erwartet haben wir Essig. Aber was soll ich sagen, der war einfach köstlich. Die Flasche haben wir dann am selben Abend noch getrunken.

Aber bei diesen Weißweinen war ich mir nicht sicher. Habe dann auch im Internet geschaut, ob so ein alter Weißwein noch einen Wert hat. Ich kam dann zu der Überzeugung. Nicht wirklich. Habe auch dabei herausgefunden, das alten Wein trinken nicht krank macht. Wie beruhigend. Ich habe zuerst den griechischen Wein aufgemacht. Ich dachte, wird sicher so ein süßer Wein gewesen sein. Was soll ich sagen, der roch vielleicht muffig. Na ja und irgendwie schmeckte er sauer. Was zu erwarten war. Also, weg damit.

Dann war der französische Wein dran. Aus dem Jahr 1995. Gute 25 Jahre alt. Auch liegend gelagert. Der Korken war schon aufgeweicht. Der Versuch ihn so rauszuholen, das kein Korken in die Flasche fällt, war gescheitert. Hätte ja sein können, er ist noch geniessbar. Mutig voran und einen kleinen, wirklich kleinen Schluck genommen. Oh man, der war echt sauer.

Der Wein aus Südafrika war der nächste. Er war aus dem Jahr 1992. Dieser Wein ist schon 29 Jahre alt. Auch diese Flasche war schon leicht angestaubt. Beim Aufmachen ist eine Menge Korken in den Wein gefallen. Habe einen kleinen Zug genommen. Man konnte die Säure schon riechen. Auch dieser Wein war nicht mehr zu geniessen.

Aber dann, der Wein aus der Pfalz. Aus dem Jahr 1992. Auch dieser Wein ist schon 29 Jahre alt. Keine Ahnung wie er einmal den Weg in unser Weinregal geschafft hat. Der Zustand dieses Korken, war etwas besser als bei den anderen Flaschen. Den habe ich, ohne das er auseinander fiel, herausbekommen. Als erstes habe ich an der Flasche gerochen. Nanu, der roch tatsächlich noch nach Wein. Ich war überrascht. Ab ins Glas. Was hat der für eine Farbe. So golden, unglaublich. Noch einmal die Nase ins Glas gesteckt, was für ein Bouquet mir da entgegen kam. Unglaublich…. Erstmal nur einen kleinen Schluck probiert. Er schmeckte noch. Ich kann gar nicht beschreiben, was mir da über die Zunge lief. Er schmeckte einfach richtig gut. Was für eine Überraschung.

Wein ist in Wasser aufgelöstes Sonnenlicht. -Gaileo Galilei-

Jetzt kam mir der Gedanke, hätte ich die Flasche noch zulassen sollen? Vielleicht war er doch noch etwas wert. Aber wie will man wissen, was für ein Schätzchen man da hat, wenn man ihn nicht öffnet.

Für das Risotto habe ich ihn natürlich nicht genommen. Was wäre das für eine Verschwendung gewesen. Das Risotto habe ich mit Brühe gemacht. Dazu gab es Garnelen und Blattspinat. Nur so zur Information.

Manchmal überrascht uns das Alter……..

Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein. -Joan Collins-

Habt eine schöne Zeit und bleibt gesund

Zeit, die vergeht

Pack diesen Tag an mit deinen beiden Händen, nimm gern entgegen was er dir gibt: das Licht des Tages, die Luft und das Leben, das Lachen dieses Tages, das Weinen dieses Tages, das Wunder dieses Tages, nimm diesen Tag entgegen. -Phil Bosmans-

Mit der Zeit ist das so eine Sache. Letztes Jahr hatte man eine Menge Zeit gehabt. Und auch dieses Jahr wird es erstmal nicht anders sein.

Ich überlege, ob ich alles, was ich mir so vorgenommen habe, auch umgesetzt habe. Ich stelle fest, dass doch so einiges liegengeblieben ist. Es liegt vielleicht daran, dass man zwar die Zeit für bestimmte Dinge hat, aber dann fehlt die Lust daran zu arbeiten. Und dann vergeht die Zeit wie im Flug. Kennen wir doch alle. Und die guten Vorsätze. Ich mache keine Vorsätze mehr. Ich setze es doch lieber gleich in die Tat um. Ich versuche es auf jeden Fall. Der Januar ist ein guter Monat, wieder mit meinem Blog anzufangen. Dieses Jahr ist der Januar hier bei uns besonders grau und kalt. Für mich fühlt es sich so an, als ob er immer länger dauert als die anderen Monate.

Der Nebel an diesem Morgen hatte etwas Besonderes. Die Sonne, die versucht durch den Nebel zu dringen. Es war ein ungewöhnliches Licht. Das musste ich mit meiner Kamera festhalten.

Ich sitze hier am Schreibtisch und schaue aus dem Fenster. Ich sehe in den winterlichen Garten. Die Heiderose blüht noch. Sie gehört zu den Rosen, die immer weit bis in den Winter blühen. Es ist schön, wenn im Winter noch Farbkleckse im Garten sind

Dieses Bild ist am selben Morgen entstanden.

Im Winternebel überkommt einem die Melancholie. Und man hofft auf den kleinsten Sonnenstrahl, der diese Melancholie durchbricht. -sylvie.n-

Die Christrosen blühen im Winter. Ich habe, wie sagt man so schön, einen grünen Daumen. Es gibt so ein paar Ausnahmen, da nützt mir mein grüner Daumen nichts. Dazu gehört die Christrose. Irgendwie schafft sie es nicht über das Jahr zu bleiben. Jedes Jahr im Winter kaufe ich mir eine neue Pflanze und hoffe, sie wird es dieses mal schaffen. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf.

Die Hortensien, die so wunderschön im Sommer blühen, sind auch im Herbst sehr schön. Aber wenn sie eingefroren sind, sehen einfach -zuckersüß- aus.

Ist es nicht so mit der Zeit:

wenn man auf etwas wartet, die Zeit viel zu langsam vergeht;

wenn man traurig ist, die Zeit nie vergeht;

wenn man glücklich ist, vergeht die Zeit wie im Flug.

Im Winter lohnt sich der Gang durch den Garten. Diese Rose ist über Nacht eingefroren. Sie sieht einfach toll aus.

Rose „Jean Piat“ aufgenommen am 10.12.2020

Die Edelrose Jean Piat blüht sehr lange. Dieses Jahr hat sie noch in der Adventzeit geblüht.

Rose „Jean Piat“ aufgenommen am 30.11.2020

Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht oder zerstört, sondern als etwas, das uns vollendet. -Antoine de Saint-Exupéry-

So, jetzt ist die Zeit wie im Flug vergangen. Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und bleibt gesund.

Meine Oase hinterm Haus

Das Leben beginnt an dem Tag, an dem du einen Garten anlegst. chinesisches Sprichwort

Vor 20 Jahren war es nur ein leeres Grundstück. In den Jahren wechselte immer wieder das Bild unseres Gartens. Heute, nach so vielen Jahren ist der Garten seiner Vollendung näher gekommen. Wie viel Freude und Inspiration es war, ihn so heranwachsen zu sehen. Aber auch wie viel Arbeit und Schweiß es gekostet hat, aber ich bin mit Leidenschaft Gärtnerin. Wie er mit jeder Veränderung immer schöner wurde. Meine Seele und mein ganzes Herz ist mit ihm verbunden.

Vor ein paar Jahren habe ich die Rose für mich entdeckt. Mittlerweile habe ich 46 Rosenstöcke. Aber auch sieben Obstbäume. Und wenn die vielen Hortensien blühen, verwandelt sich der Garten in ein noch größeres Blütenmeer. Der Lavendel erinnert mich immer an den Süden, das Mittelmeer und die mediterrane Lebensart.

Heute werde ich ein paar Bilder über die Rose “ Bremer Stadtmusikanten“ zeigen. Sie ist eine Strauchrose und wird ca 120 m hoch. Sie duftet schwach und ihre Blütenfarbe ist rosa-weiß.

Hier steht sie vor dem Rosenbogen und verbindet sich mit der Kletterrose „Santana“

„Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft, als in der Hand“ -Sir Francis Bacon-

„Die Natur ist ihr eigener Künstler, man muss die Augen offen halten um ihre Kunst zu entdecken“.      –sylvie.n-


Heute haben wir ein traumhaftes Wetter und endlich können wir den Garten genießen. Die Bienen sind sehr fleißig und auch die Schmetterlinge flattern umher. Wir haben einen durch und durch natürlichen Garten. Ich benutze keinerlei Hilfsmittel um die Rosen noch schöner zu machen. Es wächst, wie es wächst. Hier in unserem Garten fühlt sich jeder wohl, bis hin zum kleinsten Insekt.

Und jedes Insekt findet in meinem Garten ein zu Hause.


Wenn du Liebe hast, spielt es keine Rolle, ob du Kathedralen baust oder in der Küche Kartoffeln schälst.    -Dante Alighieri-                 

                

Sieht sie nicht wunderschön aus.

Perfektion ist nicht alles. Auch unser Garten ist nicht perfekt, aber für uns ist er eine Oase hinterm Haus.

Ist es schon zu spät?

Die Bienen brauchen uns Menschen um zu überleben und nicht, um sie zu zerstören. -sylvie.n-

Was dem Schwarm nichts nützt, das nützt auch der einzelnen Biene nichts. -Marc Aurel-

Gestern kam der UN-Bericht über das Artensterben heraus. Es ist erschreckend und traurig, was wir Menschen mit unserer schönen Welt machen.

Jeder muss etwas tun.


Ist es nicht wunderbar, wenn die Obstbäume im eigenen Garten blühen. Wir haben acht Obstbäume:. Drei Apfelbäume, einen Braeburn und zwei Rebella, zwei Pflaumenbäume, die buntlaubige Riesenpflaume und einen Kirschbaum mit großen roten süßen Kirschen. Dann haben wir eine Mirabelle, seit vier Jahren einen Zwetschgenbaum, der in diesem Jahr das erste mal ein paar Blüten hatte. Ich finde es wichtig, den Bienen etwas anzubieten, nicht nur durch Obstbäume, sondern durch viele blühende Pflanzen. Und wenn man schon ein Garten besitzt, dann muss man etwas für die Bienen tun. Ich liebe es, wenn es im Garten summt und brummt. Wir haben keinen so großen Garten, aber wir versuchen, ihn so zu gestalten, dass die Bienen, Insekten und Vögel sich bei uns wohlfühlen. Was nützt es, wenn man alles plattiert. Der Garten muss nicht groß sein, es geht auf einem Balkon, oder auch in einem kleinen Blumentopf.

Diese Bilder sind im März entstanden. Die Wildbienen kamen aus ihren Kammern…..

und haben schon für Nachwuchs gesorgt

Ich liebe dieses Bild.
Kirschblüten

Bienen bei der Arbeit.

Was wäre unsere Welt ohne Bienen?

Bei uns im Garten haben sie fleißig unsere Obstblüten befruchtet. Ich freue mich schon auf eine gute Ernte.

Bienen im Anflug

Im Moment habe ich so eine Stimmung……….

Unerwarteter Schwanentanz

Glücksmomente, die uns unerwartet treffen, gehören sie nicht zu den schönsten Erinnerungen ?

Vor 3 Wochen haben wir ein paar wundervolle Tage an der Mosel verbracht. Wir sind gerne an der Mosel, zum wandern, gut essen und natürlich guten Wein trinken. Das Wetter war nicht so gut. Aber schlechtes Wetter gibt es nicht. An diesem Tag haben wir uns den bezaubernden Ort Pünderich angeschaut.
Als wir zum Auto zurück gingen, bemerkte ich auf einer Wiese direkt an der Mosel eine Gruppe von Schwänen.

Ich finde sie sind ein tolles Motiv für die Kamera.

Als ich schon im Auto saß, sah ich, dass ein Schwan ins Wasser gegangen war. Ich nehme meine Kamera und gehe noch mal an die Mosel. Vielleicht gelingt mir ein gute Spiegelung auf dem Wasser.

Als ich ankam, putzte er sich und das Wasser war nicht so still wie ich gedacht habe. Also war es nicht so gut mit der Spiegelung. Aber was er dann machte, war so großartig……,

dass ich kaum atmen konnte und dachte nur, hoffentlich habe ich meine Kamera jetzt auch richtig eingestellt.


Schwäne sind wunderschön, kraftvoll und anmutig.

Ich war so fasziniert, es war so eine Stille, da waren nur der Schwan und ich……

In dem Moment traf mich das Unerwartete mit so einem Glücksgefühl.

Ein Glücksgefühl muss nicht immer von großen Dingen kommen. Wenn man die Augen offen hält, erlebt man auf unserer schönen Welt so viele Dinge, die einem ein Glücksgefühl vermitteln. Vielleicht, wenn man kann und es gerade nicht eilig hat, sollte man sich die Zeit nehmen, die kleinen Augenblicke zu genießen.

„Die Schönheit der Dinge lebt in der Seele desjenigen, der sie betrachtet“. -David Hume-

Das ist das letzte Bild von vielen. Er schaut noch einmal zur Seite, als ob er sagen wollte, war das nicht großes Kino. Und hast du alles drauf?

Ich hätte natürlich gerne mit meinem Stativ fotografiert. Aber es kommt wie es kommt. Und so einen Moment kann man nicht vorhersehen.

Mein Herz in meinem Garten

Ach, wir wissen, dass die Blumen welken schon nach kurzer Frist, doch Erwartung ihrer Blüte unsres Herzens Leben ist. -Meijin-ishin Tenno- (1868-1912) japanischer Kaiser

In meinem Garten blüht die Pfingstrose. Sie hat Gründonnerstag angefangen ihre Blüten zu öffnen . Dieses Jahr ist sie besonders früh. Es liegt wohl an dem seit Tagen warmen Frühling, dass sie schon zu Ostern blüht..
So schnell wie sie erblüht, so schnell ist sie auch wieder verblüht.

Wie schnell die Natur sich verändert. Man kann dabei zusehen, wie sich die Blüten öffnen.

Sie blühen nur wenige Tage, aber ihre Schönheit ist einfach traumhaft und der Duft den sie verbreiten ist umwerfend. Jedes Jahr freue ich mich auf ihre Blüte.

Sie hat eine ungewöhnlich große Blüte. In China ist sie das Symbol für Reichtum und Glück. Wenn ich sie anschaue, fühle ich jedesmal das Glück, sie in meinem Garten zu haben, sie anzusehen und ihren Duft zu genießen.

Und natürlich bekommt sie Besuch

Sei nicht traurig, wenn die Blume verblüht, sei glücklich, dass sie geblüht. -sylvie.n-

Wo Blumen blühen, lächelt die Welt. -Ralph-Waldo Emmerson-

Wo ist der Frühling wenn man ihn braucht?

Es gibt den wirklich schönen Spruch von Jean Paul (1763-1825):

„Das schöne am Frühling ist, das er immer dann kommt, wenn man ihn am dringendsten braucht.“

Heute habe ich das Gefühl, ich könnte ihn gut brauchen. Es ist kalt und es regnet. Aber er braucht wohl noch ein bisschen. Wobei, der Frühling ist ja schon da, nur mit der Wärme hat er es noch nicht so eilig. Ich sollte nicht so ungeduldig sein, denn wenn ich in den Garten schaue, sieht er schon wunderbar grün aus. Und es blühen auch schon zwei Obstbäume. Die Mirabelle und die große Pflaume. Auch die Bienen sind schon sehr fleißig.

Richtig toll blüht auch unsere Prachtspiere. Ich habe sie heute bei grauem Himmel fotografiert.

Aber sie strahlt bei jedem Himmel. Und was ist das für ein Blütenmeer.

Ist der Frühling nicht die Jahreszeit der Erneuerung?  Geht man in die Natur, dann weiß man, dass es so ist.  Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie schnell alles voran geht.
Ist die Natur nicht einfach wundervoll?


Sollte sie es uns nicht wert sein, sie zu erhalten? 


Und ist sie nicht die größte Künstlerin?

Ich sehe in den blauen klaren Himmel hinein.  Ich schaue mit Freuden den Sonnenschein.       Der Winter war hart, er will gar nicht weichen der neuen Frühlingszeit.  Die Vögel singen ihr Frühlingslied.  Ich erfasse mit meinen Sinnen die junge Natur, wie sie erwacht.   sylvie.n

Ich finde diesen Spruch auch heute noch passend.

Er ist von Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832):

„Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst, immer streng, sie hat immer recht und die Fehler und Irrtümer sind immer des Menschen“.

Das war heute Morgen, und die weißen Blüten sehen vor den dunklen Wolken toll aus.

Morgen soll die Sonne wieder ein bisschen scheinen und es wird etwas wärmer. Dann kann ich wieder im Garten arbeiten. Ich freue mich schon….. den Bienen bei ihrer fleißigen Arbeit zuschauen. Wo wären wir Menschen ohne die Bienen.

„Trage immer einen grünen Zweig in deinem Herzen, und es wird sich ein Singvogel darauf niederlassen“. Volksweisheit-Volksgut